Konjunkturpaket II Zwischen Machtkalkül und ökonomischer Vernunft
Die Spitzen der Koalition diskutieren über weitere Konjunkturhilfen. In den Sachfragen sind sie gar nicht so weit auseinander. Aber es geht auch um Parteiinteressen
Die Zahl der Rezepte, die gegen die drohende Wirtschaftskrise helfen sollen, ist in den vergangenen Wochen stattlich gewachsen. Aus allen Parteien und von mehr oder weniger berufenen Experten kamen ständig neue Vorschläge und Forderungen. Die Vorstellungen, was mit dem plötzlich scheinbar unbegrenzt vorhandenen Geld alles angefangen werden könnte, nahmen dabei manchmal schon obskure Formen an. Etwa, als neben Investitionen in Bildung oder Infrastruktur zum Beispiel auch eine deutsche Mond-Mission ins Gespräch gebracht wurde.
Mit der heutigen Sitzung des Koalitionsausschusses soll nun die Zeit der Wunschzettel enden. Wichtigste Aufgabe der Spitzen von CDU, CSU und SPD ist es jetzt, sich erst einmal wenigstens auf eine ungefähre Größenordnung des geplanten zweiten Konjunkturpakets zu verständigen und Grundzüge des Machbaren festzulegen. Die endgültige Entscheidung über die einzelnen Maßnahmen und deren Umfang soll dann bei einer weiteren Koalitionsrunde in einer Woche fallen.
Weitgehend einig ist man sich bisher vor allem darüber, dass es ein kommunales Investitionsprogramm geben soll. Aus ihm soll der Ausbau und die Renovierung von Schulen, Kindergärten oder Straßen bezahlt werden. Selbst In der Höhe sind sich die Koalitionsparteien einig. SPD wie Union sprechen von zehn Milliarden Euro.
Unklar ist allerdings, inwieweit es darüber hinaus direkte Hilfen für die Wirtschaft geben soll. Den weitgehendsten Vorschlag in dieser Hinsicht hat bisher Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gemacht. Er verlangt einen Fonds von 100 Milliarden Euro, aus dem wettbewerbsfähigen Unternehmen mit einer Schlüsselfunktion für die deutsche Wirtschaft über die Krise hinweggeholfen werden soll. Dies soll nun zumindest Teil der Diskussion werden.
Sehr viel bescheidener nehmen sich dagegen die Vorschläge der SPD aus, die vor allem der besonders betroffenen Autoindustrie unter die Arme greifen will. Mit einer Verschrottungsprämie für alte Autos zum Beispiel oder einer schnelleren Umstellung der Kfz-Steuer auf den Kohlendioxid-Ausstoß.
Beide Maßnahmen sollen, so hofft die SPD, zugleich einen Anreiz bilden, umweltschonende Autos zu kaufen und zu entwickeln. Interessanterweise will die sonst so autofreundliche CDU hier nicht mitziehen. Wer die Entwicklung spritsparender Fahrzeuge jahrelang verschlafen habe, solle jetzt nicht nach staatlichem Geld rufen, ließ Unions-Fraktionschef Volker Kauder die Autoindustrie in der vergangenen Woche wissen.
- Datum 12.01.2009 - 08:08 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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aaaalso:
Konjunktur, dat is, dass die Leute Sachen kaufen - da gibts also ein Problem, das machen zu wenige, weil se kein Geld haben.
Lösung: Man gibt den Leuten mehr Geld. Sind wir uns alle einig? Jo? Hervorragend! Ist das "wie?" nicht so zweitrangig, dass es nich unbedingt monatelange Diskussion, in denen wertvolle Zeit verstreicht, rechtfertigt?
Salus Publica Suprema Lex
Warum verzichtet der Staat nicht für eine gewisse Zeit auf die Steuern für Lebensmittel und Energie. Das würde vor Allem die Personengruppe, denen es am Nötigsten fehlt, entlasten (Rentner, Hartz-4-Empfänger, Studenten). Es wäre auch leicht umzusetzen, so steht doch auf jeder Quittung die Mehrwertsteuer, die könnte man bei Bedarf auch gleich wieder auszahlen. Und diese Gruppe würde das Ersparte nicht sparen, sondern sofort wieder ausgeben.
"Denn während die SPD nur die Arbeitnehmer entlasten möchte, indem der nur von ihnen zu entrichtende Eigenbeitrag von 0,9 Prozent in der Krankenversicherung für zwei Jahre ausgesetzt wird, will die Union auch die Arbeitgeber profitieren lassen."
Das ist schon ganz schön dreist argumentiert: Durch die Gesundheitsreform sind bereits die Unternehmen entlastet worden, indem man ihren Beitrag ein für allemal gedeckelt hat und sie künftig von jeder Steigerung der Gesundheitskosten verschont bleiben. Den voraussichtlichen Kostenanstieg trägt in Zukunft der Versicherte alleine.
1931/32 ging das Bruttosozialprodukt in Deutschland innerhalb von 8 Monaten um 25 % zurück.
Hat auch keiner vorhergesagt.
Das Problem war nicht ein Produktionssystem , dass am Markt vorbei produziert hätte , sondern das Verteilungssystem.
Es bisschen Steuern senken schafft nicht die notwendige Kaufkraft um die Schrumpfung des BIPS zu verhindern.
Der Bundeswehreinsatz im Innern muß kommen.
Sorgen machen die vielen Hartz IV Kinder die praktisch zwangsverpflichtet wurden. Und jetzt mit Kampferfahrung aus Afghanistan zurückkommen. Wäre mein Geld denn in der Schweiz sicher? Und bin auch ich dort willkommen, nicht nur mein Geld?
Fragen über Fragen.
sind die konzepte der parteien sehr sehr ähnlich. sie bedienen ja beide die interessen der globalen elite. man sollte mal die geldschöpfung hinterfragen, nur als kleiner tipp. was für ein kasperletheater. der faschistische polizeistaat wird kommen, sowohl die usa, als auch die undemokratische eu arbeiten mit starker propaganda daraufhin. wann werden wir uns wieder auf demokratische werte besinnen? wann werden wir diese verbrecher mit schimpf und schande aus dem bundestag jagen? nicht, solange die menschen auf die massenmedien hören. der zeit chefredakteur war auch beim letzten bilderbergtreffen mit dabei. er weiß genau, was abgeht. das problem ist nur: ich und eine wachsende zahl von menschen in europa und den usa ebenfalls. wir lassen uns nicht länger für dumm verkaufen. zwei zitate von erich kästner: "was auch geschieht, nie dürft ihr so tief sinken, den kakao, durch den man euch zieht , auch noch zu trinken" und: "man darf nicht so lange warten, bis der freiheitskampf landesverrat(bzw terrorismus) genannt wird". Amen.
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