Naher Osten

60 Jahre Kampf

 |  © ZEIT-Grafik

2008 - Krieg um Gaza

Der Angriff kam nicht unerwartet; der genaue Zeitpunkt und die Heftigkeit der Attacke waren dann aber doch eine Überraschung. Schon länger hatte die den Gaza-Streifen beherrschende Palästinenserorganisation Hamas angekündigt, die Waffenruhe mit Israel nicht verlängern zu wollen - und Israel hatte mit der Drohung reagiert, dann militärisch antworten zu wollen. Eine Welle von heftigen Luftangriffen durch israelische Kampfflugzeuge eröffnete dann am 27. Dezember den neuen Waffengang zwischen Hamas und Israel, die Zahl der Toten stieg an einem Tag so hoch wie seit dem Sechstagekrieg von 1967 nicht mehr. Was den neuen Kampf von den vorangegangenen bislang unterscheidet, ist, dass zwischen Israel und jenen Palästinensern des Westjordanlandes Ruhe herrscht. Der dort regierende Präsident Mahmud Abbas gab Hamas sogar eine Mitschuld an der neuen Konfrontation.

Worin liegen die Ursachen dieses nun schon seit mehr als sechzig Jahren nicht zur Ruhe kommenden Konflikts? Ein historischer Überblick.

Leser-Kommentare
  1. Warum fängt dieser Konflikt in den Medien sehr oft erst 1948 an ?
    Bereits 1920 : Progrom gegen die Juden in Jerusalem, die Briten taten nichts.
    Und immer wieder gab es bereits lange vor 1948 Gewalt.
    1929: Massenmord an Juden in Hebron ( viel später umgekehrt ).
    1936 - 1938 : lang vorbereitete Arabische Gewalt gegen Juden, die sogenannte "Arab Revolt", mit britischer Zustimmung, siehe u.a. die Beschreibung eines britischen Soldaten in die "New Statesman and Nation", London, 20.September 1936. In einem Jahr gab es mehr arabische Tote als jüdische, durch arabische Terroristen und Aufhetzer, oft aus Syrien.
    Und gute Kontakte zwischen Haj Amin el Husseini, dem Groß-Mufti von Jerusalem und dem Hauptkwartier der Nazis in Berlin gab es da auch schon..denn die Ideologie war ja in Bezug auf Ausrottung der Juden die gleiche.
    Sie schreiben : Einen Tag nach dem UN-Beschluß begann zwischen Palästinensern und jüdischen Einwanderern ein Bürgerkrieg. Der palästinensische Staat rückte in weite Ferne".
    Nun wurde British mandated Palestine aber bereits 1921 zum ersten Male geteilt: am Ostufer des Jordans entstand mit dem Emirat Transjordanien der erste palästinensisch-arabische Staat. Womöglich meinen Sie daher: der zweite palästinensisch-arabische Staat rückte in weite Ferne.
    Und überhaupt: bis die Medien den neuen irreführenden Namen "Palästinenser" einführten, hiessen diese einfach klar : Araber in Palästina, oder palästinensische Araber im Gegensatz zu palästinensischen Juden. So wie es auch nicht "die Zyprioten" als ein Volk gibt, denn dort gibt es ja Türken und Griechen.
    Zwischen 1948 und 1967 gab es ja auch keine israelische Truppen im Westjordanland. Wenn die palästinensischen Araber also derart scharf gewesen wären auf einen zweiten Staat, hätten ihre Führer sich ja mit dem inzwischen hashemitischen Königreich Jordan anlegen können und hätten längst den zweiten Staat.

