Konjunkturhilfen Flickwerk statt Konzept
Die Umrisse des zweiten Konjunkturpakets stehen fest: Die CSU bekommt ein bisschen Steuersenkung, die SPD niedrigere Sozialabgaben. Aber ob das hilft? Ein Kommentar
CSU-Chef Horst Seehofer darf sich für einen halben Tag als Sieger fühlen . Er hat der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden nach langem Widerstand eine Erhöhung des Grundfreibetrags in der Einkommensteuer und eine Milderung der kalten Progression abgerungen, die vor allem Bezieher mittlerer Einkommen trifft.
Ein fragwürdiger Sieg. Denn ob die Steuererleichterungen der Konjunktur kurzfristig helfen, ist unklar - ob sie überhaupt kommen werden, ebenso. Denn dazu fehlt noch die Zustimmung der SPD, die Steuersenkungen bislang ablehnt. Doch das alles spielt erst einmal keine Rolle. Aus Seehofers Sicht zählt vor allem, dass die CSU sich bundespolitisch endlich einmal wieder in einem Punkt gegen die CDU behauptet hat. Denn das ist wichtig in der Politik und für den neuen CSU-Vorsitzenden: Es kommt nicht darauf an, was eine Maßnahme am Ende tatsächlich bewirkt. Entscheidend ist, wer sich wie stark mit seinen Forderungen und Vorschlägen durchsetzt.
So wird das zweite Konjunkturpaket, über das die Koalitionsspitzen an diesem und am kommenden Montag beraten, wohl letztlich aussehen: wie eine Wundertüte. Die CSU bekommt ein wenig von den Steuersenkungen, die sie schon lange fordert, ganz unabhängig von der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die SPD erhält im Gegenzug eine Verringerung der gerade erst via Gesundheitsfonds erhöhten Krankenkassenbeiträge und die eine oder andere weitere Entlastung für Einkommensschwache. Das hilft ihrem sozialpolitischen Image. Die Kommunen werden mit (absolut sinnvollen) Mitteln für Investitionen in Schulen und Straßen ausgestattet. Und für die Autohersteller und die Arbeitgeber fällt nebenbei auch noch etwas ab.
Am Ende werden sich daher viele, wenn nicht alle, als Sieger feiern können. Wie das Ganze finanziert werden soll, scheint mittlerweile nicht mehr so wichtig. Hatten sich anfangs Kanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzminister Peer Steinbrück noch vehement gegen weitere Konjunkturhilfen gewehrt, fordert die SPD jetzt ein Programm im Umfang von 40 Milliarden Euro. Unions-Fraktionschef Volker Kauder spricht gar schon von 50 Milliarden Euro über zwei Jahre. Darf's noch ein bisschen mehr sein?
Ausgespart bleibt dabei die Frage, ob die vielen Milliarden wirklich sinnvoll ausgegeben werden. Schließlich müssen die neuen Schulden, die nun so großzügig zugunsten der darbenden Konjunktur aufgenommen werden sollen, irgendwann zurückgezahlt werden. Da wäre es schon gut, wenn das Geld nicht einfach verpulvert oder für parteipolitische Zwecke zweckentfremdet wird, sondern in zukunftsträchtige Bereiche fließt.
Investitionen in Schulen, Hochschulen, verbesserte Telekommunikationsnetze oder Ökoprojekte sind daher allemal sinnvoller als Steuer- oder Abgabensenkungen, so berechtigt diese grundsätzlich sein mögen. Denn die Bürger werden das zusätzliche Geld, wenn sie es denn irgendwann auf ihrem Gehaltszettel finden, in diesen unsicheren Zeiten eher sparen. Und sie müssen ihre Entlastung später über höhere Steuern wieder begleichen, wenn wir nicht auf Dauer zum Schuldenstaat zurückkehren wollen. Von längerfristigen Investitionen dagegen haben alle etwas: die Bildung, die Umwelt, die Bürger – und auch die Konjunktur.
