Autoindustrie Kein Licht in Sicht

2009 gilt jetzt schon als verlorenes Jahr für die Autobranche. Doch die deutschen Hersteller haben gute Chancen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen

Geschäft ohne Kunden: John Brooks, Chevrolet-Händler in San Francisco, vertreibt sich die Zeit im Telefongespräch

Geschäft ohne Kunden: John Brooks, Chevrolet-Händler in San Francisco, vertreibt sich die Zeit im Telefongespräch

In diesen Tagen kommen die nackten Zahlen auf den Tisch: Der weltweite Automobilabsatz ist dramatisch eingebrochen. In den USA, dem weltgrößten Automobilmarkt, wurden im Jahr 2008 gut 18 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor. Die  Märkte in Europa und Japan schließen ebenfalls mit einem deutlichen Minus ab. Selbst die vermeintlichen Wachstumsländer wie Indien, China oder Russland melden in den letzten Monaten des Jahres deutlich weniger verkaufte Fahrzeuge.

Besonders die Tendenz ist erschreckend. Im Dezember fiel der Absatz viel drastischer als in den vorhergehenden Monaten. In den USA lagen die Zulassungszahlen im letzten Monat des Jahres 2008 um mehr als 35 Prozent unter dem Vorjahresmonat, in Spanien waren sie 50 Prozent niedriger, selbst im lange stabilen Deutschland fielen sie um sieben Prozent. Das zeigt, dass die Krise noch lange nicht ausgestanden ist.

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Praktisch alle relevanten Hersteller sind mittlerweile betroffen. Die US-Konzerne General Motors und Chrysler halten sich nur noch mit Staatskrediten über Wasser, Ford ist kaum besser dran. Aber auch die Asiaten und Europäer haben kräftig verloren. Selbst Vorzeigeunternehmen wie dem Brachenprimus Toyota brechen die Gewinne weg, trotz seiner imageträchtigen Hybridautos. Der bisherige Musterschüler muss die Produktion kräftig drosseln und überprüft seine ehrgeizigen Expansionspläne.

Toyota leidet, ebenso wie seine großen japanischen Wettbewerber Honda und Nissan, vor allem mit dem US-Markt, in dem die Japaner zuvor den größten Anteil ihrer Gewinne einfuhren. Europäische Unternehmen wie Renault, PSA Peugeot Citroën und Fiat, die zuvor schon nicht gerade mit üppigen Gewinnen gesegnet waren, kratzen jetzt hart an der Nulllinie. Sie bauen massiv Personal ab oder gestehen, wie etwa der Fiat-Chef, schon ein, dass sie wohl zu klein sind, um die Krise allein zu überstehen.

Und die Deutschen? Das Schicksal der hiesigen Fabriken von Ford und Opel/GM hängt letztlich davon ab, ob und in welcher Form ihre US-Mütter die Krise überleben. Mehr Spielraum haben BMW, Daimler, VW/Audi und Porsche. Auch sie haben schon ihre Bänder für Tage oder Wochen angehalten. Kurzarbeit, wie in den meisten Mercedes-Werken schon vereinbart, ist die nächste Stufe.

Leser-Kommentare
  1. Dieser Satz - Das ist dramatisch, denn noch vor Jahresfrist erwarteten alle weiteres Wachstum. -
    Wer kann denn angesichts der weltweiten Finanzkrise (Konsumenten werden vorsichtiger bei größeren Geldausgaben) so etwas annehmen?
    Wenn das Manager (inklusive Vorstände) waren, dann sollten sie sehr schnell ihren Sessel räumen wegen Unfähigkeit.
    Mehr kann ich dazu nicht sagen. Wie schon im Betreff: Ich bin sprachlos vor soviel Dummheit.

  2. Das geschieht denen recht! Hoffentlich kauft dieses Jahr kein Mensch und keine Menschin ein Auto. Das wäre die gerechte Strafe dafür, dass die solange an ihren klimakillenden Erdölfressern festgehalten haben. Die Zeichen der Zeit stehen schon lange auf umweltschonende Ökoautos mit innovativen Antrieben. Aber unsere Premium-Idioten erfinden lieber die automatische Bremspedalheizung. Jetzt sollen die ihre Suppe selber auslöffeln. Hoffentlich schmeißt der Staat nicht noch unser schönes Steuergeld hinterher, denn Manager müssen wohl erst mal auf die Fresse fallen, um was zu lernen.

