Öffentlicher Dienst Der Tarifstreit beginnt
In Berlin verhandeln die Tarifparteien über die Löhne im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaften fordern acht Prozent mehr. Eine schnelle Einigung ist unwahrscheinlich.
Das Theater von 2006 ist kaum noch zu übertreffen: Drei Monate streikten im Frühjahr Beschäftigte der Bundesländer für mehr Geld und gegen längere Arbeitszeiten, der längste Arbeitskampf im öffentlichen Dienst Deutschlands. Jetzt geht es wieder los. Heute beginnen in Berlin die Tarifgespräche für 700 000 Angestellte der Länder und damit mittelbar auch für 1,2 Millionen Beamte; der Abschluss für die nach Tarif Bezahlten wird voraussichtlich übertragen auf die Beamten der Länder und in den Kommunen. Deshalb hat der Tarifkonflikt eine erhebliche Tragweite und wird sicher von umfangreichen Warnstreiks geprägt. Womöglich sogar von einem Arbeitskampf.
Zwischen der zweiten Runde am 26. Januar – da werden die Arbeitgeber ein erstes Angebot vorlegen – und den vorentscheidenden Verhandlungen am 14. und 15. Februar wollen Verdi, Beamtenbund, Polizei- und Lehrergewerkschaft Druck machen auf die Arbeitgeber. Doch wenn es dann Mitte Februar kein Ergebnis gibt, dann lassen die Gewerkschaften abstimmen über einen Arbeitskampf. Und wie 2006 würde sich der Konflikt um die Prozente über Monate hinziehen.
Die Forderung der Gewerkschaften entspricht genau dem Volumen, das sie vor einem Jahr für die Arbeiter und Angestellten bei Bund und Kommunen aufgestellt hatten: acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro und 120 Euro mehr für Azubis. Das Ergebnis für 1,3 Millionen Beschäftigte sah dann so aus: 2008 stiegen die Tarifeinkommen um 3,1 Prozent, außerdem wurde auf jedes Monatsgehalt ein Betrag von 50 Euro aufgeschlagen. 2009 steigen die Tarife um weitere 2,8 Prozent. Dazu gibt es in diesem Jahr für alle noch eine Einmalzahlung von 225 Euro. Schließlich wurden die Ausbildungsentgelte rückwirkend zum 1. Januar 2008 um 70 Euro erhöht.
An diesen Daten orientieren sich die Verhandlungsführer der Gewerkschaften: Verdi-Chef Frank Bsirske und die Vorsitzenden der dbb-Tarifunion für den Beamtenbund, der Lehrer- und der Polizeigewerkschaft. Auf der anderen Seite gibt Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) den Ton an, assistiert von seinen Stellvertretern und Finanzministerkollegen aus Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Die wollen so wenig wie möglich zahlen und führen als Argumente die niedrige Inflationsrate in diesem Jahr und überhaupt die Krise an. Keinesfalls wollen sie sich orientieren an dem Abschluss für Bund und Kommunen: "Die Kommunen haben im vergangenen Jahr einen zu hohen Tarifabschluss gemacht, jetzt laufen ihnen in etlichen Bereichen die Kosten davon", sagte Möllring dem Handelsblatt. "So etwas werden wir in den Ländern nicht zulassen."
- Datum 19.01.2009 - 13:41 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel, 19.01.2009
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Dies mag ein Satz sein welchen man am Stammtisch hören kann.
Das Streikrecht ist kein "Theater" sondern eines der zentralsten Rechte der Arbeitnehmerschaft, in früheren Zeiten hart erkämpft. Die gelangweilte Saturiertheit mit der die Medien schon seit geraumer Zeit über Streiks, und die Sorgen und Nöte jener Arbeitnehmer, berichten ist kaum auszuhalten.
Es muß eine bessere Alternative zu den Flächentariflohnerhöhungen als Verteilungsinstrument für den Produktivitätsfortschritt her. Die ständige, strukturelle Verteuerung des Faktors Arbeit produziert den ökonomischen und gesellschaftlichen Teufelskreis hin auf die Absturzkrise - zu gunsten der nicht-arbeitenden Kapitaleinkommen und der HighTech-Industrie, d.h. des Kapitals. Das Stichwort, das auf die Zusammenhänge weist, heißt 'Rationalisierungs-Peitsche gegen die Arbeitsplätze'.
