Automarkt Deutschland Sieben Prozent weniger Neuzulassungen

Auch in Deutschland verkaufen sich Autos schlecht. Zwar sind die Einbrüche nicht ganz so stark wie in den USA, doch die Branche fürchtet ein schwieriges Jahr 2009

Die Absatzkrise auf dem deutschen Automarkt hält an, ist aber nicht mehr ganz so tief wie im November. Im Dezember wurden knapp 226.000 Pkw neu zugelassen. Das sind 6,6 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag in Flensburg mitteilte.

Für das Gesamtjahr 2008 ergibt sich ein Rückgang um 1,8 Prozent auf 3,09 Millionen neu zugelassene Autos in Deutschland. Damit ist 2008 eines der schwächsten Autojahre seit der Wiedervereinigung. Das Defizit von 58.000 Autos sei erst im letzten Quartal des Jahres entstanden, so das KBA. Im November war der Automarkt um fast 18 Prozent eingebrochen.

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Die Zeichen für das laufende Jahr sehen nach Angaben der Autoindustrie nicht gut aus. Sowohl Auftragseingänge wie Exporte weisen nach unten.

Die deutschen Hersteller deckten knapp 65 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland ab. Marktführer VW konnte mit einem Marktanteil von knapp 20 Prozent seine Position noch ausbauen; dahinter folgt Mercedes mit 10,6 Prozent Marktanteil und BMW/Mini mit 9,2 Prozent. Die Absatzzahlen dieser beiden Marken stagnierten weitgehend. Die Verkäufe von Audi erhöhten sich mit 0,8 Prozent ganz leicht, Opel hingegen verloren 9,5 Prozent. Ford legte 1,6 Prozent zu.

Unter den Importmarken setzte sich Renault/Dacia mit einem Absatzplus von 4,9 Prozent und einem Marktanteil von 4,8 Prozent an die Spitze. Das langjährige stetige Wachstum der Marke Toyota endete mit einem Absturz um 27 Prozent.

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