Gaza-Krieg Hamas lässt Waffen ruhen

Die militanten Palästinensergruppen im Gazastreifen stimmen einer einwöchigen Feuerpause mit Israel zu. Binnen dieser Frist soll Israel seine Truppen vollständig abziehen

Ein Beobachtungsposten an der israelischen Grenze zum Gaza-Streifen

Ein Beobachtungsposten an der israelischen Grenze zum Gaza-Streifen

Hamas-Sprecher Mussa Abu Marsuk verkündete die Waffenruhe am Sonntag in der syrischen Hauptstadt Damaskus genau zu der Zeit, als der ägyptische Präsident Husni Mubarak und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Scharm el Scheich ein Gipfeltreffen zur Lage im Gazastreifen eröffneten. An dem Treffen nimmt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teil.

Zuvor hatte Israel in der Nacht zum Sonntag ab 01.00 Uhr MEZ einseitig eine Waffenruhe erklärt und angekündigt, dass es seine Soldaten abziehen werde, falls die Feuerpause eingehalten werden. Militante Palästinenser hatten allerdings am Sonntagmorgen nach Angaben einer israelischen Armeesprecherin mehr als zehn Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee griff den Angaben zufolge zwei Startrampen an, von denen aus Raketen abgefeuert worden seien.

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Die Hamas fordert, dass eine Initiative zur Beilegung der Gewalt den Abzug aller israelischen Soldaten, ein Ende der Blockade des Gazastreifens sowie die Öffnung aller Grenzübergänge einschließlich des Grenzüberganges Rafah zu Ägypten beinhalten müsse. Israel wiederum verlangt, dass der Waffennachschub an Hamas durch Tunnel unter der Grenze zu Ägpten hindurch unterbunden wird. Das soll eine Expertengruppe unter Beteiligung auch von Deutschen sicherstellen.

Nach den neuen Raketenangriffen hatte der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert am Morgen mit weiteren Militärschlägen gedroht. "Wenn der Beschuss weitergeht, ist die Armee darauf vorbereitet", sagte er zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem. "Wir werden ohne zu zögern das tun, was getan werden muss."

In der israelischen Grenzstadt Sderot waren zuvor sechs aus Gaza abgefeuerte Raketen eingeschlagen, wie ein israelischer Polizeisprecher mitteilte. Es habe keine Verletzten gegeben, lediglich ein Hühnerstall sei beschädigt worden. Ein Armeesprecher teilte mit, die Luftwaffe habe anschließend die Gruppe von Palästinensern beschossen und getroffen, die die Raketen abgefeuert habe.

Zuvor war es im Norden des Gaza-Streifens sowie in der Stadt Gaza zu Feuerwechseln zwischen bewaffneten Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen, wie Augenzeugen berichteten. 

Leser-Kommentare
  1. Ich glaube nicht an eine Feuerpause, die einseitig ist. Ich denke, daß Israel hier einen Fehler begeht: Weder ist die Situation beruhigt seitens der Hamas noch ist der entführte Soldat Shavit zurückgekehrt.
    Die Hamas müsste in die Knie gezwungen werden, damit es endlich Ruhe gibt. Jetzt behauptet sie der Sieger zu sein! Wenn Hamas tatsächlich - Gott behüte - Sieger geworden wäre, wäre die Welt gezwungen mit ihrem Wahnsinn, Radikalismus, Fanatismus, Gewaltbereitschaft zu tun. Sie würden jedes Land terrorisieren, jeden, der ihnen nicht in den Kram passt, einfach umbringen. Und Hunderte andere dazu.

