Krieg in Gaza Kaum Chance für eine Waffenruhe

Israel geht weiter hart gegen Hamas vor. Die betont ihren Kampfeswillen. Erstmals seit Beginn der Offensive werden israelische Soldaten aus Syrien beschossen

Israelische Soldaten beobachten einen Bombenangriff auf Beit Hanoun im Gaza-Streifen (Bild vom 9. Januar)

Israelische Soldaten beobachten einen Bombenangriff auf Beit Hanoun im Gaza-Streifen (Bild vom 9. Januar)

Zu Beginn der dritten Woche der israelischen Militäroffensive im Gaza-Streifen bleiben die Fronten verhärtet. Israel machte deutlich, dass es sich keinem internationalen Druck beugen werde. Ministerpräsident Ehud Olmert deutete zwar ein mögliches Ende der Kämpfe an. Israel nähere sich "den selbst gesetzten Zielen", sagte er zum Auftakt der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem.

Zugleich rief Olmert aber seine Landsleute zu Geduld und Entschlossenheit auf, um nicht in letzter Minute das zu verlieren, was zuvor in einer beispiellosen Anstrengung des ganzen Landes erreicht worden sei. Auch Außenministerin Zipi Livni lehnte den Dialog mit der Hamas ab. Israel werde selbst entscheiden, wann es seine Offensive beende, sagte sie. "Wir werden niemanden für uns entscheiden lassen." Israel hatte am 27. Dezember seine Offensive begonnen, um nach eigenen Angaben den Raketenbeschuss durch militante Palästinenser soweit wie möglich zu reduzieren.

Schüsse aus Syrien

Angaben eines Armeesprechers zufolge wurden israelische Soldaten erstmals seit Beginn der Militäroperation im Gaza-Streifen auch an der Grenze zu Syrien beschossen. Die Pioniere hätten auf der israelischen Seite der Grenze Reparaturarbeiten durchgeführt, als sie von Syrien aus beschossen worden seien. Es sei lediglich ein leichter Sachschaden entstanden. Die Grenze von Israel zu Syrien gilt allgemein als sehr ruhig. 

Im syrischen Exil warf Hamas-Politbürochef Chaled Maschaal Israel vor, einen "Holocaust" zu verüben. Der Militäreinsatz sei gescheitert und habe alle Ziele wie den Sturz der Hamas-Herrschaft verfehlt. Maschaal lehnte die von Israel geforderte langfristige Waffenruhe ab, weil damit das Recht des palästinensischen Volkes auf Widerstand beschnitten werde.

Maschaals Worten zufolge wird Hamas auch keine internationalen Beobachter im Gazastreifen akzeptierten. Hamas fordert, alle internationalen Initiativen müssten ein Ende der israelischen Angriffe, einen sofortigen Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen, ein Ende der Blockade und die Öffnung aller Grenzübergänge zum Ziel haben.

Unverminderte Offensive Israels

Unterdessen setzte Israel seine Offensive in der Nacht zum Sonntag unvermindert fort. Bodentruppen rückten weiter in die Stadt Gaza vor. Augenzeugenberichten zufolge rollten israelische Panzer und gepanzerte Fahrzeuge etwa einen Kilometer tief in den Süden der Stadt. Im Scheich-Adschlin-Viertel in Küstennähe sei es zu heftigen Kämpfen mit militanten Palästinensern gekommen.

Zuvor waren während israelischer Angriffe an verschiedenen Orten im Gaza-Streifen zwölf Palästinenser getötet worden, darunter sechs durch einen Luftangriff in Bet Lahia. Palästinensischen Ärzten zufolge starben am Samstag mehr als 30 Menschen. Insgesamt belief sich die Zahl der Toten seit dem 27. Dezember nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Gaza bis Sonntagmittag auf 878. Mehr als 3500 seien verletzt worden.

Bislang sind die israelischen Bodentruppen noch nicht direkt nach Gaza und in die dicht besiedelten Flüchtlingslager vorgedrungen. Nach Medienberichten könnte dies jetzt in Phase drei bevorstehen.