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    • Anonym
    • 06.01.2009 um 19:04 Uhr

    Sie haben Recht, es wäre die gerechte Strafe.
    Aber damit trifft man doch jene, die die wirkliche Schuld tragen, nicht. Die Manager und Firmenbosse, die fallen nicht tief, wenn sie überhaupt fallen. Wem es wirklich weh tut, wenn die Menschen keine Autos mehr kaufen, das sind die Arbeitnehmer und dann die deutsche Wirtschaft und dann alle Deutschen.
    Es müssen schlichtweg andere Werte her! Spritfresser verkaufen sich nicht, weil die Menschen sie sich nicht mehr leisten können. Das bekommt man aber eben nicht mit, wenn man in einer Parallelgesellschaft voller Reichtum und Luxus lebt. Und wie man immer noch die selben Werbespots senden kann wie vor der Krise, das entzieht sich mir jedesmal, wenn ich einen sehe, aufs neue - blanker Hohn ist das!

    Salus Publica Suprema Lex

    • RalphS
    • 06.01.2009 um 20:41 Uhr

    Sprifresser verkaufen sich in den USA wieder ganz gut, da der Bezinpreis stark gefallen ist. Einen 5000$ teureren Hybridwagen will jetzt nobody.
    Solange das Meer nur um 0,5 mm pro Jahr steigt, bekommt selbst in 100 Jahren in NewYork keiner nasse Füsse. Das Ozonloch schliesst sich langsam und saurer Regen war gestern.
    .
    I
    Natürliche Emission von CO2 aus Ozeanen 43%, Böden 28%, Vegetation 28% und Verbrennung von Biomasse 1% beträgt jährlich 770 Milliarden Tonnen. Der Mensch verursacht nur die Emission von ca. 30 Milliarden Tonnen. Quelle:Broschüre des Bundesumweltministeriums von 1995
    .
    II
    Wikipedia unter "Kohlenstoffdioxid" : "vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen von jährlich ca. 36,3 Gt sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2"
    .
    III
    Prof. Heinz Zöttl von der Uni Freiburg, Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre: "Man muß sich klarmachen, dass 96,7% der globalen CO2-Produktion aus natürlichen Quellen stammen".
    .
    Daraus folgt :
    .
    1. Kann es sein, dass wir das durch den Menschen verursachte Kohlendioxidproblem etwas übertreiben ?
    .
    2. Wird mit dem Klimaproblem das gleiche wie mit dem Ozonloch und dem sauren Regen passieren ?
    .
    Falls wir Punkt 1 mit JA beantworten und Punkt 2 für möglich halten, dann :
    3. GIBT ES EINE KLIMAVERSCHWÖRUNG ???

    • Anonym
    • 06.01.2009 um 19:04 Uhr

    Sie haben Recht, es wäre die gerechte Strafe.
    Aber damit trifft man doch jene, die die wirkliche Schuld tragen, nicht. Die Manager und Firmenbosse, die fallen nicht tief, wenn sie überhaupt fallen. Wem es wirklich weh tut, wenn die Menschen keine Autos mehr kaufen, das sind die Arbeitnehmer und dann die deutsche Wirtschaft und dann alle Deutschen.
    Es müssen schlichtweg andere Werte her! Spritfresser verkaufen sich nicht, weil die Menschen sie sich nicht mehr leisten können. Das bekommt man aber eben nicht mit, wenn man in einer Parallelgesellschaft voller Reichtum und Luxus lebt. Und wie man immer noch die selben Werbespots senden kann wie vor der Krise, das entzieht sich mir jedesmal, wenn ich einen sehe, aufs neue - blanker Hohn ist das!