- Datum 05.01.2009 - 14:41 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 12
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Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Koalition so schnell nicht auf ein ein gemeinsames "zweites" Konjunkturprogramm einigen kann.
In der Bankenkrise hat man erkannt, dass das Spiel der Kräfte im freien Markt nicht funktioniert hat, also ruft man schnell nach Vater (warum eigentlich nicht Mutter) Staat der`s richten soll.
So weit und, wie ich meine auch so gut.
Jetzt soll es im zweiten Konjunkturpaket wieder einmal über Steuersenkungen das freie Spiel der Marktkräfte richten.
Steuersenkungen, ein Instrument das seine Unwirksamkeit weltweit schon mehrfach bewiesen hat.
Nachtigall ik hör dir trapsen, hier wird von unseren Politikern doch wieder im eigenen und Lobyisteninteresse gehandelt.
Steuersenkungen nützen doch überwiegend der Schaar der besserverdienenden Entscheidungsträger (zu denen ich mich auch zähle).
Wenn bei mir am Monatsende 20 oder 50 oder 500 oder gar 5000 € mehr auf dem Konto landen, dann ändert das mein Konsumverhalten nicht, sondern erhöht nur meine Sparquote und beeinflusst damit eine Investitionsentscheidung die vielleicht in einigen Jahren ansteht.
Jetzt muß Investiert werden, jetzt muß konsumiert werden, da helfen m.E. nur Zuwendungen an Zielgruppen mit geringem verfügbarem Einkomen, Investitionsprogramme der Staates und eine deutliche Erhöhung der Unternehmens-und Abgeltungssteuer zur Gegenfinanzierung. Wenn unproduktives Kapital "bestraft" wird, wird sich manches Unternehmen und mancher Privatmann vielleicht doch überreden lassen, antizyklisch zu invetieren.
Bis dahin bleibt mir nur die Hoffnng, dass man sich in Berlin nicht einigen wird.
Stimme zu... meine Situation ist ähnlich weil auch ich bereits genügend Geld am Ende des Monats habe. Ich gebe aber deshalb nicht mehr aus, schon gar nicht wenn ich 1x jährlich weniger Steuern bezahlen darf. Meine Konsum- und Ausgabewünsche (von Investitionen kann man im privaten Bereich nicht wirklich sprechen) sind soweit gedeckt...
Etwas anders hingegen währen monatlich wiederkehrende Zuwendungen etwa in Form von Lohnerhöhungen. Diese würden, wenn nicht sofort, dann eventuell später ein paar Mehr-Ausgaben erwirken... aber auch nur vieleicht. Denn ich habe ja bereits genügend Geld am Ende des Monats. Was also tun damit... Richtig, ich lasse die Mäuse ruhen.
Deshalb plädiere ich dafür das nicht nur staatliche Krücken verteilt werden. Nein, auch private Initiative ist durchaus gefragt und das geht am einfachsten, schnellsten und effektivsten mit Lohnerhöhungen für wenig Verdiener...
Also für die, die bereits am Ende des Geldes noch Monat übrig haben...
Das Kapital dafür kann man aus dem Sparstrumpf der Unternehmen (Hallo ihr Renditesüchtigen Aktionäre werdet gerade Angesprochen !) und von mir aus auch noch aus den Privatvermögen der Unternehmer nehmen. Schliesslich ging es ja mal Jahrelang aufwärts, es hat sich viel und teilweise sehr viel Kummuliert.
Natürlich darf man all die vielen hundert kleinen Gesetzänderungen der vergangen Jahre nicht vergessen die ebenfalls ihren Beitrag zur Einseitigen Kapitalakkumulation (und zur sich weiter öffnenden Einkommenschere) beigetragen haben... Die kann man ebenfalls wieder ändern.
Nur mit Steuersenkungen ist es auf keinen Fall getan... und es reicht auch nicht aus wenn sich alle Zurücklehnen und sich auf Väterchen/Mütterchen Staat verlassen mit seinen Konjunktur/Investitionsvorhaben.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Sie sagen:
"In der Bankenkrise hat man erkannt, dass das Spiel der Kräfte im freien Markt nicht funktioniert hat..."
