Die Krise als Chance: Lieber grüner „New Deal“ als Geldverbrennung
Die Konjunkturkrise und der Klimawandel haben gemeinsame Wurzeln und lassen sich nur bekämpfen, wenn man sich gut abstimmt - sonst droht der Kollaps.
© BAY ISMOYO/AFP/Getty Images

Klimaschutz und Wirtschaftskrise müssen sich nicht widersprechen
Spätestens seit der ehemalige Weltbank-Ökonom Sir Nicholas Stern es uns 2006 vorgerechnet hat, wissen wir, dass die Kosten eines ungebremsten Klimawandels in der Zukunft wesentlich höher liegen werden als diejenigen eines vorsorgenden Klimaschutzes in der Gegenwart.
Diese schlichte Wahrheit konnte auch deshalb auf breite Akzeptanz rechnen, weil sie mit einem Angebot verbunden war: demjenigen nämlich, dass Klimaschutz zugleich eine Fülle von wirtschaftlichen Chancen und technischen Innovationen bereithält.
Mit dem explosionsartigen Anstieg der Energiepreise bis Mitte 2008 gewann die grüne Technologieoption noch mehr an Plausibilität und Strahlkraft. Denn wer Energie effizienter nutzt, einspart und aus erneuerbaren Quellen gewinnt, der tut nicht nur etwas für den Klimaschutz und zukünftige Generationen. Sondern er senkt auch seine Abhängigkeit von teuren Öl- und Gasimporten, verbessert die nationale Energiesicherheit und die technologische Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen. Wirtschaftlicher Strukturwandel, Klimaschutz und Sicherheitspolitik müssen und können deshalb Hand in Hand gehen.
Wenn von der deutschen Kanzlerin über den Kommissionspräsidenten der EU bis zum UN-Generalsekretär alle diesen Zusammenhang immer wieder betont haben, dann darf wohl mit gewissem Recht von einem „neuen Mainstream“ gesprochen werden. Viele ökologisch engagierte Menschen haben die Entwicklung der vergangenen beiden Jahre denn auch als Wendepunkt in der Klimapolitik verstanden und dafür eine Fülle von Indizien gesehen, nicht zuletzt den Friedensnobelpreis für Al Gore und den Klimarat der Vereinten Nationen.
Wie tragfähig aber ist dieser verbale Konsens, wenn es um Realpolitik geht?
Die aktuelle Wirtschaftskrise ist da der Lackmustest schlechthin. Die Entscheidungen und Diskussionen der vergangenen Monate verheißen bislang wenig Gutes, auch wenn der Kampf um den richtigen Weg noch nicht entschieden ist.
Die Art und Weise etwa, wie die „Klimakanzlerin“ in Brüssel anspruchsvolle CO 2 -Standards für Automobile zerschossen hat, war beschämend. Auch dass eine unheilige Allianz der Regierungen Polens, Italiens und Deutschlands den Emissionshandel deutlich abgeschwächt hat, sät Zweifel an der Ernsthaftigkeit der europäischen Klimaschutzbemühungen. Das alles war kein Ruhmesblatt und kam auch auf der Weltklimakonferenz in Posen entsprechend an.






von halbgaren Vorschlägen, ohne jegliches auch nur halbwegs vernünftiges Gesamtkonzept.
Richtig ist: Nachrüstung des Gebäudebestandes mit energiesparenden Maßnahmen,
aber das ist schon seit vielen Jahren Teil des bestehenden Programmes aller bisherigen Regierungen (und das wird auch getan).
Zusätzlich wird aber "Einsatz von EE" gefordert.
Welche denn? Etwa Photovoltaik (mit asiatischen Panels?)? Oder die extrem umweltschädigenden Holzheizungen (Pellets..)?
Weiter wird gefordert, den bestehenden PKW-Bestand so bald wie möglich zzu verschrotten und gegen "moderne Technik" auszutauschen.
Welche denn? Etwa "Hybridtechnik"? Da ist bis heute nicht klar, wie deren Umweltbilanz aussieht - die Herstellung und Lebensdauer und die energetische Gesamtbilanz der Akkus ist z.B. völlig unklar.
Da sollte der Autor doch lieber radikal konsequent sein:
Wenn alle ältere PKWs verschrottet werden sollen, dann doch gleich fordern, auch alle bestehenden Häuser abzureißen und neu zu bauen.