    Salus Publica Suprema Lex

    • RalphS
    • 06.01.2009 um 20:41 Uhr

    Sprifresser verkaufen sich in den USA wieder ganz gut, da der Bezinpreis stark gefallen ist. Einen 5000$ teureren Hybridwagen will jetzt nobody.
    Solange das Meer nur um 0,5 mm pro Jahr steigt, bekommt selbst in 100 Jahren in NewYork keiner nasse Füsse. Das Ozonloch schliesst sich langsam und saurer Regen war gestern.
    .
    I
    Natürliche Emission von CO2 aus Ozeanen 43%, Böden 28%, Vegetation 28% und Verbrennung von Biomasse 1% beträgt jährlich 770 Milliarden Tonnen. Der Mensch verursacht nur die Emission von ca. 30 Milliarden Tonnen. Quelle:Broschüre des Bundesumweltministeriums von 1995
    .
    II
    Wikipedia unter "Kohlenstoffdioxid" : "vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen von jährlich ca. 36,3 Gt sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2"
    .
    III
    Prof. Heinz Zöttl von der Uni Freiburg, Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre: "Man muß sich klarmachen, dass 96,7% der globalen CO2-Produktion aus natürlichen Quellen stammen".
    .
    Daraus folgt :
    .
    1. Kann es sein, dass wir das durch den Menschen verursachte Kohlendioxidproblem etwas übertreiben ?
    .
    2. Wird mit dem Klimaproblem das gleiche wie mit dem Ozonloch und dem sauren Regen passieren ?
    .
    Falls wir Punkt 1 mit JA beantworten und Punkt 2 für möglich halten, dann :
    3. GIBT ES EINE KLIMAVERSCHWÖRUNG ???

    • Anonym
    • 06.01.2009 um 19:04 Uhr

    Sie haben Recht, es wäre die gerechte Strafe.
    Aber damit trifft man doch jene, die die wirkliche Schuld tragen, nicht. Die Manager und Firmenbosse, die fallen nicht tief, wenn sie überhaupt fallen. Wem es wirklich weh tut, wenn die Menschen keine Autos mehr kaufen, das sind die Arbeitnehmer und dann die deutsche Wirtschaft und dann alle Deutschen.
    Es müssen schlichtweg andere Werte her! Spritfresser verkaufen sich nicht, weil die Menschen sie sich nicht mehr leisten können. Das bekommt man aber eben nicht mit, wenn man in einer Parallelgesellschaft voller Reichtum und Luxus lebt. Und wie man immer noch die selben Werbespots senden kann wie vor der Krise, das entzieht sich mir jedesmal, wenn ich einen sehe, aufs neue - blanker Hohn ist das!

    Salus Publica Suprema Lex

    • RalphS
    • 06.01.2009 um 20:41 Uhr

    Sprifresser verkaufen sich in den USA wieder ganz gut, da der Bezinpreis stark gefallen ist. Einen 5000$ teureren Hybridwagen will jetzt nobody.
    Solange das Meer nur um 0,5 mm pro Jahr steigt, bekommt selbst in 100 Jahren in NewYork keiner nasse Füsse. Das Ozonloch schliesst sich langsam und saurer Regen war gestern.
    .
    I
    Natürliche Emission von CO2 aus Ozeanen 43%, Böden 28%, Vegetation 28% und Verbrennung von Biomasse 1% beträgt jährlich 770 Milliarden Tonnen. Der Mensch verursacht nur die Emission von ca. 30 Milliarden Tonnen. Quelle:Broschüre des Bundesumweltministeriums von 1995
    .
    II
    Wikipedia unter "Kohlenstoffdioxid" : "vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen von jährlich ca. 36,3 Gt sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2"
    .
    III
    Prof. Heinz Zöttl von der Uni Freiburg, Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre: "Man muß sich klarmachen, dass 96,7% der globalen CO2-Produktion aus natürlichen Quellen stammen".
    .
    Daraus folgt :
    .
    1. Kann es sein, dass wir das durch den Menschen verursachte Kohlendioxidproblem etwas übertreiben ?
    .
    2. Wird mit dem Klimaproblem das gleiche wie mit dem Ozonloch und dem sauren Regen passieren ?
    .
    Falls wir Punkt 1 mit JA beantworten und Punkt 2 für möglich halten, dann :
    3. GIBT ES EINE KLIMAVERSCHWÖRUNG ???