Wir brauchen eine Rationalisierungs-Peitsche gegen Energie- und Kapitalstock-Einsatz und -Verschwendung. Wir brauchen einen evolutionsprozess-logischen Exoduspfad aus dem Wachstumszwang-Absolutismus vom Typ Kapitalstockmaximierung und Konsumsteigerung. Es ist ökonomischer und systemlogisch-rationaler Wahnsinn, wenn wir wegen der ständigen Tariflohnerhöhungen immer gigantischere Investitions- und Konsum-Verschwendungs-Projekte auflegen müssen, nur um das 2%-Wachstumszwang-Monsterziel erreichen zu können.
Die bessere, ja, geniale Alternative zu den Tariflohnerhöhungen ist ein Zweiteinkommen für Jedermann, das von Steuern auf Energie und auf den Kapitalstock/Anlagevermögen finanziert wird - und mit dessen Steigerung jährlich einen Teil des Produktivitätsfortschritt verteilt wird. Und das garantiert leistungs-gerecht! Wer unter dem Begriff EPIKUR-Lohn googelt, kann sich über diese kapitalismus- und streikfreie Ökonomie informieren lassen.
Es muß eine bessere Alternative zu den Flächentariflohnerhöhungen als Verteilungsinstrument für den Produktivitätsfortschritt her. Die ständige, strukturelle Verteuerung des Faktors Arbeit produziert den ökonomischen und gesellschaftlichen Teufelskreis hin auf die Absturzkrise - zu gunsten der nicht-arbeitenden Kapitaleinkommen und der HighTech-Industrie, d.h. des Kapitals. Das Stichwort, das auf die Zusammenhänge weist, heißt 'Rationalisierungs-Peitsche gegen die Arbeitsplätze'.
Wir brauchen eine Rationalisierungs-Peitsche gegen Energie- und Kapitalstock-Einsatz und -Verschwendung. Wir brauchen einen evolutionsprozess-logischen Exoduspfad aus dem Wachstumszwang-Absolutismus vom Typ Kapitalstockmaximierung und Konsumsteigerung. Es ist ökonomischer und systemlogisch-rationaler Wahnsinn, wenn wir wegen der ständigen Tariflohnerhöhungen immer gigantischere Investitions- und Konsum-Verschwendungs-Projekte auflegen müssen, nur um das 2%-Wachstumszwang-Monsterziel erreichen zu können.
Die bessere, ja, geniale Alternative zu den Tariflohnerhöhungen ist ein Zweiteinkommen für Jedermann, das von Steuern auf Energie und auf den Kapitalstock/Anlagevermögen finanziert wird - und mit dessen Steigerung jährlich einen Teil des Produktivitätsfortschritt verteilt wird. Und das garantiert leistungs-gerecht! Wer unter dem Begriff EPIKUR-Lohn googelt, kann sich über diese kapitalismus- und streikfreie Ökonomie informieren lassen.
Es muß eine bessere Alternative zu den Flächentariflohnerhöhungen als Verteilungsinstrument für den Produktivitätsfortschritt her. Die ständige, strukturelle Verteuerung des Faktors Arbeit produziert den ökonomischen und gesellschaftlichen Teufelskreis hin auf die Absturzkrise - zu gunsten der nicht-arbeitenden Kapitaleinkommen und der HighTech-Industrie, d.h. des Kapitals. Das Stichwort, das auf die Zusammenhänge weist, heißt 'Rationalisierungs-Peitsche gegen die Arbeitsplätze'.