Dann würde nämlich Allen klar, dass beide Forderungen (auch die zweite) unsinnig sind - es ist nicht nur energetisch unmöglich (so viel Energie gibt es gar nicht) sondern auch gleichermaßen unvernünftig. Soo schlecht sind heutige PKWs schon lange nicht mehr (und soo viel umweltfreundlicher die neueren auch nicht!).
Der Autor sieht nur seinen eigenen Tellerrand:
Ein wichtiger Teil des Konjunkturprogramms der Regierung ist nämlich die bessere Ausstattung der Kindergärten mit "Forschungspaketen" (je 5000 €, das ist immer noch zu wenig, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung).
Da ist wenigstens zu HOFFEN, dass die neu heranwachsende Generation etwas denkfähiger werden wird, als die jetzige.
Es gibt viele Wege die nach Rom führen. Sie sprechen lauter reelle Probleme in der Umsetzung an.
Solar-Panels aus China sind in der Produktion teilweis extrem problematisch - doch das kann sich leicht ändern (höhere Umweltstandards kontrollieren).
Die Pellets sind ein neues Produkt und im jungen Markt die Nachfrage höher als das Angebot - das führt zu kurzfristigen Sünden (Stichwort Trockung).
Natürlich vergessen sie diskret die Wärmesonde. Doch das ist "wahrscheinlich" reiner Zufall.
Zu den PKW's muss man nichts mehr sagen - hier sind die 20+ Liter Verbrauch im Stadtverkehr vs. ca. 6l (Hybrid) nicht signifikant genug für sie. Bleiben sie fair - die neuen Modelle der Akkus auf Li-Ion Basis sind rezyklierbar. Wir wollen das Thema Elektro-Auto nicht ansprechen.
Der Abschweif ins "Abenteuer-Land" (Auto und Häuser weg) muss man nicht weiter kommentieren.
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Will der Staat "bessere" Produkte kann er dies via Gesegebungsprozess verlangen. Leider sind ihm durch die internationalen Verträge - EU, WTO und Co. die Hände gebunden.
Es gibt viele Wege die nach Rom führen. Sie sprechen lauter reelle Probleme in der Umsetzung an.
Solar-Panels aus China sind in der Produktion teilweis extrem problematisch - doch das kann sich leicht ändern (höhere Umweltstandards kontrollieren).
Die Pellets sind ein neues Produkt und im jungen Markt die Nachfrage höher als das Angebot - das führt zu kurzfristigen Sünden (Stichwort Trockung).
Natürlich vergessen sie diskret die Wärmesonde. Doch das ist "wahrscheinlich" reiner Zufall.
Zu den PKW's muss man nichts mehr sagen - hier sind die 20+ Liter Verbrauch im Stadtverkehr vs. ca. 6l (Hybrid) nicht signifikant genug für sie. Bleiben sie fair - die neuen Modelle der Akkus auf Li-Ion Basis sind rezyklierbar. Wir wollen das Thema Elektro-Auto nicht ansprechen.
Der Abschweif ins "Abenteuer-Land" (Auto und Häuser weg) muss man nicht weiter kommentieren.
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Will der Staat "bessere" Produkte kann er dies via Gesegebungsprozess verlangen. Leider sind ihm durch die internationalen Verträge - EU, WTO und Co. die Hände gebunden.
Es ist sehr wohl möglich mehr für den Klimaschutz zu tun. Durch eine härtere Verbraucherschutzgebung läßt sich die durchschnittliche Gebrauchsdauer von Konsumgütern vervielfachen. Und das tolle diese läßt sich auch auf Importgüter anwenden. Und Arbeitslosigkeit weil weniger produziert werden muß bekämpft der Staat mit Arbeitszeitverkürzung. Und nicht mit Lohnsubventionen wie Kinderzuschlag, Wohngeld, ALG2 usw.
Ungenierter Lobbyismus heißt jetzt also "New green Deal". Scheer & Ypsi lassen grüßen.
Ich habe vor zwei Jahren eine neue Gasheizungsanlage nach neuestem Standard für rund 9.000 € einbauen lassen. Der Verbrauch hat sich um rund 25% verringert aber ich zahle rund 20% mehr als vorher im Jahr. Und es sind weitere Preissteigerungen angekündigt. Da haben es die Besitzer von Ölheizungen besser. Sie können sich jetzt sehr preiswert für mehr als ein Jahr eindecken. Das ist mein Beitrag zum Thema Umweltschutz.
