Gleichberechtigung Merkel will mehr Frauen in Führungsetagen
Die Kanzlerin fordert die deutschen Konzerne in der ZEIT auf, mehr Vorstandsposten mit Frauen zu besetzen. Die Männer ermuntert sie, stärker über ihre Rolle nachzudenken
"In den Dax-Unternehmen haben wir nur zwei Frauen im Vorstand: bei Siemens und der Bahn. Das bedauere ich", sagte Merkel in dem Gespräch mit der ZEIT. "Was die Gleichberechtigung betrifft, ist die Wirtschaft immer noch der geschlossenste Bereich der Gesellschaft.“
Eine Frauenquote für die Wirtschaft lehnte Merkel allerdings ab: „Ich sehe das nicht als Aufgabe für den Gesetzgeber, sondern als Aufgabe der Wirtschaft selbst.“ Die Bundeskanzlerin fügte hinzu, sie sei überzeugt, „dass sich da aus dem Eigeninteresse der Wirtschaft in absehbarer Zeit einiges ändern wird“.
Merkel forderte, die Männer sollten in der Debatte um die Gleichberechtigung aktiver werden. Der Feminismus werde "die Gleichberechtigung nicht erreichen. Deshalb gehören Männer auch zu dieser Debatte.“
Merkel sagte, sie glaube, „dass es in absehbarer Zeit eine verstärkte Diskussion unter Männern über ihre Rolle in der Familie und der Gesellschaft geben wird, weil auch sie in eine neue Rolle hineinwachsen. Frauen sind eher daran gewöhnt, über ihr Frausein zu sprechen.“
- Datum 21.01.2009 - 16:41 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 18
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Entschuldigung, aber das kam sehr spontan. Was soll das bitte unmittelbar nach der Hessenwahl und Obama's Vereidigung? Haben wir sonst keine Probleme? Dass eine Frau im Bahnvorstand ist hat an Mehdorns Unfähigkeit nichts geändert.
Guten Morgen Herr Bernauhelm.
Welcher Termin wäre Ihnen denn recht für derartige Anregungen der Kanzlerin?
Sie will mehr Frauen in den Führungsetagen? Was soll das? Sie sorgt doch dafür , daß die Frauen immer noch ca. 25% weniger Lohn erhalten. Dies bedeutet, die Löhne, außer für Politiker und Wirtschaftsführer, sollen noch mehr gesenkt werden.
Es ist schon interessant. Nachdem Frau Merkel ohne jede Frauensolidarität zugelassen hat, dass ihre männlichen Freunde aus Politik, Wirtschaft und Kulturindustrie Frau Ypsilanti wegbeißen konnten (widerlich, diese männlichen Kampfhunde!), damit HERR Koch sein Comeback feiern konnte als brutalstmöglicher Exekutor der Befehle der Flughafen- und Kraftwerkbetreiber, fordert sie "mehr Frauen in den Führungsetagen"!
Gelungene Satire! Wo Lügilanti doch mehrheitlich von Frauen (Metzger, Everts, Tesch) weggebissen wurde...
Gelungene Satire! Wo Lügilanti doch mehrheitlich von Frauen (Metzger, Everts, Tesch) weggebissen wurde...
"Merkel will mehr Frauen in Führungsetagen"
Schön, das ist also ihre Meinung...
Ich für meinen Teil wünsche mir mehr Kompetenz - in den Kanzler- und sonstigen Führungsetagen.
Genau so ist es. Mehr Kompetenz - und zwar unabhängig vom biologischen Phänotyp!
Genau so ist es. Mehr Kompetenz - und zwar unabhängig vom biologischen Phänotyp!
Ich finde es nicht gut das Frauen im Berufsleben was Bezahlung angeht merkbar weniger Gehalt bekommen oder nicht ernst genommen werden. Das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Desweiteren ist es immer noch so das Frauen im Berufsleben sich mehr behaupten müssen. Dazu kommt neben dem üblichen Neid und Missgunst noch oft noch Verunglimpfung der Person ("das ist doch eine Zicke" u.a.).
Was aber überhaupt nicht vertretbar ist wenn jemand sein Geschlecht als Freifahrtschein benutzt. Siehe Ypsilanti...
Frau Ypsilanti hat sich selber disqualifiziert und ganz nebenbei politischen Selbstmord betrieben und das wäre auch nicht anders ausgegangen wenn es Herr Ypsilanti gewesen wäre. Warum sollte Frau Merkel Frauensolidarität bei einem politischen Konkurenten bekunden? Das würde ja implizieren das Frau Ypsilanti nur ihre politische Position inne hat weil sie FRAU Ypsilanti ist und die Kritik nicht rechtfertigt weil sie FRAU Ypsilanti ist. Qualifiaktion sollte immer noch maßgebend sein für Personenentscheidung und so ist es nun auch in Hessen.
