Merkel vor EU-Klimagipfel Klimaschutz dürfe keine Jobs gefährden

Die Bundeskanzlerin will Beschlüsse verhindern, die Jobs kosten könnten. Der Ex-Umweltminister Klaus Töpfer warnt hingegen vor einer unverantwortlichen Kehrtwende

Angela Merkel will sich beim EU-Gipfel Ende dieser Woche gegen Klimaschutz-Beschlüsse sperren, die deutsche Arbeitsplätze gefährden würden. Die Kanzlerin sagte der Bild -Zeitung: "Der EU-Gipfel wird keine Klimaschutz-Beschlüsse fassen, die in Deutschland Arbeitsplätze oder Investitionen gefährden. Dafür werde ich sorgen."

Zugleich will sich die Kanzlerin dafür starkmachen, dass die EU-Kommission staatliche Großinvestitionen als Mittel gegen die Wirtschaftskrise rascher durchwinken kann. Merkel sagte: "Ich werde darauf drängen, dass wir mit flexibleren Wettbewerbsregeln große Investitionen in den Ausbau von Breitbandkabel-Netzen schneller verwirklichen können. Das macht Europa fit für das 21. Jahrhundert."

Anzeige

Der frühere Direktor des UN-Umweltprogramms und ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) hat hingegen vor den Klimaverhandlungen der EU in Brüssel am Ende der Woche vor einer Aufgabe der EU-Klimaschutzziele gewarnt. Dem Kölner Stadt-Anzeiger sagte er: "Klimaschutz kann nicht Verfügungsmasse einer wie auch immer gearteten konjunkturpolitischen Überlegung sein. Wer das macht, handelt ökonomisch und ökologisch unverantwortlich." In der Frankfurter Rundschau widersprach Töpfer der Sorge, Umweltschutz könne Arbeitsplätze kosten: "Nur wer ökologisch vorne dran ist, schafft die Jobs der Zukunft. Klimagerechtes Produzieren ist die Lösung der Krise, nicht die Ursache."

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat unterdessen einen größeren Anteil für den Umweltschutz an den Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung gefordert. Zwar sei der Umweltschutz schon jetzt ein "erheblicher Bestandteil" des Pakets, sagte Gabriel der in Hannover erscheinenden Neuen Presse . "Wenn wir Anfang nächsten Jahres über ein zweites Konjunkturpaket sprechen, müssen die Schwerpunkte aus meiner Sicht in drei Bereichen liegen: Arbeit, Umwelt und Bildung." Gabriel plädierte zugleich dafür, keine überstürzten Maßnahmen gegen die Krise zu ergreifen.

 
Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 08.12.2008 um 11:51 Uhr

    Wer vor nicht allzu langer Zeit mahnte, dass die Finanzwelt ein bisschen mehr Kontrolle bräuche - dem wurde damals entgegengeschleudert: "Nein, das kostet am Ende Arbeitsplätz!" Es ist mir unverständlich wie lernresistent auch Frau Merkel zu sein scheint. Die ist doch zumindest naturwissenschaftlich vorgebildet. Da sollte man schon mehr erwarten.

  1. Offensichtlich ist inzwischen auch im Bundeskanzleramt angekommen, dass der sogenannte Umweltschutz nicht zum Nulltarif zu haben ist, sondern eine ganze Stange Geld kostet, das auszugeben in einer wirtschaftlichen Krisensituation wie derzeit nicht vertretbar ist.

    Die beinahe wütenden Proteste der bisherigen Meinungsführer Töpfer, Gabriel und Trittin, es fehlt nur noch Schellnhuber, der Klimaberater des Bundeskanzleramtes, zeigt dass Merkel einen Nerv getroffen hat. Offensichtlich fürchtet man ganz realistisch, dass die Prioritäten wechseln, was zu erwarten war, und dass der eigene Einfluss schwindet.

    Was ein notwendiger Schritt zu mehr Wirklichkeitsnähe bedeutet.

