Das Modell Obama Charismatiker und Pragmatiker

Hat Amerikas neuer Präsident das Patentrezept für modernes Regieren gefunden? Ob seiner Kompromissbereitschaft wird die US-Linke bereits unruhig

Nach den acht bedrückenden Jahren der finstersten amerikanischen Nachkriegsregierung ist die elegante Pose und die rhetorische Poesie des neuen Präsidenten eine Wohltat. Und sie ist es auch im Kontrast zu unserem europäischen Führungspersonal. Barack Hussein Obama setzt als Darsteller und Redner neue Standards. Er fasziniert, nicht nur die eigenen Landsleute. Der Mann sammelt weltweit Unterstützung, die Zahl seiner Sympathisanten rund um den Globus übersteigt inzwischen vermutlich die seiner Mitbürger.

Nun aber, nach der Botschaft des glaubwürdigen Wandels (Change we believe in) und des demokratischen Selbstvertrauens (Yes, we can) folgt die Zeit der Prosa und des Alltags. Rezession, Arbeitslosigkeit und Finanzdesaster, Hamas, Palästina und Guantánamo.

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Wie Obama beim Ausmisten, Aufräumen und Aufbauen ans Werk geht, wird genau studiert werden. Dabei gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten, wie immer: Es kann schiefgehen oder klappen. Entweder wird Obamas Auftritt zum abschreckenden Lehrstück darüber, wie einmal mehr die Gutwilligen und Gerechten an den widrigen Verhältnissen scheitern. Der daraus resultierende politische Rückschlag für die progressiv-liberale Mitte wäre zweifellos über Amerika hinaus wirksam.

Die Alternative: Die Operation Change gelingt und daraus entsteht endlich das neue Modell der viel zitierten Good Governance, der Kunst effizienten, demokratischen Regierens, wonach seit Menschengedenken gesucht wird wie nach dem Stein der Weisen. Auch das würde sofort begierige Nachahmer finden. Vielleicht sogar in Deutschland.

Obama und seine fixe Kommunikationstruppe haben schon vor dem Start an dem Modell gebastelt, mit dem der neue Präsident seinem Veränderungsprojekt Rückenwind verschaffen will. Es soll ein Methodenmix aus Graswurzelbewegung und repräsentativer Demokratie sein. Seine Reformen will Obama nicht nur im Kongress und gegenüber den außerparlamentarischen Lobbyisten in Washington vertreten, er will nicht zuletzt seine Anhänger draußen im Land dafür mobilisieren. Washington geht alle an! Oder besser: "Der Wandel seid ihr!" Die Helfer sollen draußen – wie im Wahlkampf – im Kiez, im Job, in den Malls für den Wandel werben, den Change unter die Leute bringen, unwilligen Abgeordneten ihres Wahlkreises die Meinung sagen, zur Not die Hölle heiß machen.

Das Erfolgsrezept könnte Eigenleben entwickeln. Denn genauso kann die Basis auch den Präsidenten, für den sie sich im Wahlkampf die Hacken abgelaufen hat, an seine Zusagen erinnern. Vor allem Progressives, Amerikas zersplitterte, aber nicht ganz einflusslose Linke, ist dem gegenüber nicht abgeneigt. Progressive Blogger, Journalisten und Aktivisten rumoren im Internet bereits besorgt über Obamas aus ihrer Sicht bedenklichen Pragmatismus.

Seine neuerdings lauter geäußerte Mahnung, sich angesichts der aktuellen Probleme nicht "ideologisch" einzuengen, macht viele Aktivisten nervös. Dieser B(a)rackmatismus erinnert sie zur sehr an Bill Clinton, der seine an Europa orientierten sozialpolitischen Visionen in kürzester Zeit begraben hatte und mit den Republikanern eine Art Große Koalition bildete. In der Zeitschrift The Progressive zitiert ein Autor den legendären Franklin D. Roosevelt, der 1932 nach seinem Wahlsieg in einem Gespräch mit Gewerkschaftern über deren Forderungen gesagt habe: "Ich bin eurer Meinung. Ich möchte das machen. Nun sorgt dafür, dass ich es mache." Die Analogie: Obama verstehe durchaus, was jetzt zu tun sei. Vermutlich möchte er es auch tun. "Sorgen wir dafür, dass er es tut."