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    • sam84
    • 18.01.2009 um 13:40 Uhr

    Bethofan schreibt: "Die Hamas müsste in die Knie gezwungen werden, damit es endlich Ruhe gibt. "
    Es ist diese Einstellung, welche in den letzten Wochen mehr als 1000 Palästinensische Tote, mehrere Tausend Palästinensische Verletzte und 13 tote Israelis forderte. Und sie plädieren für die kontinuierliche Niederwerfung der Hamas? Wo bleibt Ihre Menschlichkeit? Ihre Unmenschlichkeit kennt wohl keine Grenzen, ansonsten würden Sie den Tod von mehr als 1000 Palästinensern nicht einfach so in Kauf nehmen oder ist das Leben eines Palästinensers weniger Wert als das Leben eines Israelis?
    Die Lage der Palästinenser im Gaza-Streifen wird sich durch diesen geschickten Schachzug Israels nicht verändern. Auf diese Weise sieht sich Israel nicht gezwungen, vorerst die Grenzen zum Gaza-Streifen zu öffnen. Die Blockade und die schreckliche humanitäre Lage in Gaza bleiben bestehen! Was mitunter ein Grund der Israelis war, dem Friedensvorschlag Ägyptens nicht zu folgen, da dieser eine Öffnung der Grenzen in den Gaza-Streifen forderte und dieses Vorgehen Israels wird nun von einigen Lesern geschätzt? Im Übrigen sollten Sie den aktuellen Text von Herrn Ulrich Ladurner lesen, damit Sie einen kleinen Einblick in das Leben derjenigen Palästinenser erhalten, welche unter der diskriminierenden Herrschaft Israels leben, ohne Widerstand zu leisten...

    http://www.zeit.de/2009/0...

    Wenn das Leben der Palästinenser im Gaza-Streifen nach dem Sturz der Hamas so aussehen soll, dann frage ich mich wirklich, wo denn dieser "soziale Gerechtigkeitssinn" der Menschheit geblieben ist....

    hatte doch "Ruhe gegeben." Und zwar durch die Einhaltung der unter ägyptischer
    Vermittlung eingehgaltenen sechs-monatigen Waffenruhe.
    Genutzt hat dies der Hamas sowie den Palästinensern allerdings nichts.
    Weder hielt Israel sich an die Waffenruhe noch wurden die Grenzen wie vereinbart von Israel geöffnet.

    Auf tagesschau.de erschien am 26.12.08 ein Kommentar dazu:
    http://www.tagesschau.de/...

    Auszug aus dem Kommentar der tagesschau vom 26.12.2008:
    "Von der Waffenruhe, die im Juni dieses Jahres zwischen beiden Seiten vereinbart worden war, hatten in erster Linie die israelischen Anwohner im Grenzgebiet profitiert. Es herrschte eine - im Vergleich zu den Vorjahren - nahezu untypische Ruhe, die das äußerst angespannte Leben in dieser Region erträglicher machte. Die Menschen im Gazastreifen hingegen hofften vergeblich auf eine tatsächliche Öffnung der Grenzen für Waren und Personen, auf ein Ende der Abriegelung und des eingesperrten Daseins in einem Freiluft-Gefängnis. Als Anfang November die israelische Armee - in der Nacht der amerikanischen Präsidentschaftswahlen - mit der Tötung von mehreren Hamas-Milizionären im Gazastreifen gegen die Waffenruhe verstieß, war es nach den ungeschriebenen Gesetzen der palästinensischen Extremistengruppierungen klar, dass der Raketenbeschuss umgehend wieder aufgenommen werden würde."

    Wieviele Palästinenser sollen denn noch umgebracht werden, um "die Hamas
    in die Knie zu zwingen"?
    Wie wäre es mal mit Verhandlungen? Die Ursache des Konflikts ist doch u.a.,
    das Israel Verhandlungen ablehnt - im Gegensatz zur Hamas übrigens.

