Medien-Investment Montgomery hat alles falsch gemacht

Er hatte seine Chance – und hat sie nicht genutzt. Medien-Investor David Montgomery muss sich aus Deutschland wieder zurückziehen. Ein Kommentar

Man muss sagen: Es wurde auch Zeit, dass die Berliner Zeitung einen anderen Eigner bekam. Sonst wäre sie endgültig ruiniert gewesen. Denn der Mann aus Großbritannien, der aus dem Nichts einen europäischen Zeitungskonzern aufbauen wollte, hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man als Verleger falsch machen kann.

Dass er nur wenig Deutsch sprach, hätte er wettmachen können – wenn er es verstanden hätte, die richtigen Chefredakteure und Geschäftsführer auszuwählen. Doch genau da hat er versagt. Er verfiel auf Joseph Depenbrock, der sich bei der Hamburger Morgenpost versucht hatte und schon dort mit seiner zynischen Haltung gegenüber Lesern und Journalisten negativ aufgefallen war.

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Depenbrock ist sicher ein findiger Geschäftsmann, nur versteht er nichts davon, wie man eine Zeitung langfristig und erfolgreich führen kann. Das hat er nun wirklich bewiesen.

In Berlin hat er die Trennung von Redaktion und Verlag aufgeweicht und gute Journalisten vertrieben. Mal überließ er das Blatt angesichts seiner vielen Aufgaben – er war Geschäftsführer, Chefredakteur und teilweise noch Personalchef in einem – über Tage sich selbst. Mal drückte er rücksichtslos seine Vorstellungen durch, wie man mit journalistisch zwielichtigen Methoden ein Nebengeschäft wie etwa Reisen, Panzerfahrten und anderes fördern könnte.

Die Berliner Zeitung verdient einen Neuanfang in stabilen Verhältnissen. Und den bekommt sie. Gekauft wurde sie vom Kölner Verleger Alfred NevenDuMont. Ihm gehören unter anderen schon der Kölner Stadtanzeiger, der Kölner Express, die Frankfurter Rundschau. Da die neuen Eigentümer über viele Immobilien und sonstige Wertanlagen verfügen, muss man sich um die finanzielle Zukunft der Zeitungen also zunächst nicht sorgen.

Doch friedlich geht es in den Redaktionen des Konzerns deshalb noch lange nicht zu. NevenDuMont spart, so sehr er Verleger ist, wo er kann. Reduzierte zuletzt sein Personal in Köln merklich. Der Frankfurter Rundschau, die seit Jahren hohe Verluste macht, verpassten NevenDuMonts Leute ebenfalls eine radikale Schrumpfkur.

Immerhin glaubt der Verleger weiterhin an Zeitungen, an den dort betriebenen Journalismus und bis auf Weiteres auch ans Papier. Das zeigt seine Investition. Für die Mitarbeiter in Berlin und Hamburg bedeutet es auf jeden Fall einen Fortschritt.

 
Leser-Kommentare
  1. So unwirklich das im ersten Anlauf erscheinen mag...

    Ich bin tatsächlich dafür sowas wie eine GEZ Gebühr für Printmedien, welche einen gewissen Informationsbeitrag leisten möchten und auch können, einzuführen. Das könnte die Medien erheblich vom Zwang entlasten den Werbeaufträgen und den Auflagen hinterher zu rennen. Gleichzeitig würde der Journalismus befreit von anderen Wirtschafltichen Abhängigkeiten die ein Medium lesenswert machen oder eben nicht...

    Dazu könnt man etwa zukünftige Empfänger auferlegen ein Konzept, die zukünftigen Leser die angesprochen werden sollen, den noch erlaubten Anteil an Werbung, Journalistische Qualität usw. vorzulegen welches dann in einer Kommission bewilligt wird. Diese könnte sich aus gleichen Teilen (nicht unbedingt Anteilesmässig) der aktuell gewählten Parteien zusammen setzen...

    Das nur mal Grundsätzlich und als Idee ohne intensiv über die Details wie die Verteilung and Berechtigung an den Geldern nach zu denken.

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

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    ...Deinen Schulabschluß zurück !

    http://kommentare.zeit.de...

    Ich empfehle die Definition des Wortes Selbstachtung zu studieren.

    [Anmerkung: Bitte tragen Sie zu einer sachlichen Diskussion bei. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    ...Deinen Schulabschluß zurück !

    http://kommentare.zeit.de...

    Ich empfehle die Definition des Wortes Selbstachtung zu studieren.

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  2. ...Deinen Schulabschluß zurück !

    http://kommentare.zeit.de...

    Ich empfehle die Definition des Wortes Selbstachtung zu studieren.

