Pakistan Al-Qaida-Chef wahrscheinlich tot

Usama al-Kini starb nach Medienberichten in der Provinz Süd-Waziristan bei dem Raketenangriff einer unbemannten Drohne

Der Anführer der islamischen Extremistenorganisation al-Qaida in Pakistan ist US-Angaben zufolge offenbar tot. Usama al-Kini sei zusammen mit einem weiteren ranghohen Al-Qaida-Mitglied in der Unruheprovinz Süd-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan gestorben, sagte ein US-Vertreter am Donnerstag. Über die Todesumstände machte er keine Angaben.

Nach pakistanischen Angaben handelte es sich um einen US-Drohnenangriff, bei dem am Neujahrstag in Süd-Waziristan Extremisten getötet worden waren. Die Washington Post berichtete, es handelte sich um eine Operation des US-Geheimdienstes CIA in der Region Karikot. Der Angriff habe einer Ausbildungsstätte der Taliban gegolten.

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Die Namen der beiden ursprünglich aus Kenia stammenden Männer standen auf der Fahndungsliste der US-Bundespolizei FBI der wichtigsten Terrorverdächtigen. Al-Kini soll mitverantwortlich für einen Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad verantwortlich sein, bei dem im September 55 Menschen getötet wurden. In Pakistan war er Operationschef der al-Qaida gewesen, der andere war seine rechte Hand Scheich Ahmed Salim Swedan.

Sie standen auf der Liste der Bundespolizei FBI wegen ihrer Verbindungen zu den Bombenanschlägen auf US-Botschaften in Ostafrika im Jahr 1998. In der kenianischen Hauptstadt Nairobi und in Daressalam (Tansania) starben damals mehr als 200 Menschen.

 
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