    Berücksichtigt man die zusätzlichen Kosten für einige Wirtschaftszweige aufgrund des beabsichtigten Zertifikatehandels in Milliardenenhöhe, so sind sicherlich viele Industriebetriebe und die mit ihnen verbundenen Firmen in ihrer Existenz akut gefährdet. Hinzu kommt die hohe Zahl an Arbeitsplatzverlusten, verursacht durch die internationale Wirtschaftskrise.

    Wahrscheinlich können das Töpfer und Co. nicht abschätzen, was für Gefahren derzeit für die deutsche Wirtschaft bestehen.

    Deshalb sollte Frau Merkel mit der Tatsache argumentieren, die inzwischen auch von den strikten Klimaschützern nicht mehr bestritten werden kann. Seit 2000 steigen die globalen Temperaturen nicht mehr, seit 2002 fallen sie sogar leicht. Angeblich macht das Weltklima derzeit eine Auszeit, die mindestens bis zum Jahre 2014 anhalten wird. Dies ist zwar nicht konform mit den Klimarechenmodellen, die die Grundlage der Klimavoraussagen sind. Da dies aber gemessene Daten sind, sind sie erheblich genauer und wirklichkeitsnäher.

    Und wenn das Klima eine Auszeit nimmt, warum nicht auch die strikte CO2-Vermeidungspolitik. Bis dahin weiss man mehr über die wirklichen Einflussgrössen auf das Klima. Und wahrscheinlich wird sich dann herausstellen, dass das CO2 bei weiterm nicht die Wirkung auf das Klima hat, wie es landauf und landab derzeit gepredigt wird.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Anonym
    • 08.12.2008 um 14:03 Uhr

    ist alles was mir dazu einfällt

    "The eight warmest years in the GISS record have all occurred since 1998, and the 14 warmest years in the record have all occurred since 1990."

    "Climatologists at the NASA Goddard Institute for Space Studies (GISS) in New York City have found that 2007 tied with 1998 for Earth's second warmest year in a century." (Quelle: http://www.giss.nasa.gov/)

    Welcher Energielobbyist hat Sie denn da fehlinformiert?

    • dacapo
    • 11.12.2008 um 20:29 Uhr

    An Faustus34
    Was Überheblichkeit angeht, eine Kostprobe aus Ihrem Kommentar:.............
    wahrscheinlich können das Töpfer und Co. nicht abschätzen, was für Gefahren derzeit für die deutsche Wirtschaft bestehen.........
    Die die das jetzt so schlau verlauten lassen, haben vor ein paar Monaten noch die These vertreten, wir können keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen gebrauchen, wenn wir unseren tollen Autos auf neuestem Stand halten wollen, um sie gut in aller Welt verkaufen wollen (wo es überall Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt). Jetzt stehen die dicken Schlitten auf Halde, oder man versucht sie gegen kleinere Autos zu tauschen. Aber wo bleibt das Zukunftsauto? Alles wurde verschlafen, weil man zu konservativ ist, ein bischen in die Zukunft zu sehen. Über Alternativ-energie wurde oder wird noch gelacht, obwohl genau das die Zukunft ist.
    Die USA wird es uns mal wieder zeigen, obwohl man in Deutschland schon auf dem richtigen Weg war, aber man will alte Technik konservieren.

    • Anonym
    • 08.12.2008 um 14:03 Uhr

    ist alles was mir dazu einfällt

    "The eight warmest years in the GISS record have all occurred since 1998, and the 14 warmest years in the record have all occurred since 1990."

    "Climatologists at the NASA Goddard Institute for Space Studies (GISS) in New York City have found that 2007 tied with 1998 for Earth's second warmest year in a century." (Quelle: http://www.giss.nasa.gov/)

    Welcher Energielobbyist hat Sie denn da fehlinformiert?