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    Genau dies ist mein Ziel. Ein Schulabschluß bestätigt, daß man auswendig gelerntes Wissen auf ein Stück Papier zu bringen vermochte. Er sagt jedoch nur dies halbwegs verläßlich aus. Wünschenswert wäre ein Hinterfragen des Verständnisses vermittelten Wissens.

    So erklärt es sich von selbst, daß die Formulierung die äußerste Grenze zwischen Sarkasmus und Zynismus bildet. Als Anregung, sich hier auf ein vertretbares Maß an Selbstverständnis zu besinnen.

    Ich bin mir sicher, daß auch der Verfasser des Kommentares #1 geistig etwas mehr zu bieten hat, als in diesem Mitteilungsversuch gelungen ist.

    Ich habe mehrere zur Auswahl... ...welchen soll ich zurückgeben?

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    [Anmerkung: Bitte tragen Sie zu einer sachlichen Diskussion bei. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    Genau dies ist mein Ziel. Ein Schulabschluß bestätigt, daß man auswendig gelerntes Wissen auf ein Stück Papier zu bringen vermochte. Er sagt jedoch nur dies halbwegs verläßlich aus. Wünschenswert wäre ein Hinterfragen des Verständnisses vermittelten Wissens.

    So erklärt es sich von selbst, daß die Formulierung die äußerste Grenze zwischen Sarkasmus und Zynismus bildet. Als Anregung, sich hier auf ein vertretbares Maß an Selbstverständnis zu besinnen.

    Ich bin mir sicher, daß auch der Verfasser des Kommentares #1 geistig etwas mehr zu bieten hat, als in diesem Mitteilungsversuch gelungen ist.

    Ich habe mehrere zur Auswahl... ...welchen soll ich zurückgeben?

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  3. [Anmerkung: Bitte tragen Sie zu einer sachlichen Diskussion bei. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

    Genau dies ist mein Ziel. Ein Schulabschluß bestätigt, daß man auswendig gelerntes Wissen auf ein Stück Papier zu bringen vermochte. Er sagt jedoch nur dies halbwegs verläßlich aus. Wünschenswert wäre ein Hinterfragen des Verständnisses vermittelten Wissens.

    So erklärt es sich von selbst, daß die Formulierung die äußerste Grenze zwischen Sarkasmus und Zynismus bildet. Als Anregung, sich hier auf ein vertretbares Maß an Selbstverständnis zu besinnen.

    Ich bin mir sicher, daß auch der Verfasser des Kommentares #1 geistig etwas mehr zu bieten hat, als in diesem Mitteilungsversuch gelungen ist.

  4. Die Krise ist also doch eine chance! als Leser der Berliner Zeitung möchte ich der redaktion doch mal ein großes lob aussprechen. sie hat durchgehalten und macht ganz handwerklich immer noch eine ganz vielfältige Zeitung, die man auch als neu wessi, der in berlin wohnt, gut lesen kann. Optisch ist sie ohnehin um längen besser als die konkurrenz. heuschreck adjeu.

    ps. auch wenn man montgomery reden hörte, wurde einem nie klar, wo eigentlich der synergieeffekt rauskommen soll. nur ausquetschen kann es ja nicht sein, oder? redakteure sind ja schließlich keine zitronen.

  5. Ich habe mehrere zur Auswahl... ...welchen soll ich zurückgeben?

    ;-)

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    der, von dem Du glaubst, Dich auf den Wert verlassen zu können. ;-)

    Ich hätte nichts davon, Dich seelisch zu zerstören. Ich stelle lediglich eine Kurskorrekturprüfungsfrage, damit Du mit Deinen Gedankengängen für Dich selbst und damit auch für alle anderen weiter kommst...

    der, von dem Du glaubst, Dich auf den Wert verlassen zu können. ;-)

    Ich hätte nichts davon, Dich seelisch zu zerstören. Ich stelle lediglich eine Kurskorrekturprüfungsfrage, damit Du mit Deinen Gedankengängen für Dich selbst und damit auch für alle anderen weiter kommst...

  6. 6. ...

    der, von dem Du glaubst, Dich auf den Wert verlassen zu können. ;-)

    Ich hätte nichts davon, Dich seelisch zu zerstören. Ich stelle lediglich eine Kurskorrekturprüfungsfrage, damit Du mit Deinen Gedankengängen für Dich selbst und damit auch für alle anderen weiter kommst...

    Antwort auf "Ich habe mehrere zur"
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    oh ja die Korrekturprüfungsfrage.... aber, ich komme laufen weiter in meinem Leben, mal mit mal ohne Korrekturen. Das, so denke ich ist ein Teil des Lebens. Mal lebt man mit Gewissheit das andere mal im Ungewissen. Wie bei allen anderen Menschen auch basieren meine Schreib- und hier Kommentarversuche zum grössten Teil auf Glaubensfragen...