Wir brauchen eine Rationalisierungs-Peitsche gegen Energie- und Kapitalstock-Einsatz und -Verschwendung. Wir brauchen einen evolutionsprozess-logischen Exoduspfad aus dem Wachstumszwang-Absolutismus vom Typ Kapitalstockmaximierung und Konsumsteigerung. Es ist ökonomischer und systemlogisch-rationaler Wahnsinn, wenn wir wegen der ständigen Tariflohnerhöhungen immer gigantischere Investitions- und Konsum-Verschwendungs-Projekte auflegen müssen, nur um das 2%-Wachstumszwang-Monsterziel erreichen zu können.
Die bessere, ja, geniale Alternative zu den Tariflohnerhöhungen ist ein Zweiteinkommen für Jedermann, das von Steuern auf Energie und auf den Kapitalstock/Anlagevermögen finanziert wird - und mit dessen Steigerung jährlich einen Teil des Produktivitätsfortschritt verteilt wird. Und das garantiert leistungs-gerecht! Wer unter dem Begriff EPIKUR-Lohn googelt, kann sich über diese kapitalismus- und streikfreie Ökonomie informieren lassen.
Zunächst bin ich grundsätzlich skeptisch wenn jemand mit einfachen "Lösungen" daherkommt. Die gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben. Jedes geschlossene Weltbild ("Ideologie" genannt) krankt daran. Während die Marktwirtschaft in den verschiedensten Ausprägungen vom extremen Kapitalismus der Chicagoer Schule bis hin zum Konsens-Kapitalismus altbundesrepublikanischer Prägung kein fixes System ist sondern in dem die ständige Anpassung quasi ein Teil des Systemes ist.
Auch in dieser Krise brauchen wir keine Revolution sondern Evolution.
Im Übrigen kann ich das Rumgehacke auf Gewerkschaften und dem Tarifrecht nicht mehr hören. Es ist ein gelungener Interessensausgleich zwischen den Anhängern des Liberalismus (der Staat soll sich raushalten) und jenen Anhängern von organisierter Interessenvertretung. Der Staat hält sich zwar im Grunde raus, aber dennoch muss nicht jeder kleine Arbeitnehmer für sich kämpfen und Jahr um Jahr vor seinen Chef treten und ihm erzählen warum er einen Anteil am erwirtschafteten Wohlstand haben will. Nur die Reichen brauchen keine Solidarität. Und dass es sich mitnichten um ein starres Gefüge handelt beweisen vielerlei Tatsachen.
Bei der IG BCE handelt es sich um eine ungemein moderne Gewerkschaft, die schon seit Jahren ohne Streikts auskommt und dennoch den Beschäftigten ein gutes Auskommen ermöglicht sowie Tarifsteigerungen die die letzten Jahre immer über dem Durchschnitt lagen- "dennoch" sind die Arbeitgeber voll des Lobes für diese Gewerkschaft. Aber selbst die mächtige IG Metall hat bereits hunderte Ausnahmeregelungen getroffen für Firmen die aufgrund wirtschaftlicher Not den regulären Tarif nicht zahlen können. Der alte Vorwurf dass die Leute ja bloß ihre eigene Arbeit "wegstreiken" zieht also nicht.
Zudem gibt es regionale Unterschiede die sich zum Teil gewaschen haben und zum Teil auch zu wirtschaftlicher Not führen. In Sachsen gibt es in manchen Branchen Löhne die diese Bezeichnung eigentlich nicht verdienen - Tariflöhne! Weil dort die Gewerkschaften in diesen Branchen keinerlei Schlagkraft und Streikpotential haben.
Zudem: betrachtet man den "Faktor Arbeit" so macht man einen Kardinalsfehler. Dieser Ansatz implitziert dass sich ein einzelner Faktor in einer Volkswirtschaft isolieren lässt, dem ist aber nicht so. Für die Arbeitgeber mag jeder Cent Lohn ein Kostenfaktor sein, für die gesamte Volkswirtschaft bedeutet dies aber gleichzeitig dass die Kunden dieser Arbeitgeber die Kaufkraft erhalten die sie brauchen um den Arbeitgebern ihre Produkte und Dienstleistungen abzunehmen. Diese zweite Seite wurde die letzten Jahre in Deutschland auf einmalige Weise ignoriert, während überall die Reallöhne im 2stelligen Prozentbereich kletterten ("selbst" in den USA) sind sie in Deutschland als einzigem Industrieland sogar geschrumpft. Dementsprechend sieht die Binnennachfrage aus, jede Branche die sich nicht zum Discountbereich hin orientiert hat keine Zukunftsperspektive (klassisches Beispiel der gut sortierten Supermärkte mit Markenprodukten und "Luxuseinrichtungen" wie einer Informationstheke die von den Discountern verdrängt werden sich nicht nur solchen "Luxus" sondern auch viel vom Personal einsparen). Dieser Wettlauf nach unten hat nicht nur dem Volk geschadet, sondern auch der ganzen Wirtschaft - und den Arbeitgebern.
