Die Aluminiumproduktion werde um rund 18 Prozent zurückgefahren, teilte der Konzern am Dienstag in Pittsburgh mit.

Zudem wolle Alcoa vier Unternehmensbereiche veräußern, die nicht zum Kerngeschäft gehörten. Die Zahl der Mitarbeiter werde um 13.500 gesenkt. Dies entspreche rund 13 Prozent der weltweiten Belegschaft.

Auch Deutschland ist demnach von den Stellenstreichungen betroffen. Der Umfang ist noch unklar.

Alcoa müsse wegen des massiven Konjunkturabschwungs Kosten sparen, begründete der Konzern die Maßnahmen. Die Gehälter würden eingefroren. Darüber hinaus werde ein Einstellungsstopp verhängt.

Die Kapitalausgaben sollen im laufenden Jahr um 50 Prozent gesenkt werden. "Dies sind außerordentliche Zeiten, die Schnelligkeit und Entschiedenheit verlangen, um gegen die gegenwärtige Wirtschaftskrise vorzugehen", sagte Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld.

Der frühere Siemens-Chef war 2007 zu Alcoa gewechselt und steht seit Mai vergangenen Jahres an der Spitze des US-Konzerns.