"Operation Walküre" Viel Rummel um eine Augenklappe
In den USA ist der Stauffenberg-Film mit Tom Cruise gestartet. Nie gab es so viel Getöse und Gespött um einen letztlich mittelprächtigen Streifen
Was bisher geschah: Getöse, Getöse. Wahrscheinlich das größte Getöse, das – zumindest im neueren Deutschland – je um einen Film gemacht wurde. Und wenn nicht alles täuscht, ist das, was von "Operation Walküre: Das Stauffenberg Attentat" eines nicht fernen Tages bleiben wird, eben jene tosende Aufregung. Das chaotische Drumherum. Der seltsam erstarrte Tornadowirbel um eine verblüffend stille, leere Mitte namens Film.
Immerhin, gelernt hat man allerhand in diesen nunmehr fast zwei Jahren Rummel um das ehrgeizigste Projekt des Actionhelden Tom Cruise. Etwa dass es keinen Sinn hat, einem US-Star mit seiner Scientology-Mitgliedschaft zu kommen, wenn der partout den Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg verkörpern will. Dass eine gesamte deutsche Ministerialbürokratie auf verlorenem Posten steht, wenn das von diesem Star geführte US-Studio United Artists zur Nachstellung der Erschießung der Männer des 20. Juli partout eine echte Berliner Gedenkstätte benötigt. Und dass all das unbedingt am selben Ort wiederholt werden muss, wenn beim ersten Dreh – ominös, ominös – das ganze Negativmaterial vernichtet wird.
Oder auch dies: Wie einflussreiche konservative deutsche Medienleute und Nachwuchsgroßregisseure plötzlich Gewehr bei Fuß stehen, wenn es gilt, einen ungesehenen amerikanischen Film zum Jahrhundertereignis sowie seinen Protagonisten zur Erlösergestalt hochzujubeln. Oder wie ein von spätem Nachdreh zum unvermuteten Ausstieg der Co-Chefin strauchelndes Filmgroßprojekt mit – wenn wir richtig gezählt haben – vier weltweiten Startverschiebungen geradewegs ins Guinness-Buch der Marketingkatastrophen schlittert. Oder auch der Krach um die Berliner Komparsen, die nach dem Sturz von einem Militärlaster nunmehr mit der Produktionsfirma juristisch um fürstliches Schmerzensgeld streiten. Und und und. Ein Abgrund an Dementis, Durcheinander, Peinlichkeiten.
Nicht, dass sie es nicht spannend gemacht hätten, bis zuletzt, als es nur noch um Sperrfristen für die Berichterstattung ging. Gestern Mittag fiel überraschend und weltweit das Anfang Dezember verhängte Embargo. Der Film kommt zwar hierzulande erst am 22. Januar ins Kino, aber die gestrige New Yorker Gala-Show hat längst den Status einer globaldörflichen Weltpremiere.
Und nun zum Hauptfilm. Er ist keineswegs das Gemetzel, das bei Regisseur Bryan Singer zu erwarten gewesen wäre, der sich nach seinem frühen Ruhm mit den "Üblichen Verdächtigen" (1994) überwiegend um die Serienfertigung von "X-Men"- und "Superman"-Filmen verdient gemacht hat. Auch hat Christopher McQuarrie, der seit seiner oscar-gekrönten Mitarbeit an den „Üblichen Verdächtigen“ nichts Nennenswertes mehr hervorbrachte, keineswegs eine Drehbuch Katastrophe zu verantworten. Dennoch droht "Operation Walküre", weil es sich zum Popcorn-Kino nicht hintraut und zugleich jede übergeordnete konzeptionelle Brillanz vermissen lässt, ein schweres Schicksal: sowohl bei den Oscars, deren Zulassungsregeln der Film mit dem US-Starttermin zu Weihnachten knapp erfüllt, als auch an der Kinokasse.
Das einzige, was sich mit Sicherheit über dieses Kinoabenteuer sagen lässt: Tom Cruise, seit seinen bizarren US-Talkshow-Eskapaden schwer angeschlagen, mag zwar als Thetan weiter die Gipfel der Scientology Hierarchie stürmen, sein Image als Schauspieler aber ist durch "Operation Walküre" endgültig ruiniert.