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    Ja, die gab es. Aber warum sprechen Sie nur von der Gewalt der einen? Und nicht AUCH von der Gewalt der Juden gegen die Araber?
    Haben Sie noch etwas von den zionistischen Terrorgruppen (Haganah, Stern-Gruppe, etc) gehört, die bereits vor 1948 Überfälle und Morde in palästinensischen Dörfern verübten?
    Und ist Ihnen nicht bekannt, das die arabische Bevölkerung aus dem Staatsgebiet
    von 1948 bewusst und systematisch mit Waffengewalt vertrieben wurde?
    Ich empfehle dazu das Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas" vom israelischen
    Historiker Ilan Pappe.
    Es führt doch nicht weiter, immer mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, und den
    Balken im eigenen Auge nicht zu sehen!

    van de Cremer Sie sind sehr einseitig in Ihrer Auffassung von der Gescichte. Pogrome gegen arabische Palaestineneser gab es auch..Deir Jassin Massaker als Beispiel, wo juedische oder genauer zionistische Gangs ein ganzes Dorf samt Zivilisten, Frauen und Kinder auspluenderten und massakrierten.

    Eine Ubertragung des europaeischen Antisemitismus in den arabischen Kontext hat keine Logik, dort lebten schon ewig juedische Araber problemlos, ohne Pogrome.
    Das Problem begann mit den juedischen Europaern, die von den Palaestinensern als eindringlinge mit viel Geld, um das Land abzukaufen, wahrgenommen werden. Dies hat die Demographie des Landes langsam bis UN Teilungsplan 1847 und dann Erklaerung des Staats Israels 1948 gefuehrt.
    Eine Frage: Warum duerfen heute die Palaestinenser keinen eigenen Staat gruenden? Weil Israelis, die erst 60 Jahre dort leben, es den Leuten, die schon Tausende von Jahren dort leben, verweigert haben.

    Ja, die gab es. Aber warum sprechen Sie nur von der Gewalt der einen? Und nicht AUCH von der Gewalt der Juden gegen die Araber?
    Haben Sie noch etwas von den zionistischen Terrorgruppen (Haganah, Stern-Gruppe, etc) gehört, die bereits vor 1948 Überfälle und Morde in palästinensischen Dörfern verübten?
    Und ist Ihnen nicht bekannt, das die arabische Bevölkerung aus dem Staatsgebiet
    von 1948 bewusst und systematisch mit Waffengewalt vertrieben wurde?
    Ich empfehle dazu das Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas" vom israelischen
    Historiker Ilan Pappe.
    Es führt doch nicht weiter, immer mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, und den
    Balken im eigenen Auge nicht zu sehen!

    van de Cremer Sie sind sehr einseitig in Ihrer Auffassung von der Gescichte. Pogrome gegen arabische Palaestineneser gab es auch..Deir Jassin Massaker als Beispiel, wo juedische oder genauer zionistische Gangs ein ganzes Dorf samt Zivilisten, Frauen und Kinder auspluenderten und massakrierten.

    Eine Ubertragung des europaeischen Antisemitismus in den arabischen Kontext hat keine Logik, dort lebten schon ewig juedische Araber problemlos, ohne Pogrome.
    Das Problem begann mit den juedischen Europaern, die von den Palaestinensern als eindringlinge mit viel Geld, um das Land abzukaufen, wahrgenommen werden. Dies hat die Demographie des Landes langsam bis UN Teilungsplan 1847 und dann Erklaerung des Staats Israels 1948 gefuehrt.
    Eine Frage: Warum duerfen heute die Palaestinenser keinen eigenen Staat gruenden? Weil Israelis, die erst 60 Jahre dort leben, es den Leuten, die schon Tausende von Jahren dort leben, verweigert haben.

  2. das die 2008 vereinbarte sechsmonatige Waffenruhe von Israel gebrochen wurde?
    Dazu folgender Kommentar der tagesschau (tagesschau.de v. 26.12.2008):
    "Von der Waffenruhe, die im Juni dieses Jahres zwischen beiden Seiten vereinbart worden war, hatten in erster Linie die israelischen Anwohner im Grenzgebiet profitiert. Es herrschte eine - im Vergleich zu den Vorjahren - nahezu untypische Ruhe, die das äußerst angespannte Leben in dieser Region erträglicher machte. Die Menschen im Gazastreifen hingegen hofften vergeblich auf eine tatsächliche Öffnung der Grenzen für Waren und Personen, auf ein Ende der Abriegelung und des eingesperrten Daseins in einem Freiluft-Gefängnis. Als Anfang November die israelische Armee - in der Nacht der amerikanischen Präsidentschaftswahlen - mit der Tötung von mehreren Hamas-Milizionären im Gazastreifen gegen die Waffenruhe verstieß, war es nach den ungeschriebenen Gesetzen der palästinensischen Extremistengruppierungen klar, dass der Raketenbeschuss umgehend wieder aufgenommen werden würde."