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    Ganz vergessen sie das durch hohen oelkonsum eine imperialistische kriegspolitik gegen laender erzwungen wird. Diese politik ist aber scheinbar nicht mehr durchsetzbar - die voelker wehren sich gegen den ami-imperialismus

    Wenn die chinesen bald mehr knete als die amis locker machen, dann koennen die amis ihre holzhuette mit greenbacks heizen.

    wir die Klimafrage einmal außen vor lassen. Die fossilen Rohstoffe sind endlich - außerdem werden die Rohstoffe in zweifelhaften Ländern produziert, deren Machthaber von dem Glück profitieren, dass die Erde vor einigen Millionen Jahren die Rohstoffe unter diesem Stück Erde veergraben hat.

    Deutschland ist von Ländern abhängig, von denen es lieber nicht abhängig sein sollte.

    Außerdem: Um so höher die laufenden Kosten für Autos sind, umso schwieriger ist es die gesamte Bevölkerung bzw. die Weltbevölkerung mit diesem Produkt zu versorgen.

    Ein weiterer Aspekt: In den großen Märkten der Zukunft Indien und China ist nur sehr begrenzt Platz vorhanden. Wieso immer größere und leistungsstärkere Autos bauen, wenn es eigentlich nur Deutschland kein Tempolimit auf den Autobahnen hat?

    Die jetzige Autopolitik ist zum Scheitern verurteilt und selbst wenn es nicht sooft geschieht, in einige Jahren wir der Preis von Öl garantiert wieder steigen - dann vielleicht auf 300$ je Barrel - vielleicht auch dauerhaft.

    Es ist doch offensichtlich, dass der Umstieg weg von Öl zu nachhaltigen Antriebskonzepten, zu Beginn schwierig sein wird. Ist der Prozess erst einmal in Gang, dann werden die Verbesserungen der Konzepte nicht lange auf sich warten lassen. Siehe z.B. auch die schnelle Entwicklung der Akkutechnologie seit dem Handy, Lap Top und Co. diese kleinen Dinger benötigen.

    Bei allen unangenehmen Themen gibt es immer irgendwelche "Experten", die der Meinung sind, alles halb so schlimm.

    Die seriöse Wissenschaft ist sich beim Thema Klimawandel allerdings weitgehend einig, dass der Klimawandel menschenverursacht ist. Da nützen Ihnen ein paar furzende Kühe auch nichts, um das Problem kleinzureden.

    Es ist bekannt, dass die Natur CO2 ausstößt, sie bindet aber eben auch C02. Aber wenn wir im großen Stil Wälder abholzen und Meere durch zu viel C02 versauern, kann die Natur irgendwan kein CO2 binden. Und das ist bereits jetzt der Fall und somit ist der Klimawandel menschenverursacht, trotz ein paar furzender Kühe, die mit zum Klimawandel beitragen.

    Und selbst wenn es am Ende doch nicht menschenverursacht wäre, was hindert den fortschrittlich denkenden Menschen daran, sich unabhängig von endlichen Ressourcen zu machen, was gleichzeitig den Vorteil mit sich brächte, sich von Staaten unabhängig zu machen, die im Zweifel mit ihren Ressourcen Machtspielchen treiben?

    Fakt ist, die Autoindustrie nutzt immer noch einen Antrieb, den sie vor über 100 Jahren auch schon genutzt hat (wenig fortschrittlich also). In vielen anderen Bereichen gibt es inzwischen den xten Technologiewechsel, nur die Autoindustrie bastelt immer noch an veralteter Technologie rum und hat in der Vergangenheit lediglich dafür gesorgt, alles noch schneller und größer zu machen. Wie schon erwähnt, ist es auch eine Platzfrage, von der wir hier sprechen. Die Straßen sind voll und mit oder ohne staatlich verordnetes Tempolimit kann ich gar nicht mehr schneller als 120kmh (ich erlebe es jeden Tag, ich bin Vielfahrer). In der Staat versperren SUVs den raren Platz, während kleine Smarts in jede Lücke passen. So oder so gibt es also leider zu wenig fortschrittliche Autos und da hält sich mein Mitleid mit einer Industrie in Grenzen, die immer noch die gleichen Kämpfe kämpft, die sie schon vor 100 Jahren gekämpft hat. Andere Indstrieen sind so schon den Bach runter gegangen und kein Hahn hat danach gekräht, jetzt ist endlich die Automobilindustrie dran. Es sei denn, sie wacht endlich auf. Dann gehts ihr auch wieder besser.

