Die Staatsanwaltschaft in Leoben bestätigte, dass es einen Zeugen des Unfalls gebe.

"Die gerichtsmedizinische Sachverständige erhielt weiters den Auftrag, die Blutproben der Unfallbeteiligten chemisch-toxikologisch sowie deren Kleidung und Ausrüstungsgegenstände auf Spuren zu untersuchen", teilte die Staatsanwaltschaft weiterhin mit.

Wie die Justizbehörde in Leoben am Montag mitteilte, werden die Gutachten der Sachverständigen, die den Unfallhergang und die Schuldfrage klären sollen, erst in etwa vier Wochen vorliegen.

Die 41-jährige Frau starb nach dem Zusammenstoß am Neujahrstag. Die Obduktion hat ergeben, dass sie an einer massiven Schädelverletzung starb, sagte Staatsanwalt Walter Plöbst.

Nach seinem Unfall auf der Riesneralm in der Steiermark erholt sich der Ministerpräsident von seiner schweren Kopfverletzung in einer Klinik in Schwarzach im Pongau.

An den Zusammenstoß könne er sich jedoch nicht erinnern, eine Befragung sei derzeit nicht möglich, hieß es. Er wisse auch noch nichts vom Tod der Frau. "Es ist möglich, dass die Erinnerung an den Unfall wiederkommen wird", sagte der Anästhesist Hubert Artmann, einer der behandelnden Ärzte.

Gegen Althaus wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Diese wird in Österreich mit bis zu zwei Jahren bestraft.