  3. Ja, die gab es. Aber warum sprechen Sie nur von der Gewalt der einen? Und nicht AUCH von der Gewalt der Juden gegen die Araber?
    Haben Sie noch etwas von den zionistischen Terrorgruppen (Haganah, Stern-Gruppe, etc) gehört, die bereits vor 1948 Überfälle und Morde in palästinensischen Dörfern verübten?
    Und ist Ihnen nicht bekannt, das die arabische Bevölkerung aus dem Staatsgebiet
    von 1948 bewusst und systematisch mit Waffengewalt vertrieben wurde?
    Ich empfehle dazu das Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas" vom israelischen
    Historiker Ilan Pappe.
    Es führt doch nicht weiter, immer mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, und den
    Balken im eigenen Auge nicht zu sehen!

    Antwort auf "Erst 60 Jahre Kampf ?"
    • Colon
    • 31.12.2008 um 11:49 Uhr

    Gratulation. Mit der Abfolge der Karten zum Israel-Palästina-Konflikt setzen Sie eine gute Tradition von ZEIT-Online fort. So nutzen Sie das Medium sinnvoll und sehr hilfreich. Da blättert und klickt man gerne und begreift, wie hoffnungslos ineinander verstrickt die eigentlich brüderlichen Konfliktparteien sind. "Orientierungswissen" auf ZEIT-Online in Reinform.

    Nehmen Sie es daher nicht so tragisch, wenn "Allwissende" die Anfänge der Auseinandersetzung gerne in weiteren Karten zu Palästina um 1920/21 ergänzt sehen möchten. - Vielleicht müsste man sogar noch in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg zurück. Die Karten halten ja "Entwicklungsstadien" des Konfliktes fest und können nicht die jeweiligen Ursachen, Gründe und Gegengründe erhellen. So wie aus einer nackten Chronologie der Ereignisse kein vernünftiges Bild der Verhältnisse entsteht. Dazu müssen "Mann, Frau und Kind" schon ein wenig mehr bereitwillig lesen.

    Liebe Grüße
    und guten Rutsch
    ins hoffentlich erfolgreiche Jahr
    2009

    Christoph Leusch

  4. Da ist die Karte mit dem relevantesten Punkt vorhanden, doch verzichtet man auf die Kennzeichnung, was darauf zu sehen ist.

    Hier nochmal deutlicher:

    www.btselem.org/Download/...

    Die einzige Konstante der angeblichen israelischen Friedensabsichten ist die staatlich finanzierte und vollständig unterstützte Ausdehnung zumeist bekennend rassistischer Siedler auf gestohlenem palästinensischem Eigentum, und das seit 40 Jahren. Das sich Trottel einreden lassen, dass dieser Umstand mit einem angeblichen Friedenswillen Israels vereinbar ist, wundert nicht, insbesondere wenn man sieht, wie wehement der Rassismus jüdischer Siedler von hier aus unterstützt wird. Anstatt zu fordern, dass die Palästinenser Lebensraum bekommen, in dem Sie keine jüdische Unterdrückung ihrer Freiheit erfahren (die meisten sind eh in die Israelische Gewaltherrschaft hineingeboren wurden und durften Freiheit nie erleben). Insbesondere im Westjordanland, wo faschistische Methoden die Herrschaft der Israelis tragen, und die Palästinenser zwingen, von Juden Erlaubnis zu erbitten, ins Nachbardorf fahren zu können. Das die kaum erteilt wird, wird hier natürlich gerne gleichermaßen verdrängt, wie die Friedenssabotierende Existenz der von jüdisch Fundamentalen Siedlern inmitten des winzig verbliebenen palästinensischen Lebensraumes.