    Fakten, also typischerweise aber nicht exklusiv Zahlenmaterial, werden nur mit Ausnahmen verarbeitet.

    mit anderen Worten, wir glauben lediglich den grössten Teil unseres Lebens mit Fakten und rational zu hantieren. Das ist aber falsch... eine Illusion mit der wir aber ganz gut und vor allem effizient leben können.

    Nur soviel zur GEZ Gebühr für Printmedien. In der Schweiz werden private Radiostationen nach einem ähnlichen Verfahren Bewilligt. Nach der Einreichung eines Senderkonzeptes inkl. der gewünschten Hörergruppe/Programminhalt wird entweder eine Sendebewilligung erteilt oder eben nicht. Einige davon erhalten zusätzliche Zahlungen aus, eben diesen GEZ Gebühren die jeder Schweizer Radiobesitzer jeden Monat einzahlt. Dabei interessiert nicht nur die erreichten Hörerzahlen sondern auch ob das Konzept Minderheitenfähig ist usw.

    u.a. gibt es auch Printmedien die von Spenden oder freiwilligen Abogebühren leben dafür dann ohne Werbung. Also gar nicht so abwegig...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    oh ja die Korrekturprüfungsfrage.... aber, ich komme laufen weiter in meinem Leben, mal mit mal ohne Korrekturen. Das, so denke ich ist ein Teil des Lebens. Mal lebt man mit Gewissheit das andere mal im Ungewissen. Wie bei allen anderen Menschen auch basieren meine Schreib- und hier Kommentarversuche zum grössten Teil auf Glaubensfragen...

    Fakten, also typischerweise aber nicht exklusiv Zahlenmaterial, werden nur mit Ausnahmen verarbeitet.

    mit anderen Worten, wir glauben lediglich den grössten Teil unseres Lebens mit Fakten und rational zu hantieren. Das ist aber falsch... eine Illusion mit der wir aber ganz gut und vor allem effizient leben können.

    Nur soviel zur GEZ Gebühr für Printmedien. In der Schweiz werden private Radiostationen nach einem ähnlichen Verfahren Bewilligt. Nach der Einreichung eines Senderkonzeptes inkl. der gewünschten Hörergruppe/Programminhalt wird entweder eine Sendebewilligung erteilt oder eben nicht. Einige davon erhalten zusätzliche Zahlungen aus, eben diesen GEZ Gebühren die jeder Schweizer Radiobesitzer jeden Monat einzahlt. Dabei interessiert nicht nur die erreichten Hörerzahlen sondern auch ob das Konzept Minderheitenfähig ist usw.

    u.a. gibt es auch Printmedien die von Spenden oder freiwilligen Abogebühren leben dafür dann ohne Werbung. Also gar nicht so abwegig...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  7. oh ja die Korrekturprüfungsfrage.... aber, ich komme laufen weiter in meinem Leben, mal mit mal ohne Korrekturen. Das, so denke ich ist ein Teil des Lebens. Mal lebt man mit Gewissheit das andere mal im Ungewissen. Wie bei allen anderen Menschen auch basieren meine Schreib- und hier Kommentarversuche zum grössten Teil auf Glaubensfragen...

    Fakten, also typischerweise aber nicht exklusiv Zahlenmaterial, werden nur mit Ausnahmen verarbeitet.

    mit anderen Worten, wir glauben lediglich den grössten Teil unseres Lebens mit Fakten und rational zu hantieren. Das ist aber falsch... eine Illusion mit der wir aber ganz gut und vor allem effizient leben können.

    Nur soviel zur GEZ Gebühr für Printmedien. In der Schweiz werden private Radiostationen nach einem ähnlichen Verfahren Bewilligt. Nach der Einreichung eines Senderkonzeptes inkl. der gewünschten Hörergruppe/Programminhalt wird entweder eine Sendebewilligung erteilt oder eben nicht. Einige davon erhalten zusätzliche Zahlungen aus, eben diesen GEZ Gebühren die jeder Schweizer Radiobesitzer jeden Monat einzahlt. Dabei interessiert nicht nur die erreichten Hörerzahlen sondern auch ob das Konzept Minderheitenfähig ist usw.

    u.a. gibt es auch Printmedien die von Spenden oder freiwilligen Abogebühren leben dafür dann ohne Werbung. Also gar nicht so abwegig...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Antwort auf "..."
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    ...ob es wirklich Sinn macht, für etwas zu zahlen, das es nicht gibt ?

    "...GEZ ist eine öffentlich-rechtliche, nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung..."

    Ich halte die Art und Weise für verfassungswidrig. Unterstützung auf freiwilliger Basis beinhaltet natürlich weniger Mittel. Aber dies beinhaltet eben auch, daß weniger Mittel bewußter genutzt werden müssen, um mit dieser Idee zu überleben.