Leser-Kommentare
  1. Ich stand BARACK OBAMA immer schon recht kritisch gegenüber. Er ist mir einfach zu charismatisch und tritt auf wie ein Pop-Star. Es ist eine Zeit allergrößter Probleme und da komme ich mit den historischen Vorbildern wie F.D. Roosevelt und Winston Churchill sehr viel besser klar, denn diese hatten ein Leben voller Rückschläge bereits hinter sich, bevor das Schicksal ihnen titanische Aufgaben zur Lösung präsentierte (den charismatischen "Bösewicht" ADOLF HITLER zu bezwingen!). Andrerseits haben wir keine andere Wahl als BARACK OBAMA die dringend nötigen Erfolge zu wünschen. Alle Menschen dieser Welt brauchen ihn (wir sind mitten in einer schlimmen Weltwirtschaftskrise!).

    Herzliche Grüsse aus HILDESHEIM!

    Klaus Metzger

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    Ich wuerde auch einen Presidenten bevorzugen, der ohne Popstar-Auftritte auskommt. Das setzt aber eine Bevoelkerung vorraus, die Kompetenz auch ohne solche Autritte anerkennt und und sich von konkurrierenden Kandidaten, die gezwungen sind, so aufzutreten, weil sie inhaltlich nicht viel zu bieten haben, nicht irritieren laesst. Das ist nicht der Fall und deswegen finde ich es in gewisser Weise pragmatisch, dass Obama diesen Weg einschlaegt, weil er so am ehesten auf die Unterstuetzung seines Volkes zaehlen kann. Dabei hilft ihm natuerlich sein Charisma.
    Aber man muss ihm fairerweise anerkennen, dass er nicht nur auf Oberflaechlichkeiten setzt. Wer den Wahlkampf intensiv verfolgt hat, sollte schon auch inhaltlich einiges mitbekommen haben. Intellektuell kann man sich nicht beklagen.
    Sie sprechen allerdings die mangelnde Erfahrung an. Mehr Erfahrung mit Rueckschlaegen ist immer besser, aber ein selbstkritischer Charakter kann das mit Hilfe erfahrener Berater und Ministern teilweise kompensieren. Genau das gibt Obama vor, zu tun. Und es gibt keine Anzeichen dafuer, dass er es nicht auch wirklich tut.

    Und wer wuerde Ihrer Vorstellung eines guten Presidenten genuegen?

    Wer bietet hohe akademische Qualifikationen, Weltoffenheit, Progressivitaet, Toleranz, einen Willen ehrlich, fair und selbstkritisch zu sein, dazu noch jugendliche Flexibilitaet, aber auch viel Erfahrung mit Rueckschlaegen? Ausserdem sollte er in der Lage sein, einen "Draht" zu dem amerikanischen Volk und am besten auch noch zum Rest der Welt zu haben, den die USA immer noch dominieren.
    Ich kenne keine Person, die diesen Anforderungen, die ich an einen naeherungsweise optimalen Presidenten stellen wuerde, vollstaendig erfuellt.
    Aber Barack Obama kommt dem schon verdaechtig nahe, nur bei der Erfahrung hapert es noch. Jedenfalls kenne ich keinen anderen, der dem Optimum naeher kommt. Etwa John McCain? Oder Hillary Clinton?
    Jetzt heisst es, abzuwarten, ob er diesen Standards auch ueber seine Rhetorik hinaus gerecht wird.
    Jedenfalls frage ich mich wer etwas bewegen kann, wenn nicht Obama mit seiner International gepraegten Elite-Regierung.