Dass man sich gleichzeitig so vom Ausland abhängig gemacht hat rächt sich in dieser Wirtschaftskrise - die eigentlich nur eine importierte Krise ist - doppelt. Unsere international ausgerichtete Geldwirtschaft wollte in den heimischen Markt nichts mehr investieren, sah das Heil im Ausland. Und muss nun herbere Verluste hinnehmen also jemals Gewinne im Ausland gemacht wurden. Gleiches bei der Güterindustrie die nicht nur immense Probleme mit dem Schutz des geistigen Eigentumes hat sondern auch Absatzprobleme - in den Importhäfen im Ausland stapeln sich die deutschen Autos. Man hat wie Sie gedacht und die Welt nur noch als globalen Spieltisch gesehen, den hiesigen "Faktor Arbeit" und den "Faktor Arbeit" anderswo isoliert betrachtet und verglichen und die entsprechenden Entscheidungen getroffen.
Es wäre höchste Zeit umzusteuern.
Zunächst bin ich grundsätzlich skeptisch wenn jemand mit einfachen "Lösungen" daherkommt. Die gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben. Jedes geschlossene Weltbild ("Ideologie" genannt) krankt daran. Während die Marktwirtschaft in den verschiedensten Ausprägungen vom extremen Kapitalismus der Chicagoer Schule bis hin zum Konsens-Kapitalismus altbundesrepublikanischer Prägung kein fixes System ist sondern in dem die ständige Anpassung quasi ein Teil des Systemes ist.
Auch in dieser Krise brauchen wir keine Revolution sondern Evolution.
Im Übrigen kann ich das Rumgehacke auf Gewerkschaften und dem Tarifrecht nicht mehr hören. Es ist ein gelungener Interessensausgleich zwischen den Anhängern des Liberalismus (der Staat soll sich raushalten) und jenen Anhängern von organisierter Interessenvertretung. Der Staat hält sich zwar im Grunde raus, aber dennoch muss nicht jeder kleine Arbeitnehmer für sich kämpfen und Jahr um Jahr vor seinen Chef treten und ihm erzählen warum er einen Anteil am erwirtschafteten Wohlstand haben will. Nur die Reichen brauchen keine Solidarität. Und dass es sich mitnichten um ein starres Gefüge handelt beweisen vielerlei Tatsachen.
Bei der IG BCE handelt es sich um eine ungemein moderne Gewerkschaft, die schon seit Jahren ohne Streikts auskommt und dennoch den Beschäftigten ein gutes Auskommen ermöglicht sowie Tarifsteigerungen die die letzten Jahre immer über dem Durchschnitt lagen- "dennoch" sind die Arbeitgeber voll des Lobes für diese Gewerkschaft. Aber selbst die mächtige IG Metall hat bereits hunderte Ausnahmeregelungen getroffen für Firmen die aufgrund wirtschaftlicher Not den regulären Tarif nicht zahlen können. Der alte Vorwurf dass die Leute ja bloß ihre eigene Arbeit "wegstreiken" zieht also nicht.
Zudem gibt es regionale Unterschiede die sich zum Teil gewaschen haben und zum Teil auch zu wirtschaftlicher Not führen. In Sachsen gibt es in manchen Branchen Löhne die diese Bezeichnung eigentlich nicht verdienen - Tariflöhne! Weil dort die Gewerkschaften in diesen Branchen keinerlei Schlagkraft und Streikpotential haben.