    • sam84
    • 18.01.2009 um 13:40 Uhr

    Bethofan schreibt: "Die Hamas müsste in die Knie gezwungen werden, damit es endlich Ruhe gibt. "
    Es ist diese Einstellung, welche in den letzten Wochen mehr als 1000 Palästinensische Tote, mehrere Tausend Palästinensische Verletzte und 13 tote Israelis forderte. Und sie plädieren für die kontinuierliche Niederwerfung der Hamas? Wo bleibt Ihre Menschlichkeit? Ihre Unmenschlichkeit kennt wohl keine Grenzen, ansonsten würden Sie den Tod von mehr als 1000 Palästinensern nicht einfach so in Kauf nehmen oder ist das Leben eines Palästinensers weniger Wert als das Leben eines Israelis?
    Die Lage der Palästinenser im Gaza-Streifen wird sich durch diesen geschickten Schachzug Israels nicht verändern. Auf diese Weise sieht sich Israel nicht gezwungen, vorerst die Grenzen zum Gaza-Streifen zu öffnen. Die Blockade und die schreckliche humanitäre Lage in Gaza bleiben bestehen! Was mitunter ein Grund der Israelis war, dem Friedensvorschlag Ägyptens nicht zu folgen, da dieser eine Öffnung der Grenzen in den Gaza-Streifen forderte und dieses Vorgehen Israels wird nun von einigen Lesern geschätzt? Im Übrigen sollten Sie den aktuellen Text von Herrn Ulrich Ladurner lesen, damit Sie einen kleinen Einblick in das Leben derjenigen Palästinenser erhalten, welche unter der diskriminierenden Herrschaft Israels leben, ohne Widerstand zu leisten...

    http://www.zeit.de/2009/0...

    Wenn das Leben der Palästinenser im Gaza-Streifen nach dem Sturz der Hamas so aussehen soll, dann frage ich mich wirklich, wo denn dieser "soziale Gerechtigkeitssinn" der Menschheit geblieben ist....

    hatte doch "Ruhe gegeben." Und zwar durch die Einhaltung der unter ägyptischer
    Vermittlung eingehgaltenen sechs-monatigen Waffenruhe.
    Genutzt hat dies der Hamas sowie den Palästinensern allerdings nichts.
    Weder hielt Israel sich an die Waffenruhe noch wurden die Grenzen wie vereinbart von Israel geöffnet.

    Auf tagesschau.de erschien am 26.12.08 ein Kommentar dazu:
    http://www.tagesschau.de/...

    Auszug aus dem Kommentar der tagesschau vom 26.12.2008:
    "Von der Waffenruhe, die im Juni dieses Jahres zwischen beiden Seiten vereinbart worden war, hatten in erster Linie die israelischen Anwohner im Grenzgebiet profitiert. Es herrschte eine - im Vergleich zu den Vorjahren - nahezu untypische Ruhe, die das äußerst angespannte Leben in dieser Region erträglicher machte. Die Menschen im Gazastreifen hingegen hofften vergeblich auf eine tatsächliche Öffnung der Grenzen für Waren und Personen, auf ein Ende der Abriegelung und des eingesperrten Daseins in einem Freiluft-Gefängnis. Als Anfang November die israelische Armee - in der Nacht der amerikanischen Präsidentschaftswahlen - mit der Tötung von mehreren Hamas-Milizionären im Gazastreifen gegen die Waffenruhe verstieß, war es nach den ungeschriebenen Gesetzen der palästinensischen Extremistengruppierungen klar, dass der Raketenbeschuss umgehend wieder aufgenommen werden würde."

    Wieviele Palästinenser sollen denn noch umgebracht werden, um "die Hamas
    in die Knie zu zwingen"?
    Wie wäre es mal mit Verhandlungen? Die Ursache des Konflikts ist doch u.a.,
    das Israel Verhandlungen ablehnt - im Gegensatz zur Hamas übrigens.

  2. Zitat "Hamas erklärte am Sonntagmorgen in einem Flugblatt den Sieg über die israelischen Truppen. Man gratuliere dem palästinensischen Volk und dem bewaffneten Widerstand, die "dem Feind schwere Verluste zugefügt und ihn zum einseitigen Rückzug gezwungen" hätten."
    Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass auf palästinensischer Seite der Realitätsverlust weit fortgeschritten ist, dann haben wir ihn hiermit gesehen.