    • dacapo
    • 11.12.2008 um 20:29 Uhr

    An Faustus34
    Was Überheblichkeit angeht, eine Kostprobe aus Ihrem Kommentar:.............
    wahrscheinlich können das Töpfer und Co. nicht abschätzen, was für Gefahren derzeit für die deutsche Wirtschaft bestehen.........
    Die die das jetzt so schlau verlauten lassen, haben vor ein paar Monaten noch die These vertreten, wir können keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen gebrauchen, wenn wir unseren tollen Autos auf neuestem Stand halten wollen, um sie gut in aller Welt verkaufen wollen (wo es überall Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt). Jetzt stehen die dicken Schlitten auf Halde, oder man versucht sie gegen kleinere Autos zu tauschen. Aber wo bleibt das Zukunftsauto? Alles wurde verschlafen, weil man zu konservativ ist, ein bischen in die Zukunft zu sehen. Über Alternativ-energie wurde oder wird noch gelacht, obwohl genau das die Zukunft ist.
    Die USA wird es uns mal wieder zeigen, obwohl man in Deutschland schon auf dem richtigen Weg war, aber man will alte Technik konservieren.

    • Olly66
    • 08.12.2008 um 13:49 Uhr

    Merkel, die "Klimakanzlerin" entpuppt sich mal wieder als Soufflé.
    Fürderhin wird sie mit Sigmar Gabriel vor grünfeuchter Kulisse in Grönland posieren müssen.

    • Anonym
    • 08.12.2008 um 14:03 Uhr

    ist alles was mir dazu einfällt

  2. "The eight warmest years in the GISS record have all occurred since 1998, and the 14 warmest years in the record have all occurred since 1990."

    "Climatologists at the NASA Goddard Institute for Space Studies (GISS) in New York City have found that 2007 tied with 1998 for Earth's second warmest year in a century." (Quelle: http://www.giss.nasa.gov/)

    Welcher Energielobbyist hat Sie denn da fehlinformiert?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Etwas weniger Überheblichkeit wäre eigentlich angemessen.

    Unter
    http://icecap.us/images/u...

    Finden Sie einen Vergleich CO2 Anstieg mit dem Verlauf der Temperaturkurven Hadley Center CRUT 3v. Und MSU (Messungen durch Satelliten).

    Man braucht keine Brille um zu sehen, dass sich die CO2 Kurve relativ steil nach oben bewegt während die Hadley Kurve und die Satellitenkurve sich leicht nach unten bewegen.

    Mit den Angaben von GISS sollte man sehr vorsichtig sein. Bereits im letzten Jahr musste GISS mit seinem Chef Hansen die Darstellung der Temperaturkurve der letzten Jahre korrigieren, so dass es in den 30iger Jahren genau so warm war wie in den 90iger Jahren.

    Der neueste Flop passierte 2008. Angeblich war der Oktober teilweise 10° c wärmer als der Oktober im Vorjahr.

    Was war geschehen ? Man hatte die September Daten einfach in den Oktober übernommen und kam natürlich da zu weit überhöhten Werten.

    http://www.climateaudit.o...

    Um der Überheblichkeit noch einen Dämpfer zu geben und zu dokumentieren, dass es weltweit eine große Anzahl von skeptische eingestellten Wissenschaftler gibt, die der Meinung sind, dass das Wissen über das Klima keineswegs abgeschlossen ist, hier ein
    Artikel des Boston Globe vom 7. 12. 2008. also gestern.

    http://www.boston.com/bos...

    Im Jahr 2008 nahmen 500 Wissenschaftler und Experten an dem Treffen teil, im kommenden Jahr rechnet man mit 1000.

    Etwas weniger Überheblichkeit wäre eigentlich angemessen.

    Unter
    http://icecap.us/images/u...

    Finden Sie einen Vergleich CO2 Anstieg mit dem Verlauf der Temperaturkurven Hadley Center CRUT 3v. Und MSU (Messungen durch Satelliten).

    Man braucht keine Brille um zu sehen, dass sich die CO2 Kurve relativ steil nach oben bewegt während die Hadley Kurve und die Satellitenkurve sich leicht nach unten bewegen.