Es gibt viele Wege die nach Rom führen. Sie sprechen lauter reelle Probleme in der Umsetzung an.
Solar-Panels aus China sind in der Produktion teilweis extrem problematisch - doch das kann sich leicht ändern (höhere Umweltstandards kontrollieren).
Die Pellets sind ein neues Produkt und im jungen Markt die Nachfrage höher als das Angebot - das führt zu kurzfristigen Sünden (Stichwort Trockung).
Natürlich vergessen sie diskret die Wärmesonde. Doch das ist "wahrscheinlich" reiner Zufall.
Zu den PKW's muss man nichts mehr sagen - hier sind die 20+ Liter Verbrauch im Stadtverkehr vs. ca. 6l (Hybrid) nicht signifikant genug für sie. Bleiben sie fair - die neuen Modelle der Akkus auf Li-Ion Basis sind rezyklierbar. Wir wollen das Thema Elektro-Auto nicht ansprechen.
Der Abschweif ins "Abenteuer-Land" (Auto und Häuser weg) muss man nicht weiter kommentieren.
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Will der Staat "bessere" Produkte kann er dies via Gesegebungsprozess verlangen. Leider sind ihm durch die internationalen Verträge - EU, WTO und Co. die Hände gebunden.
In Deutschland wird das Thema Energiewende immer noch unter dem falschen Blickwinkel einiger CO2 Hysteriker diskutiert. Wie Amory Lovins in seiner Studie für das Pentagon ausgeführt hat ist der Umstieg auf eine dezentrale regenerative Energieversorgung eine Frage der nationalen Sicherheit und ein zwingender Schritt um den wirtschaftlichen Wohlstand einer Nation zu sichern.
"Winning the Oil Endgame: Innovation for Profit, Jobs and Security. (2005)"
In 40 Jahren werden Erdöl und Erdgas erschöpft sein. In 20 Jahren wird ein Barrel Öl 300$ kosten. Nicht weil in 100 Jahren die Jahresdurchschnittstemperatur um 3 Grad höher sein könnte müssen wir jetzt auf andere Techniken umsteigen, sondern weil wir sonnst alle in spätestens 20 Jahren eine Energie und Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes erleben werden.
Ihre korrekte Aussage läßt sich auf alle endlichen Ressourcen übertragen. Es geht schlicht und einfach darum, mit den Vorräten, die das 'Raumschiff Erde' bietet, auszukommen. Und das nicht nur bis zur nächsten Wahl, sondern dauerhaft über Generationen, für alle Menschen auf der Erde - kurz: nachhaltig!
Von diesem Gedanken sind aber nicht nur viele Politiker, sondern auch eine Vielzahl der Foristen weit entfernt, die oft immer noch Gegenargumente zum Klimawandel suchen ('Bei uns fällt ja Schnee und der Silvester-Sekt friert ein - also kann es keine Klimakatastrophe geben!').
Dass aber ein schonender Umgang mit den Vorräten aus vielen unterschiedlichen Gründen angebracht ist, wird durch die verbissen geführte Klimadebatte verdrängt - meiner Ansicht nach mutwillig. Es ist die Angst vor Veränderungen, die die 'Klimawandel-Gegner' so verbissen an überholten Argumenten festhalten lässt.
'Keep On Rocking In A Free World' (Neil Young)
Ihre korrekte Aussage läßt sich auf alle endlichen Ressourcen übertragen. Es geht schlicht und einfach darum, mit den Vorräten, die das 'Raumschiff Erde' bietet, auszukommen. Und das nicht nur bis zur nächsten Wahl, sondern dauerhaft über Generationen, für alle Menschen auf der Erde - kurz: nachhaltig!
Von diesem Gedanken sind aber nicht nur viele Politiker, sondern auch eine Vielzahl der Foristen weit entfernt, die oft immer noch Gegenargumente zum Klimawandel suchen ('Bei uns fällt ja Schnee und der Silvester-Sekt friert ein - also kann es keine Klimakatastrophe geben!').