Angriffe auf Schmugglertunnel

Eine israelische Armeesprecherin sagte am Sonntag, die Luftwaffe habe seit Mitternacht etwa 60 Ziele angegriffen, darunter an der Grenze zu Ägypten mehrere Schmugglertunnel. Der Waffenschmuggel gilt als einer der größten Hindernisse für eine dauerhafte Feuerpause . Zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen gibt es Hunderte teilweise kilometerlange Tunnel, über die Hamas auch mit Waffen versorgt wird. Der israelische Rundfunk zitierte am Sonntag einen ranghohen israelischen Offizier mit der Äußerung, man müsse die Offensive mindestens bis Ende des Monats fortsetzen. Dies solle gewährleisten, dass es künftig keinen Waffenschmuggel mehr durch die Tunnel aus Ägypten gebe.

Medienberichten zufolge hat Hamas mehrfach versucht, israelische Kampfflugzeuge über Gaza abzuschießen. Die Miliz verfüge über "verschiedene Arten von Luftabwehrgeschützen", berichtete die Internetausgabe der Tageszeitung Haaretz am Sonntag unter Berufung auf Armeekreise. Bislang sei aber kein israelisches Flugzeug getroffen worden. Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren.

Die israelische Luftwaffe bombardierte in der Nacht zum Sonntag auch das Haus von Ahmed al-Jabari, einem der wichtigsten Führer der radikal-islamischen Hamas-Organisation im Gaza-Streifen. Unklar war, ob es dabei Opfer gab.

Die Hamas-Spitze ist untergetaucht. Auch Jabari, Kommandeur des militärischen Hamas-Flügels, wechselt aus Furcht vor Anschlägen ständig das Versteck. Er stand hinter dem Putsch, der Hamas im Juni 2007 in Gaza an die Macht brachte. Der Hardliner will mit seinen Kämpfern das historische Palästina einschließlich Israels "befreien".

UN nimmt Hilfstransporte wieder auf

Eine dreistündige Feuerpause wurde offenbar erneut nicht eingehalten. Angaben eines Armeesprechers zufolge  feuerten militante Palästinenser während dieser Zeit Raketen auf Israel ab. Mindestens 15 Raketen seien am Sonntag auf israelischem Boden eingeschlagen.

Das UN-Hilfswerk für die Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) bringt von Sonntag an wieder Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung in den Gazastreifen. Insgesamt 50 Lastwagen sollen nach Gaza geschickt werden, wurde gemeldet.

Internationale Diplomatie und Proteste

Außenminister Frank-Walter Steinmeier führte am Sonntag Gespräche in Israel. Er äußerte sich besorgt über die von zivilen Opfern, die der Konflikt verursache. Die vereinbarte tägliche Kampfpause für humanitäre Hilfslieferungen sei wichtig, aber "nur ein erster Schritt", sagte Steinmeier nach einem Gespräch mit Außenministerin Zipi Livni in Jerusalem und forderte: "Wir brauchen möglichst schnell einen dauerhaften Waffenstillstand".

Am Vortag hatte Steinmeier nach Gesprächen in Ägypten angekündigt, Deutschland wolle mit der Entsendung von Grenzschutz- und Zollexperten die Bemühungen um einen Waffenstillstand im Gazastreifen vorantreiben. Sie sollen helfen, den Waffenschmuggel nach Gaza möglichst schnell zu unterbinden. Medienberichten zufolge reagierte Israel positiv auf den Vorschlag.

Die internationale Gemeinschaft fordert weiter einen Waffenstillstand. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon protestierte in einem Telefonat mit dem amtierenden israelischen Regierungschef Ehud Olmert gegen Israels fortlaufende Angriffe. US-Präsident George W. Bush sprach sich Angaben der EU zufolge ebenfalls für einen baldigen Waffenstillstand aus. Sein Nachfolger Barack Obama kündigte an, sich sofort nach seiner Amtseinführung für eine Lösung des Nahostkonflikts einzusetzen.