    Mit den Angaben von GISS sollte man sehr vorsichtig sein. Bereits im letzten Jahr musste GISS mit seinem Chef Hansen die Darstellung der Temperaturkurve der letzten Jahre korrigieren, so dass es in den 30iger Jahren genau so warm war wie in den 90iger Jahren.

    Der neueste Flop passierte 2008. Angeblich war der Oktober teilweise 10° c wärmer als der Oktober im Vorjahr.

    Was war geschehen ? Man hatte die September Daten einfach in den Oktober übernommen und kam natürlich da zu weit überhöhten Werten.

    http://www.climateaudit.o...

    Um der Überheblichkeit noch einen Dämpfer zu geben und zu dokumentieren, dass es weltweit eine große Anzahl von skeptische eingestellten Wissenschaftler gibt, die der Meinung sind, dass das Wissen über das Klima keineswegs abgeschlossen ist, hier ein
    Artikel des Boston Globe vom 7. 12. 2008. also gestern.

    http://www.boston.com/bos...

    Im Jahr 2008 nahmen 500 Wissenschaftler und Experten an dem Treffen teil, im kommenden Jahr rechnet man mit 1000.

  3. Etwas weniger Überheblichkeit wäre eigentlich angemessen.

    Unter
    http://icecap.us/images/u...

    Finden Sie einen Vergleich CO2 Anstieg mit dem Verlauf der Temperaturkurven Hadley Center CRUT 3v. Und MSU (Messungen durch Satelliten).

    Man braucht keine Brille um zu sehen, dass sich die CO2 Kurve relativ steil nach oben bewegt während die Hadley Kurve und die Satellitenkurve sich leicht nach unten bewegen.

    Mit den Angaben von GISS sollte man sehr vorsichtig sein. Bereits im letzten Jahr musste GISS mit seinem Chef Hansen die Darstellung der Temperaturkurve der letzten Jahre korrigieren, so dass es in den 30iger Jahren genau so warm war wie in den 90iger Jahren.

    Der neueste Flop passierte 2008. Angeblich war der Oktober teilweise 10° c wärmer als der Oktober im Vorjahr.

    Was war geschehen ? Man hatte die September Daten einfach in den Oktober übernommen und kam natürlich da zu weit überhöhten Werten.

    http://www.climateaudit.o...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Anonym
    • 08.12.2008 um 16:40 Uhr

    ... stellen Sie sich mal neben einen laufenden LKW Motor und atmen schön tief durch.
    Wenn Sie dann noch bezweifeln, dass fossile Brennstoffe schädlich sind dann ... weiss ich auch keinen Rat mehr.

    Wie ist das bloß möglich? Mal ganz davon abgesehen ob das mit dem Klimawandel stimmt oder nicht ... dat Öl is irgendwann weg. Egal ob in 10 Jahren oder in 50. Und dann stehen wir wieder da. An dem Tag an dem der letzte Tropfen Öl vertankt ist fällt dann der Autoindustrie auf: Ups!! Was machen wir nu. Die Leute kaufen unsere Autos nicht mehr! Hilfe! Staat hilf uns und gib Milliarden - dann erforschen wir andere Antriebe.

    Ich möchte doch auch, dass die deutschen Autobauer ihre Arbeitsplätze behalten. Aber bitte in gesunden zukunftsträchtigen Unternehmen die sich nicht an einen Subvensionstropf gewöhnen.
    Gab es da (oder gibt es die noch) nicht mal Butterberge in der EU.
    Warum nicht gleich so: Erst subventionieren wir den unvernümpftigen autobau (also grosse schwere spritschleudern) die werden dann immer weniger gekauft werden. Aber egal produzieren wir halt auf Halde. Damit der Preis nicht verfällt und die Autokonzeren dann (nach noch ein paar Jahren der Mißwirtschaft) keine Arbeitsplätze abbauen muss werden die "Autoberge" mit Steuermitteln aufgekauft und verschrottet.
    Soweit meine kleine Polemik.

