Monsanto Doppelte Erträge durch Gentechnik
"Wir trauen uns zu, die Erträge bei Mais, Soja und Baumwolle in den nächsten 20 Jahren zu verdoppeln", sagte Monsanto-Chef Hugh Grant im Interview mit der ZEIT
Der amerikanische Konzern Monsanto will mittels Gentechnik bei den wichtigsten Feldfrüchten in den kommenden zwei Jahrzehnten die Erträge deutlich vergrößern. Die von ihm genannten Ziele seien "nicht überambitioniert, sondern ein erreichbares Ziel", sagte der Chef des größten Gentechnikkonzerns der Welt.
Der Konzern aus St. Louis hat sich auf die Züchtung von herbizidtolerantem Saatgut mit gleichzeitig eingebauten Insektenvernichtungsmittel spezialisiert. Diese Pflanzen sparen dem Bauern Arbeit, zeichneten sich in der Vergangenheit jedoch eher durch besonders niedrige Erträge aus. Beim Soja etwa lagen diese um bis zu 15 Prozent unter denen konventioneller Sorten.
Erst nach jahrelangen Züchtungsanstrengungen gelang es Monsanto jüngst, mit seinen Körnern ertragsmäßig zur konventionellen Konkurrenz aufzuschließen.
Das vollständige Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe der ZEIT. Ab Donnerstag am Kiosk.
- Datum 21.01.2009 - 17:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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natürlicher Bestände und Sorten. Das Geschäftsmodell macht auch anders gar keinen Sinn - fortwährende Abhängigkeit vom Lieferanten des Saatgutes. Eigentlich gehört diese Firma geächtet und zerstört.
deswegen werde ich mir die Zeit kaufen, nicht nur deswegen, es ist die Beste Wochenzeitung die ich kenne und lese sie am liebsten während längerer Zugfahrten.
Wie es wohl ist einem Verbrecher wie dem Monsanto Chef (wie hies doch gleich die Chemikalie, ja Agent Orange, unter dem Gift leiden Vietnamesen heute noch) gegenüber zu sitzen. Dieser Konzern will die Menschheit mit Nahrung versorgen? Es ist eine Horrorvorstellung, ich bezweifle nähmlich das die Forscher und Verkäufer von Monsanto menschliche Wesen sind, mir scheint es sind eher Zombies, die die ganze Menschheit in solche verwandeln möchte.
Aber wer weiß, vielleicht gleicht sich die Negativität die durch diesen Konzern in die Welt kam durch positive Produkte in der Zukunft aus. Auf alle Fälle ist mehr als Vorsicht geboten bei diesem Konzern, genaueste Prüfung unabhängiger Wissenschaftler und Studien über die tatsächlichen Auswirkungen genmanipulierter Nahrung.
Ich finde es erschütternd, daß eine renommierte Zeitung, wie die Zeit, sich dafür hergibt, Werbeartikel für Monsanto, die für ihre ans kriminelle grenzenden Geschäftspraktiken berüchtigt sind, zu veröffentlichen. Mit den gleichen leeren Versprechungen versucht Monsanto seit Jahren die Gentechnik in Europa, gegen den Willen der Bevölkerung, durchzudrücken, auch hier wird auf allen politischen Ebenen gekungelt, um endlich das große Geld zu verdienen. Würde mich freuen, wenn die Zeit auch mal Kritiker der Gentechnik, wie z.B. Christoph Then, genauso ausführlich zu Wort kommen ließe.
...demnächst hier als Beilage zu erhalten.
Da hilft nur ARTE:
http://www.youtube.com/wa...
Hf
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