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    dass sich sich die gestalten vion der hamas die wirklichkeit zurechtreden müssen -- oder vielmehr den menschen, denen sie seit jahren lebens- und erfolgschancen rauben -- ist ein vollkommen vorhersehbare reaktion.
    das eigentliche armutszeugnis ist aber, dass sie nicht in der lage sind, die militärisch sinnlosen raktenbeschüsse einzustellen.

    darin zeigt sich nämlich die natur der hamas am deutlichsten: ein totalitäres, verbrecherisches regime, dass sich nur durch die beschwörung und provokation äusserer bedrohung an der macht halten kann.

    dass sich sich die gestalten vion der hamas die wirklichkeit zurechtreden müssen -- oder vielmehr den menschen, denen sie seit jahren lebens- und erfolgschancen rauben -- ist ein vollkommen vorhersehbare reaktion.
    das eigentliche armutszeugnis ist aber, dass sie nicht in der lage sind, die militärisch sinnlosen raktenbeschüsse einzustellen.

    darin zeigt sich nämlich die natur der hamas am deutlichsten: ein totalitäres, verbrecherisches regime, dass sich nur durch die beschwörung und provokation äusserer bedrohung an der macht halten kann.

  3. dass sich sich die gestalten vion der hamas die wirklichkeit zurechtreden müssen -- oder vielmehr den menschen, denen sie seit jahren lebens- und erfolgschancen rauben -- ist ein vollkommen vorhersehbare reaktion.
    das eigentliche armutszeugnis ist aber, dass sie nicht in der lage sind, die militärisch sinnlosen raktenbeschüsse einzustellen.

    darin zeigt sich nämlich die natur der hamas am deutlichsten: ein totalitäres, verbrecherisches regime, dass sich nur durch die beschwörung und provokation äusserer bedrohung an der macht halten kann.

    Antwort auf "Realität"
  4. Muss man Dankbar sein, wenn Israel verkündet nicht mehr UN Gebäude, Krankenhäuser und Reporterresidenzen zu beschießen, und dabei Massenhaft Menschen zu töten?

    [...]

    Aber wenn man moralische Ansprüche vor sich herträgt, aber Freude genießt, wenn Israelische Besatzung die Ansprüche mit Füßen tritt, ist man natürlich froh, wenn man was vor die Nase geworfen bekommt, mit dem man den Widerspruch zwischen dem Anspruch und tatsächlicher eigener Gesinnung wieder ignorieren kann. Soviel offensichtliche Grausamkeit, wie in den letzten vier Wochen, könnte doch die Illusion gefährden.

    Wenn Israel mal ein Friedensangebot vorlgen würde, bei dem es nicht darauf besteht, die Palästinenser zu beherrschen, das wäre mal was Neues.

    [Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Vielen Dank. / Die Redaktion as]

  5. Die von Israel angebotene Waffenruhe ist nichts weiter als eine Beruhigungspille für die Weltöffentlichkeit, da klar ist, dass die Hamas gar nicht anders können als aktiv zu bleiben.
    Deshalb ist es reine Heuchelei, um so noch mehr Druck aufbauen zu können, aber gleichzeitig belegt, wie sehr Israel sich weltöffentlich unter Druck befindet.
    Natürlich hofft Olmert auf aktive Beteiligung der USA um so den langersehnten Feldzug gegen den Iran auszurufen.
    Sollte Obama sich darauf einlassen, riskiert er mit aller Macht einen endlosen Krieg der Unzufriedenen an der US- Heimatfront.
    Ist Obama selbst verzweifelt genug, wird er sich einbinden lassen und schwerer noch als Bush den USA den Fangschuss geben.
    Krieg kennt keine Nationalitäten, sondern nur Geld. Kriege werden immer nur Mann gegen Mann ums eigene Überleben geführt, an der Front mit Leichen, Granaten und Elend oder im diplomatischen Sessel bei Cohibas, Kaviar und Champagner.
    Besonders die Friedensengel sind zur Beibehaltung und Intensivierung der Kriege wichtiger als der nominierte Feind.
    Auf alle Fälle zeigt Israel mit der geheuchelten Waffenruhe, das wahre Aggressionspotential und das sollte rückblickend auf die vergangenen 80 Jahre aus der Gesamtschau berücksichtigt werden.
    Jeder Krieg hat nur einen Globalgewinner - das Kapital, der Rest ist das weltweite Heer der Verlierer und Opfer, für was und welchen Größenwahn auch immer!