- Datum 29.04.2009 - 10:55 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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lasse ich mir nicht unsere Geschichte beibringen.
Deutsche, kauft nicht bei Scientologen! Ist ja schön, wenn die Deutschen neuerdings auch andere Religionsgruppen haben, die sie nicht leiden können.
Was stört denn an Scientology so? In Wikipedia hab ich das Folgende dazu gefunden:
"Eine Reihe von Autoren weist auch auf Scientologys Anleihen aus den Werten der „US-amerikanischen“ Kultur, insbesondere dem Glauben an Individualismus, Demokratie und Freiheit, hin. Das scientologische „Glaubensbekenntnis“ ist demnach lediglich eine Neuformulierung der UN-Menschenrechtskonvention, deren Wurzeln in der (Westlichen) Aufklärung zu finden sind. Auch wegen dieser Anleihen an die US-amerikanische Kultur wird Scientology im Zuge des Antiamerikanismus in vielen Staaten auch als kulturimperialistische Bewegung aufgefasst."
Haben das Scientologen da reingeschrieben? Na gut, die Scientology Church mag einige unangenehme Eigenheiten haben und die Weltherrschaft anstreben. Aber die katholische Kirche vielleicht auch. Warum ein Schauspieler, der der Scientology-Church angehört, nicht an einen Film über unsere Geschichte mitwirken darf, erschließt sich mir nicht so ganz. Demnächst kommt bestimmt heraus, ein Beleuchter ist Satanist und der Maskenbildner Franzose. Das hat Stauffenberg wahrlich nicht verdient!
Deutsche, kauft nicht bei Scientologen! Ist ja schön, wenn die Deutschen neuerdings auch andere Religionsgruppen haben, die sie nicht leiden können.
Was stört denn an Scientology so? In Wikipedia hab ich das Folgende dazu gefunden:
"Eine Reihe von Autoren weist auch auf Scientologys Anleihen aus den Werten der „US-amerikanischen“ Kultur, insbesondere dem Glauben an Individualismus, Demokratie und Freiheit, hin. Das scientologische „Glaubensbekenntnis“ ist demnach lediglich eine Neuformulierung der UN-Menschenrechtskonvention, deren Wurzeln in der (Westlichen) Aufklärung zu finden sind. Auch wegen dieser Anleihen an die US-amerikanische Kultur wird Scientology im Zuge des Antiamerikanismus in vielen Staaten auch als kulturimperialistische Bewegung aufgefasst."
Haben das Scientologen da reingeschrieben? Na gut, die Scientology Church mag einige unangenehme Eigenheiten haben und die Weltherrschaft anstreben. Aber die katholische Kirche vielleicht auch. Warum ein Schauspieler, der der Scientology-Church angehört, nicht an einen Film über unsere Geschichte mitwirken darf, erschließt sich mir nicht so ganz. Demnächst kommt bestimmt heraus, ein Beleuchter ist Satanist und der Maskenbildner Franzose. Das hat Stauffenberg wahrlich nicht verdient!
Den Film werde ich mir garantiert nicht anschauen - wie mein Vorredner schon sagte: Von Amerikanern lasse ich mir meine Geschichte nicht erzählen, das kann mein Großvater hundert mal besser!
Schämen sollte man sich, aus einem so traurigen Kapitel der Menschheit einen "Blockbuster" machen zu wollen!
Wir lassen uns doch nicht (schon wieder) von Amerikanern unsere Nazis wegnehmen!
Was erzählt Ihr Großvater denn so? War der auch ein Widerstandskämpfer?