    • Aenas
    • 21.01.2009 um 13:01 Uhr

    Ich will zwar kein schlechte Schlagzeilen hervorrufen, aber die wirkliche Krise wird, aller Wahrscheinlichkeit, erst kommen, in Bezug auf die FED und ihre Zinspolitik... :(
    p.s. Ich kann mich natürlich, bzw. hoffenltich, auch irren!!

    Ich wuerde auch einen Presidenten bevorzugen, der ohne Popstar-Auftritte auskommt. Das setzt aber eine Bevoelkerung vorraus, die Kompetenz auch ohne solche Autritte anerkennt und und sich von konkurrierenden Kandidaten, die gezwungen sind, so aufzutreten, weil sie inhaltlich nicht viel zu bieten haben, nicht irritieren laesst. Das ist nicht der Fall und deswegen finde ich es in gewisser Weise pragmatisch, dass Obama diesen Weg einschlaegt, weil er so am ehesten auf die Unterstuetzung seines Volkes zaehlen kann. Dabei hilft ihm natuerlich sein Charisma.
    Aber man muss ihm fairerweise anerkennen, dass er nicht nur auf Oberflaechlichkeiten setzt. Wer den Wahlkampf intensiv verfolgt hat, sollte schon auch inhaltlich einiges mitbekommen haben. Intellektuell kann man sich nicht beklagen.
    Sie sprechen allerdings die mangelnde Erfahrung an. Mehr Erfahrung mit Rueckschlaegen ist immer besser, aber ein selbstkritischer Charakter kann das mit Hilfe erfahrener Berater und Ministern teilweise kompensieren. Genau das gibt Obama vor, zu tun. Und es gibt keine Anzeichen dafuer, dass er es nicht auch wirklich tut.

    Und wer wuerde Ihrer Vorstellung eines guten Presidenten genuegen?

    Wer bietet hohe akademische Qualifikationen, Weltoffenheit, Progressivitaet, Toleranz, einen Willen ehrlich, fair und selbstkritisch zu sein, dazu noch jugendliche Flexibilitaet, aber auch viel Erfahrung mit Rueckschlaegen? Ausserdem sollte er in der Lage sein, einen "Draht" zu dem amerikanischen Volk und am besten auch noch zum Rest der Welt zu haben, den die USA immer noch dominieren.
    Ich kenne keine Person, die diesen Anforderungen, die ich an einen naeherungsweise optimalen Presidenten stellen wuerde, vollstaendig erfuellt.
    Aber Barack Obama kommt dem schon verdaechtig nahe, nur bei der Erfahrung hapert es noch. Jedenfalls kenne ich keinen anderen, der dem Optimum naeher kommt. Etwa John McCain? Oder Hillary Clinton?
    Jetzt heisst es, abzuwarten, ob er diesen Standards auch ueber seine Rhetorik hinaus gerecht wird.
    Jedenfalls frage ich mich wer etwas bewegen kann, wenn nicht Obama mit seiner International gepraegten Elite-Regierung.

    • Aenas
    • 21.01.2009 um 13:01 Uhr

    Ich will zwar kein schlechte Schlagzeilen hervorrufen, aber die wirkliche Krise wird, aller Wahrscheinlichkeit, erst kommen, in Bezug auf die FED und ihre Zinspolitik... :(
    p.s. Ich kann mich natürlich, bzw. hoffenltich, auch irren!!

  2. "Der Präsident möchte das Volk hören, mit ihm permanent vernetzt sein. Zugleich aber will er, der Effizienz zuliebe, auch souverän und nach eigenem Ermessen die politischen Entscheidungen treffen."
    Der amerikanische Präsident ist kein Diktator. Er ist eingebunden in ein Netz von Checks and Balances. Die starren Parteigrenzen wie in Deutschland gibt es dort nicht. Er muss sich der Unterstützung bei Demokraten und Republikanern versichern. Zudem geben noch immer die großen Familien den Ton vor und die Unterstützer aus dem Wahlkampf wollen bedacht sein.
    Viel Raum für Souveränität und eigenes Ermessen bleibt nicht. Mal sehen, was er daraus macht. Aus seiner "Macht".