Zudem: betrachtet man den "Faktor Arbeit" so macht man einen Kardinalsfehler. Dieser Ansatz implitziert dass sich ein einzelner Faktor in einer Volkswirtschaft isolieren lässt, dem ist aber nicht so. Für die Arbeitgeber mag jeder Cent Lohn ein Kostenfaktor sein, für die gesamte Volkswirtschaft bedeutet dies aber gleichzeitig dass die Kunden dieser Arbeitgeber die Kaufkraft erhalten die sie brauchen um den Arbeitgebern ihre Produkte und Dienstleistungen abzunehmen. Diese zweite Seite wurde die letzten Jahre in Deutschland auf einmalige Weise ignoriert, während überall die Reallöhne im 2stelligen Prozentbereich kletterten ("selbst" in den USA) sind sie in Deutschland als einzigem Industrieland sogar geschrumpft. Dementsprechend sieht die Binnennachfrage aus, jede Branche die sich nicht zum Discountbereich hin orientiert hat keine Zukunftsperspektive (klassisches Beispiel der gut sortierten Supermärkte mit Markenprodukten und "Luxuseinrichtungen" wie einer Informationstheke die von den Discountern verdrängt werden sich nicht nur solchen "Luxus" sondern auch viel vom Personal einsparen). Dieser Wettlauf nach unten hat nicht nur dem Volk geschadet, sondern auch der ganzen Wirtschaft - und den Arbeitgebern.
Dass man sich gleichzeitig so vom Ausland abhängig gemacht hat rächt sich in dieser Wirtschaftskrise - die eigentlich nur eine importierte Krise ist - doppelt. Unsere international ausgerichtete Geldwirtschaft wollte in den heimischen Markt nichts mehr investieren, sah das Heil im Ausland. Und muss nun herbere Verluste hinnehmen also jemals Gewinne im Ausland gemacht wurden. Gleiches bei der Güterindustrie die nicht nur immense Probleme mit dem Schutz des geistigen Eigentumes hat sondern auch Absatzprobleme - in den Importhäfen im Ausland stapeln sich die deutschen Autos. Man hat wie Sie gedacht und die Welt nur noch als globalen Spieltisch gesehen, den hiesigen "Faktor Arbeit" und den "Faktor Arbeit" anderswo isoliert betrachtet und verglichen und die entsprechenden Entscheidungen getroffen.
Es wäre höchste Zeit umzusteuern.
Zunächst bin ich grundsätzlich skeptisch wenn jemand mit einfachen "Lösungen" daherkommt. Die gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben. Jedes geschlossene Weltbild ("Ideologie" genannt) krankt daran. Während die Marktwirtschaft in den verschiedensten Ausprägungen vom extremen Kapitalismus der Chicagoer Schule bis hin zum Konsens-Kapitalismus altbundesrepublikanischer Prägung kein fixes System ist sondern in dem die ständige Anpassung quasi ein Teil des Systemes ist.
Auch in dieser Krise brauchen wir keine Revolution sondern Evolution.
Im Übrigen kann ich das Rumgehacke auf Gewerkschaften und dem Tarifrecht nicht mehr hören. Es ist ein gelungener Interessensausgleich zwischen den Anhängern des Liberalismus (der Staat soll sich raushalten) und jenen Anhängern von organisierter Interessenvertretung. Der Staat hält sich zwar im Grunde raus, aber dennoch muss nicht jeder kleine Arbeitnehmer für sich kämpfen und Jahr um Jahr vor seinen Chef treten und ihm erzählen warum er einen Anteil am erwirtschafteten Wohlstand haben will. Nur die Reichen brauchen keine Solidarität. Und dass es sich mitnichten um ein starres Gefüge handelt beweisen vielerlei Tatsachen.
