Wege aus der Krise
USA
Jobs, Jobs, Jobs! Das ist Barack Obamas oberstes Ziel. Dafür will er ein Rekord-Konjunkturprogramm von umgerechnet 600 Milliarden Euro schnüren. Das soll über zwei Jahre laufen und bis zu 3,6 Millionen Arbeitsplätze schaffen beziehungsweise erhalten. Ein großer Teil des Geldes soll in die Infrastruktur des Landes fließen, in Brücken, Straßen – und öffentliche Einrichtungen. »Damit erzielen wir die beste Wirkung«, sagt Obama (»the most bang for the buck«). Zudem sollen Arbeitgeber pro neue Stelle eine Steuergutschrift von 2.200 Dollar erhalten, Familien bekommen eine Steuergutschrift von 750 Dollar. Das US-Haushaltsdefizit würde durch die schon geplanten neuen Maßnahmen auf 1,2 Billionen Euro wachsen – rund elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. (hbu)
Die Krise trifft vor allem die Armen. Rund um die Welt leben sie von der Hilfe wohltätiger Organisationen. Unsere Bilder zeigen Eindrücke aus Suppenküchen und Hilfszentren.
- Datum 04.05.2009 - 11:03 Uhr
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Finanzkrise hin oder her, aber was Passiert in der sogenannten Realwirtschaft? Steigerung der Produktion bewirkt nur, das immer weniger abhängig Lohn- beschäftigte gebraucht werden um die Bevölkerung mit Produkten zu versorgen.
Mit negativen Auswirkungen für die Massenkaufkraft und steigenden Sozial- ausgaben bei den Staaten, verschuldung Inklusive durch geringere Steuer- einnahmen. Dann kommt da noch die Preisbestimmung der Unternehmen hinzu, denen die Verbraucher umso geringer ausweichen können, je wichtiger das Produkt zur Lebensführung gebraucht wird. Abhängig Beschäftigte erhalten zu wenig anteil an der Wertschöpfung, als Verbraucher zahlen Sie überhöhte Preise. Wer mehr Wissen will kann mich Fragen.
Der Interbankenhandel funktioniert immer noch nicht. Notwendige wirtschaftliche Kredite an die Realwirtschaft, wenn überhaupt, nur zu überhöhten Konditionen. Wer das Reparieren will, kommt nicht umhin eine Teilverstaatlichung der Banken vorzunehmen, um das Geschäftgebahren dér Banken zu Steuern. Wer die jetzigen Absatzschwierigkeiten in der Realwirtschaft möglichst schnell Ungeschehen machen will, kommt nicht umhin die Massenkaufkraft zu stärken. Der einzige Weg dies zu tun ohne den Staatshaushalt zu belasten. ist die Geldsumme auszuweiten und den Verbrauchern das Geld direkt in die Hand zu geben. Diese Massnahme ist umso effektiver. je mehr Staaten sich daran beteiligen.
Weiter Erläuterungen finden Sie in dem Bericht " Hoffnung auf die Zukunft?".
Deflatinon zeichnet sich schon ab, und erste Protektionistische Massnahmen sind auch schon beschlossen. Am Ende steht der Zusammenbruch des Weltwirt- schaftssystems. Ich möchte nicht in der Haut der dann dafür Verantwortlich gemachten stecken.
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