Ich denke, es sollte nicht das Kriterium sein, ob der Film aus Amerika stammt oder nicht. "Schindlers Liste" war schließlich auch so ein Blockbuster aus Amerika, das ist nicht per se schlecht. "Blockbuster" heißt schließlich nur, dass der Film viele Menschen erreicht. Über die Qualität des Films kann ich selbst auch nichts aussagen. Aber mir gefällt die pauschale Vorverurteilung, die aus Ihrem Kommentar spricht, nicht. Und dass man den Geschichten Ihres Großvaters mehr trauen kann als den Geschichten eines amerikanischen Blockbuster-Regisseurs, das mag zwar stimmen, muss aber nicht.
Wir lassen uns doch nicht (schon wieder) von Amerikanern unsere Nazis wegnehmen!
Was erzählt Ihr Großvater denn so? War der auch ein Widerstandskämpfer?
Ich denke, es sollte nicht das Kriterium sein, ob der Film aus Amerika stammt oder nicht. "Schindlers Liste" war schließlich auch so ein Blockbuster aus Amerika, das ist nicht per se schlecht. "Blockbuster" heißt schließlich nur, dass der Film viele Menschen erreicht. Über die Qualität des Films kann ich selbst auch nichts aussagen. Aber mir gefällt die pauschale Vorverurteilung, die aus Ihrem Kommentar spricht, nicht. Und dass man den Geschichten Ihres Großvaters mehr trauen kann als den Geschichten eines amerikanischen Blockbuster-Regisseurs, das mag zwar stimmen, muss aber nicht.
... ist der Link auf dailyplastic.com. Zu schön, diese Bilderserie. Vielen Dank.
Wirklich an dieser Sache verwerflich ist die Verklärung der historischen Ereignisse und die "Erhöhung" Sauffenbergs zum Widerstandskämpfer .. natürlich für Freiheit und Demokratie, was denn sonst. Man sollte einfach nicht vergessen, dass er in einer Reihe mit den Verbrechern des 3. Reiches steht und dort auch seinen Platz hat. Ihn als modernen Helden, als deutschen "Che Guevara" zu verkaufen, ist nicht nur dreist, sondern auch eine Beleidigung an alle Opfer des 3. Reiches. Wieso werden hierzu keine klaren Worte gefunden, stattdessen beschäftigt man sich mit Platitüden. Wenn dann "von" Sauffenberg nochmals im ZDF durch Guido Knopp geadelt wird, ist die "History" ein Betrug an der Wahrheit, eine Verharmlosung der Ereignisse.
... sollten Sie vielleicht einmal die Erinnerung wachrufen, daß Herr von Stauffenberg einen wesentlichen Vorteil gegenüber all den feinsinnigen, in die innere Emigration abgesunkenen, klaren und aufrechten Demokraten hatte: Er hat sich zur Tat entschlossen und verharrte nicht in zwar lauterer, aber eben folgenloser Denkelei.
Eine zwiespältige Person war er allemal, das ist unbestritten. Aber daß Sie ihn nun in so schäbiger Weise in die Reihen derer mustern, die ihn für diese seine Tat schließlich erschossen haben, ist schwer erträglich, zumal Sie damit auch in gefährlicher Nähe zu denen operieren, die es ihm - nach dem Krieg und heute -, dem "Verräter", noch postum heimzahlen wollen.
Immerhin hat Stauffenberg sein Leben riskiert (wie auch Honecker, Schumacher -- letzterer würde sich im Grabe umdrehen, sähe er die heutige SPD, aber das nur am Rande), während andere [...] (z.B. Brandt, Wehner). Und nicht zuletzt hat er sein Leben nicht nur aufs Spiel gesetzt, sondern -- verloren. Dem Respekt zu zollen sollte auch von Ihnen nicht zuviel verlangt sein!
"dass er in einer Reihe mit den Verbrechern des 3. Reiches steht und dort auch seinen Platz hat" -- für Sie ist wohl jeder ein Verbrecher, der jemals eine deutsche Uniform trug; einschliesslich des Kriegsfreiwilligen und Patrioten Kurt Schumacher (1. Weltkrieg). Wachen Sie auf!
[Gekürzt, bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. /Die Redaktion pt.]
