US-Wahl "Dan Quayle im Kleid"Seite 2/2
Andere sehen bereits niedliche Baby-Polarbären über den Bildschirm trotten, während eine sonore Stimme beklagt, dass John McCains Vize-Kandidatin für Ölfirmen, aber gegen die Umwelt ist. Öl ist Alaskas Lebenselixier, das wird jedem Bürger dort nicht nur durch die jährlichen Tantiemen-Schecks – im vergangenen Jahr immerhin 1650 Dollar – eingetrichtert. Palins Ehemann Todd, ein Eskimo, arbeitet für BP. Palin macht sich für Öl- und Gasbohrungen im Naturschutzpark stark und spricht sich infolgedessen auch gegen die Entscheidung der Bush-Administration aus, Polarbären als gefährdet einzustufen.
"Amerikaner mögen frische Gesichter", weiß Newsweek, bezweifelt aber, dass sich die ehemalige Schönheitskönigin auf der politischen Bühne behaupten kann. Ja, sie habe auf der Wahlkampfveranstaltung am Freitag eine passable erste Rede abgeliefert, aber "Politik ist nun Mal nicht so einfach, wie sie aussieht". Schon werden die ersten Patzer aus dem Hut gezogen. "Was genau macht denn ein Vize-Präsident den ganzen Tag?", hatte sie noch vor Wochen leichthin einen CNBC-Journalisten gefragt. Und ABC wagt mit Blick auf George Bush Seniors unglücklicher Vize-Wahl von 1988 den Vergleich von "Dan Quayle im Kleid".
Palin hat sich nicht zuletzt als Kämpferin gegen Korruption und Parteieliten einen Namen gemacht. Immerhin zwang sie zwei renommierte republikanische Politiker Alaskas zum Rücktritt und stornierte den Bau der berüchtigten "Brücke ins Nichts", ein Symbol für die Verschwendung von Steuergeldern. Dennoch kämpft sie derzeit selbst mit einem ethischen Problem: Ihr wird vorgeworfen, dass sie den Chef der Behörde für öffentliche Sicherheit entlassen hat, weil dieser sich weigerte, einen Mitarbeiter zu feuern, der sich – zufälligerweise? – gerade mit Palins Schwester vor Gericht um das Sorgerecht ihrer Kinder stritt. Der offizielle Untersuchungsbericht wird in einigen Wochen erwartet – kurz vor der Präsidentschaftswahl im November.
- Datum 22.01.2009 - 15:32 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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lesen Sie doch diesen Artikel mal Ihrem Kollgen Joffe vor, damit er was lernt ;) hat nicht ein leser den joffe-artikel mit den worten kommentiert, die zeit habe immer beide meinungen? und die gegenmeinung würde bestimmt gleich kommen?
Skelette im Schrank, Polarbären, Tantiemen-Schecks, hä?Klar, das macht Sinn, der frühe Vogel fängt den Wurm!Lassen Sie es doch bitte bei "Leichen im Keller" und bei "Eisbären".
Die rechte Bezeichnung für die 1850 Dollar Schmiergeld ist sicher nicht
leicht, aber auf keinen Fall "Tantiemen". Oder sind alle Alaskianer
Vorstandsmitglieder, leitende Angestellte oder Buchautoren?Und es ist natürlich sinnvoll, dass Morgenstund Gold im Mund hat...Bitte beraten Sie sich erstmal mit einem Muttersprachler, sonst
kommen Sie demnächst noch mit "natürlichem Gas", wenn Erdgas gemeint
ist oder "Sodiumchlorid" für Kochsalz.Jaja, daitse Sprack, swerre Sprack!
McCain ist ein starker Gegner und hat einen sehr cleveren Berater.
Wenn im November nach einem knappen Wahlausgang und quälend langer Stimmenauszählung schließlich Obama als 44. Präsident der USA feststehen wird, hat er die Genugtuung, gegen einen sehr starken Gegner gewonnen zu haben.
auch die lieben Zeit-Leser werden früher (eher später, da die Wahl ja noch etwas hin ist) merken, dass die Wähler in Amerika das Geschreibsel auf deutschen Internetseiten wenig beeindruckt.Heute habe ich den Wiesbadener Kurier gelesen und da waren ca. 85% der US-Wahl betreffenden Nachrichten für Obama (natürlich auch gleich auf Seite 1) und der Rest eine kurze Meldung zur Nominierung der Vize von McCain.Von neutraler Berichterstattung ist man hier noch weit entfernt.Soll doch der Obama gewinnen, in unserem Land wird man trotzdem weiter gegen die USA sein, weil seine Politik weiterhin pro USA sein wird. Guantanamo wird wohl wegfallen, aber der Rest bleibt.Wie viele Leute hier für Obama sind, erinnert mich an die Wahlkampfversprechen von Rot, Rot & Grün in Hessen. Hauptsache der Chef is' weg. Aber was Obama machen wird,kann keiner sagen und er selbst auch nur schwammig. Ist halt so ein Schwätzer wie Schröder, deshalb wohl so beliebt bei den Deutschen.