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    Zitat: ".... da klar ist, dass die Hamas gar nicht anders können als aktiv zu bleiben. Deshalb ist es reine Heuchelei,....."
    Warum kann die Hamas "gar nicht anders" ? DAS ist Heuchelei, denn es GIBT eine Wahl zwischen Frieden oder Gewaltausübung - auch für die Hamas.

    Werter PeterLiebmann, da Sie ja durchaus auch die Verbindung zum Iran feststellen

    wie gefällt Ihnen meine These:
    Hinter Hamhass und Djihad - steht wer? Der Iran? - Der Iran.
    Von wo kommt das Nein zu den ägyptischen Waffenstillstandsvorschlägen?
    Von Hamhass in Gaza?
    Nein, denen tut heute schon alles weh, so wird auf die eingeknüppelt weil sie in vorderster Front ihre Knochen hinhalten dürfen für die Großen im Hintergrund, die Strippenzieher.
    Hamhass in Gaza und die Palästinenser in Gaza sind doch nur Marionetten, Kanonenfutter für die Wahnsinnigen im Hintergrund.
    Sie müssen schlagen und stochern und Israel in Bewegung halten, damit die ihre Bevölkerung vor den terroristischen Angriffen mit Ihrer Militärgewalt schützen.

    Die Gaza- Palästinenser dürfen nicht Luft holen, sie dürfen auch nicht überleben -

    sie müssen allfällig weiter sterben, damit Ihre Hamhass- Führung in Damaskus und deren Auftrag- und Geldgeber im Iran diese schreienden Fotos der massenhaften Märtyrer- Toten der Weltöffentlichkeit schreierisch präsentieren können

    damit die Weltöffentlichkeit den einzig Schuldigen vorgeführt bekommt, natürlich Satan Israel

    und niemand redet mehr von den Auftraggebern und dem Wahnsinnsprogramm, dem das alles nur einzig und allein dient:

    dem Atomwaffenprogramm des Iran.

    Menschliche Schutzschilde als Ablenkungsoffensive für das Atomwaffenprogramm im Iran -

    denn darüber spricht heute niemand mehr.

    Ich glaube aber nicht, dass Israel das aus dem Auge verliert -

    so einfach, wie die blindwütigen Hasspropheten aus 1001 Nacht sich das vorstellen, tickt die Welt heute nicht mehr.

    Ich glaube schon, dass Israel auch dafür noch genug Power in der Hinterhand hat um dieser menschen- und völkerverachtende Terror -Riege ins schmutzige Handwerk zu pfuschen.

    Ich glaube nicht, dass Israel sich so blind einfach von der Weltkarte wegpusten lässt.

    Dem stehe die hohe israelische Intelligenz entgegen, die sie schon oft genug gezeigt haben. Und seine gottgesegnete Militärmacht, mit der Israel seine Bevölkerung bisher gegen jeden Vernichtungskrieg vor der völligen Liquidierung schützen konnte.

    Als Opfer auf dem Schlachtfeld bleiben wieder einmal, wie bisher bei jedem arabischen Feldzug, die palästinensischen Zivilisten die ihren Brüdern wieder einmal nur als Stellverteter - Opfer dienen dürfen.

    Und sie erkennen das wieder nicht, zumindest im Gaza.

    Zitat: ".... da klar ist, dass die Hamas gar nicht anders können als aktiv zu bleiben. Deshalb ist es reine Heuchelei,....."
    Warum kann die Hamas "gar nicht anders" ? DAS ist Heuchelei, denn es GIBT eine Wahl zwischen Frieden oder Gewaltausübung - auch für die Hamas.

    Werter PeterLiebmann, da Sie ja durchaus auch die Verbindung zum Iran feststellen

    wie gefällt Ihnen meine These:
    Hinter Hamhass und Djihad - steht wer? Der Iran? - Der Iran.
    Von wo kommt das Nein zu den ägyptischen Waffenstillstandsvorschlägen?
    Von Hamhass in Gaza?
    Nein, denen tut heute schon alles weh, so wird auf die eingeknüppelt weil sie in vorderster Front ihre Knochen hinhalten dürfen für die Großen im Hintergrund, die Strippenzieher.
    Hamhass in Gaza und die Palästinenser in Gaza sind doch nur Marionetten, Kanonenfutter für die Wahnsinnigen im Hintergrund.
    Sie müssen schlagen und stochern und Israel in Bewegung halten, damit die ihre Bevölkerung vor den terroristischen Angriffen mit Ihrer Militärgewalt schützen.