Nun, das stimmt so nicht. Der Markt hat sehr wohl funktioniert. Denn eine überbordende Geldmenge, den Märkten zur Verfügung gestellt von sozialistisch planerischen Zentralbanken, hat sich (mal wieder) in einer Blase konzentriert. Dieses Mal lagen die Zielobjekte der Akteure u.a. im Bereich von Immobilien und Hypotheken, von den Geschäften mit Ausfallrisiken mal ganz zu schweigen.
Der freie Markt strebt stets einem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage entgegen. Dass diese Blase platzte (weitere werden natürlich folgen), ist nur diesem Grundsatz zu verdanken.
Es gibt einen beachtlichen Unterschied zwischen dem (leider nur in der Theorie vorkommenden) freien Markt und dem Konstrukt, das man nach Jahrzehnten der Gängelung im Zuge verfehlter Geld-, Wirtschafts- und Sozialpolitik erhält. Dieses Konstrukt dann allerdings als "freier Markt" zu bezeichnen sowie die richtigen und schmerzvollen Konsequenzen als dessen Fehlverhalten zu brandmarken, ist ebenso unangebracht wie allgegenwärtig.
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Wer ist John Galt?
Stimme zu... meine Situation ist ähnlich weil auch ich bereits genügend Geld am Ende des Monats habe. Ich gebe aber deshalb nicht mehr aus, schon gar nicht wenn ich 1x jährlich weniger Steuern bezahlen darf. Meine Konsum- und Ausgabewünsche (von Investitionen kann man im privaten Bereich nicht wirklich sprechen) sind soweit gedeckt...
Etwas anders hingegen währen monatlich wiederkehrende Zuwendungen etwa in Form von Lohnerhöhungen. Diese würden, wenn nicht sofort, dann eventuell später ein paar Mehr-Ausgaben erwirken... aber auch nur vieleicht. Denn ich habe ja bereits genügend Geld am Ende des Monats. Was also tun damit... Richtig, ich lasse die Mäuse ruhen.
Deshalb plädiere ich dafür das nicht nur staatliche Krücken verteilt werden. Nein, auch private Initiative ist durchaus gefragt und das geht am einfachsten, schnellsten und effektivsten mit Lohnerhöhungen für wenig Verdiener...
Also für die, die bereits am Ende des Geldes noch Monat übrig haben...
Das Kapital dafür kann man aus dem Sparstrumpf der Unternehmen (Hallo ihr Renditesüchtigen Aktionäre werdet gerade Angesprochen !) und von mir aus auch noch aus den Privatvermögen der Unternehmer nehmen. Schliesslich ging es ja mal Jahrelang aufwärts, es hat sich viel und teilweise sehr viel Kummuliert.
Natürlich darf man all die vielen hundert kleinen Gesetzänderungen der vergangen Jahre nicht vergessen die ebenfalls ihren Beitrag zur Einseitigen Kapitalakkumulation (und zur sich weiter öffnenden Einkommenschere) beigetragen haben... Die kann man ebenfalls wieder ändern.
Nur mit Steuersenkungen ist es auf keinen Fall getan... und es reicht auch nicht aus wenn sich alle Zurücklehnen und sich auf Väterchen/Mütterchen Staat verlassen mit seinen Konjunktur/Investitionsvorhaben.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Sie sagen:
"In der Bankenkrise hat man erkannt, dass das Spiel der Kräfte im freien Markt nicht funktioniert hat..."
Nun, das stimmt so nicht. Der Markt hat sehr wohl funktioniert. Denn eine überbordende Geldmenge, den Märkten zur Verfügung gestellt von sozialistisch planerischen Zentralbanken, hat sich (mal wieder) in einer Blase konzentriert. Dieses Mal lagen die Zielobjekte der Akteure u.a. im Bereich von Immobilien und Hypotheken, von den Geschäften mit Ausfallrisiken mal ganz zu schweigen.
