Arbeitsmarkt Firmen scheuen Neueinstellungen

Die Rezession drückt zunehmend auf den deutschen Arbeitsmarkt: Die Einstellungsbereitschaft der Firmen ist in den vergangenen Monaten deutlich gesunken

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) teilte am Dienstag mit: "Die Auswirkungen der schwierigen konjunkturellen Lage zeigen sich nun auch in der Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage, wenngleich sich diese immer noch auf einem hohen Niveau befindet."

Der Stellenindex der BA sank im Dezember um fünf auf 154 Punkte. Bereits im November hatte es ein ähnlich starkes Minus gegeben. Im Vergleich zum Dezember 2007 sackte das Barometer um 21 Zähler ab. Dies werde sich mittelfristig bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zeigen, hieß es.

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Die Konjunktur wirkt sich üblicherweise mit rund halbjähriger Verspätung auf den Arbeitsmarkt aus. Deutschland befindet sich seit einigen Monaten in der Rezession. 2009 dürfte die Wirtschaftsleistung Experten zufolge um rund zwei Prozent schrumpfen und damit so kräftig wie nie seit etwa 60 Jahren.

Die BA veröffentlicht am Mittwoch die Arbeitsmarktdaten für Dezember. Von Reuters befragte Fachleute gehen davon aus, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen um rund 80.000 auf 3,07 Millionen steigen dürfte. Bereinigt um jahreszeitliche Schwankungen sei ein Plus von 10.000 zu erwarten.

 
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    • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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