    Ganz besonders unanständig wird die Berichterstattung an dem Punkt, wenn man zu erwähnen vergisst, dass den Palästinensern von Israel niemals ein Friedensangebot vorlag, das nicht durch den permanenten Ausbau dieser Siedlungen als offensichtliches Täuschungsmanöver entlarvt wurde. Wenn man ablehnt, unter Fesseln und Knebelung zu leben, wie es Arafat 2002 getan hat, dann ist es schon klar wo der Hase hinläuft, wenn man von einer angeblichen Ablehnung von Frieden durch Arafat spricht. Das ist einfach nur verlogen in anbetracht dessen, dass Israel bisher kein Angebot unterbreitet hat, dass es nicht gleichzeitig durch Realpolitik als Realsatire offenbart hat. Ein Blick auf die Karte der Siedlungen müsste einen auch nur schlichten Verstand genügen. Manche sind halt noch schlichter und zumeist mit absicht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die verlinkte Karte zeigt eindeutig, daß das heutige Israel und Westjordanland eine gemischte Bevölkerung vorweist. Nicht verwunderlich, denn seit über 2000 Jahren leben dort Araber und Juden.
    Jüdische Siedlungen prosperieren. Der Wohlstand wird aber nicht durch arabische Sklaven erarbeitet, sondern durch die jüdische Bevölkerung.
    Es ist unverkennbar, daß ein Teil der arabischen Bevölkerung einerseits aus religiösen Gründen "die Juden ins Meer treiben" möchte und andererseits schlicht neidisch auf den Erfolg des jüdischen Gesellschaftsmodells ist, daß aus einer Wüste einen modernen, demokratischen Industriestaat gemacht hat.

    Nun werden Sie einwenden, daß z.B. durch die künstliche Änderung von Flußläufen durch israelische Ingenieure einigen arabischen Siedlungen einfach kein Wasser für Ackerbau mehr bleibt.

    Das ist richtig. Allerdings haben es Araber in Israel nicht schwerer als Türken in Deutschland oder Pakistani in England. Letztere schaffen es in der Mehrheit ein Leben in Wohlstand durch Leistung und Rechtschaffenheit zu erlangen. Probleme gibt es nur, wenn eine Minderheit versucht, unseren Lebenstil mit Gewalt zu ändern und z.B. das Koranrecht einzuführen. Dito gilt für den Nahen Osten.

    Es ändert auch nichts an der Tatsache, daß zwischen 1947 und heute, alle arabischen Siedler die Möglichkeit hatten, sich Wohlstand zu erarbeiten und damit islamischen Fundamentalisten den Nährboden für Terror zu entziehen. Das haben sie aber nicht gemacht.
    Stattdessen wurden Milliarden von Hilfsgeldern der EU und brüderlicher islamischer Staaten in Waffen gesteckt.

    Wissen Sie, wieviele palästinensische Frauen frei arbeiten dürfen ?
    Wissen Sie, wieviele Kinder selbst ärmste Palästinenser zeugen und was für Probleme das erzeugt ?
    Wissen Sie, wieviele Stunden palästinensische Männer im Durchschnitt arbeiten und wieviele Stunden sie beten und im Café hocken ?

    Und Sie wollen uns verkaufen, daß Palästinsenser einen eigenen Staat verdient haben ?
    Nein, verdient haben sie es ganz und gar nicht. Haben sollen sie ihn aber - denn ich habe keine Zweifel, daß die Palästinenser genauso versagen werden wie ihre islamischen Brüder zwischen Algerien und Lybien, Iran und Irak, Afghanistan und Pakistan.