Der freie Markt strebt stets einem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage entgegen. Dass diese Blase platzte (weitere werden natürlich folgen), ist nur diesem Grundsatz zu verdanken.
Es gibt einen beachtlichen Unterschied zwischen dem (leider nur in der Theorie vorkommenden) freien Markt und dem Konstrukt, das man nach Jahrzehnten der Gängelung im Zuge verfehlter Geld-, Wirtschafts- und Sozialpolitik erhält. Dieses Konstrukt dann allerdings als "freier Markt" zu bezeichnen sowie die richtigen und schmerzvollen Konsequenzen als dessen Fehlverhalten zu brandmarken, ist ebenso unangebracht wie allgegenwärtig.
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Wer ist John Galt?
Ist schon traurig, wenn Stammesfürsten auch in derart kritischen Situationen das Pokern um ihren eigenen Machterhalt nicht lassen können. Immer noch die alten Reflexe und Verhaltensweisen. Als ob es momentan nichts Wichtigeres gäbe! Schließlich liegen jede Menge Ideen und Vorschläge vor, wie man gleichzeitig Maßnahmen zur Abwendung der Klimakatastrophe und Konjunkturbelebung initiieren könnte. Aber man ist offenbar immer noch versucht, noch nie dagewesene weltbedrohende Herausforderungen mit den Rezepten von gestern lösen zu wollen - so wird das nie was!
Stimme zu... meine Situation ist ähnlich weil auch ich bereits genügend Geld am Ende des Monats habe. Ich gebe aber deshalb nicht mehr aus, schon gar nicht wenn ich 1x jährlich weniger Steuern bezahlen darf. Meine Konsum- und Ausgabewünsche (von Investitionen kann man im privaten Bereich nicht wirklich sprechen) sind soweit gedeckt...
Etwas anders hingegen währen monatlich wiederkehrende Zuwendungen etwa in Form von Lohnerhöhungen. Diese würden, wenn nicht sofort, dann eventuell später ein paar Mehr-Ausgaben erwirken... aber auch nur vieleicht. Denn ich habe ja bereits genügend Geld am Ende des Monats. Was also tun damit... Richtig, ich lasse die Mäuse ruhen.
Deshalb plädiere ich dafür das nicht nur staatliche Krücken verteilt werden. Nein, auch private Initiative ist durchaus gefragt und das geht am einfachsten, schnellsten und effektivsten mit Lohnerhöhungen für wenig Verdiener...
Also für die, die bereits am Ende des Geldes noch Monat übrig haben...
Das Kapital dafür kann man aus dem Sparstrumpf der Unternehmen (Hallo ihr Renditesüchtigen Aktionäre werdet gerade Angesprochen !) und von mir aus auch noch aus den Privatvermögen der Unternehmer nehmen. Schliesslich ging es ja mal Jahrelang aufwärts, es hat sich viel und teilweise sehr viel Kummuliert.
Natürlich darf man all die vielen hundert kleinen Gesetzänderungen der vergangen Jahre nicht vergessen die ebenfalls ihren Beitrag zur Einseitigen Kapitalakkumulation (und zur sich weiter öffnenden Einkommenschere) beigetragen haben... Die kann man ebenfalls wieder ändern.
Nur mit Steuersenkungen ist es auf keinen Fall getan... und es reicht auch nicht aus wenn sich alle Zurücklehnen und sich auf Väterchen/Mütterchen Staat verlassen mit seinen Konjunktur/Investitionsvorhaben.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
"Etwas anders hingegen währen monatlich wiederkehrende Zuwendungen etwa in Form von Lohnerhöhungen. Diese würden, wenn nicht sofort, dann eventuell später ein paar Mehr-Ausgaben erwirken... aber auch nur vieleicht"
Da kann ich Ihrer Logik nicht ganz folgen. Wo liegt den der Unterschied, ob die monatlichen Mehreinnahmen aus einer Gehaltserhöhung, einer Steuersenkung oder geringeren Sozialabgaben stammen ? Was zählt ist das Netto am Ende des Monats
Alle Vorschläge, die Investitionen gegenüber Steuer- oder Abgabensenkungen den Vorzug geben, kranken an einem Nachteil. Eh das Geld bei in den Wirtschaftskreislauf gelangt vergeht soviel Zeit, dass die Krise dann wahrscheinlich schon wieder rum ist.
