Urteil in China Todesstrafe im Milchpulver-Skandal
Im Prozess um Melamin verseuchtes Babymilchpulver sind zwei Männer zum Tode verurteilt worden. 300.000 Kleinkinder waren schwer erkrankt, mindestens sechs Babys starben

© China Photos/Getty Images
Gepanschte Milch ist lebensgefährlich
Ein Gericht in der Stadt Shijiazhuang in der Provinz Hebei verurteilte die Chefin des verwickelten Milchunternehmens Sanlu, Tian Wenhu, zu lebenslanger Haft. Zwei weitere Angeklagte erhielten ebenfalls lebenslange Haftstrafen. Eine der verhängten Todesstrafen wurde auf zwei Jahre ausgesetzt und kann dann in lebenslange Haft umgewandelt werden.
Insgesamt 21 Verantwortliche mussten sich vor dem Gericht verantworten, nachdem fast 300.000 Kleinkinder durch gepanschte Milch an Nierensteinen erkrankt waren, sechs Babys starben.
Den zum Tode verurteilten Angeklagten wurde angelastet, aus Profitgier mit der Industriechemikalie Melamin sogenanntes "Proteinpuder" produziert und verkauft zu haben. Damit wurde das Milchpulver versetzt, um einen höheren Eiweißgehalt vorzutäuschen. Melamin ist eine Chemikalie, die zur Kunststoffherstellung und in Düngemitteln verwendet wird. Sie verursacht Nierenerkrankungen.
Neben den 21 Angeklagten sind in dem Skandal 39 weitere Verdächtige in Haft. Rund zwei Dutzend Milchunternehmen sind in den lange vertuschten Skandal verwickelt.
- Datum 22.01.2009 - 11:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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geht kein Gammelfleischproduzent hinter Gitter.
Ist das so?
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Ich gehe, damit ich wiederkommen kann.
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wenn man den Produzenten dieser Produkte dazu verdonnert ihre eignen Produkte zu essen und trinken?
wenn sie zu einer hohen Freiheitsstrafe verdonnert würden. Haftbedingungen: (Ruhig normales) Milchpulver als täglichen Getränkezusatz und morgens, mittags und abends einen Fernsehbericht über ein anderes der 300 000 erkrankten Kinder, bzw. ihre Schicksale.
wenn sie zu einer hohen Freiheitsstrafe verdonnert würden. Haftbedingungen: (Ruhig normales) Milchpulver als täglichen Getränkezusatz und morgens, mittags und abends einen Fernsehbericht über ein anderes der 300 000 erkrankten Kinder, bzw. ihre Schicksale.
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