Airbus-Unglück "Wir danken Gott und den Piloten"

Der erfahrene Flieger Chesley Sullenberger konnte eine US-Passagiermaschine auf dem New Yorker Hudson River notwassern. Alle 155 Insassen überlebten

Der Flug Nummer 1549 der US Airways endete im eiskalten Wasser des Hudson

Der Flug Nummer 1549 der US Airways endete im eiskalten Wasser des Hudson

Nur drei Minuten nach seinem Start auf einem New Yorker Flughafen ist ein voll besetzter Airbus gestern Nachmittag (Ortszeit) auf dem Hudson River notgewassert. Alle 155 Passagiere an Bord von US Airways 1549 überlebten den Sturz ins kalte Wasser. Ersten Ermittlungen der Luftaufsichtsbehörde FAA zufolge war die Maschine mit einem Vogelschwarm zusammengestoßen. Daraufhin fielen beide Triebwerke des Passagierfliegers aus. Die Maschine ging unmittelbar vor den Hochhäusern von Manhattan nieder.

Quelle: Google Maps

"Es gab einen lauten Knall. Wir sahen Rauch. Kurz danach warnte uns der Kapitän vor einem harten Aufprall", beschrieb ein Passagier die letzten Minuten an Bord. Andere rühmten nach ihrer Rettung die Meisterleistung der Crew im Cockpit. "Wir danken Gott und den Piloten", sagte eine Frau dem Nachrichtensender Fox News. Der
Passagier Jeff Kolodjay, der mit Freunden zu einem Golfturnier fliegen wollte, berichtete bei CNN: "Ungefähr drei Minuten nach dem Start sind die Maschinen ausgegangen. Und dann wussten wir, dass es nach unten geht."

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Leser-Kommentare
  1. GottSeiDank hatten alle Passagiere dieses Fluges grosses Glück im Unglück !

  2. Da weiss man wieder, dass es super ist, wenn man Geld in Schulung und Fortbildung steckt ;-) Ein grosses Lob an die Crew!

    altmanfilm.de

  3. Da die ZEIT immer größten Wert auf korrekte Sprache legt, an dieser Stelle eine Frage:

    Kann man im Zusammenhang mit diesem Ereignis eigentlich von Notlandung sprechen?

    Ich glaube, schonmal von Notwassern gelesen zu haben, gibt es dieses Wort?

    Fragen über Fragen...

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    Kann man im Zusammenhang mit diesem Ereignis eigentlich von Notlandung sprechen?

    Kann man.
    Ob man auf Schnee, Beton oder Wasser landet, ist erst einmal egal wenn es um die Begriffsfrage "Landung/landen" geht.
    Ein bisschen praeziser ist natuerlich "Notwasserung", aber wenn man von einer "Notlandung auf dem Hudson River" spricht, ist auch klar, dass die Landung auf Wasser stattfand.

    Wie so oft bei "A oder B" Fragen gilt also: beides geht.

    Sprachlich gewagter finde ich dagegen die Uebersetzung von "engines" mit "Maschinen" im Satz "Ungefähr drei Minuten nach dem Start sind die Maschinen ausgegangen." Korrekt waere hier eindeutig "Triebwerke", nicht "Maschinen".

    Darueberhinaus: Respekt an den Piloten!

    ---
    StGB §328, Absatz 2.3:
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

    Kann man im Zusammenhang mit diesem Ereignis eigentlich von Notlandung sprechen?

    Kann man.
    Ob man auf Schnee, Beton oder Wasser landet, ist erst einmal egal wenn es um die Begriffsfrage "Landung/landen" geht.
    Ein bisschen praeziser ist natuerlich "Notwasserung", aber wenn man von einer "Notlandung auf dem Hudson River" spricht, ist auch klar, dass die Landung auf Wasser stattfand.

    Wie so oft bei "A oder B" Fragen gilt also: beides geht.

    Sprachlich gewagter finde ich dagegen die Uebersetzung von "engines" mit "Maschinen" im Satz "Ungefähr drei Minuten nach dem Start sind die Maschinen ausgegangen." Korrekt waere hier eindeutig "Triebwerke", nicht "Maschinen".

    Darueberhinaus: Respekt an den Piloten!

    ---
    StGB §328, Absatz 2.3:
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

  4. Verehrter FunnyMic,

    besten Dank für Ihre Anmerkung, wir haben den Fehler sofort korrigiert.

    Rabea Weihser, ZEIT ONLINE

  5. Liebe Frau Weihser,
    Weiterlesen lohnt sich, denn der "dicke Hund" kommt erst noch noch:

    "Zunächst schien es, als sei das Flugzeug abgestürzt. Allerdings ragte ein Teil des Rumpfs noch aus dem eiskalten Wasser, auch die Tragflächen waren zu sehen. Der Airbus versank bis zu den Fenstern im eisigen Wasser. "

    Wenn das Flugzeug im Wasser liegt, dann ist es wohl nicht nur zuächst abgestürzt. Oder?
    Besten Grüße GvB

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    Wenn das Flugzeug im Wasser liegt, dann ist es wohl nicht nur zuächst abgestürzt. Oder?

