Bushs Erfolgsbilanz "Sieben Jahre ohne Terror"
Der US-Präsident hat sich mit viel Eigenlob und verhaltener Selbstkritik von seiner Nation verabschiedet. Dem Nachfolger Barack Obama wünschte er alles Gute
US-Präsident George W. Bush hat in seiner Abschiedsrede an die Nation die umstrittenen und "harten Entscheidungen" seiner Regierung als notwendig für die Sicherheit der USA verteidigt. "Es gibt eine legitime Debatte über viele dieser Entscheidungen, aber es kann keine Debatte über die Ergebnisse geben", sagte er in seiner Fernsehansprache am Donnerstagabend (Ortszeit).
"Die USA sind mehr als sieben Jahre ohne einen terroristischen Anschlag geblieben", betonte Bush, der am kommenden Dienstag von Barack Obama im Weißen Haus abgelöst wird. Die größte Gefahr für die USA sei aber weiterhin ein neuer terroristischer Angriff. "Unsere Feinde sind geduldig, aber entschlossen, wieder zuzuschlagen."
Bush, der sich gelöst zeigte und während seiner Rede viel lächelte, übte außerdem verhaltene, diffuse Selbstkritik: "Es hat Dinge gegeben, die ich, wenn ich könnte, anders behandeln würde", sagte er. Er habe auch Rückschläge einstecken müssen. "Ich bin meinem Gewissen gefolgt und habe getan, was ich für richtig gehalten habe", sagte Bush. Er hoffe, dass ihm auch jene den guten Willen nicht absprechen, die andere Ansichten als er haben.
Seit den terroristischen Anschlägen vom 11. September 2001 hätte die US-Regierung mit neuen Maßnahmen für die innere Sicherheit, mit der Reform des Militärs und der Sicherheitsdienste erfolgreich die Herausforderung des Terrorismus angenommen. Weltweit habe sich seine Regierung für die Verbreitung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten eingesetzt, sagte der scheidende Präsident vor zahlreichen Kabinettsmitgliedern, engen Mitarbeitern und seiner Familie im Weißen Haus. Diese Politik der Demokratisierung in der Welt sei der beste Schutz vor Extremisten und Terroristen.
- Datum 16.01.2009 - 14:39 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Bush jr. wurde von einer einflussreichen Gruppe aus der internationalen Öl- und Waffenindustrie ins Amt gehoben (erinnert sich noch einer an die skandalösen Wahlumstände ?).
Als Bush sein Amt antrat, war der Ölpreis ganz unten (rd. 20$/Barrel).
Als Bush sein Amt antrat, hatte die Waffenindustrie mangels Konfliktpotential keine besonders gute Perspektive.
Dann sind irgendwie ein paar Sachen passiert - und plötzlich explodierten die Gewinne der Ölindustrie - bis zu 150$ kostete plötzlich ein Barrel !
Und die Waffenindustrie strich Gewinnen ein, dass die Wände wackelten.
Der durchschnittliche Amerikaner und ein paar hunderttausend Tote mögen es anders sehen - für seine Freunde war Bush der erfolgreichste Präsident aller Zeiten.
Bush unter einem Meer von Schuhen begraben.
Das wäre wohl die Realität, würde sich der alte Präsident mal auf die Straße wagen. Oder nicht? (Ich kann da die Amerikaner schlecht einschätzen, weil Mr. President eigentlich immer direkt nach dem lieben Gott kommt)
EINSEHEN, dass er die Welt zu einem schlechteren Ort gemacht hat? Würde man das in seiner Tragweite verkraften? Mit den tausenden von Toten?
Fast bemerkenswert wie standhaft diese Verleugnung der Realität ist.
Vielleicht war er aber auch nur ein so schwacher Mensch (als Spielball anderer Mächte im Hintergrund), dass Entwicklungen stattfinden konnten, die so oder so eingetreten wären. Nur schneller eben.
Diese Kritik an Bush ist abgedroschen aber muss dennoch sein:
9/11 hatte etwa 2000 Tote zur Folge.
Der "War On Terror" hat allein im Irak mittlerweile wohl 4000 US Tote zur Folge. Und unendlich viel mehr zerstörte Leben von Nicht-Amerikanern die scheinbar in der öffentlichen Wahrnehmung weniger zählen. Das ist die Erfolgsbilanz!
Damit sich also so etwas wie 9/11 nicht wiederholt musste ein Vielfaches vorbeugend sterben. Die bodenlose Dummheit, Bosheit und Anmaßung dieser Regierung der "westlichen Führungsnation" muss immer wieder angeklagt werden. Ohne den direkten Vergleich ziehen zu wollen - aber doch was das Erinnern betrifft - wie die Nazi-Verbrechen. Denn das besonders Fatale ist hier dass dies im Namen "unserer" westlicher Werte geschah und geschieht. Und der Hauptverantwortliche zieht sich nun mit seinem bauernschlauen Grinsen auf seine Farm zurück, ungestraft.
Innerirakisches Konfliktpotential
Unterschätzen sie nicht das Konfliktpotential
dass sich zwischen den Gruppen seit Saddam aufgebaut hat.
Die USA wollen Frieden stiften
und setzen sich damit zwischen diese Interessen.
Es ist geschmackslos
den USA ständig die Schuld zu geben
für komplexe Konflikte.
Innerirakisches Konfliktpotential
Unterschätzen sie nicht das Konfliktpotential
dass sich zwischen den Gruppen seit Saddam aufgebaut hat.
Die USA wollen Frieden stiften
und setzen sich damit zwischen diese Interessen.
Es ist geschmackslos
den USA ständig die Schuld zu geben
für komplexe Konflikte.
Innerirakisches Konfliktpotential
Unterschätzen sie nicht das Konfliktpotential
dass sich zwischen den Gruppen seit Saddam aufgebaut hat.
Die USA wollen Frieden stiften
und setzen sich damit zwischen diese Interessen.
Es ist geschmackslos
den USA ständig die Schuld zu geben
für komplexe Konflikte.
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