Selbst kleine Investitionen im kommunalen Bereich brauchen sehr lange bis zur Umsetzung. Jeder der sich für Kommunalpolitik interessiert oder aktiv ist, wird das bestätigen können. Zunächst einmal landet die Sache im Planungsaussschuß, dann im Bauausschuß, dann muss der Stadtrat beschließen und zu guter Letzt muss das ganze auch noch ausgeschrieben werden. Es ist leider nicht so einfach, dass man den Kommunen etwas Geld überweist und nächste Woche wird das Schuldach repariert oder die Umgehungsstrasse gebaut. Die Mühlen der Politik mahlen auch da langsam.
"Etwas anders hingegen währen monatlich wiederkehrende Zuwendungen etwa in Form von Lohnerhöhungen. Diese würden, wenn nicht sofort, dann eventuell später ein paar Mehr-Ausgaben erwirken... aber auch nur vieleicht"
Da kann ich Ihrer Logik nicht ganz folgen. Wo liegt den der Unterschied, ob die monatlichen Mehreinnahmen aus einer Gehaltserhöhung, einer Steuersenkung oder geringeren Sozialabgaben stammen ? Was zählt ist das Netto am Ende des Monats
Alle Vorschläge, die Investitionen gegenüber Steuer- oder Abgabensenkungen den Vorzug geben, kranken an einem Nachteil. Eh das Geld bei in den Wirtschaftskreislauf gelangt vergeht soviel Zeit, dass die Krise dann wahrscheinlich schon wieder rum ist.
Selbst kleine Investitionen im kommunalen Bereich brauchen sehr lange bis zur Umsetzung. Jeder der sich für Kommunalpolitik interessiert oder aktiv ist, wird das bestätigen können. Zunächst einmal landet die Sache im Planungsaussschuß, dann im Bauausschuß, dann muss der Stadtrat beschließen und zu guter Letzt muss das ganze auch noch ausgeschrieben werden. Es ist leider nicht so einfach, dass man den Kommunen etwas Geld überweist und nächste Woche wird das Schuldach repariert oder die Umgehungsstrasse gebaut. Die Mühlen der Politik mahlen auch da langsam.
... was hier bisher an Kommentaren zusammengekommen ist. Aber ich frage mich wieso es da droben in den Führungsspitzen der Parteien keinen Konsens zu umweltverträglichen Konjunkturstützungen gibt. Das Geld was jetzt ausgegeben wird verflüchtigt sich ebenso wie die 2 Billionen die die Finanzkriese bisher gekostet hat.
Weitaus gescheiter wäre es wenn in die Zukunft investiert würde und nicht nur in den eigenen Wahlausgang. Die politische Elite ist doch erst nach der letzten Wahl wieder in der Lage einigermaßen vernünftig zu denken - oh nach der Wahl ist doch vor der Wahl - da beißt sich die Katze in ihren Schwanz. Und nicht nur da!!
Die Wähler die jetzt entlastet werden hinterlassen ihren Nachkommen einen Schuldenberg der es unserem Land schwieriger macht auf zukünftige Entwicklungen wie beispielsweise eine Umweltkatastrophe - auf die wir definitiv zusteuern - zu reagieren.