Weltweit demonstrierten am Samstag Hunderttausende von Menschen gegen die israelische Militäraktion. Zu Großdemonstrationen kam es in London, Paris und Barcelona. Auch in Washington demonstrierten mehrere tausend Menschen, und in mehreren deutschen Städten gab es ebenfalls Demonstrationen gegen den Krieg. In Berlin versammelten sich 500 Teilnehmer zu einer Solidaritätskundgebung mit Israel. Anderswo gab es Proteste gegen Israels Vorgehen.

Auch "First Ladys" aus mehreren Staaten der islamischen Welt protestierten am Samstag auf einem Frauen-Gipfel in Istanbul gegen die israelischen Angriffe. Europäerinnen waren ebenfalls eingeladen worden, aber nicht erschienen. Emine Erdogan, die Gattin des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, hatte das Treffen initiiert. Sie forderte ein Ende der Militäroffensive und verstärkte Hilfe für die palästinensische Bevölkerung. Israelische Soldaten müssten sich umgehend aus dem Gaza-Streifen zurückziehen.

Unterdessen geriet der Sondergesandte des Nahost-Quartetts, Tony Blair, in die Kritik. Blair sei bisher weder im Gaza-Streifen gewesen noch habe er - wie vor drei Monaten gefordert - vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über die Fortschritte seine Arbeit gesprochen, sagte der südafrikanische UN-Botschafter Dumisani Kumalo der britischen Sonntagszeitung Sunday Times zufolge. "Wir müssen wissen, was der Gesandte des Quartetts macht", sagte er. 

 
Leser-Kommentare
  1. "Der Waffenschmuggel gilt als einer der größten Hindernisse für eine dauerhafte Feuerpause."

    Übersetzt heißt dass: Der militärische Widerstand der Palestinenser gegen die Israelis gilt als einer der größten Hindernisse für eine dauerhafte Feuerpause.

  2. [Gelöscht wegen Doppelpostings. /Die Redaktion pt.]

  3. Von 850 Toten und 3500 Verletzte sind 300 Hamas-Kämpfer sagt die Sender der Israelischen Arme und der Rest sind Zivilisten darunter 300 Kinder. Die Israelis begehen in Gaza Völkermord mit der Zustimmung vieler westlicher Regierungen nachdem sie als Strafe zwei Jahre die Bevölkerung in Gaza belagerten und verhungerten, weil sie Hamas gewählt. Die Israelis behaupten, dass es sich in diesem Krieg um Selbstverteidigung handelt, weil die Hamas Raketen Richtung Israel abgefeuert haben. In Wirklichkeit wollen die Israelis Hamas beseitigen, weil Hamas, wie die meisten Araber, Israel als Besatzungsmacht sehen und nicht als Staat. und werden mit den Israelis frieden schlissen, wenn sie sich in den Grenzen von 1967 und erlauben, das die palästinensischen Flüchtlinge, die durch die jüdischen Terrororganisationen Argon und Hagana 1948 von ihren Häuser und Dörfern vertrieben worden und die Israelis sollen die palästinensischen Flüchtlinge, die ihre Häuser und Habgut in dem israelischen Unabhängigkeit Krieg von 1947 verloren haben, entschädigen genauso wie die deutschen die KZ Opfer entschädigt haben.

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    Das war doch ein Angriffskrieg der Arabischen Liga auf den neuen, von der UN anerkannten souveränen Staat Israel
    noch bevor Israel die Staatsgründung überhaupt ausrufen konnte
    und die Arabische Liga überfiel die israelischen Siedlungen, zerstörte sie und tötete die jüdische Bevölkerung
    bis dann die israelischen Kräfte zurückschlugen und für zivilisierte Zustände sorgten
    einen prosperierenden Staat aufbauten
    um den die ganzen palästinensischen Bevölkerungen, über die ganze arabische Welt verstreut weil sie immer dort wo arabische Bruderstaaten sie aufnahmen
    sie wieder neue Bruder- und Bürgerkriege entfachten und Blut und Verderben säten und ernteten
    die Israelis bis heute nur beneiden können - etwas vergleichbares selbst zu schaffen, auch nur ansatzweise - dazu sind sie nicht imstande
    und deshalb wollen sie ganz Palästina für sich alleine
    heisst: den Reichtum Israels für sich
    und der israelischen Bevölkerung den Tod.
    Gegen alle geschichtliche Realität, nicht erst seit 1947/ 1948.