    Die Gaza- Palästinenser dürfen nicht Luft holen, sie dürfen auch nicht überleben -

    sie müssen allfällig weiter sterben, damit Ihre Hamhass- Führung in Damaskus und deren Auftrag- und Geldgeber im Iran diese schreienden Fotos der massenhaften Märtyrer- Toten der Weltöffentlichkeit schreierisch präsentieren können

    damit die Weltöffentlichkeit den einzig Schuldigen vorgeführt bekommt, natürlich Satan Israel

    und niemand redet mehr von den Auftraggebern und dem Wahnsinnsprogramm, dem das alles nur einzig und allein dient:

    dem Atomwaffenprogramm des Iran.

    Menschliche Schutzschilde als Ablenkungsoffensive für das Atomwaffenprogramm im Iran -

    denn darüber spricht heute niemand mehr.

    Ich glaube aber nicht, dass Israel das aus dem Auge verliert -

    so einfach, wie die blindwütigen Hasspropheten aus 1001 Nacht sich das vorstellen, tickt die Welt heute nicht mehr.

    Ich glaube schon, dass Israel auch dafür noch genug Power in der Hinterhand hat um dieser menschen- und völkerverachtende Terror -Riege ins schmutzige Handwerk zu pfuschen.

    Ich glaube nicht, dass Israel sich so blind einfach von der Weltkarte wegpusten lässt.

    Dem stehe die hohe israelische Intelligenz entgegen, die sie schon oft genug gezeigt haben. Und seine gottgesegnete Militärmacht, mit der Israel seine Bevölkerung bisher gegen jeden Vernichtungskrieg vor der völligen Liquidierung schützen konnte.

    Als Opfer auf dem Schlachtfeld bleiben wieder einmal, wie bisher bei jedem arabischen Feldzug, die palästinensischen Zivilisten die ihren Brüdern wieder einmal nur als Stellverteter - Opfer dienen dürfen.

    Und sie erkennen das wieder nicht, zumindest im Gaza.

    • helgam
    • 18.01.2009 um 13:21 Uhr

    Jeder Krieg ist ein Verbrechen. Wie kann ein angeblich jüdisch-christliches Land das Vorrecht nehmen, diese Welt in gut und böße einzuteilen?
    Sind die Zionisten für immer vom guten Gott abgefallen?
    Hören Sie die Schreie aus Palästina in ihrem Größenwahnsinn nicht?
    http://www.youtube.com/wa...

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    • otto_B
    • 18.01.2009 um 14:11 Uhr

    Die Zionisten sind nicht vom guten Gott abgefallen. Sie stehen nur ein deutliches Stück weiter vorn als wir an der Front.
    Oder wie ist es sonst zu verstehen, wenn sie in ihrem Krieg gegen die Hamas selbst von mehreren arabischen Staaten hinter vorgehaltener Hand Zustimmung erhalten?
    ......der zaun um Gaza wird ja nicht nur von den Israelis allein dicht gehalten.......

    Wie schon Schmidt sagte: ......mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen.......
    Die Frage nach einer umfassenden Friedenslösung ist eine andere. Vielleicht ist die Hamas ja wirklich eine politische Kraft, mit der man nicht verhandeln kann? Der ägyptische Staat verhandelt ja auch nicht mit den Moslembrüdern.......

    • otto_B
    • 18.01.2009 um 14:11 Uhr

    Die Zionisten sind nicht vom guten Gott abgefallen. Sie stehen nur ein deutliches Stück weiter vorn als wir an der Front.
    Oder wie ist es sonst zu verstehen, wenn sie in ihrem Krieg gegen die Hamas selbst von mehreren arabischen Staaten hinter vorgehaltener Hand Zustimmung erhalten?
    ......der zaun um Gaza wird ja nicht nur von den Israelis allein dicht gehalten.......