Bei der IG BCE handelt es sich um eine ungemein moderne Gewerkschaft, die schon seit Jahren ohne Streikts auskommt und dennoch den Beschäftigten ein gutes Auskommen ermöglicht sowie Tarifsteigerungen die die letzten Jahre immer über dem Durchschnitt lagen- "dennoch" sind die Arbeitgeber voll des Lobes für diese Gewerkschaft. Aber selbst die mächtige IG Metall hat bereits hunderte Ausnahmeregelungen getroffen für Firmen die aufgrund wirtschaftlicher Not den regulären Tarif nicht zahlen können. Der alte Vorwurf dass die Leute ja bloß ihre eigene Arbeit "wegstreiken" zieht also nicht.
Zudem gibt es regionale Unterschiede die sich zum Teil gewaschen haben und zum Teil auch zu wirtschaftlicher Not führen. In Sachsen gibt es in manchen Branchen Löhne die diese Bezeichnung eigentlich nicht verdienen - Tariflöhne! Weil dort die Gewerkschaften in diesen Branchen keinerlei Schlagkraft und Streikpotential haben.
Zudem: betrachtet man den "Faktor Arbeit" so macht man einen Kardinalsfehler. Dieser Ansatz implitziert dass sich ein einzelner Faktor in einer Volkswirtschaft isolieren lässt, dem ist aber nicht so. Für die Arbeitgeber mag jeder Cent Lohn ein Kostenfaktor sein, für die gesamte Volkswirtschaft bedeutet dies aber gleichzeitig dass die Kunden dieser Arbeitgeber die Kaufkraft erhalten die sie brauchen um den Arbeitgebern ihre Produkte und Dienstleistungen abzunehmen. Diese zweite Seite wurde die letzten Jahre in Deutschland auf einmalige Weise ignoriert, während überall die Reallöhne im 2stelligen Prozentbereich kletterten ("selbst" in den USA) sind sie in Deutschland als einzigem Industrieland sogar geschrumpft. Dementsprechend sieht die Binnennachfrage aus, jede Branche die sich nicht zum Discountbereich hin orientiert hat keine Zukunftsperspektive (klassisches Beispiel der gut sortierten Supermärkte mit Markenprodukten und "Luxuseinrichtungen" wie einer Informationstheke die von den Discountern verdrängt werden sich nicht nur solchen "Luxus" sondern auch viel vom Personal einsparen). Dieser Wettlauf nach unten hat nicht nur dem Volk geschadet, sondern auch der ganzen Wirtschaft - und den Arbeitgebern.
Dass man sich gleichzeitig so vom Ausland abhängig gemacht hat rächt sich in dieser Wirtschaftskrise - die eigentlich nur eine importierte Krise ist - doppelt. Unsere international ausgerichtete Geldwirtschaft wollte in den heimischen Markt nichts mehr investieren, sah das Heil im Ausland. Und muss nun herbere Verluste hinnehmen also jemals Gewinne im Ausland gemacht wurden. Gleiches bei der Güterindustrie die nicht nur immense Probleme mit dem Schutz des geistigen Eigentumes hat sondern auch Absatzprobleme - in den Importhäfen im Ausland stapeln sich die deutschen Autos. Man hat wie Sie gedacht und die Welt nur noch als globalen Spieltisch gesehen, den hiesigen "Faktor Arbeit" und den "Faktor Arbeit" anderswo isoliert betrachtet und verglichen und die entsprechenden Entscheidungen getroffen.
Es wäre höchste Zeit umzusteuern.
Jeder Systemdenker weiß, dass dynamische Systeme sich von primitiven über komplizierteste zu genial-einfachen Steuerungs-/Ordnungsstrukturen (= Schnittstelle zwischen Prozess- und Zielsystem) entwickeln. Nur wer nach einfachsten (Selbst-) Steuerungsstrukturen a la ORDOliberalismuis sucht, wird die Zukunft des Systems und unser aller Schicksal bestimmen. Die Erbsen- und Detailliebhaber haben systemisch n i c h t s kapiert und sind nur nützliche Idioten der gewachsenen Steuerungssystemspitze, die alles daran setzen, die revolutionär wirkende Einfachheit zu verschleiern. Zu diesen Verschleierern zählen 99 % der öffentlich wahrgenommenen Wirtschaftswissenschaftler. Thomas de Maiziére hat im Nov. 2005 formuliert, man müsse die deutsche (fast geheime) Machtspitze 'entschleiern und zerschlagen' (ZEIT v. 1.12.2005 'Der Entschleierer') - und 'die Politik hätte das Denken in Zusammenhängen systematisch zerstört'. Damit war der Clan gemeint, zu dem auch der IGM-Vorstand gehört.