  3. Ich wuerde auch einen Presidenten bevorzugen, der ohne Popstar-Auftritte auskommt. Das setzt aber eine Bevoelkerung vorraus, die Kompetenz auch ohne solche Autritte anerkennt und und sich von konkurrierenden Kandidaten, die gezwungen sind, so aufzutreten, weil sie inhaltlich nicht viel zu bieten haben, nicht irritieren laesst. Das ist nicht der Fall und deswegen finde ich es in gewisser Weise pragmatisch, dass Obama diesen Weg einschlaegt, weil er so am ehesten auf die Unterstuetzung seines Volkes zaehlen kann. Dabei hilft ihm natuerlich sein Charisma.
    Aber man muss ihm fairerweise anerkennen, dass er nicht nur auf Oberflaechlichkeiten setzt. Wer den Wahlkampf intensiv verfolgt hat, sollte schon auch inhaltlich einiges mitbekommen haben. Intellektuell kann man sich nicht beklagen.
    Sie sprechen allerdings die mangelnde Erfahrung an. Mehr Erfahrung mit Rueckschlaegen ist immer besser, aber ein selbstkritischer Charakter kann das mit Hilfe erfahrener Berater und Ministern teilweise kompensieren. Genau das gibt Obama vor, zu tun. Und es gibt keine Anzeichen dafuer, dass er es nicht auch wirklich tut.

    Und wer wuerde Ihrer Vorstellung eines guten Presidenten genuegen?

    Wer bietet hohe akademische Qualifikationen, Weltoffenheit, Progressivitaet, Toleranz, einen Willen ehrlich, fair und selbstkritisch zu sein, dazu noch jugendliche Flexibilitaet, aber auch viel Erfahrung mit Rueckschlaegen? Ausserdem sollte er in der Lage sein, einen "Draht" zu dem amerikanischen Volk und am besten auch noch zum Rest der Welt zu haben, den die USA immer noch dominieren.
    Ich kenne keine Person, die diesen Anforderungen, die ich an einen naeherungsweise optimalen Presidenten stellen wuerde, vollstaendig erfuellt.
    Aber Barack Obama kommt dem schon verdaechtig nahe, nur bei der Erfahrung hapert es noch. Jedenfalls kenne ich keinen anderen, der dem Optimum naeher kommt. Etwa John McCain? Oder Hillary Clinton?
    Jetzt heisst es, abzuwarten, ob er diesen Standards auch ueber seine Rhetorik hinaus gerecht wird.
    Jedenfalls frage ich mich wer etwas bewegen kann, wenn nicht Obama mit seiner International gepraegten Elite-Regierung.

    Antwort auf "Der neue Weg?"
    • Aenas
    • 21.01.2009 um 13:01 Uhr

    Ich will zwar kein schlechte Schlagzeilen hervorrufen, aber die wirkliche Krise wird, aller Wahrscheinlichkeit, erst kommen, in Bezug auf die FED und ihre Zinspolitik... :(
    p.s. Ich kann mich natürlich, bzw. hoffenltich, auch irren!!

    Antwort auf "Der neue Weg?"
  4. 5. Stil

    Aus meiner Sicht geht es in dem Artikel um einen Politikstil, also eine Art und Weise zu regieren.
    Es ist die Idee von Macht UND Hinhören und nicht so sehr die Frage nach einem konkreten Problem. Niemand will scheinbar wahr haben, dass Obama schon jetzt mich, sein Land und die Welt verändert hat. Natürlich muss er sich jetzt beweisen, wie es vor allem wir aus Deutschland sehen.
    Natürlich muss er etwas schaffen, wenn er noch mehr erreichen will. Aber lernen können wir schon jetzt. Und zwar mächtig. In anderen Branchen ist es schon länger klar - es geht um Inszenierung, um Emotionen und Ausstrahlung. "Nur die Fakten" funktioniert mit Menschen eben nicht. Es braucht beides, Motivation und Inhalte.
    Die Herausforderungen werden riesig, aber wann war die Hoffnung eben so groß?