"Was aber überhaupt nicht vertretbar ist wenn jemand sein Geschlecht als Freifahrtschein benutzt. "
ich frage mich schon, welche Sorte Fahrschein - sofern man tasächlich gewillt ist, sein Geschlecht als Fahrtausweis zu benutzen - da die günstigste wäre. Und dann komme ich darauf, dass es schon der Freifahrtschein sein muss, weil man mit dem noch em ehesten die Chance hat, in Ruhe gelassen zu werden. Wieso? Na ja, wenn Sie Ihr Geschlecht als voll bezahlten oder ermäßigten Fahrschein benutzen, bekommen Sie es doch gelocht, abgestempelt oder sonstwie entwertet. Wer kann das wollen? In Gegenwart dieser Möglichkeiten gibt es doch nur zwei wirklich akzeptable Alternativen: Geschlecht als Freifahrtschein, den muss man nur nach Aufforderung vorzeigen, oder Geschlecht garnicht als Fahrschein verwenden.
"Dazu kommt neben dem üblichen Neid und Missgunst noch oft noch Verunglimpfung der Person ("das ist doch eine Zicke" u.a.)."
Diese Bonbons gibt es natürlich für Männer gleichermaßen ("dieser A*schkrieche", "der kann ja nix, ist menschlich total "xy" ...)
"Was aber überhaupt nicht vertretbar ist wenn jemand sein Geschlecht als Freifahrtschein benutzt. "
ich frage mich schon, welche Sorte Fahrschein - sofern man tasächlich gewillt ist, sein Geschlecht als Fahrtausweis zu benutzen - da die günstigste wäre. Und dann komme ich darauf, dass es schon der Freifahrtschein sein muss, weil man mit dem noch em ehesten die Chance hat, in Ruhe gelassen zu werden. Wieso? Na ja, wenn Sie Ihr Geschlecht als voll bezahlten oder ermäßigten Fahrschein benutzen, bekommen Sie es doch gelocht, abgestempelt oder sonstwie entwertet. Wer kann das wollen? In Gegenwart dieser Möglichkeiten gibt es doch nur zwei wirklich akzeptable Alternativen: Geschlecht als Freifahrtschein, den muss man nur nach Aufforderung vorzeigen, oder Geschlecht garnicht als Fahrschein verwenden.
"Dazu kommt neben dem üblichen Neid und Missgunst noch oft noch Verunglimpfung der Person ("das ist doch eine Zicke" u.a.)."
Diese Bonbons gibt es natürlich für Männer gleichermaßen ("dieser A*schkrieche", "der kann ja nix, ist menschlich total "xy" ...)
Genau so ist es. Mehr Kompetenz - und zwar unabhängig vom biologischen Phänotyp!
Danke....mein Bedarf mich mit Frau Ypsilanti zu solidarisieren, hält sich ebenfalls sehr in Grenzen. Sowohl sie als auch Frau Simonis haben sich durch erschreckenden Dilletantismus und nicht durch ihr Geschlecht disqualifizert. Ich als Frau finde es sehr wichtig, dass man an weibliche und an männliche Politiker die gleichen Parameter was Kompetenz anbelangt anlegt. Alles andere ist heuchlerisch.
Danke....mein Bedarf mich mit Frau Ypsilanti zu solidarisieren, hält sich ebenfalls sehr in Grenzen. Sowohl sie als auch Frau Simonis haben sich durch erschreckenden Dilletantismus und nicht durch ihr Geschlecht disqualifizert. Ich als Frau finde es sehr wichtig, dass man an weibliche und an männliche Politiker die gleichen Parameter was Kompetenz anbelangt anlegt. Alles andere ist heuchlerisch.
Danke....mein Bedarf mich mit Frau Ypsilanti zu solidarisieren, hält sich ebenfalls sehr in Grenzen. Sowohl sie als auch Frau Simonis haben sich durch erschreckenden Dilletantismus und nicht durch ihr Geschlecht disqualifizert. Ich als Frau finde es sehr wichtig, dass man an weibliche und an männliche Politiker die gleichen Parameter was Kompetenz anbelangt anlegt. Alles andere ist heuchlerisch.
Nachdem die "SPD-Rebellen" Ypsilanti scheiten ließen, war u.a. Peter Hahne bei Kerner.
Er äußerte zum Thema dann etwas in der Art wie "... ja, naja, der Mann, was solls. Aber die drei Frauen, die da so beschimpft wurden - wo waren da eigentlich die Frauenrechtler!?"
Hä?
Soso, Herr Hahne das ist ja mal zutiefst christlich. Frauen, die in die Politik gehen, sollen also nicht mit Kritik rechnen dürfen, sondern dann nach "den Frauenrechtlern" rufen?
Herr Hahne, in der Politik geht es um Macht.
Nachdem die "SPD-Rebellen" Ypsilanti scheiten ließen, war u.a. Peter Hahne bei Kerner.
Er äußerte zum Thema dann etwas in der Art wie "... ja, naja, der Mann, was solls. Aber die drei Frauen, die da so beschimpft wurden - wo waren da eigentlich die Frauenrechtler!?"
Hä?
Soso, Herr Hahne das ist ja mal zutiefst christlich. Frauen, die in die Politik gehen, sollen also nicht mit Kritik rechnen dürfen, sondern dann nach "den Frauenrechtlern" rufen?
Herr Hahne, in der Politik geht es um Macht.
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