    Ganz vergessen sie das durch hohen oelkonsum eine imperialistische kriegspolitik gegen laender erzwungen wird. Diese politik ist aber scheinbar nicht mehr durchsetzbar - die voelker wehren sich gegen den ami-imperialismus

    Wenn die chinesen bald mehr knete als die amis locker machen, dann koennen die amis ihre holzhuette mit greenbacks heizen.

    wir die Klimafrage einmal außen vor lassen. Die fossilen Rohstoffe sind endlich - außerdem werden die Rohstoffe in zweifelhaften Ländern produziert, deren Machthaber von dem Glück profitieren, dass die Erde vor einigen Millionen Jahren die Rohstoffe unter diesem Stück Erde veergraben hat.

    Deutschland ist von Ländern abhängig, von denen es lieber nicht abhängig sein sollte.

    Außerdem: Um so höher die laufenden Kosten für Autos sind, umso schwieriger ist es die gesamte Bevölkerung bzw. die Weltbevölkerung mit diesem Produkt zu versorgen.

    Ein weiterer Aspekt: In den großen Märkten der Zukunft Indien und China ist nur sehr begrenzt Platz vorhanden. Wieso immer größere und leistungsstärkere Autos bauen, wenn es eigentlich nur Deutschland kein Tempolimit auf den Autobahnen hat?

    Die jetzige Autopolitik ist zum Scheitern verurteilt und selbst wenn es nicht sooft geschieht, in einige Jahren wir der Preis von Öl garantiert wieder steigen - dann vielleicht auf 300$ je Barrel - vielleicht auch dauerhaft.

    Es ist doch offensichtlich, dass der Umstieg weg von Öl zu nachhaltigen Antriebskonzepten, zu Beginn schwierig sein wird. Ist der Prozess erst einmal in Gang, dann werden die Verbesserungen der Konzepte nicht lange auf sich warten lassen. Siehe z.B. auch die schnelle Entwicklung der Akkutechnologie seit dem Handy, Lap Top und Co. diese kleinen Dinger benötigen.

    Bei allen unangenehmen Themen gibt es immer irgendwelche "Experten", die der Meinung sind, alles halb so schlimm.

    Die seriöse Wissenschaft ist sich beim Thema Klimawandel allerdings weitgehend einig, dass der Klimawandel menschenverursacht ist. Da nützen Ihnen ein paar furzende Kühe auch nichts, um das Problem kleinzureden.

    Es ist bekannt, dass die Natur CO2 ausstößt, sie bindet aber eben auch C02. Aber wenn wir im großen Stil Wälder abholzen und Meere durch zu viel C02 versauern, kann die Natur irgendwan kein CO2 binden. Und das ist bereits jetzt der Fall und somit ist der Klimawandel menschenverursacht, trotz ein paar furzender Kühe, die mit zum Klimawandel beitragen.

    Und selbst wenn es am Ende doch nicht menschenverursacht wäre, was hindert den fortschrittlich denkenden Menschen daran, sich unabhängig von endlichen Ressourcen zu machen, was gleichzeitig den Vorteil mit sich brächte, sich von Staaten unabhängig zu machen, die im Zweifel mit ihren Ressourcen Machtspielchen treiben?

    Fakt ist, die Autoindustrie nutzt immer noch einen Antrieb, den sie vor über 100 Jahren auch schon genutzt hat (wenig fortschrittlich also). In vielen anderen Bereichen gibt es inzwischen den xten Technologiewechsel, nur die Autoindustrie bastelt immer noch an veralteter Technologie rum und hat in der Vergangenheit lediglich dafür gesorgt, alles noch schneller und größer zu machen. Wie schon erwähnt, ist es auch eine Platzfrage, von der wir hier sprechen. Die Straßen sind voll und mit oder ohne staatlich verordnetes Tempolimit kann ich gar nicht mehr schneller als 120kmh (ich erlebe es jeden Tag, ich bin Vielfahrer). In der Staat versperren SUVs den raren Platz, während kleine Smarts in jede Lücke passen. So oder so gibt es also leider zu wenig fortschrittliche Autos und da hält sich mein Mitleid mit einer Industrie in Grenzen, die immer noch die gleichen Kämpfe kämpft, die sie schon vor 100 Jahren gekämpft hat. Andere Indstrieen sind so schon den Bach runter gegangen und kein Hahn hat danach gekräht, jetzt ist endlich die Automobilindustrie dran. Es sei denn, sie wacht endlich auf. Dann gehts ihr auch wieder besser.