    Jeder Aggressor muss damit rechnen, dass ihm für seine Aggression auch eine Rechnung vorgehalten wird
    siehe Deutschlands Osten, der von uns wegen der geschichtlichen Realitäten nach 1945 abgeschrieben wurde - ohne kriegerische Revanchismen.
    Aus der Geschichte lernen heisst Zivilisation zu lernen.

    "Von 850 Toten und 3500 Verletzte sind 300 Hamas-Kämpfer sagt die Sender der Israelischen Arme und der Rest sind Zivilisten darunter 300 Kinder."

    Netter Versuch. Die Zahl 850 kommt von Al-Dshasira. Israelischer Rundfunk hat lediglich berichtet, über 300 Hamas-Kämpfer seien ausgeschaltet. Dass der Rest Zivilisten sind, ist Ihre Erfindung. Neben Hamas kämpfen dort noch Islamischer Dschichad, Al-Aks-Brigaden und unzählige weitere Splittergruppen.

    "Israel begeht an den Palästinenser Völkermord"

    ...behaupten Antisemiten schon seit Jahrzehnten. Das ist wohl der erste und einzige Völkermord in der Weltgeschichte, wo sich die ermordete Bevölkerung während des Völkermordes verzehnfacht hat.

    Oder schauen wir uns die Sache so an: Gaza soll einer der am dichtesten Besiedelten Gegenden der Welt sein. Dort sollen 1,5 Millionen Menschen leben, auf einer Fläche vergleichbar mit Hamburgs. Israel soll die 4tstärkste Armee der Welt haben. Und dieser Armee ist in über zwei Wochen , trotz aller Bemühungen, nicht gelungen, mehr als 850 (Al-Dschasira) bzw. 800 (palästinensische Quellen) Menschen zu töten??? Könnte es sein, dass Sie Bezug zur Realität verloren haben?

    Das war doch ein Angriffskrieg der Arabischen Liga auf den neuen, von der UN anerkannten souveränen Staat Israel
    noch bevor Israel die Staatsgründung überhaupt ausrufen konnte
    und die Arabische Liga überfiel die israelischen Siedlungen, zerstörte sie und tötete die jüdische Bevölkerung
    bis dann die israelischen Kräfte zurückschlugen und für zivilisierte Zustände sorgten
    einen prosperierenden Staat aufbauten
    um den die ganzen palästinensischen Bevölkerungen, über die ganze arabische Welt verstreut weil sie immer dort wo arabische Bruderstaaten sie aufnahmen
    sie wieder neue Bruder- und Bürgerkriege entfachten und Blut und Verderben säten und ernteten
    die Israelis bis heute nur beneiden können - etwas vergleichbares selbst zu schaffen, auch nur ansatzweise - dazu sind sie nicht imstande
    und deshalb wollen sie ganz Palästina für sich alleine
    heisst: den Reichtum Israels für sich
    und der israelischen Bevölkerung den Tod.
    Gegen alle geschichtliche Realität, nicht erst seit 1947/ 1948.

    Jeder Aggressor muss damit rechnen, dass ihm für seine Aggression auch eine Rechnung vorgehalten wird
    siehe Deutschlands Osten, der von uns wegen der geschichtlichen Realitäten nach 1945 abgeschrieben wurde - ohne kriegerische Revanchismen.
    Aus der Geschichte lernen heisst Zivilisation zu lernen.

    "Von 850 Toten und 3500 Verletzte sind 300 Hamas-Kämpfer sagt die Sender der Israelischen Arme und der Rest sind Zivilisten darunter 300 Kinder."

    Netter Versuch. Die Zahl 850 kommt von Al-Dshasira. Israelischer Rundfunk hat lediglich berichtet, über 300 Hamas-Kämpfer seien ausgeschaltet. Dass der Rest Zivilisten sind, ist Ihre Erfindung. Neben Hamas kämpfen dort noch Islamischer Dschichad, Al-Aks-Brigaden und unzählige weitere Splittergruppen.