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    Ich gebe Ihnen voellig Recht. Mit dem Bekenntnis der Welt zu Obama hat sie sich auch zu seinen Idealen bekannt und damit die Hoffnung auf eine bessere Welt geweckt. Ohne Hoffnung keine Wille und ohne Wille kein "Change".

    Ich gebe Ihnen voellig Recht. Mit dem Bekenntnis der Welt zu Obama hat sie sich auch zu seinen Idealen bekannt und damit die Hoffnung auf eine bessere Welt geweckt. Ohne Hoffnung keine Wille und ohne Wille kein "Change".

  5. Ich gebe Ihnen voellig Recht. Mit dem Bekenntnis der Welt zu Obama hat sie sich auch zu seinen Idealen bekannt und damit die Hoffnung auf eine bessere Welt geweckt. Ohne Hoffnung keine Wille und ohne Wille kein "Change".

    Antwort auf "Stil"
  6. "Dieser Obama-Effekt, die Partei als "Bewegung", passt nicht ins politische Brauchtum unserer traditionellen Parteien. Da könnte ja jeder kommen."

    Eben. Wo kämen wir denn da hin?

    Die deutschen Parteien wollen keine Bewegung, das würde ja Staub aufwirbeln. Von denen aus könnten auch bloß 5 % zu den Wahlen gehen; Hauptsache, sie selbst haben am Ende genug Mandate und Macht. Und je mehr Politikverdrossenheit, um so unbemerkter läßt sichs mauscheln.

    Die deutschen sind und bleiben Obrigkeitsanhänger - die einen von oben herab tretend, die andern von unten hinauf buckelnd.

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    • oshra
    • 22.01.2009 um 22:36 Uhr

    ich weiss nicht, ob es wirklich so sehr daran liegt, dass die Deutschen sich an Obrigkeiten orientieren.

    Wir haben schlicht keinen Politiker, der auch nur annähernd das Charisma eines Barack Obama hat. Aber ich habe während des Wahlkampfs und auch jetzt zur Amtsübernahme von Barack Obama wahrgenommen, dass viele plötzlich Interesse an Politik gezeigt haben, bei denen ich das bislang nie wahrgenommen hatte.

    Es gibt also Hoffnung, dass auch die Deutschen etwas daraus lernen werden.

    • oshra
    • 22.01.2009 um 22:36 Uhr

    ich weiss nicht, ob es wirklich so sehr daran liegt, dass die Deutschen sich an Obrigkeiten orientieren.

    Wir haben schlicht keinen Politiker, der auch nur annähernd das Charisma eines Barack Obama hat. Aber ich habe während des Wahlkampfs und auch jetzt zur Amtsübernahme von Barack Obama wahrgenommen, dass viele plötzlich Interesse an Politik gezeigt haben, bei denen ich das bislang nie wahrgenommen hatte.

    Es gibt also Hoffnung, dass auch die Deutschen etwas daraus lernen werden.

    • oshra
    • 22.01.2009 um 22:36 Uhr

    ich weiss nicht, ob es wirklich so sehr daran liegt, dass die Deutschen sich an Obrigkeiten orientieren.

    Wir haben schlicht keinen Politiker, der auch nur annähernd das Charisma eines Barack Obama hat. Aber ich habe während des Wahlkampfs und auch jetzt zur Amtsübernahme von Barack Obama wahrgenommen, dass viele plötzlich Interesse an Politik gezeigt haben, bei denen ich das bislang nie wahrgenommen hatte.

    Es gibt also Hoffnung, dass auch die Deutschen etwas daraus lernen werden.

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