  3. Seit Jahrzehnten hat sie es versäumt und bewusst verhindert in das 21. Jahrhundert einzutauchen und plötzlich ist sie am ertrinken. Jeder der am Ufer stand hat schon vor Jahren gesehen, dass sie mit ihrer Verzögerung wirklich neuer Technologien (Elektroantriebe) irgendwann absaufen werden. Aber wer nicht hören will, der fühlt eben.

    Um zu zeigen wie primitiv so ein Umstieg ist: Doku Green Garage - wenn die Behörden (EU) nicht im Wege stehen (absonderliche Vorschriften die nur den Zweck erfüllen den herkömmlichen Autokonzernen ihren Markt zuungunsten aller Anderen zu sichern) kann das eine Explosion von Klein- und Mittelbetrieben bedeuten. Ich hab die Sendung allerdings nur 1x gesehen, daher weiß ich nicht wie mit folgenden Kleinigkeiten (elektrischer Betrieb dieser Teile) umgegangen wird: Heizung/Klima, Servolenkung, Bremskraftverstärker.

    Übrigens lässt sich Kohle angeblich verflüssigen (bin nicht sicher, Doku gesehen, irgendwo gelesen?). Aus den langkettigen Kohlenstoffen kann Plastik und aus dem höheren Schwefelanteil Säure für Akkus hergestellt werden.

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    • Hugo_P
    • 07.01.2009 um 0:50 Uhr

    klick
    Ist aber wohl sehr energieintensiv.

    Und die Leute kaufen Kleinwagen, evtl. nicht unbedingt deutsche.
    Es ist nicht so, daß die Leute auch vor Jahren nicht schon bevorzugt kleine Autos gekauft hätten.
    Die Produktion des 3-L-Lupo (der halt auch um einiges teurer war als der "normale", welcher halt auch im Vergleich zu irgendeiner kleinen Reisschüssel zu teuer war) wurde eingestellt, weil die (angeblich) zuwenige verkauften und die halt auch noch "Kinderkrankheiten" hatten. Die Pläne dazu hamse aber bestimmt schnell wieder rausgeholt.
    Der A2 wurde auch wegen angeblicher Erfolglosigkeit (vorläufig?!?) eingestellt. Hier fahren da einige von rum. Bloß wenn man halt innerhalb von 4 Jahren unhaltbare Mengen absetzen will, braucht man sich nicht zu wundern.
    Das hängt aber nicht zuletzt von ab, daß da die Gewinnmargen bei Kleinwagen viel geringer sind (10% von 10000 sind nur 1000, von 30000 sinds 3000, so als Bsp.) und der Aufwand, ein großes Auto zu verkaufen so ziemlich der Gleiche ist.

    So ein komischer Smart braucht über 6!!! Liter.

    Viele Leute wollen kleine, preiswerte und sparsame Autos, der Bedarf war die ganze Zeit da und wurde halt vielfach von Südkoreanern und Japanern gedeckt.

    • Hugo_P
    • 07.01.2009 um 0:50 Uhr

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    Ist aber wohl sehr energieintensiv.

    Und die Leute kaufen Kleinwagen, evtl. nicht unbedingt deutsche.
    Es ist nicht so, daß die Leute auch vor Jahren nicht schon bevorzugt kleine Autos gekauft hätten.
    Die Produktion des 3-L-Lupo (der halt auch um einiges teurer war als der "normale", welcher halt auch im Vergleich zu irgendeiner kleinen Reisschüssel zu teuer war) wurde eingestellt, weil die (angeblich) zuwenige verkauften und die halt auch noch "Kinderkrankheiten" hatten. Die Pläne dazu hamse aber bestimmt schnell wieder rausgeholt.
    Der A2 wurde auch wegen angeblicher Erfolglosigkeit (vorläufig?!?) eingestellt. Hier fahren da einige von rum. Bloß wenn man halt innerhalb von 4 Jahren unhaltbare Mengen absetzen will, braucht man sich nicht zu wundern.
    Das hängt aber nicht zuletzt von ab, daß da die Gewinnmargen bei Kleinwagen viel geringer sind (10% von 10000 sind nur 1000, von 30000 sinds 3000, so als Bsp.) und der Aufwand, ein großes Auto zu verkaufen so ziemlich der Gleiche ist.