    Der Witz scheint dort inzwischen angekommen zu sein. Ein nie dagewesenes Maß an Humor im Morgenmagazin läßt hoffen. Selbiges gilt für das Team von Frontal-21. Ali-G würde sagen: "Respekt!"

    Ich bin gespannt, wie lange es wohl dauern mag, bis die Altpapierriesen "Spiegel, Springer" etc. endlich zu vertretbarem Niveau finden. Lange kann es nicht mehr dauern, denn dazu hat sich schon zuviel in den Köpfen der Menschen bewegt.

    Dazu eine Zeit-Redaktion, die sich alle Mühe gibt, hier eine freie Gesprächsplattform zu bieten. Obendrauf eine Runde an Menschen, die binnen weniger Tage gelernt hat, erst zu überlegen, dann zu kommentieren. Dies kann man nicht von der Hand weisen und ich freue mich über diese Entwicklung offen, lautstark und ehrlich !

    Stellen wir dieses mal dem gegenüber, was sich die "Schlaumeier" bzw. "Seelenverkäufer" der Nation ausgedacht haben, so kann ich stolz behaupten, daß wir dieses niedere Niveau hier zum Glück nicht mehr haben.

    Meine Worte werden von freien Journalisten in aller Welt in alle Sprachen übersetzt und in die Einsatzgebiete getragen. Oh ja, ich kommuniziere rund um den Globus und weiß, welch Leid und Zerstörung dort tobt. Ich war selbst in Kriegsgebieten und auch gezwungen Dinge zu sehen, derer Menschen wie Du und ich fähig sind. Ich kann versuchen dies zu verstehen, vergessen kann ich es nicht.

    Konsumquoten sagen soviel aus wie ein Schulabschluß.
    Das Gesamtbild zeigt, was tatsächlich angekommen ist.

    ...ob es wirklich Sinn macht, für etwas zu zahlen, das es nicht gibt ?

    "...GEZ ist eine öffentlich-rechtliche, nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung..."

    Ich halte die Art und Weise für verfassungswidrig. Unterstützung auf freiwilliger Basis beinhaltet natürlich weniger Mittel. Aber dies beinhaltet eben auch, daß weniger Mittel bewußter genutzt werden müssen, um mit dieser Idee zu überleben.

    Der Witz scheint dort inzwischen angekommen zu sein. Ein nie dagewesenes Maß an Humor im Morgenmagazin läßt hoffen. Selbiges gilt für das Team von Frontal-21. Ali-G würde sagen: "Respekt!"

    Ich bin gespannt, wie lange es wohl dauern mag, bis die Altpapierriesen "Spiegel, Springer" etc. endlich zu vertretbarem Niveau finden. Lange kann es nicht mehr dauern, denn dazu hat sich schon zuviel in den Köpfen der Menschen bewegt.

    Dazu eine Zeit-Redaktion, die sich alle Mühe gibt, hier eine freie Gesprächsplattform zu bieten. Obendrauf eine Runde an Menschen, die binnen weniger Tage gelernt hat, erst zu überlegen, dann zu kommentieren. Dies kann man nicht von der Hand weisen und ich freue mich über diese Entwicklung offen, lautstark und ehrlich !

    Stellen wir dieses mal dem gegenüber, was sich die "Schlaumeier" bzw. "Seelenverkäufer" der Nation ausgedacht haben, so kann ich stolz behaupten, daß wir dieses niedere Niveau hier zum Glück nicht mehr haben.

    Meine Worte werden von freien Journalisten in aller Welt in alle Sprachen übersetzt und in die Einsatzgebiete getragen. Oh ja, ich kommuniziere rund um den Globus und weiß, welch Leid und Zerstörung dort tobt. Ich war selbst in Kriegsgebieten und auch gezwungen Dinge zu sehen, derer Menschen wie Du und ich fähig sind. Ich kann versuchen dies zu verstehen, vergessen kann ich es nicht.

    Konsumquoten sagen soviel aus wie ein Schulabschluß.
    Das Gesamtbild zeigt, was tatsächlich angekommen ist.

    • Chali
    • 14.01.2009 um 7:31 Uhr

    Ich fand ihn immer sehr erfrischend.

    So maches Mal habe ich mir gewünscht, jeden Journalisten, der HartzIV für das Tollste seit Erfindung des Reissverschlusses hält, in einer seiner Zeitungen beschäftigt zu wissen. Da könnte er dann aus eigenem Erleben berichten, wie es uns anderen Abhängig Beschäftigten schon lange geht.

    Wenn der von seinen Untertanen so brutal gemobbte Mr. Montgomery nur nicht an einem einsamen Bahngleis spazieren geht!

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