SPD
Das TSG-Poster
Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel ist Barack Obamas Bruder im Geiste. Das ZEITmagazin hat ein Wahlplakat für ihn entworfen
Wie Barack Hussein Obama, dem er auch in Ausstrahlung und Körpersprache immer ähnlicher zu werden scheint, hat auch Thorsten Schäfer-Gümbel den Spott über seinen Namen stoisch ertragen und seine größte innerparteiliche Widersacherin besiegt.
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Nur das Wort "HOPE", das auch die stilisierten Plakate seines amerikanischen Genossen zierte, kann adäquat ausdrücken, welche messianischen Erwartungen er bundesweit zu entfachen vermochte.
Das ZEITmagazin will in unseren krisengeschüttelten Zeiten mit diesem Plakat ein sichtbares Hoffnungssignal setzen.
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- Datum 28.11.2008 - 11:11 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 5
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Eine derartig offene, vollkommen witzfreie Verhöhnung eines SPD-Spitzenkandiaten hat es nicht mal bei Springer zu Zeiten Willy Brandts gegeben - wenn die Nerven so blank liegen, besteht vielleicht wirklich Hoffnng, auf die post joffe ära
ist die politische Szene mit moechte-gern Obama's ueberflutet.....
Statt irgendwas sinnvolles mit dem leeren Platz anzufangen, reihen Sie sich ein in die Schlange derer, die sich über den Namen eines Politikers amüsieren. Wie witzisch! Und wie intelligent!
Setzen. 6.
Den Kommentar über die Post-Joffe - Ära fand ich gut. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben...
Mich würde es auch interessieren, warum die ZEIT jetzt einen noch relativ unbekannten Newcomer zum Gespött feilbietet?
Zukünftiges ZEIT-Niveau?
Sollte dieses Niveau die Messlatte für die nächsten Jahre sein, dann wird es die Wochenzeitung schwer haben. Oder will die ZEIT nur komisch oder satirisch sein? Dann sollten einige Redakteure mal in den "Simpl" oder "Eulenspiegel" schauen.
Über das Erscheinungsbild eines Politikers darf man sich lustig machen. Aber mit angewürzter Häme diesen Menschen lächerlich machen, ist schwer verdauliche Kost. Die Zeile "Hope" soll die von der ZEIT gewünschte Wirkung wohl noch unterstreichen.
In diesem Zusammenhang muss die Frage erlaubt sein: Sind denn die "JJ"-Autoren (Jens Jessen und Josef Joffe) TeilZEIT-Zyniker? Ihre Artikel ('Rentner im U-Bahn-Tunnel' und 'Stalin in Hessen') deuten das ja an. Aber dann sollte die Wochenzeitung ZEIT so fair sein und dies ihren Lesern auch mitteilen.
Vielleicht hat die "titanic" noch ein paar Praktikantenplätze frei...
ist sehr plakativ, anspruchsvoll und gelungen. Über den Begriff "HOPE" lässt sich streiten, solange kein besserer in ähnlicher Kürze und Prägnanz gefunden ist.
Die darüber hinauszielenden Vergleiche mit Barack Obama: "Bruder im Geiste", "Ausstrahlung", "Körpersprache" – wer so "charmant" aus dem ZEITmagerzin daneben schießt, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
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