    So ein komischer Smart braucht über 6!!! Liter.

    Viele Leute wollen kleine, preiswerte und sparsame Autos, der Bedarf war die ganze Zeit da und wurde halt vielfach von Südkoreanern und Japanern gedeckt.

  4. Ganz vergessen sie das durch hohen oelkonsum eine imperialistische kriegspolitik gegen laender erzwungen wird. Diese politik ist aber scheinbar nicht mehr durchsetzbar - die voelker wehren sich gegen den ami-imperialismus

    Wenn die chinesen bald mehr knete als die amis locker machen, dann koennen die amis ihre holzhuette mit greenbacks heizen.

  5. wir die Klimafrage einmal außen vor lassen. Die fossilen Rohstoffe sind endlich - außerdem werden die Rohstoffe in zweifelhaften Ländern produziert, deren Machthaber von dem Glück profitieren, dass die Erde vor einigen Millionen Jahren die Rohstoffe unter diesem Stück Erde veergraben hat.

    Deutschland ist von Ländern abhängig, von denen es lieber nicht abhängig sein sollte.

    Außerdem: Um so höher die laufenden Kosten für Autos sind, umso schwieriger ist es die gesamte Bevölkerung bzw. die Weltbevölkerung mit diesem Produkt zu versorgen.

    Ein weiterer Aspekt: In den großen Märkten der Zukunft Indien und China ist nur sehr begrenzt Platz vorhanden. Wieso immer größere und leistungsstärkere Autos bauen, wenn es eigentlich nur Deutschland kein Tempolimit auf den Autobahnen hat?

    Die jetzige Autopolitik ist zum Scheitern verurteilt und selbst wenn es nicht sooft geschieht, in einige Jahren wir der Preis von Öl garantiert wieder steigen - dann vielleicht auf 300$ je Barrel - vielleicht auch dauerhaft.

    Es ist doch offensichtlich, dass der Umstieg weg von Öl zu nachhaltigen Antriebskonzepten, zu Beginn schwierig sein wird. Ist der Prozess erst einmal in Gang, dann werden die Verbesserungen der Konzepte nicht lange auf sich warten lassen. Siehe z.B. auch die schnelle Entwicklung der Akkutechnologie seit dem Handy, Lap Top und Co. diese kleinen Dinger benötigen.

    • Hugo_P
    • 07.01.2009 um 0:50 Uhr

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    Ist aber wohl sehr energieintensiv.

    Und die Leute kaufen Kleinwagen, evtl. nicht unbedingt deutsche.
    Es ist nicht so, daß die Leute auch vor Jahren nicht schon bevorzugt kleine Autos gekauft hätten.
    Die Produktion des 3-L-Lupo (der halt auch um einiges teurer war als der "normale", welcher halt auch im Vergleich zu irgendeiner kleinen Reisschüssel zu teuer war) wurde eingestellt, weil die (angeblich) zuwenige verkauften und die halt auch noch "Kinderkrankheiten" hatten. Die Pläne dazu hamse aber bestimmt schnell wieder rausgeholt.
    Der A2 wurde auch wegen angeblicher Erfolglosigkeit (vorläufig?!?) eingestellt. Hier fahren da einige von rum. Bloß wenn man halt innerhalb von 4 Jahren unhaltbare Mengen absetzen will, braucht man sich nicht zu wundern.
    Das hängt aber nicht zuletzt von ab, daß da die Gewinnmargen bei Kleinwagen viel geringer sind (10% von 10000 sind nur 1000, von 30000 sinds 3000, so als Bsp.) und der Aufwand, ein großes Auto zu verkaufen so ziemlich der Gleiche ist.

    So ein komischer Smart braucht über 6!!! Liter.

    Viele Leute wollen kleine, preiswerte und sparsame Autos, der Bedarf war die ganze Zeit da und wurde halt vielfach von Südkoreanern und Japanern gedeckt.

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