Schiffsentführung Piraten fordern hohes Lösegeld

Für die Herausgabe eines vor zwölf Tagen gekaperten ägyptischen Schiffes verlangen Piraten angeblich fünf Millionen US-Dollar

Die Summe nannte ein Sprecher der ägyptischen Reederei New Marine in Alexandria. Die Forderung sei absurd, weil das Schiff samt Ladung etwa 2,5 Millionen Dollar wert sei. Kapitän Abdul Rahman al-Awwa sagte: "Unsere Verhandlungen mit den Piraten haben gerade erst begonnen."

Abdul Rahman al-Awwa widersprach damit einem Bericht der Kairoer Tageszeitung Al-Masry Al-Yom vom Montag, die unter Berufung auf die Tochter eines Besatzungsmitgliedes der Blue Star geschrieben hatte, die Piraten hätten 75.000 US-Dollar (etwa 56.000 Euro) gefordert. "Wenn das stimmen würde, dann würden wir es sofort bezahlen."

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Mona Ibrahim, die zitierte Tochter, sagte der Zeitung, sie habe am Samstag mit ihrem Vater telefoniert, der zusammen mit 27 weiteren Seeleuten von 15 Piraten auf der Blue Star festgehalten werde. Ihren Angaben zufolge klagte ihr Vater über "schlechte Behandlung" durch die Piraten.

Die Blue Star hat Düngemittel geladen und war zu Jahresbeginn zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden gekapert worden.

Am vergangenen Wochenende waren vor der somalischen Küste mehrere Piraten mit ihrem Boot gekentert und ertrunken, nachdem sie das Lösegeld für den von ihnen freigegebenen saudischen Supertanker Sirius Star in Empfang genommen hatten.

 
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    • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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    • Schlagworte Piraterie | Alexandria | US-Dollar | Rotes Meer
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