Nach dem Attentat Mannichl ruft zum Kampf gegen Rechts auf

Der Passauer Polizeichef hat dazu aufgerufen, Neonazis in Deutschland die Stirn zu bieten. Den Messerangriff auf ihn bezeichnete Mannichl als "feigen Anschlag"

Er werde sich von Einzelnen nicht in Angst und Schrecken versetzen lassen und seinen Weg aufrecht weitergehen, sagte der Passauer Polizeichef Alois Mannichl am Freitag bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. "Wir werden im Kampf gegen Rechtsextremismus nicht nachlassen", versicherte der Beamte. Den Mordversuch des weiterhin flüchtigen Täters bezeichnete der 52-Jährige als einen "feigen Anschlag".

Er habe das Passauer Klinikum bewusst öffentlich durch den Haupteingang verlassen, um zu zeigen, dass man sich "von Rechtsextremisten nicht einschüchtern lassen" dürfe. Mannichl bedankte sich bei der Bevölkerung für den großen Zuspruch. Seine Frau, seine Tochter und sein Sohn seien seit dem Attentat rund um die Uhr an seiner Seite gewesen, sagte Mannichl, der beim Verlassen der Klinik von seiner Frau Anneliese begleitet wurde.

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Der Polizeidirektor war am vergangenen Samstag vor seiner Haustür in Fürstenzell bei Passau niedergestochen worden. Die Polizei nimmt an, dass es sich um einen Racheakt von Rechtsextremisten handelte, weil Mannichl bei etlichen Einsätzen immer wieder beherzt gegen Neonazis eingeschritten war. Ein Münchner Ehepaar sitzt mittlerweile wegen Beihilfe zum versuchten Mord in Untersuchungshaft . Nach dem Messerstecher und einem weiteren möglichen Komplizen wird in ganz Deutschland und Österreich gefahndet.

Mannichl stand nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel schon mehr als eineinhalb Jahre im Visier der NPD. Mehrere Polizeiaktionen unter Mannichls Leitung gegen Rechtsextremisten in Niederbayern hätten für erheblichen Unmut in der NPD-Führung gesorgt, wie E-Mails und Erklärungen belegten. In einer E-Mail an die Parteiführung sei Mannichl als "demokratischer Schläger" bezeichnet worden. Der Absender, ein NPD-Mitglied, erbat dem Bericht zufolge Hilfe von der Parteizentrale.

 
Leser-Kommentare
  1. Gegen Rechtsextreme ? Auf jeden Fall !

    Gegen eine CDU, die offensichtlich unliebsame Steuerfander (s. aktuelle Stern.de) mobbt und ihre schwarzen Kassen versteckt ? Auf jeden Fall !

    Gegen eine SPD, die rückgradlos (mit Bauchschmerzen !) mit jedem neuen Überwachungsgesetz ihre Identität (hat die sowas?) verrät ? Auf jeden Fall !

    Gegen das überbordenden Lobbyunwesen in diesem Land ? Auf jeden Fall !

    Gegen alle Politikervon schwarz bis grün, die nach ihrer Mandatszeit auf wundersame Weise plötzlich für Industrie und Banken tätig sind ? Immer !

    Zivilcourage ist immer richtig.

    Zivilcourage ist noch richtiger, wenn nicht alle Beifall klatschen.

    PS: Herr Mannichl: You´ve got my respect !

  2. ...wieso eine so hochgefährdete Person wie Herr Mannichl keinen Personenschutz hatte, wieso er in dieser Situation ein Messer vor die Tür legt, und wieso er öffnet, ohne sich zu vergewissern, wer vor der Tür steht.

    Außerdem gibt es bislang, meines Wissens, außer der Aussage von Herrn Mannichl, kein Indiz für einen geplanten Anschlag von rechts.

    Es könnte immerhin auch ein anderes Motiv geben.

    Cui bono ?

    • Rahab
    • 19.12.2008 um 16:40 Uhr

    räteslhaft bleibt vieles, wenn es auf dem grund eines bembels gesucht wird.

    welches andere motiv möchten Sie, @dippegucker, denn so zart andeuten?

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    ...liegen oft die Fakten...

    Andeuten möchte ich eigentlich nichts, lediglich ein wenig Seriosität im Umgang mit Fällen mit völlig offener Beweislage anmahnen, zumindest von Menschen die behaupten auf dem Boden der FDGO verwurzelt zu sein.

    ...liegen oft die Fakten...

    Andeuten möchte ich eigentlich nichts, lediglich ein wenig Seriosität im Umgang mit Fällen mit völlig offener Beweislage anmahnen, zumindest von Menschen die behaupten auf dem Boden der FDGO verwurzelt zu sein.

  3. ...liegen oft die Fakten...

    Andeuten möchte ich eigentlich nichts, lediglich ein wenig Seriosität im Umgang mit Fällen mit völlig offener Beweislage anmahnen, zumindest von Menschen die behaupten auf dem Boden der FDGO verwurzelt zu sein.

    Antwort auf "ja ja, "
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    • Rahab
    • 19.12.2008 um 17:22 Uhr

    allerdings nur wenn mit ohne-äbbelwoi.

    • Rahab
    • 19.12.2008 um 17:22 Uhr

    allerdings nur wenn mit ohne-äbbelwoi.

    • Rahab
    • 19.12.2008 um 17:22 Uhr

    allerdings nur wenn mit ohne-äbbelwoi.

  4. Noch dazu angefertigt nach den Angaben eines Polizeichefs , der in der Täterbeschreibung ausgebildet wurde und an sich ne jahrzehntelange Übung darin erworben haben müßte.

  5. Auffälliger kann ein Mann ( oder zwei davon) ja kaum sein. 190cm- Horrorglatzen, mit Tattoos im Gesichtsbereich und dann noch aus der vom Verfassungsschutz flächendeckend überwachten rechtsextremen Ecke. Wenn die bisher nicht gefasst wurden, gibt’s den Typ in der von Herrn Mannichl geschilderten Besonderheit möglicherweise gar nicht . Vielleicht sollte Herr Mannichl noch mal seine Täterbeschreibung überdenken. Nochne Frage: welchen Täter hat denn der Herr Mannichel beschrieben, den mit der Schlange oder den mitm Kreuz?

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    ... Mittweida herum. Das wissen wir doch.

    ... Mittweida herum. Das wissen wir doch.

  6. @Kettenruettler

    Warum sprechen Sie nicht aus, was Sie eigentlich sagen wollen? Hat sich der Herr Mannichl in seinem irrational-blinden Haß gegen die armen, unschuldigen "Nationalisten" selbst gerichtet? Eben mal so, ist doch klar, wenns der Sache dient, kann man sich schon mal selbst umbringen. Ihre Logik ist wirklich beeindruckend und absolut überzeugend, Herr Kettenruettler. Oder ist es ganz anders? Steckt da vielleicht wieder der Jud dahinter? Jaaarrr, so und nicht anders. Und der Polizeichef ist nur eine unwissende Marionette des jüdischen, deutschfeindlichen Weltregimes, ganz bestimmt. Aber so ganz werd ich den Eindruck nicht los, Sie können so lange rütteln, wie sie wollen. Sie können sich den Ketten Ihrer fanatischen Dummheit einfach nicht entreißen.

    [Anmerkung: Bitte unterlassen Sie persönliche Angriffe. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

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