    • Anonym
    • 08.12.2008 um 16:40 Uhr

    ... stellen Sie sich mal neben einen laufenden LKW Motor und atmen schön tief durch.
    Wenn Sie dann noch bezweifeln, dass fossile Brennstoffe schädlich sind dann ... weiss ich auch keinen Rat mehr.

    Wie ist das bloß möglich? Mal ganz davon abgesehen ob das mit dem Klimawandel stimmt oder nicht ... dat Öl is irgendwann weg. Egal ob in 10 Jahren oder in 50. Und dann stehen wir wieder da. An dem Tag an dem der letzte Tropfen Öl vertankt ist fällt dann der Autoindustrie auf: Ups!! Was machen wir nu. Die Leute kaufen unsere Autos nicht mehr! Hilfe! Staat hilf uns und gib Milliarden - dann erforschen wir andere Antriebe.

    Ich möchte doch auch, dass die deutschen Autobauer ihre Arbeitsplätze behalten. Aber bitte in gesunden zukunftsträchtigen Unternehmen die sich nicht an einen Subvensionstropf gewöhnen.
    Gab es da (oder gibt es die noch) nicht mal Butterberge in der EU.
    Warum nicht gleich so: Erst subventionieren wir den unvernümpftigen autobau (also grosse schwere spritschleudern) die werden dann immer weniger gekauft werden. Aber egal produzieren wir halt auf Halde. Damit der Preis nicht verfällt und die Autokonzeren dann (nach noch ein paar Jahren der Mißwirtschaft) keine Arbeitsplätze abbauen muss werden die "Autoberge" mit Steuermitteln aufgekauft und verschrottet.
    Soweit meine kleine Polemik.

  4. Um der Überheblichkeit noch einen Dämpfer zu geben und zu dokumentieren, dass es weltweit eine große Anzahl von skeptische eingestellten Wissenschaftler gibt, die der Meinung sind, dass das Wissen über das Klima keineswegs abgeschlossen ist, hier ein
    Artikel des Boston Globe vom 7. 12. 2008. also gestern.

    http://www.boston.com/bos...

    Im Jahr 2008 nahmen 500 Wissenschaftler und Experten an dem Treffen teil, im kommenden Jahr rechnet man mit 1000.

    • Anonym
    • 08.12.2008 um 16:40 Uhr

    ... stellen Sie sich mal neben einen laufenden LKW Motor und atmen schön tief durch.
    Wenn Sie dann noch bezweifeln, dass fossile Brennstoffe schädlich sind dann ... weiss ich auch keinen Rat mehr.

    Wie ist das bloß möglich? Mal ganz davon abgesehen ob das mit dem Klimawandel stimmt oder nicht ... dat Öl is irgendwann weg. Egal ob in 10 Jahren oder in 50. Und dann stehen wir wieder da. An dem Tag an dem der letzte Tropfen Öl vertankt ist fällt dann der Autoindustrie auf: Ups!! Was machen wir nu. Die Leute kaufen unsere Autos nicht mehr! Hilfe! Staat hilf uns und gib Milliarden - dann erforschen wir andere Antriebe.

    Ich möchte doch auch, dass die deutschen Autobauer ihre Arbeitsplätze behalten. Aber bitte in gesunden zukunftsträchtigen Unternehmen die sich nicht an einen Subvensionstropf gewöhnen.
    Gab es da (oder gibt es die noch) nicht mal Butterberge in der EU.
    Warum nicht gleich so: Erst subventionieren wir den unvernümpftigen autobau (also grosse schwere spritschleudern) die werden dann immer weniger gekauft werden. Aber egal produzieren wir halt auf Halde. Damit der Preis nicht verfällt und die Autokonzeren dann (nach noch ein paar Jahren der Mißwirtschaft) keine Arbeitsplätze abbauen muss werden die "Autoberge" mit Steuermitteln aufgekauft und verschrottet.
    Soweit meine kleine Polemik.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service