    Es gibt in der gesamten Menscheitsgeschichte kein einziges Beispiel für ein islamisches Land, das allgemeinen Bevölkerungswohlstand ohne Sklaverei, Kriegsbeute und zufällige Bodenschätze erreicht hat.

    Die verlinkte Karte zeigt eindeutig, daß das heutige Israel und Westjordanland eine gemischte Bevölkerung vorweist. Nicht verwunderlich, denn seit über 2000 Jahren leben dort Araber und Juden.
    Jüdische Siedlungen prosperieren. Der Wohlstand wird aber nicht durch arabische Sklaven erarbeitet, sondern durch die jüdische Bevölkerung.
    Es ist unverkennbar, daß ein Teil der arabischen Bevölkerung einerseits aus religiösen Gründen "die Juden ins Meer treiben" möchte und andererseits schlicht neidisch auf den Erfolg des jüdischen Gesellschaftsmodells ist, daß aus einer Wüste einen modernen, demokratischen Industriestaat gemacht hat.

    Nun werden Sie einwenden, daß z.B. durch die künstliche Änderung von Flußläufen durch israelische Ingenieure einigen arabischen Siedlungen einfach kein Wasser für Ackerbau mehr bleibt.

    Das ist richtig. Allerdings haben es Araber in Israel nicht schwerer als Türken in Deutschland oder Pakistani in England. Letztere schaffen es in der Mehrheit ein Leben in Wohlstand durch Leistung und Rechtschaffenheit zu erlangen. Probleme gibt es nur, wenn eine Minderheit versucht, unseren Lebenstil mit Gewalt zu ändern und z.B. das Koranrecht einzuführen. Dito gilt für den Nahen Osten.

    Es ändert auch nichts an der Tatsache, daß zwischen 1947 und heute, alle arabischen Siedler die Möglichkeit hatten, sich Wohlstand zu erarbeiten und damit islamischen Fundamentalisten den Nährboden für Terror zu entziehen. Das haben sie aber nicht gemacht.
    Stattdessen wurden Milliarden von Hilfsgeldern der EU und brüderlicher islamischer Staaten in Waffen gesteckt.

    Wissen Sie, wieviele palästinensische Frauen frei arbeiten dürfen ?
    Wissen Sie, wieviele Kinder selbst ärmste Palästinenser zeugen und was für Probleme das erzeugt ?
    Wissen Sie, wieviele Stunden palästinensische Männer im Durchschnitt arbeiten und wieviele Stunden sie beten und im Café hocken ?

    Und Sie wollen uns verkaufen, daß Palästinsenser einen eigenen Staat verdient haben ?
    Nein, verdient haben sie es ganz und gar nicht. Haben sollen sie ihn aber - denn ich habe keine Zweifel, daß die Palästinenser genauso versagen werden wie ihre islamischen Brüder zwischen Algerien und Lybien, Iran und Irak, Afghanistan und Pakistan.

    Es gibt in der gesamten Menscheitsgeschichte kein einziges Beispiel für ein islamisches Land, das allgemeinen Bevölkerungswohlstand ohne Sklaverei, Kriegsbeute und zufällige Bodenschätze erreicht hat.

  5. Die verlinkte Karte zeigt eindeutig, daß das heutige Israel und Westjordanland eine gemischte Bevölkerung vorweist. Nicht verwunderlich, denn seit über 2000 Jahren leben dort Araber und Juden.
    Jüdische Siedlungen prosperieren. Der Wohlstand wird aber nicht durch arabische Sklaven erarbeitet, sondern durch die jüdische Bevölkerung.
    Es ist unverkennbar, daß ein Teil der arabischen Bevölkerung einerseits aus religiösen Gründen "die Juden ins Meer treiben" möchte und andererseits schlicht neidisch auf den Erfolg des jüdischen Gesellschaftsmodells ist, daß aus einer Wüste einen modernen, demokratischen Industriestaat gemacht hat.

    Nun werden Sie einwenden, daß z.B. durch die künstliche Änderung von Flußläufen durch israelische Ingenieure einigen arabischen Siedlungen einfach kein Wasser für Ackerbau mehr bleibt.