Wer in schwierigen Zeiten wie wir sie jetzt nuneinmal haben nur an den nächsten Wahlausgang denkt hat meiner Meinung nach in der Regierung eines der fortschritlichsten Westlichen Länder nichts verloren. Der Nutzen für das dumme Wahlfolk ist wenn überhaupt nur von kurzer Dauer. Das Gedächtnis für machtgierige Ambitionäre leider ebenfalls, denn ansonsten hätten wir mehr Fachleute als Führungskräfte in der Regierung und weniger Lobbyisten und Weihnachtsmänner. Fachleuten geht es um eine analytische Entscheidung aufgrund von Gegebenheiten - unseren Parteifreunden hingegen geht es viel zu oft nur um die eigene Verweildauer im Amt und ums eigene Konto.
Kann mir jemand einen Lösungsansatz für dieses Problem geben - der nicht nur legal, sondern auch umsetzbar ist ??
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Aus so krummem Holz wie der Mensch geschnitzt, lässt sich nichts gerades zimmern. - i.kant-
Kann der Autor angeben, wie sich
1) Steuersenkung alle bekommen 100 Euro mehr pro Monat,
2) 50 % bekommen nichts, der Rest von 1 bis zu 10000 Euro pro Monat
zu einer Überwindung der Krise führt, die darin besteht, das 5% der Weltbevölkerung (USA) 40% der produzierten Konsumgüter verbraucht hatten. Und dies nicht mehr können weil Sie sich hoffnungslos bei ihren oberen 10% und dem Rest der Welt verschuldet haben.
Ich glaube die sind dabei den Karren noch tiefer in Dreck zu fahren.
Wenn Fabriken in China geschlossen werden. Werden auch keine deutschen Investitionsgüter mehr nachgefragt.
Die Bundeswehr sollte sich auf Inlandseinsätze vorbereiten.
Was Angst macht sind die Hartz IV Kinder die sich länger verpflichtet haben. Und schon in Afghanistan gekämpft haben.
ist strategische Investitionsförderung.
--z.B. Finanzierungszuschüsse für Kapazitätserweiterungen bei der Herstellung von Accus für Kraftfahrzeuge.
-- Extreme Förderung von Energiesparmaßnahmen
alles das, was in der Zukunft große volkswirtschaftliched Vorteile bringt.
-- Fördrung der Nanotechnologie
-- Entwicklung von 3D-Druckersystemen
also gezeilet Technologieförderung zur Erreichung von Produktionsreife.
Bereitsstellung von echtem Risikokapietal für Unternehmensgründungen usw.
--aus der daraus entstehenden Vorteilssituation wären dann dringends, Bildungsausgaben usw. zu finanzieren.
Die sonstige Gerechtigkeitslücke wäre durch Rechtsänderungen im Sinne von Umverveitlung von den 5% der Bevölkerung, die seit 1975 von der Gestzgebung profitiert haben, nach Unten zu regeln. Den Leute Geld zu geben, die es zwangsläufig ausgeben müssen. -- und das sind mittlerweile fast 50% der Haushalte, die schon fast ganz unten angekommen sind.
Sie sagen:
"In der Bankenkrise hat man erkannt, dass das Spiel der Kräfte im freien Markt nicht funktioniert hat..."
Nun, das stimmt so nicht. Der Markt hat sehr wohl funktioniert. Denn eine überbordende Geldmenge, den Märkten zur Verfügung gestellt von sozialistisch planerischen Zentralbanken, hat sich (mal wieder) in einer Blase konzentriert. Dieses Mal lagen die Zielobjekte der Akteure u.a. im Bereich von Immobilien und Hypotheken, von den Geschäften mit Ausfallrisiken mal ganz zu schweigen.
Der freie Markt strebt stets einem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage entgegen. Dass diese Blase platzte (weitere werden natürlich folgen), ist nur diesem Grundsatz zu verdanken.
Es gibt einen beachtlichen Unterschied zwischen dem (leider nur in der Theorie vorkommenden) freien Markt und dem Konstrukt, das man nach Jahrzehnten der Gängelung im Zuge verfehlter Geld-, Wirtschafts- und Sozialpolitik erhält. Dieses Konstrukt dann allerdings als "freier Markt" zu bezeichnen sowie die richtigen und schmerzvollen Konsequenzen als dessen Fehlverhalten zu brandmarken, ist ebenso unangebracht wie allgegenwärtig.