Wer die IGM-Tarifregelungen wegen ihrer Differenzierungen lobt, gehört auch zu diesen sdystemblinden Detailliebhabern - zu seinem eigenen Nachteil meist.
Dass stetig steigende Bruttoarbeitskosten für den Zwang zum HighTech-Kapitalstock-Aufbau sorgt, für's blasenartige Wachsen von Kreditvolumen- und Zinseinkommen sorgt, d.h. nicht nur für die stufenweise Steigerung der rbeitslosigkeit und für einen tötlichen Wachstumszwang - das nehmen Sie Massenarbeitslosigkeit ist klar - und alle nehmen das als gottgegeben hin. Sie und andere haben sich offensichtlich mit den steigenden Müllbergen an Problemen in der Gesellschaft schon abgefunden und fragen nicht nach den systemischen, nach den steuerungssystemischen Generatoren dieser Übel.
Was soll Ihre leere Aufforderung, umzusteuern - wenn Sie keine Theorie haben, die überzeugend sagt, wohin?
Jeder Systemdenker weiß, dass dynamische Systeme sich von primitiven über komplizierteste zu genial-einfachen Steuerungs-/Ordnungsstrukturen (= Schnittstelle zwischen Prozess- und Zielsystem) entwickeln. Nur wer nach einfachsten (Selbst-) Steuerungsstrukturen a la ORDOliberalismuis sucht, wird die Zukunft des Systems und unser aller Schicksal bestimmen. Die Erbsen- und Detailliebhaber haben systemisch n i c h t s kapiert und sind nur nützliche Idioten der gewachsenen Steuerungssystemspitze, die alles daran setzen, die revolutionär wirkende Einfachheit zu verschleiern. Zu diesen Verschleierern zählen 99 % der öffentlich wahrgenommenen Wirtschaftswissenschaftler. Thomas de Maiziére hat im Nov. 2005 formuliert, man müsse die deutsche (fast geheime) Machtspitze 'entschleiern und zerschlagen' (ZEIT v. 1.12.2005 'Der Entschleierer') - und 'die Politik hätte das Denken in Zusammenhängen systematisch zerstört'. Damit war der Clan gemeint, zu dem auch der IGM-Vorstand gehört.
Wer die IGM-Tarifregelungen wegen ihrer Differenzierungen lobt, gehört auch zu diesen sdystemblinden Detailliebhabern - zu seinem eigenen Nachteil meist.
Dass stetig steigende Bruttoarbeitskosten für den Zwang zum HighTech-Kapitalstock-Aufbau sorgt, für's blasenartige Wachsen von Kreditvolumen- und Zinseinkommen sorgt, d.h. nicht nur für die stufenweise Steigerung der rbeitslosigkeit und für einen tötlichen Wachstumszwang - das nehmen Sie Massenarbeitslosigkeit ist klar - und alle nehmen das als gottgegeben hin. Sie und andere haben sich offensichtlich mit den steigenden Müllbergen an Problemen in der Gesellschaft schon abgefunden und fragen nicht nach den systemischen, nach den steuerungssystemischen Generatoren dieser Übel.
Was soll Ihre leere Aufforderung, umzusteuern - wenn Sie keine Theorie haben, die überzeugend sagt, wohin?