Ach Gottchen, wie rührend!Eine Mutter, die ihr behindertes Kind liebt, aber gleichzeitig Mitglied der Waffen-Lobby ist, damit in anderen Weltregionen Erwachsene und Kinder niedergemäht werden können, die den US-Wohlstand und damit das heilige Recht auf beduftete Windeln für alle Amerikaner (die außerdem noch die Nationalhymne spielen beim Wechseln) aufs Spiel setzen könnten.Ein hilfloser Versuch Mc Cains, sein Greisentum mit Jugend und Schönheit zu kompensieren.Man stelle sich ernsthaft vor, dieses Duo kommt zum Zug!Ich kann garnicht soviel essen....
hart, fair und realistisch !
hart, fair und realistisch !
@ Silke TittelWarum müssen Sie einen negativen Twist der Tatsache geben, daß Sie seit 2 Jahren Governor von Alaska ist, dem größten US Staat. 2 Jahre als Governor von irgenteinem US Staat ist bei weitem mehr als US Senator oder Illinois Senator zu sein. Sie will nicht Präsident der USA werden aberein arroganter, hochnäsiger Senator von dem bis jetzt noch nichts verlangt wurde und der sich über 120 mal im IL Senat und über 220 mal im US Senat hinter einer 'present Vote' versteckte, weil er anscheinend keine Meinung hat oder nicht weiß was er will. Als Governor kann man sich nicht verstecken, dort muß man handeln und Farbe bekennen und man kann nicht so ein Hinterbänkler sein wie Obama.
Gerd, Chicago
Am schockierendsten ist doch, dass die Dame Kreationistin ist.Man stelle sich das mal vor die Vizepräsidentin des mächtigsten Landes der Welt lebt geistig noch im Mittelalter. Da wäre mir ja eine weitere Amtszeit von Bush lieber, als dass so eine primitive auf Märchen und Glaube fixierte Person in dieses Amt gewählt wird.Mich schockt auch, dass das hier anscheinend keinen stört. Dieser geistige Abschaum glaubt doch tatsächlich an ein Märchenbuch von vor 2000 Jahren und würde am liebsten die eigene Dummheit auch noch in den Schulen verbreiten. Und warum ihr Kind mit Daunsyndrom sie als Vizepräsidentin qualifiziert, weiß ich auch nicht. Da gibt es auch ein schönen Ausschnitt aus einem Interview mit McCain, wo er gefragt wird, warum man denn Viagra auf Rezept bekommt, aber die Antibabypille nicht.Auch schön ist der Clip in dem McCain doch glatt Russland mit Deutschland und Merkel mit Putin verwechselt, sowas als Leiter der stärksten Armee der Welt?
Palin hat es in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Posten gebracht. Sie hat eine 80% tige Zustimmungsrate. Sie pflegt einen Lebensstil und hat einen Glauben den sie mit millionen Ihrer Landsleute teilt. Nicht alles was sie repraesentiert gefaellt mir aber Sie hat in den paar Tagen auf der Weltbuehne mehr Substanz und Persoenlichkeit vermittelt als Obama, der viel spricht aber nichts sagt.
Clinton waere meine Wahl gewesen. Obama erinnert mich an eine Tuete Chips. Schoen gross wenn man sie kauft. Macht man sie auf ist zwei drittel Luft.
wenn Hillary ihre Favoritin war, warum folgen Sie Ihr dann nicht, die sie ja in aller Klarheit sagt: was sie wollte, will Obama auch, und er ist völlig fähig dazu. Wieso glauben Sie, klüger zu sein als Ihre Kandidatin Hillary, die doch sowohl die amerikanische Politik als auch Obama bestimmt besser kennt, als wir alle?
# Silberschnur. Sie werden merken, dass - wenn Obama Präsident wird - sich diese Chips wieder zu Kartoffeln wandeln werden, die einst verhinderten, dass in Irland - woher sehr viele amerikanische Geschlechter, auch Polit-Familien: Die Clintons, die Kerrys u.v.a.m., ursprünglich herstammten - weiterhin Hungersnöte auftraten. Und solche politischen Hungersnöte, wie in den USA die letzten 8 Jahre, werden damit dann wohl auch vorübergehen. Auf der Höhe der ZEIT bleibt, wer Kartoffeln anlegt.
wenn Hillary ihre Favoritin war, warum folgen Sie Ihr dann nicht, die sie ja in aller Klarheit sagt: was sie wollte, will Obama auch, und er ist völlig fähig dazu. Wieso glauben Sie, klüger zu sein als Ihre Kandidatin Hillary, die doch sowohl die amerikanische Politik als auch Obama bestimmt besser kennt, als wir alle?
# Silberschnur. Sie werden merken, dass - wenn Obama Präsident wird - sich diese Chips wieder zu Kartoffeln wandeln werden, die einst verhinderten, dass in Irland - woher sehr viele amerikanische Geschlechter, auch Polit-Familien: Die Clintons, die Kerrys u.v.a.m., ursprünglich herstammten - weiterhin Hungersnöte auftraten. Und solche politischen Hungersnöte, wie in den USA die letzten 8 Jahre, werden damit dann wohl auch vorübergehen. Auf der Höhe der ZEIT bleibt, wer Kartoffeln anlegt.
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