    Wie schon Schmidt sagte: ......mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen.......
    Die Frage nach einer umfassenden Friedenslösung ist eine andere. Vielleicht ist die Hamas ja wirklich eine politische Kraft, mit der man nicht verhandeln kann? Der ägyptische Staat verhandelt ja auch nicht mit den Moslembrüdern.......

  6. Zitat: ".... da klar ist, dass die Hamas gar nicht anders können als aktiv zu bleiben. Deshalb ist es reine Heuchelei,....."
    Warum kann die Hamas "gar nicht anders" ? DAS ist Heuchelei, denn es GIBT eine Wahl zwischen Frieden oder Gewaltausübung - auch für die Hamas.

  7. ist die Hamas ganz schnell weg vom Fenster denn ausser immer mehr Kriegshetzerei und Aufforderungen sich als Selbstmord-Attentaeter zu melden hat diese Partei der islamischen Fanatiker nichts vorzuweisen.

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    ja wohl doch zu bieten.
    Denn die Hamas hat es immerhin geschafft, den Widerstand gegen eine hoch-
    gerüstete moderne Armee wochenlang aufrechtzuerhalten.
    Zu den realen Kräfteverhältnissen: Israel verfügt über rund 1000 Flugzeuge, rund 300 Hubschrauber und 34.000 Personen in den Luftstreitkräften. Gaza hat dem nichts dergleichen. Israel hat eine Marine mit rund 70 Wasserfahrzeugen, die von insgesamt 20.000 Mann bedient werden. Gaza verfügt über einige Fischerboote. Israel verfügt über rund 4000 Panzer. Gaza hat keinen einzigen. Israel verfügt über weitere 7000 bewaffnete Fahrzeuge, Gaza hat immerhin 50 Jeeps, die derzeit mit Krankentransporten überlastet sind.
    Israel verfügt über rund 2500 Artillerie-Geschosse modernster Bauart und Gaza hat einige selbstgebastelte Geschosse. Israel verfügt über eine reguläre Armee von 150.000 Soldaten und weiteren 350.000 Reservisten. Die Kämpfer im Gaza dürften bei 5.000-10.000 liegen. Dass Israel nebenbei auch noch über Atomwaffen, biologische Waffen, Chemiewaffen, Sateliten usw. verfügt, und in Gaza nichts von dem vorhanden ist. ist ebenfalls bekannt.
    Goliath war ein Winzling im Vergleich zu Israel.
    Vielleicht sollte man die Leistung der Hamas-Kämpfer einmal unter diesen Umständen betrachten.

    ja wohl doch zu bieten.
    Denn die Hamas hat es immerhin geschafft, den Widerstand gegen eine hoch-
    gerüstete moderne Armee wochenlang aufrechtzuerhalten.
    Zu den realen Kräfteverhältnissen: Israel verfügt über rund 1000 Flugzeuge, rund 300 Hubschrauber und 34.000 Personen in den Luftstreitkräften. Gaza hat dem nichts dergleichen. Israel hat eine Marine mit rund 70 Wasserfahrzeugen, die von insgesamt 20.000 Mann bedient werden. Gaza verfügt über einige Fischerboote. Israel verfügt über rund 4000 Panzer. Gaza hat keinen einzigen. Israel verfügt über weitere 7000 bewaffnete Fahrzeuge, Gaza hat immerhin 50 Jeeps, die derzeit mit Krankentransporten überlastet sind.
    Israel verfügt über rund 2500 Artillerie-Geschosse modernster Bauart und Gaza hat einige selbstgebastelte Geschosse. Israel verfügt über eine reguläre Armee von 150.000 Soldaten und weiteren 350.000 Reservisten. Die Kämpfer im Gaza dürften bei 5.000-10.000 liegen. Dass Israel nebenbei auch noch über Atomwaffen, biologische Waffen, Chemiewaffen, Sateliten usw. verfügt, und in Gaza nichts von dem vorhanden ist. ist ebenfalls bekannt.
    Goliath war ein Winzling im Vergleich zu Israel.
    Vielleicht sollte man die Leistung der Hamas-Kämpfer einmal unter diesen Umständen betrachten.

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