Jeder Systemdenker weiß, dass dynamische Systeme sich von primitiven über komplizierteste zu genial-einfachen Steuerungs-/Ordnungsstrukturen (= Schnittstelle zwischen Prozess- und Zielsystem) entwickeln. Nur wer nach einfachsten (Selbst-) Steuerungsstrukturen a la ORDOliberalismuis sucht, wird die Zukunft des Systems und unser aller Schicksal bestimmen. Die Erbsen- und Detailliebhaber haben systemisch n i c h t s kapiert und sind nur nützliche Idioten der gewachsenen Steuerungssystemspitze, die alles daran setzen, die revolutionär wirkende Einfachheit zu verschleiern. Zu diesen Verschleierern zählen 99 % der öffentlich wahrgenommenen Wirtschaftswissenschaftler. Thomas de Maiziére hat im Nov. 2005 formuliert, man müsse die deutsche (fast geheime) Machtspitze 'entschleiern und zerschlagen' (ZEIT v. 1.12.2005 'Der Entschleierer') - und 'die Politik hätte das Denken in Zusammenhängen systematisch zerstört'. Damit war der Clan gemeint, zu dem auch der IGM-Vorstand gehört.
Wer die IGM-Tarifregelungen wegen ihrer Differenzierungen lobt, gehört auch zu diesen sdystemblinden Detailliebhabern - zu seinem eigenen Nachteil meist.
Dass stetig steigende Bruttoarbeitskosten für den Zwang zum HighTech-Kapitalstock-Aufbau sorgt, für's blasenartige Wachsen von Kreditvolumen- und Zinseinkommen sorgt, d.h. nicht nur für die stufenweise Steigerung der rbeitslosigkeit und für einen tötlichen Wachstumszwang - das nehmen Sie Massenarbeitslosigkeit ist klar - und alle nehmen das als gottgegeben hin. Sie und andere haben sich offensichtlich mit den steigenden Müllbergen an Problemen in der Gesellschaft schon abgefunden und fragen nicht nach den systemischen, nach den steuerungssystemischen Generatoren dieser Übel.
Was soll Ihre leere Aufforderung, umzusteuern - wenn Sie keine Theorie haben, die überzeugend sagt, wohin?
Jeder Systemdenker weiß, dass dynamische Systeme sich von primitiven über komplizierteste zu genial-einfachen Steuerungs-/Ordnungsstrukturen (= Schnittstelle zwischen Prozess- und Zielsystem) entwickeln. Nur wer nach einfachsten (Selbst-) Steuerungsstrukturen a la ORDOliberalismus sucht und findet, der wird die Zukunft des Systems und unser aller Schicksal bestimmen. Die Erbsen- und Detailliebhaber haben systemisch n i c h t s kapiert und sind nur nützliche Idioten der gewachsenen Steuerungssystemspitze, die alles daran setzen, die revolutionär wirkende Einfachstlösung zu verschleiern. Zu diesen Verschleierern zählen 99 % der öffentlich wahrgenommenen Wirtschaftswissenschaftler. Sie schwelgen in Ignoranz der Einfachheit. Thomas de Maiziére hat im Nov. 2005 formuliert, man müsse die deutsche (fast geheime) Machtspitze 'entschleiern und zerschlagen' (ZEIT v. 1.12.2005 'Der Entschleierer') - und 'die Politik hätte das Denken in Zusammenhängen systematisch zerstört'. Damit war der Clan gemeint, zu dem auch der IGM-Vorstand gehört. Er und Angela Merkel blicken durch.
Wer die IGM-Tarifregelungen wegen ihrer Differenzierungen verteidigt und lobt, gehört auch zu diesen systemblinden Detailliebhabern - zu seinem eigenen Nachteil meist.
Dass stetig steigende Bruttoarbeitskosten für den Zwang zum HighTech-Kapitalstock-Aufbau sorgt, für's blasenartige Wachsen von Kreditvolumen- und Zinseinkommen sorgt, d.h. nicht nur für die stufenweise Steigerung der Massenarbeitslosigkeit und für einen tötlichen Wachstumszwang - das nehmen Sie und alle als gottgegeben hin. Sie und andere haben sich offensichtlich mit den steigenden Müllbergen an Problemen in der Gesellschaft schon abgefunden und fragen nicht nach den steuerungssystemischen Generatoren dieser Übel. Heilige, partielle Blindheit! kann ich da nur sagen.
Was soll Ihre leere Aufforderung, umzusteuern - wenn Sie keine Theorie haben, die überzeugend sagt, wohin?
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