Nahost Hoffnung auf Feuerpause

Diplomaten schöpfen Mut: Falls Ägypten mit internationaler Hilfe den Waffenschmuggel von Hamas unterbindet, könnte Israel einer Feuerpause zustimmen

Der Lastwagen einer Hilfsorganisation wartet mit seiner Ladung an der Grenze zum Gaza-Streifen

Der Lastwagen einer Hilfsorganisation wartet mit seiner Ladung an der Grenze zum Gaza-Streifen

Es sei die notwendige Voraussetzung für jede neue Vereinbarung, dass Hamas sich nicht wiederbewaffnen könne, sagte Regierungssprecher Mark Regev am Dienstag. "Das ist der Knackpunkt." Dies habe Ministerpräsident Ehud Olmert am Vortag Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy vermittelt, der sich in Pendeldiplomatie um ein schnelles Ende der seit nunmehr elf Tagen andauernden Kämpfe bemüht. Hamas hat seit Langem Waffen durch ein weitreichendes Tunnelsystem an der Grenze zu Ägypten in den Gaza-Streifen geschmuggelt.

Hamas habe die im Dezember beendete sechsmonatige Waffenruhe genutzt, um die Reichweite ihrer Raketen auf 40 Kilometer zu verdoppeln, sagte Regev weiter. Unter keinen Umständen werde Israel einer neuen Waffenruhe zustimmen, die es Hamas erlaube, die Reichweite auf 60 Kilometer auszuweiten. "Dann haben wir Raketen, die in den Vororten von Tel Aviv niedergehen", sagte Regev.

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Die Weltgemeinschaft setzt deshalb ihre Hoffnungen auf einen möglichen internationalen Einsatz direkt an der Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, der dort den Neubau von unterirdischen Geheimgängen für den Waffenschmuggel verhindern könnte. Von Seiten Israels gab es erstmals positive Signale: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy habe eine "seriöse Initiative" für eine Feuerpause gestartet, hieß es. Es werde an einer konkreten Lösung gearbeitet, sagte ein hochrangiger israelischer Regierungsvertreter am Dienstag mit Blick auf die Forderung seines Landes.

Auch Blair gibt sich optimistisch

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