    "Israel begeht an den Palästinenser Völkermord"

    ...behaupten Antisemiten schon seit Jahrzehnten. Das ist wohl der erste und einzige Völkermord in der Weltgeschichte, wo sich die ermordete Bevölkerung während des Völkermordes verzehnfacht hat.

    Oder schauen wir uns die Sache so an: Gaza soll einer der am dichtesten Besiedelten Gegenden der Welt sein. Dort sollen 1,5 Millionen Menschen leben, auf einer Fläche vergleichbar mit Hamburgs. Israel soll die 4tstärkste Armee der Welt haben. Und dieser Armee ist in über zwei Wochen , trotz aller Bemühungen, nicht gelungen, mehr als 850 (Al-Dschasira) bzw. 800 (palästinensische Quellen) Menschen zu töten??? Könnte es sein, dass Sie Bezug zur Realität verloren haben?

  4. so, Israel will also als "Antwort auf die UNO-Resolution" den Krieg ausweiten.
    Ob alle Kirchen in Deutschland heute dafür beten, dass die israelische Führung endlich wieder zu Verstand kommt?
    Ich glaube nicht, denn Israel gehört nicht nur in der deutschen Politik zu den heiligen Kühen!
    Es zeigt aber auch, wie wenig die Kirche den Geist der Bibel ernst nimmt oder vielleicht überhaupt nicht begreift oder beides?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die Bibel ist was den AT betrifft das am weitesten verbreitete rassistische Druckwerk der Erde, und möglicherweise eine Ursache für diesen "Konflikt".
    Das NT interessiert ernsthaft nur ein paar Sekten, den Jesus ernst zu nehmen hiesse tatsächlich seinen Weg zu gehen.

    sollte sich einE Maharadscha mal weniger Sorgen machen-
    in den Kirchen Deutschlands wird sicherlich ausgewogen für den Frieden in Nahost gebetet und dafür, dass der Geist der Erkenntnis dort ALLEN Menschen guten Willens und guter Tat in die Hirne fährt
    und nicht nur der von Mahardscha propagierten BÖSEN Seite.

    The evil is always and everywhere, Maharadscha

    nicht nur in Israel.

    Auch die, die Isarel vernichten wollen, sind böse. Auch die müssen zu Verstand kommen.

    Beten Sie bitte auch darum.
    Wenn Sie sich schon auf die deutschen Kirchen berufen wollen.

    Die tun ihren Teil - aber ausgewogen, nicht einseitig blind.

    Die Bibel ist was den AT betrifft das am weitesten verbreitete rassistische Druckwerk der Erde, und möglicherweise eine Ursache für diesen "Konflikt".
    Das NT interessiert ernsthaft nur ein paar Sekten, den Jesus ernst zu nehmen hiesse tatsächlich seinen Weg zu gehen.

    sollte sich einE Maharadscha mal weniger Sorgen machen-
    in den Kirchen Deutschlands wird sicherlich ausgewogen für den Frieden in Nahost gebetet und dafür, dass der Geist der Erkenntnis dort ALLEN Menschen guten Willens und guter Tat in die Hirne fährt
    und nicht nur der von Mahardscha propagierten BÖSEN Seite.

    The evil is always and everywhere, Maharadscha

    nicht nur in Israel.

    Auch die, die Isarel vernichten wollen, sind böse. Auch die müssen zu Verstand kommen.

    Beten Sie bitte auch darum.
    Wenn Sie sich schon auf die deutschen Kirchen berufen wollen.

    Die tun ihren Teil - aber ausgewogen, nicht einseitig blind.

  5. Bevor Hamas die macht in Gaza übernommen hat, haben die kriminellen von Dachlan, ein Freund der Europäer und Amerikaner das Volk in Gaza terrorisiert und mit Drogen gehandelt und die Hilfsgelder, die für den unter Not leidenden Bevölkerung gedacht wird, veruntreut und deshalb waren sie von den eigenen Leute gehasst. Als das Volk die Wahl hat zwischen Hamas und den Korrupten von Fatah und Dachlan, haben sie sich für Hamas entschieden, weil die Leute von Hamas Schulen und Universitäten gebaut haben und sich für den Armen gekümmert. Das hat die Israelis und die die Amerikaner nicht gefallen, weil wir von früher Kennen, das die Amerikaner in Chili ein Putsch gegen ein demokratisch gewählten Präsident unterstutzt haben, weil er gegen ihre Interessen in Lateinamerika war und wir wissen, das die Amerikaner Irakkrieg geführt haben, nicht weil Saddam Hussein Diktatur war oder undemokratisch, sondern weil sie an irakische Öl interessiert waren. Also die ganzen Lügen, was die westlichen Politiker über die Demokratisierung der arabischen Welt erzählen, sind nur Heuchelei.