    ...deshalb steht dort ja auch, dass es zunaechst schien als sei das Flugzeug abgestuerzt.

    ---
    StGB §328, Absatz 2.3:
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

    • abot
    • 16.01.2009 um 14:56 Uhr

    An all diese "Deutschlehrtümlicher im Kommentarteil":
    Also mir gehen all diese vollkommen humorlosen, zumeist sehr rechthaberischen Deutschlehrer im Kommentarteil der Online-Zeit ziemlich auf den Keks! Oder sollte ich den Ausdruck "Deutschlehrer"mit Erbsenzähler, Pfennigfuchser, Korinthenkacker oder Gschaftlhuber ersetzen.... Kein Wunder dass die deutsche Sprache für diese Personengruppe so viele Ausdrücke geprägt hat, denn es gibt derer so viele.

    Kommentar 5 finde ich zumindest noch lustig.

    Wenn das Flugzeug im Wasser liegt, dann ist es wohl nicht nur zuächst abgestürzt. Oder?

    ...deshalb steht dort ja auch, dass es zunaechst schien als sei das Flugzeug abgestuerzt.

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    StGB §328, Absatz 2.3:
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

    • abot
    • 16.01.2009 um 14:56 Uhr

    An all diese "Deutschlehrtümlicher im Kommentarteil":
    Also mir gehen all diese vollkommen humorlosen, zumeist sehr rechthaberischen Deutschlehrer im Kommentarteil der Online-Zeit ziemlich auf den Keks! Oder sollte ich den Ausdruck "Deutschlehrer"mit Erbsenzähler, Pfennigfuchser, Korinthenkacker oder Gschaftlhuber ersetzen.... Kein Wunder dass die deutsche Sprache für diese Personengruppe so viele Ausdrücke geprägt hat, denn es gibt derer so viele.

    Kommentar 5 finde ich zumindest noch lustig.

  6. ...weiss, dass der Pilot der Maschine, Chelsey Sullenberger, eine meisterhafte Notwasserung zustande brachte. Ihm und denen, die mit ihm an Bord waren, darf man gratulieren.

  7. Kann man im Zusammenhang mit diesem Ereignis eigentlich von Notlandung sprechen?

    Kann man.
    Ob man auf Schnee, Beton oder Wasser landet, ist erst einmal egal wenn es um die Begriffsfrage "Landung/landen" geht.
    Ein bisschen praeziser ist natuerlich "Notwasserung", aber wenn man von einer "Notlandung auf dem Hudson River" spricht, ist auch klar, dass die Landung auf Wasser stattfand.

    Wie so oft bei "A oder B" Fragen gilt also: beides geht.

    Sprachlich gewagter finde ich dagegen die Uebersetzung von "engines" mit "Maschinen" im Satz "Ungefähr drei Minuten nach dem Start sind die Maschinen ausgegangen." Korrekt waere hier eindeutig "Triebwerke", nicht "Maschinen".

    Darueberhinaus: Respekt an den Piloten!

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    StGB §328, Absatz 2.3:
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

    Antwort auf "Landung?"
  8. Wenn das Flugzeug im Wasser liegt, dann ist es wohl nicht nur zuächst abgestürzt. Oder?

    ...deshalb steht dort ja auch, dass es zunaechst schien als sei das Flugzeug abgestuerzt.

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    StGB §328, Absatz 2.3:
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

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    Naja. Das ist dann wohl eine Frage, wie man "abgestürzt" definiert. Oder? Wenn ein Flugzeug im Wasser landet, weil es aus eigener Kraft nicht weiterfliegen kann, dann ist das m.E. ein Absturz (zumal die "Wasserung" vermutlich auf Vögel als "Störfaktoren von Außen "zurückzuführen ist). Glück im Unglück war es, daß der Pilot den ganz großen Crash vermeiden konnte, wenngleich der Sach- und Umweltschaden vermutlich nicht ganz ohne ist.

    Naja. Das ist dann wohl eine Frage, wie man "abgestürzt" definiert. Oder? Wenn ein Flugzeug im Wasser landet, weil es aus eigener Kraft nicht weiterfliegen kann, dann ist das m.E. ein Absturz (zumal die "Wasserung" vermutlich auf Vögel als "Störfaktoren von Außen "zurückzuführen ist). Glück im Unglück war es, daß der Pilot den ganz großen Crash vermeiden konnte, wenngleich der Sach- und Umweltschaden vermutlich nicht ganz ohne ist.

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