Dass aber ein schonender Umgang mit den Vorräten aus vielen unterschiedlichen Gründen angebracht ist, wird durch die verbissen geführte Klimadebatte verdrängt - meiner Ansicht nach mutwillig. Es ist die Angst vor Veränderungen, die die 'Klimawandel-Gegner' so verbissen an überholten Argumenten festhalten lässt.
'Keep On Rocking In A Free World' (Neil Young)
Ihre korrekte Aussage läßt sich auf alle endlichen Ressourcen übertragen. Es geht schlicht und einfach darum, mit den Vorräten, die das 'Raumschiff Erde' bietet, auszukommen. Und das nicht nur bis zur nächsten Wahl, sondern dauerhaft über Generationen, für alle Menschen auf der Erde - kurz: nachhaltig!
Von diesem Gedanken sind aber nicht nur viele Politiker, sondern auch eine Vielzahl der Foristen weit entfernt, die oft immer noch Gegenargumente zum Klimawandel suchen ('Bei uns fällt ja Schnee und der Silvester-Sekt friert ein - also kann es keine Klimakatastrophe geben!').
Dass aber ein schonender Umgang mit den Vorräten aus vielen unterschiedlichen Gründen angebracht ist, wird durch die verbissen geführte Klimadebatte verdrängt - meiner Ansicht nach mutwillig. Es ist die Angst vor Veränderungen, die die 'Klimawandel-Gegner' so verbissen an überholten Argumenten festhalten lässt.
'Keep On Rocking In A Free World' (Neil Young)
Verbale Aufgeschlossenheit bei gleichzeitig blockiertem Antrieb
Verbale Aufgeschlossenheit von Angela Merkel bei gleichzeitig blockierter Antriebskraft!?
Lieber Herr Loske,
Sie haben vollkommen Recht!
Was sollen, was können, was wollen wir uns länger an der gegenwärtig verblassenden verbalen Aufgeschlossenheit der Politiker/innen in Fragen des Zusammenhangs von Weltfinanzkrise und Klimawandel von Menschenhand erfreuen,wenn es durch die parlametarische Bank, angetrieben von Verbänden, Gewerkschaften, Stiftungen, Berater- Trusts Instituten an blockierter Antriebskraft zum Handeln nur so unstimming einstimmig krächst, knirscht und kracht.
Ist die Weltwirtschaftslage tatsächlich bereits so dramatisch durch angekündigte Rettungsschirme, Konjunkturpakete schlimmverbessert, dass Sie es vorziehen die apoklayptischen Reiter der Weltfinanzkrise zu beschweigen, weil Sie, wie Klaus Töpfer meinen:
“Hier geht es nicht um eine Finanzkrise, sondern die brachial rabiat globale Organisation der Zerstörung unseres bestehenden Weltfinanzsystems von der Dramatik und Tragödie eines Weltfinanzkrieges, um an intakten Weltfinanzsystemen vorbei, unter dem medial hochgejubelten Motto“Die Befreiung der Welt vom Geld“ den direkten räuberischen Zugriff auf Ressourcen unser Einen Welt zu organisieren“?
Wie passt Ihr „Mucksmäuschenstill“ zu Fragen der Weltökonomie in unsere Zeit der Krisen in Serie „“Gute“ Regionen „schlechte“ Regionen“, des Endes der Anbetung des Weltklerus der Ökonomie, des Beginns der zunehmenden Spaltung, gar Auflösung des Klerus unserer Weltwirtschaft in partikulare „Global- Player“ Interessen, die sich der Parole auf ihren Fahnen verschrieben “Was kümmern uns die Sorgen von Morgen, wir bestehen als hochorganisierte Meute auf der Beute von Heute“?
Bravo Herr Loske!
Sie nehmen ökologisch gesehen kein Blatt vor den Mund, außer Sie lesen es!
Warum beschweigen Sie dann aber den offenkundigen Skandal der Bundesregierung per „Rettungspaketen“, Konjunkturprogrammen, mit und ohne Nachtragshaushalt, die vom Grundgesetz (GG) verbriefte Staatshaushalts- Kontrollfunktion des Deutschen Bundestages auszuhebeln und in unerklärten „Zweckgesellschaften“ abrufbar zu parken?, bis das Geld genutzt, ungenutzt zweckgebunden oder anderweitig “Außer Kontrolle“, fern der Kontrollfunktion des Deutschen Bundestages, verbrannt?
tschüss
Joachim Petrick
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