  6. Das war doch ein Angriffskrieg der Arabischen Liga auf den neuen, von der UN anerkannten souveränen Staat Israel
    noch bevor Israel die Staatsgründung überhaupt ausrufen konnte
    und die Arabische Liga überfiel die israelischen Siedlungen, zerstörte sie und tötete die jüdische Bevölkerung
    bis dann die israelischen Kräfte zurückschlugen und für zivilisierte Zustände sorgten
    einen prosperierenden Staat aufbauten
    um den die ganzen palästinensischen Bevölkerungen, über die ganze arabische Welt verstreut weil sie immer dort wo arabische Bruderstaaten sie aufnahmen
    sie wieder neue Bruder- und Bürgerkriege entfachten und Blut und Verderben säten und ernteten
    die Israelis bis heute nur beneiden können - etwas vergleichbares selbst zu schaffen, auch nur ansatzweise - dazu sind sie nicht imstande
    und deshalb wollen sie ganz Palästina für sich alleine
    heisst: den Reichtum Israels für sich
    und der israelischen Bevölkerung den Tod.
    Gegen alle geschichtliche Realität, nicht erst seit 1947/ 1948.

    Jeder Aggressor muss damit rechnen, dass ihm für seine Aggression auch eine Rechnung vorgehalten wird
    siehe Deutschlands Osten, der von uns wegen der geschichtlichen Realitäten nach 1945 abgeschrieben wurde - ohne kriegerische Revanchismen.
    Aus der Geschichte lernen heisst Zivilisation zu lernen.

  7. 1. Man soll keine Zahlenvergleiche anstellen, wird in einigen der deutschen Kommentare über den Gazakrieg postuliert.
    Immerhin verkündet Israels Militär, es habe 300 Hamasterroristen getötet. Es bleiben also noch 550 Nichtterroristen, Nichtkämpfer, welche seit zweieinhalb Wochen durch israelische Militäraktivitäten getöet worden sind.
    Inzwischen ist das Sterben im Gazastreifen durch UN-Berichte dokumentiert, deren Inhalte erschreckend sind. Beispielsweise jener Bericht, der davon handelt, dass israelische Soldaten flüchtende Menschen gezwungen haben, in einer Schule Zufklucht zu suchen. Anderthalb Tage später wird diese Schule intensiv beschossen und 30 Menschen, also Flüchtende, werden dabei getötet.

    2. Ständig wird in Kommentaren und Berichten davon geschrieben, dass der Hass von Hamasführern gegen Israel unermesslich sei, Vernunft hingegen nicht abrufbar oder ansprechbar.
    Wie steht es mit denselben Grössenordnungen bei israelischen Politikern und Militärführern? Wer Hunderte Tote, und zwar Kinder, Flüchtende, Eingesperrte (denn darum handelt es sich bei den realen Grössenordnungen im Gazastreifen, wo 1,5 Millionen Menschen auf einer Fläche von knapp über 300 qkm leben müssen, zu über 80 % umstellt von der hochgerüsteten Armee Israels, jetzt bedrängt von Panzern, Bomben, Seerakten und brennenden Häuserzeilen) produziert und sich nicht um völkerrechtlich immerhin bedeutsame UN-Resolutionen kümmert, wird von Hass nicht frei sein und handelt allenfalls innerhalb einer Kriegslogik "vernünftig". Vor allem aber spielt eine solche Machtpolitik mit der Erzeugung von Hass bei den Opfern des Tötens.