... sollten Sie vielleicht einmal die Erinnerung wachrufen, daß Herr von Stauffenberg einen wesentlichen Vorteil gegenüber all den feinsinnigen, in die innere Emigration abgesunkenen, klaren und aufrechten Demokraten hatte: Er hat sich zur Tat entschlossen und verharrte nicht in zwar lauterer, aber eben folgenloser Denkelei.
Eine zwiespältige Person war er allemal, das ist unbestritten. Aber daß Sie ihn nun in so schäbiger Weise in die Reihen derer mustern, die ihn für diese seine Tat schließlich erschossen haben, ist schwer erträglich, zumal Sie damit auch in gefährlicher Nähe zu denen operieren, die es ihm - nach dem Krieg und heute -, dem "Verräter", noch postum heimzahlen wollen.
Immerhin hat Stauffenberg sein Leben riskiert (wie auch Honecker, Schumacher -- letzterer würde sich im Grabe umdrehen, sähe er die heutige SPD, aber das nur am Rande), während andere [...] (z.B. Brandt, Wehner). Und nicht zuletzt hat er sein Leben nicht nur aufs Spiel gesetzt, sondern -- verloren. Dem Respekt zu zollen sollte auch von Ihnen nicht zuviel verlangt sein!
"dass er in einer Reihe mit den Verbrechern des 3. Reiches steht und dort auch seinen Platz hat" -- für Sie ist wohl jeder ein Verbrecher, der jemals eine deutsche Uniform trug; einschliesslich des Kriegsfreiwilligen und Patrioten Kurt Schumacher (1. Weltkrieg). Wachen Sie auf!
[Gekürzt, bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. /Die Redaktion pt.]
Auch ich werde mir diesen Film sicher nicht anschauen. Der Film hat einpaar sehr interessante Parallelen. Naja aber ich lass das lieber, nur so viel die Amerikaner sollten statt Filme über unserer Fehler in der Geschichte zu machen, lieber auf ihre eigenen Chefs schauen ;)
Danke für den Link, es waren zwar keine 1000 Bilder, aber unterhaltsam war es dennoch. In diesem Sinne viel Spaß mit der Goldenen Himbeere, ein Flop wird es alle mal!
... sollten Sie vielleicht einmal die Erinnerung wachrufen, daß Herr von Stauffenberg einen wesentlichen Vorteil gegenüber all den feinsinnigen, in die innere Emigration abgesunkenen, klaren und aufrechten Demokraten hatte: Er hat sich zur Tat entschlossen und verharrte nicht in zwar lauterer, aber eben folgenloser Denkelei.
Eine zwiespältige Person war er allemal, das ist unbestritten. Aber daß Sie ihn nun in so schäbiger Weise in die Reihen derer mustern, die ihn für diese seine Tat schließlich erschossen haben, ist schwer erträglich, zumal Sie damit auch in gefährlicher Nähe zu denen operieren, die es ihm - nach dem Krieg und heute -, dem "Verräter", noch postum heimzahlen wollen.
Ich glaube Sie sollten sehr vorsichtig sein, was das Lob für die Braune Bande angeht. Sie haben den Schneid hier Stauffenberg als Märtyrer darzustellen, das ist Gutheissung von Nazitum und die Rechten hier im Forum klicken naütrlich rechts, wenn da mal nicht der Zensor sehr sehr abwesend ist, nicht wahr liebe Redaktion!!!
Die Wehrmacht war ein Teil der Nazi-Tötungsmaschine, Stauffenberg einer Ihrer Angehörigen. Das Attentat auf Hitler erfolgte nicht wegen der Einsicht, dass das Nazireich damals Unrecht tat, sondern aus dem Bestreben heraus, eine mögliche Niederlage aus dem Fehlkalkül Hitlers, zu verhindern. Es war im unter den Offizieren im Gespräch, dass man die Möglichkeiten bereits überdehnt hatte. Wenn Sie hier noch frecht behaupten, jene, die aus Deutschland flüchten mussten, waren schlechte Demokraten, dann ist das nur Böswilligkeit und Mangel an Einsicht eines Ewiggestrigen. Nicht jene mussten flüchten, die sich willenlos dem Regime in die Hände begeben hatten, sondern jene, die dieser Politk gefährlich werden konnten. Deren Beseitigung hatte man längst beschlossen, so dass Sie sich nur noch mittels Flucht dem sicheren Tod entziehen konnten.
