Apple Konzern-Chef leidet unter Hormonstörung

Apple-Chef Steve Jobs versucht, die Investoren zu beruhigen und tritt den Gerüchten über seine schweren gesundheitlichen Probleme entgegen

Steve Jobs witzelte bereits im Oktober 2008 über seinen Gesundheitszustand.

Steve Jobs witzelte bereits im Oktober 2008 über seinen Gesundheitszustand.

Steve Jobs schrieb in einem offenen Brief, sein Gewichtsverlust in den vergangenen Monaten gehe auf Ernährungsbeschwerden zurück, die sich relativ einfach behandeln ließen. Er habe bereits mit der Therapie begonnen, erklärte der 53-Jährige in einem am Montag veröffentlichten Schreiben. Während der Behandlung werde er weiter das Unternehmen leiten. Mit dieser Erklärung reagierte Jobs auf monatelange Spekulationen über eine erneute Krebserkrankung. Die Gerüchte hatten auch den Kurs der Apple-Aktie belastet.

Die Börse reagierte mit einem deutlichen Plus für die Apple-Aktie. Das Papier legte am New Yorker Handelsplatz Nasdaq um über vier Prozent auf 94,60 Dollar zu, während andere Technologie-Titel wie Microsoft oder Intel stagnierten.

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Jobs schrieb, der Gewichtsverlust habe ihm und den Ärzten ein Rätsel aufgegeben. Nun hätten gründliche Bluttests ergeben, dass eine hormonelle Störung der Grund sei – sie raube ihm die Proteine, die sein Körper benötige. "Meine Ärzte erwarten, dass ich bis zum Frühjahr brauche, um mein altes Gewicht wiederzuerlangen."

Vor etwas mehr als vier Jahren war Steve Jobs an einer Variante von Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt, er hatte sich aber wieder vollständig erholen können. Als Apple Mitte Dezember überraschend ankündigte, dass statt des Unternehmenschefs Vizepräsident Phil Schiller auf der Messe Macworld Expo (5. bis 9. Januar) in San Francisco neue Produkte vorstellen werde, flammten erneut Spekulationen auf. "Ich hoffe, dass wir jetzt alle entspannen und die Show genießen können", schrieb Jobs.

 
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