Jahresrückblick

Krisen, Kriege und ein bisschen Hoffnung

© Halldor Kolbeins/AFP/Getty Images

Seit Monaten nun schon hält die Finanzkrise die Welt in Atem. Als erstem Staat ging Island fast die Puste aus. Wie auf der Insel brachen weltweit Banken zusammen oder mussten vom Staat gerettet werden.

Leser-Kommentare
    • hamkon
    • 25.12.2008 um 10:27 Uhr

    die sich in den vergangenen 20 Jahren aufgebaut hat, scheint sich als Nachfolger der Erbadelaristokratie etablieren zu wollen.

    Eine deratige Hybris von Größenwahn, Selbstverliebtheit und Manieriertheit hat die Welt in der Tat seit langem nicht mehr gesehen.

    Frage: Geben wir ihnen Gift oder hängen wir sie gleich auf?

    Diese Frage stellte ein kleiner Junge mit österreichischem Akzent in einem der Filme von A. Waida, der als Mitglied einer Kinderbande nach dem Ende des 2. Weltkrieges um ihr Überleben kämpfend auch Erwachsene gefangen nahm und ausraubte.

    Diese Frage wird aber heute auch von den Habenichtsen, den Entwürdigten, den Entehrten und den in das Abseits - oder soll ich "Abgrund" sagen - getriebenen, unseren heutigen "Eliten" gestellt, die sich mit ihrer ungeheuerlichen Blasiertheit und Bigotterie hinstellen und sich in dem von ihnen organisierten Meer aus Tränen, Schweiß, Blut, Eiter und Kot herum suhlen, so wie das einst auch die Herrenmenschen in Deutschland zu tun pflegten, als sie sich in ihren schwarzen Uniformen in den Tötungslagern inszenierten.

    Schwarze Milch. Das ist, was diese "Elite" zu trinken pflegt und die sie nährt.

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