    3. Man muss sich vorstellen, irgend ein anderer sogenannt entwickelter Staat würde sich solche Gewatlexzesse gegen Nachbarn einfallen lassen:
    Längst würde er mit Sanktionen belegt sein. Längst würde sein Ruf ramponiert sein, die UNO würde die handelnden Politiker und Militärs vor ein Welttribunal stellen. So geschehen mit zahlreichen Tätern und Schreibtischtätern Ex-Jugoslawiens. So geschehen mit Tätern des Völkermordes in Ruanda. Gerade die serbische Politik gegenüber Midnerheiten (Kosovo) brachte Milosevich und Co. vor das Tribunal. Dabei ist, bei genauerem Hinsehen, jener kriegerische Konflikt mit dem, was Olmert nun bereits zum zweiten Mal innerhalb zweier Jahre inszeniert hat, durchaus vergleichbar.

    4. Dieser Krieg, in dem es Israels Machtpolitik um die Auslöschung von Hamas geht, hat eine inzwischen eine 42jährige andauernde, von niemand anderem als Israel bestimmte Vorgeschichte. Innerhalb dieser Vorgeschichte steht die Nichterfüllung von zwei völkerrechtlich abgesicherten UN-Resolutionen mit der Aufforderung an Israel, die Besatzung der palästinensischen Gebiete und die sogenannte Siedlungspolitik zu beenden, im Zentrum. In diesen 42 Jahren wurden die Menschenrechte von Millionen Palsätinenserinnen und Palästinensern ständig und nachhaltig verletzt. Und zwar durch den Staat Israel.
    Fatah, PLFP, Hamas, auch Hisbollah sind Produkte israelischer Macht- und Militärpolitik. Alle diese Organsiationen haben terroristische Gewalt ausgeübt. Diese steht der vökerrechtswidirgen Gewaltpolitik Israels gegenüber. einer Politik, die sich nie um ihre Folgen gekümmert hat, sieht man von den kurzen Hoffnungszeiten unter Rabin und den Osloer Verträgen ab. Und sie kümmert sich auch heute wieder nicht um das, was sie produziert: Hilflosigkeit, ungeheure Trauer, Hass.

    5. Man soll keine Zahlenvergleiche anstellen. Das besagt auch, man soll von Israel keine vökerrechtskonforme, keine menschenrechtskonforme Politik verlangen dürfen. Diese Wegschaupolitik des Werstens, denke ich, welche auf dem schlechten Gewissen über die Judenvernichtung durch die Deutschen und deren Kollaboranten (von Litauen über die Ukraine und Ungarn, der Slowakei, der besonders widerlichen Kollaboration in Kroatien und Frankreich bis Italien, Griechenland usw.) in Europa zwischen 1933 und 1945 beruht, produziert seit Jahrzehnten Opfer unter Menschen, deren Eltern und Grosseltern daran übehaupt nicht beteiligt waren. Die westliche Politik mutet den Palästinensern zu, eine der Folgen des europäischen Judenmordes im 20.Jahrhundert mit Rechtlosigkeit, mit Einsperrung, mit Bewegungsunmöglichkeit zu bezahlen.

    Die Nachfolger der Täter von damals tun so, als ob die Opfer israelischer Machtpolitik im Nahen Osten genuine Täter gegen Israel seien.
    Diese bequeme Optik aber ist meiner Ansicht nach falsch. Das himmelschreiende Unrecht des Judenmordes lässt sich nicht mit dem himmelschreienden Unrecht an den Palästinensern von heute aus der Welt schaffen. Unrecht bleibt Unrecht, von wem es auch begangen wird.

  8. Die Bibel ist was den AT betrifft das am weitesten verbreitete rassistische Druckwerk der Erde, und möglicherweise eine Ursache für diesen "Konflikt".
    Das NT interessiert ernsthaft nur ein paar Sekten, den Jesus ernst zu nehmen hiesse tatsächlich seinen Weg zu gehen.

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    ich gebe zu, im AT kenne ich mich schlecht aus - der Geist der Bibel steht und fällt für mich mit dem Leben und Wirken von Jesus Christus.

    ich gebe zu, im AT kenne ich mich schlecht aus - der Geist der Bibel steht und fällt für mich mit dem Leben und Wirken von Jesus Christus.

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