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Wer ist John Galt?
Die verfehlte keynsianische Politik stellt ihre Hinterlassenschaften nun als freien Markt hin - was er seid Bretton Woods endgültig nichtmehr ist - um den Regierenden und Konstrukteuren "der neuen Weltordnung" noch mehr Einfluss in der Geld-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu verschaffen. Dies schaffen SIE ganz einfach indem sie die Regulierung der Märkte nach alter keynsianischer Tradition propagieren und so ihr kleines Feuerchen mit Öl zu löschen versuchen.
Diese "neue Weltordnung" wird schon auf der Ein-Dollar-Note herraufbeschworen und gallt meines wissens lange Zeit als Vokabel von Verschwörungstheoretiker. Diese unterstellten den Freimaurern / Illuminaten / Rotschilds dieser Welt die Geschicke der Erdbevölkerung allein mit Ihrer kapitalgedeckten Macht ala "Master of Puppets" zu beeinflussen.
Erklär diesen "verrückten" jetzt einmal bitte jemand, dass es den Regulierern in Paris, Washington, Berlin etc. nicht um die eigene Macht auf den Weltmärkten, sondern um das Wohl und die Zukunft der Bevölkerung geht.
Leicht wirds nicht ...
_________________
Aus so krummem Holz wie der Mensch geschnitzt, lässt sich nichts gerades zimmern. - i.kant-
Die verfehlte keynsianische Politik stellt ihre Hinterlassenschaften nun als freien Markt hin - was er seid Bretton Woods endgültig nichtmehr ist - um den Regierenden und Konstrukteuren "der neuen Weltordnung" noch mehr Einfluss in der Geld-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu verschaffen. Dies schaffen SIE ganz einfach indem sie die Regulierung der Märkte nach alter keynsianischer Tradition propagieren und so ihr kleines Feuerchen mit Öl zu löschen versuchen.
Diese "neue Weltordnung" wird schon auf der Ein-Dollar-Note herraufbeschworen und gallt meines wissens lange Zeit als Vokabel von Verschwörungstheoretiker. Diese unterstellten den Freimaurern / Illuminaten / Rotschilds dieser Welt die Geschicke der Erdbevölkerung allein mit Ihrer kapitalgedeckten Macht ala "Master of Puppets" zu beeinflussen.
Erklär diesen "verrückten" jetzt einmal bitte jemand, dass es den Regulierern in Paris, Washington, Berlin etc. nicht um die eigene Macht auf den Weltmärkten, sondern um das Wohl und die Zukunft der Bevölkerung geht.
Leicht wirds nicht ...
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Die verfehlte keynsianische Politik stellt ihre Hinterlassenschaften nun als freien Markt hin - was er seid Bretton Woods endgültig nichtmehr ist - um den Regierenden und Konstrukteuren "der neuen Weltordnung" noch mehr Einfluss in der Geld-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu verschaffen. Dies schaffen SIE ganz einfach indem sie die Regulierung der Märkte nach alter keynsianischer Tradition propagieren und so ihr kleines Feuerchen mit Öl zu löschen versuchen.
Diese "neue Weltordnung" wird schon auf der Ein-Dollar-Note herraufbeschworen und gallt meines wissens lange Zeit als Vokabel von Verschwörungstheoretiker. Diese unterstellten den Freimaurern / Illuminaten / Rotschilds dieser Welt die Geschicke der Erdbevölkerung allein mit Ihrer kapitalgedeckten Macht ala "Master of Puppets" zu beeinflussen.
Erklär diesen "verrückten" jetzt einmal bitte jemand, dass es den Regulierern in Paris, Washington, Berlin etc. nicht um die eigene Macht auf den Weltmärkten, sondern um das Wohl und die Zukunft der Bevölkerung geht.
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