Hessen vor der Wahl Umfrage sieht CDU und FDP bei 56 Prozent

Wenn es nach den Demoskopen geht, hat der amtierende hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) die Wahl vom 18. Januar schon gewonnen. Die SPD stürzt ab

Bei der Landtagswahl in Hessen am kommenden Sonntag werden die Wunsch-Koalitionspartner CDU und FDP vermutlich eine deutliche Mehrheit bekommen. Das jedenfalls geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor.

Danach kann die CDU des amtierenden Ministerpräsidenten Roland Koch mit 41 Prozent rechnen und wird nach ihrem Absturz vor einem Jahr auf 36,8 Prozent wieder mit Abstand stärkste Partei. Die FDP legt um 5,6 Punkte auf 15 Prozent zu. Sollte die Wahl tatsächlich so ausgehen, hätte Schwarz-Gelb mit zusammen 56 Prozent eine klare Mehrheit.

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Die SPD wird der Umfrage zufolge nach dem gescheiterten Versuch einer Regierungsbildung mithilfe der Linkspartei auf 24 Prozent abstürzen (minus 12,7 Punkte). Die Grünen verbessern sich um 5,5 Punkte auf 13 Prozent. Die Linke würde 1,1 Punkte verlieren und mit vier Prozent nach einem Jahr wieder aus dem Landtag ausscheiden.

In anderen Umfragen lag die Linke an der Fünf-Prozent-Grenze, sodass unklar bleibt, ob sie wieder in den Landtag einziehen wird. Laut Forsa waren sich 41 Prozent der Hessen ihrer Sache aber auch wenige Tage vor der Landtagswahl noch nicht sicher. Für die Erhebung wurden 1271 Wahlberechtigte vom 6. bis zum 12. Januar befragt.

 
Leser-Kommentare
    • Chali
    • 14.01.2009 um 7:56 Uhr

    Was für eine erfreuliche Nachricht an so einem trüben Morgen.

    Ein Wermutstropfen bleibt:
    Die Fünf-Prozent-Hürde wird sie überwinden?

  1. Was wird aus der Energiewende? Was ist mit dem Nachtflugverbot (Wortbruch von Roland Koch)? Was ist mit der Bildung? Werden die Steuerhinterzieher weiter in Hessen geschont? Können die Studenten ohne Studiengebühren studieren? Wird Biblis abgeschaltet? Wird Staudinger gebaut? Wie werden die hess. Beamten bezahlt? Gibt es mehr Lehrer? Werden Gefängnisse weiter privatisiert? Wird die Polizei besser ausgestattet? Richtig freuen können sich hauptsächlich die Steuerhinterzieher, wie man an dem Artikel "eiskalt abserviert" auf stern.de lesen kann.

  2. 3. Nun

    man mag zu Koch stehen wie man will. Fakt ist allerdings, dass die SPD die eigene Partei nicht einmal im Griff hat. Dass die innerparteiische Meinungsbildung Defizite hat, hat die SPD selbst bewiesen. Wie bitte soll sie mit diesen Defiziten ein Land regieren, wo noch zusätzlich die ausserparteiische Meinungsbildung ebenfalls eine Rolle spielt oder zumindest spielen sollte. Ich fürchte, dass dies eine unlösbare Aufgabe für die SPD wäre. Vielleicht zur nächsten Wahl. Aber jetzt ist die SPD nicht so weit.

  3. des Herrn Güllner. Wieso eigentlich wird dieser himmelschreiende Unfug immer wieder veröffentlicht? Die Wahlprognosen sind lediglich hochbezahlte Kaffeesatzleserei und gezielte plumpe Meinungsmache. Die letzten Wahlergebnisse haben klar erwiesen, dass Forsa-Zahlen deutlich daneben lagen. Es wird zudem, gerade bei ZEIT-online, gern weggelassen, dass die Bandbreite der Prognosen bei mindestens +/- 2,5 % liegt. Des weiteren sind sich 41 Prozent der Hessen ihrer Sache auch wenige Tage vor der Wahl noch nicht sicher.

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    Ist es der prognostizierte Verlust der SPD oder der prognostizierte Fußtritt für die Linke?

    In beiden Fällen: Wohlverdient. (Das sage ich als jemand, der Herrn Koch und die Hessen-CDU ganz und gar nicht schätzt.) Wer so alle Chancen in dre Hand hatte und sie so verspielt, verdient in der Politik nichts Besseres.

    • df
    • 15.01.2009 um 14:10 Uhr

    Ich denke auch, dass die ZEIT -online nach der Hessenwahl mal die Gelegenheit nutzen sollte eine Analyse der Wahlprognosen und der tatsächlichen Wahlergebnisse in Form eines Artikels vorzunehmen. Wenn den Autoren dabei dann auffällt, dass bestimmte Instiute regelmäßig schwer daneben liegen, dann wäre das doch einer eingehenderen journalistischen Recherche wert!

    Ist es der prognostizierte Verlust der SPD oder der prognostizierte Fußtritt für die Linke?

    In beiden Fällen: Wohlverdient. (Das sage ich als jemand, der Herrn Koch und die Hessen-CDU ganz und gar nicht schätzt.) Wer so alle Chancen in dre Hand hatte und sie so verspielt, verdient in der Politik nichts Besseres.

    • df
    • 15.01.2009 um 14:10 Uhr

    Ich denke auch, dass die ZEIT -online nach der Hessenwahl mal die Gelegenheit nutzen sollte eine Analyse der Wahlprognosen und der tatsächlichen Wahlergebnisse in Form eines Artikels vorzunehmen. Wenn den Autoren dabei dann auffällt, dass bestimmte Instiute regelmäßig schwer daneben liegen, dann wäre das doch einer eingehenderen journalistischen Recherche wert!

  4. Ist es der prognostizierte Verlust der SPD oder der prognostizierte Fußtritt für die Linke?

    In beiden Fällen: Wohlverdient. (Das sage ich als jemand, der Herrn Koch und die Hessen-CDU ganz und gar nicht schätzt.) Wer so alle Chancen in dre Hand hatte und sie so verspielt, verdient in der Politik nichts Besseres.

  5. ist mir piepegal. Ich möchte lediglich von offensichtlich erwürfelten "Meinungs"umfragen verschont bleiben.

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    Hören Sie einfach auf, Zeitungen zu lesen, Radio zu hören, oder fernzusehen. Mit anderen Worten: Machen Sie es wie ein wirklich weiser Mann und genügen Sie sich selbst...;-)

    Und bei der Gegegenheit hören Sie auch am besten mit Ihren Kommentaren hier auf...;-)

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  6. Hören Sie einfach auf, Zeitungen zu lesen, Radio zu hören, oder fernzusehen. Mit anderen Worten: Machen Sie es wie ein wirklich weiser Mann und genügen Sie sich selbst...;-)

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    first ... ;-)

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  7. 8. Ladies

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    Frau Y. jetzt endlich mundtot gemacht? Respekt...

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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  • Schlagworte CDU | FDP | Wahl | Roland Koch | Umfrage | Hessen | Landtagswahl | Landtag | SPD | Grüne
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