Philippinen Rotkreuz-Helfer entführt
Unbekannte haben im Süden der Philippinen drei Mitarbeiter der Hilfsorganisation verschleppt, darunter einen Schweizer und einen Italiener

© Jes Aznar/AFP/Getty Images
Das Rote Kreuz leistet Aufbauhilfe auf den Philippinen
Die Entführung ereignete sich im muslimischen Unruhegebiet im Süden der Philippinen, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Manila mit. Das Team, zu dem auch ein Einheimischer gehört, wurde verschleppt, nachdem es ein Gefängnis besucht hatte, in dem das IKRK bei der Einrichtung einer Abwasseranlage hilft.
In der Region ist die Terrororganisation Abu Sayyaf aktiv. Die Extremisten hatten im Jahr 2000 die deutsche Familie Wallert und andere Touristen verschleppt. Die Familie kam erst nach Wochen und gegen Zahlung eines Lösegeldes frei.
Die Armee habe die Verfolgung der Entführer aufgenommen, sagte Armeesprecher Generalleutnant Nelson Allaga.
- Datum 15.01.2009 - 10:48 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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