    Das ist richtig. Allerdings haben es Araber in Israel nicht schwerer als Türken in Deutschland oder Pakistani in England. Letztere schaffen es in der Mehrheit ein Leben in Wohlstand durch Leistung und Rechtschaffenheit zu erlangen. Probleme gibt es nur, wenn eine Minderheit versucht, unseren Lebenstil mit Gewalt zu ändern und z.B. das Koranrecht einzuführen. Dito gilt für den Nahen Osten.

    Es ändert auch nichts an der Tatsache, daß zwischen 1947 und heute, alle arabischen Siedler die Möglichkeit hatten, sich Wohlstand zu erarbeiten und damit islamischen Fundamentalisten den Nährboden für Terror zu entziehen. Das haben sie aber nicht gemacht.
    Stattdessen wurden Milliarden von Hilfsgeldern der EU und brüderlicher islamischer Staaten in Waffen gesteckt.

    Wissen Sie, wieviele palästinensische Frauen frei arbeiten dürfen ?
    Wissen Sie, wieviele Kinder selbst ärmste Palästinenser zeugen und was für Probleme das erzeugt ?
    Wissen Sie, wieviele Stunden palästinensische Männer im Durchschnitt arbeiten und wieviele Stunden sie beten und im Café hocken ?

    Und Sie wollen uns verkaufen, daß Palästinsenser einen eigenen Staat verdient haben ?
    Nein, verdient haben sie es ganz und gar nicht. Haben sollen sie ihn aber - denn ich habe keine Zweifel, daß die Palästinenser genauso versagen werden wie ihre islamischen Brüder zwischen Algerien und Lybien, Iran und Irak, Afghanistan und Pakistan.

    Es gibt in der gesamten Menscheitsgeschichte kein einziges Beispiel für ein islamisches Land, das allgemeinen Bevölkerungswohlstand ohne Sklaverei, Kriegsbeute und zufällige Bodenschätze erreicht hat.

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    Dieser Kommentar muss ein Witz sein. Anders kann ich mir das nicht erklären! Man "erarbeitet" sich sein Territorium. Haha, auch nicht schlecht. Joot, bald gründen wir Türken in Deutschland auch unser Small Rebuplic of Turkey, durch Schweiß, Fleiß und einer höheren Geburtenrate. Wartet es ab, haha. Unglaublich, was Menschen alles glauben können, haha.

    Das muss ja a wohl ein Scherz sein...
    Ich kann es nicht glauben, dass Sie die Lage der Palästinenser (bzw Araber allg.) in Israel mit der Lage der Türken in Deutschland vergleichen.
    Dieser Vergleich hinkt wohl gewaltig, Sie wollen ja wohl nicht tatsächlich behaupten, dass Deutsche in die Türkei einmarschieren und da mal eben so eine Siedlung gründen um Deutschland zu "erweitern", und dann direkt noch ein Spitzenkandidat der 3. stärksten Kraft aus dem Bundestag (->Avigdor Liebermann) dort wohnt um seine Sympathie mit der illegalen Siedlungspolitik zu bekunden.

    Dazu kommt noch, dass diese Siedlungen, von denen Sie behaupten, dass die ganz natürlich entstanden sind, international als illegal angesehen werden. Und daran gibts es wohl nichts zu rütteln.

    Vielleicht können Sie mir mal erklären wie Palästinenser in ihrem ich wage es mal Land zu bezeichnen Arbeiten gehen können sollen, wenn in regelmäßigen Abständen, ja fast schon 1 Jahreszyklen, 70% des Gazastreifens zerstört werden.

    Dieser Kommentar muss ein Witz sein. Anders kann ich mir das nicht erklären! Man "erarbeitet" sich sein Territorium. Haha, auch nicht schlecht. Joot, bald gründen wir Türken in Deutschland auch unser Small Rebuplic of Turkey, durch Schweiß, Fleiß und einer höheren Geburtenrate. Wartet es ab, haha. Unglaublich, was Menschen alles glauben können, haha.