Die Relativierung der Ereignisse schreitet weiter fort und je mehr Zeit vergangen ist, desto undurchsichtiger werden die Ereignisse dargestellt, obwohl sie glaskalr sind. Wenn ich heute in der Zeit solch braunes Gedankengut lesen muss, die Verteidigung der Naziterrors und damit auch zwangsläufig von Konzentrationslagern, bestialischen Schlachtorgien und grausamen Raubzügen, komme ich nicht umhin zu sagen: Ihr von der Redaktion seid eine Schande. Bleiben solche Kommentare weiter stehen, werde ich Anzeige gegen Sie erstatten.
Ich glaube Sie sollten sehr vorsichtig sein, was das Lob für die Braune Bande angeht. Sie haben den Schneid hier Stauffenberg als Märtyrer darzustellen, das ist Gutheissung von Nazitum und die Rechten hier im Forum klicken naütrlich rechts, wenn da mal nicht der Zensor sehr sehr abwesend ist, nicht wahr liebe Redaktion!!!
Die Wehrmacht war ein Teil der Nazi-Tötungsmaschine, Stauffenberg einer Ihrer Angehörigen. Das Attentat auf Hitler erfolgte nicht wegen der Einsicht, dass das Nazireich damals Unrecht tat, sondern aus dem Bestreben heraus, eine mögliche Niederlage aus dem Fehlkalkül Hitlers, zu verhindern. Es war im unter den Offizieren im Gespräch, dass man die Möglichkeiten bereits überdehnt hatte. Wenn Sie hier noch frecht behaupten, jene, die aus Deutschland flüchten mussten, waren schlechte Demokraten, dann ist das nur Böswilligkeit und Mangel an Einsicht eines Ewiggestrigen. Nicht jene mussten flüchten, die sich willenlos dem Regime in die Hände begeben hatten, sondern jene, die dieser Politk gefährlich werden konnten. Deren Beseitigung hatte man längst beschlossen, so dass Sie sich nur noch mittels Flucht dem sicheren Tod entziehen konnten.
Die Relativierung der Ereignisse schreitet weiter fort und je mehr Zeit vergangen ist, desto undurchsichtiger werden die Ereignisse dargestellt, obwohl sie glaskalr sind. Wenn ich heute in der Zeit solch braunes Gedankengut lesen muss, die Verteidigung der Naziterrors und damit auch zwangsläufig von Konzentrationslagern, bestialischen Schlachtorgien und grausamen Raubzügen, komme ich nicht umhin zu sagen: Ihr von der Redaktion seid eine Schande. Bleiben solche Kommentare weiter stehen, werde ich Anzeige gegen Sie erstatten.
mir den film in München zusammen mit einem der wenigen noch lebenden überlebenden anzuschauen ... um zu hören, was der dazu sagt. zumal der auch noch vom film-fach ist. - aber vielleicht händeln wir die frage von authentizität und kommerz auch anders ab.
Immerhin hat Stauffenberg sein Leben riskiert (wie auch Honecker, Schumacher -- letzterer würde sich im Grabe umdrehen, sähe er die heutige SPD, aber das nur am Rande), während andere [...] (z.B. Brandt, Wehner). Und nicht zuletzt hat er sein Leben nicht nur aufs Spiel gesetzt, sondern -- verloren. Dem Respekt zu zollen sollte auch von Ihnen nicht zuviel verlangt sein!
"dass er in einer Reihe mit den Verbrechern des 3. Reiches steht und dort auch seinen Platz hat" -- für Sie ist wohl jeder ein Verbrecher, der jemals eine deutsche Uniform trug; einschliesslich des Kriegsfreiwilligen und Patrioten Kurt Schumacher (1. Weltkrieg). Wachen Sie auf!
[Gekürzt, bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. /Die Redaktion pt.]
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