Deutsche Bank Ackermann nach Schwächeanfall in Klinik

Der Deutsche-Bank-Chef ist nach einem Kreislaufkollaps in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert worden. Inzwischen geht es ihm offenbar wieder besser

Am Mittwoch hatte die Deutsche Bank den ersten Milliardenverlust ihrer Geschichte eingeräumt. An Josef Ackermanns Kreislaufkollaps war aber wohl das Essen schuld. Am Mittwochabend wurde der Vorstandsvorsitzende in ein Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin eingeliefert.

"Ich kann bestätigen, dass er zu einem kurzen ärztlichen Check in einem Krankenhaus war", sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher. 

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Ackermann hatte an einem Neujahrsempfang der Bank in Berlin teilgenommen und sich danach "kurz unwohl" gefühlt, hieß es weiter. Ursache für den Zusammenbruch sei vermutlich das Essen gewesen. Inzwischen gehe es Ackermann aber wieder gut und er arbeite wieder.

 
Leser-Kommentare
  1. Ich möchte Herrn ACKERMANN, mit dem ich mich in meinem Beiträgen immer sehr kritisch auseinandergesetzt habe, allerbeste Gesundheit wünschen. Denn die Probleme, die auf ihn bzw. auf die DEUTSCHE BANK infolge der Weltwirtschaftskrise noch zukommen werden, dürften noch gewaltiger als der Verlust von 4,8 Milliarden Euro für das letzte Quartal bzw. 3,9 Milliarden für das Jahr 2008 werden. Metaphysisch betrachtet spricht man gern "vom Fluch der bösen Tat..", deren Ursprung die mit verursachten Ereignisse in den USA sind. Wieviele Menschen, die Partner und Kinder haben, und bisher "relativ" glücklich lebten, wurden deswegen bereits in den perspektlosen Abgrund gestürzt? Und wieviele werden noch ihren - vermeintlich sicheren - Arbeitsplatz verlieren? Nur weil Bank-Manager "ihren - logischen - Verstand verloren" und zu Spielern/Abzockern wurden? Ex-Bundeskanzler HELMUT SCHMIDT schreibt in seinem letzten Buch "Ausser Dienst" sehr ausführlich über die "Vernunft" und das "Gewissen" (S. 331 ff). Leider finde ich davon nichts mehr in Bankenkreisen! Vielleicht sollte Herr ACKERMANN - um seine Gesundheit zu schonen - doch noch den Verwaltungsratsposten der angeschlagenen UBS-Bank in der Schweiz (in der alten Heimat, wo auch seine Frau lebt) annehmen?

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

  2. Herr Ackermann hat bis zuletzt behauptet seine Deutsche Bank brauche keine Hilfe da sie gesund dastehe. Daher lasse er sich auch nicht sein eh zu kleines Gehalt deckeln. Als die Miliardenverluste der Deutschen Bank ins Licht kamen gab der Taktiker zum Ausdruck: "Ich bin jetzt aber sehr enttäuscht über die Deutsche Bank". Wir alle sind auch sehr enttäuscht und sollten ihm jetzt unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Ich dachte mir was wird wohl seine nächste Taktik sein. Der Arme ist leider genau so krank wie seine Bank und drückt nun auf die Tränendrüsen der Bevölkerung. (Beispiel vorhergegangener Bericht). Na hoffentlich kann er seine Krankenhauskosten ohne staatliche Hilfe bezahlen. Bitte bei aller Liebe nicht vergessen dass unser Acki einer der taktisch klügsten Köpfe im Bankgeschäft ist und ihm wie auch allen anderen Spitzenbänkern die wirtschaftliche Lage ihrer Banken (wie auch die der amerikanischenBanken) schon immer klar war. "Um auch einmal ein gutes Haar an ihm zu lassen,"
    Grüsse
    W.Schmitt

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