    Das muss ja a wohl ein Scherz sein...
    Ich kann es nicht glauben, dass Sie die Lage der Palästinenser (bzw Araber allg.) in Israel mit der Lage der Türken in Deutschland vergleichen.
    Dieser Vergleich hinkt wohl gewaltig, Sie wollen ja wohl nicht tatsächlich behaupten, dass Deutsche in die Türkei einmarschieren und da mal eben so eine Siedlung gründen um Deutschland zu "erweitern", und dann direkt noch ein Spitzenkandidat der 3. stärksten Kraft aus dem Bundestag (->Avigdor Liebermann) dort wohnt um seine Sympathie mit der illegalen Siedlungspolitik zu bekunden.

    Dazu kommt noch, dass diese Siedlungen, von denen Sie behaupten, dass die ganz natürlich entstanden sind, international als illegal angesehen werden. Und daran gibts es wohl nichts zu rütteln.

    Vielleicht können Sie mir mal erklären wie Palästinenser in ihrem ich wage es mal Land zu bezeichnen Arbeiten gehen können sollen, wenn in regelmäßigen Abständen, ja fast schon 1 Jahreszyklen, 70% des Gazastreifens zerstört werden.

  6. 7. HAHAHA

    Dieser Kommentar muss ein Witz sein. Anders kann ich mir das nicht erklären! Man "erarbeitet" sich sein Territorium. Haha, auch nicht schlecht. Joot, bald gründen wir Türken in Deutschland auch unser Small Rebuplic of Turkey, durch Schweiß, Fleiß und einer höheren Geburtenrate. Wartet es ab, haha. Unglaublich, was Menschen alles glauben können, haha.

    • Mirow
    • 09.01.2009 um 17:49 Uhr

    vor vielen jahren, war ich der meinung, dass israel unrecht tut an die palästinenser- ich komme aus einer moslemischen familien. aber später ist mir als das zum halse hoch gekommen. jede partei stellt sich als die armen märtyrer dar. es geht und ging seit es menschen gibt, nur um macht, geld und besitztümer. in unserer modernen zeitalter sind die waffenindustrie eine gute möglichkeit in den industrieländer arbeitsplätze zu schaffen, damit bauen einige länder ihren machtvakuum weiter aus und einige verdienen einfach geld. bei den einigen länder sind die ausgaben für die entwicklung und bau von waffen lebensnotwendig, weil sie quellen verloren haben um den wohlstand aufrecht zu erhalten. also wird es auf dieser erde immer kriege geben, damit teuren waffen gebaut werden könne und diese müßen natürlich auch zum einsatz kommen. es muss und kann nur eine erklärung für diesen misstand geben: augen zu und den mund halten.....

    macht euch lieber gedanken darum, dass es bald eine zukunft geben wird mit mehr alten menschen, dass unsere arbeitsplätze langsam verschwinden, dass die menschen verdummen, weil weniger gelesen wird, die schulen schlechte oder weinger lehrer einstellen, dass unsere kinder vor kranken menschen in gefahr sind, dass das klima sich verschlechtert, dass wir unsere nachbarn hassen, dass viele menschen einsam sind, und in den feiertagen viele selbsmorde gibt. ich könnte weiter erzählen. aber für den krieg da draussen gibt es nur eine erklärung, sie ist nicht religiös oder politisch, sie ist zu komplex, sie hängt damit zusammen, dass wir morgen das licht anmachen, den kaffee austrinken, in ruhe ins auto steigen, arbeiten, zu mittag zum italiener gehen, abends ins fitness center schwitzen, unsere kinder was tolles vorlesen und in ruhe in das gemütliche bett hüpfen und einen tollen traum von der zukunft haben..... damit wir all das haben können, werden andere menschen verhungern, sterben, 24h am tag für 1 euro arbeiten......das ist die ganze geschichte....

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