Obamas Amtseid "Er wird ein guter Präsident"Seite 2/2

"Wir feiern heute Amerikas Erneuerung", sagt Barack Obama zum Abschluss der Veranstaltung, die den Spagat zwischen Popkonzert und Geschichtsstunde versucht. "Was heute zählt, ist nicht all der Stein und der Marmor, sondern, was den Raum dazwischen einnimmt: ihr."

Körperlich erfahrbar wird das Veranstaltungsmotto "We Are One" dann nach der Show: Rund 300.000 Besucher, so berichten Medien, schieben sich durch die weiträumig abgesperrte und abgezäunte Stadt, Schulter an Schulter, Rucksack an Bauch. Immer wieder kommt die Menge zum Stehen. An eine Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist lange nicht zu denken, obwohl Busse und Bahnen häufiger fahren als üblich.

Die Washingtoner U-Bahn gibt erst dreieinhalb Stunden nach Veranstaltungsende Entwarnung, für den Straßenverkehr sieht es noch schlechter aus: Ein Krankenwagen im Einsatz kommt nur im Schritttempo durch die Massen. Ein weiterer stößt auf der als Notausfahrt gekennzeichneten 17. Straße auf eine Komplettsperrung. Hier soll der Präsident passieren. Für die Ambulanz ist kein Durchkommen, sie fährt zurück in die Menge.

Zur morgigen öffentlichen Vereidigung mit anschließender Parade werden bis zu zwei Millionen Menschen erwartet.

 
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