Gasstreit Ukraine im Zwielicht
Im Gasstreit hat Moskau meist die Rolle des Bösewichtes. Aber auch die Politiker der Ukraine betreiben ein riskantes Spiel, nicht nur gegenüber Russland

© Sergei Supinsky/AFP/Getty Images
Die Gaswirtschaft ist weder in der Ukraine noch in Russland transparent: Eine Kompressorstation in Sudja an der russisch-ukrainischen Grenze
Die fast stündlichen Meldungen zum Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland lesen sich wie Depeschen aus einem Tollhaus. Die Beteiligten haben sich so ineinander verkrallt, dass sie kaum mehr schnell zu trennen sein werden. Die Schuld liegt auf beiden Seiten, aber ihre genaue Gewichtung ist angesichts der Propagandalügen hie und Geheimhaltung da nicht zu messen.
Die Gaswirtschaft und ihr Regelwerk sind weder in der Ukraine noch in Russland transparent. Zuviel gibt es entlang der Verteilerstationen abzuzweigen und mitzuverdienen. An trüben Zwischenhändlern und Profiteuren herrschte nie Mangel. Zudem agiert der russische Monopolist Gasprom oft als Vorhut geopolitischer Staatsinteressen.
Diesmal aber ging es Russland vor allem um Cash, da in der Krise auch für Gasprom das Geld knapp wird. Die Abstrafung der orangefarbenen Kiewer Politiker wurde eher als Mitnahmeeffekt einkalkuliert. Dass Gasprom mit dem zeitweisen Stopp aller vertraglich vereinbarten Lieferungen das eigene Ansehen als verlässlicher Lieferant schwer beschädigte, ist dem Konzern in Moskau mittlerweile klar geworden. Aber was bezweckt die Ukraine mit ihrer selbstmörderischen Blockadepolitik?
Die ukrainischen Politiker spielen va banque, sowohl gegenüber Russland und Europa als auch untereinander. Die Kiewer Strategie für diesen Gaskonflikt hat Russlands Gasprom einige Zeit überrumpelt: Die Ukraine ging ohne Vernunft, aber mit Verzweiflung in die Offensive und spielt ihren Trumpf als Haupttransitland für das russische Gas bedenkenlos aus. Gasprom musste überrascht feststellen, dass auch andere den Lauf von Verhandlungen und Eskalationen diktieren können. Dabei geht es auch in Kiew vor allem ums Geld.
Das Land steht vor dem Bankrott, und sein weiteres Wohl hängt erheblich vom Gaspreis für 2009 ab. Der Streit mit Russland lenkt zudem vorübergehend von den Ursachen der katastrophalen Wirtschaftslage und den Versäumnissen der vergangenen Jahre ab. Denn die Ukraine schlägt Rekorde in der Energieverschwendung: "Das Land verbraucht allein in etwa so viel Gas wie Tschechien, Ungarn, Polen und die Slowakei gemeinsam", schreibt Nico Lange vom Kiewer Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung, "während das Bruttoinlandsprodukt knapp unter dem Tschechiens liegt." Als Anfang 2006 bereits ein Gaskonflikt ausbrach, hofften westliche Energieexperten auf einen Lerneffekt in der politischen Elite. "Seit zehn Jahren haben wir die Ukrainer vor ihrem fragilen Energiesystem gewarnt“, erklärte damals ein westlicher Diplomat. "Vielleicht verstehen sie es jetzt?“
Die heutige Antwort darauf ist ein eindeutiges Nein. Dabei hilft den Kiewer Regierenden die Krise momentan sogar, da der Energiehunger der Großunternehmen im Osten des Landes erheblich gesunken ist und vermutlich noch für Wochen aus den Erdgasspeichern gedeckt werden kann. In der besonders wichtigen Schwermetallindustrie fiel die Produktion Ende vergangenen Jahres um 65 Prozent. Die langfristigen ökonomischen Folgeschäden des Kräftemessens mit dem großen Nachbarn sind jedoch nicht absehbar. Vom Verfall des politischen guten Willens der Europäischen Union ganz zu schweigen.
- Datum 16.01.2009 - 11:13 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Guter Artikel mit treffender, unvoreingenommener Analyse . Wurde auch Zeit, dass die Schonfrist für die ukrainischen Politiker vorbei ist (nicht jede Opposition gegen Russland verdient erstmal unsere Unterstützung) G.Aulepp
aber die einleitung haette man sich sparen koennen.
"Im Gasstreit hat Moskau meist die Rolle des Bösewichtes.
Aber auch die Politiker der Ukraine betreiben ein riskantes Spiel, nicht nur gegenüber Russland"
kleine verschwoerungstheorie gefaellig...die rolle der usa?
http://russland.ru/rupol0...
der Einschätzung schließe ich mit absolut an!
der Einschätzung schließe ich mit absolut an!
der Einschätzung schließe ich mit absolut an!
im Endeffekt ist's mir aber total egal wer was wo wie "Schuld" hat. Darum geht es doch gar nicht. Es geht hier darum dass die Verbraucher in Europa die zum HEIZEN und zum KOCHEN (also zum ÜBERLEBEN im Winter) auf die vertraglich zugesicherten Gaslieferungen angewiesen sind als Geisel genommen werden für eines der vielen Geplänkel zwischen dem Kreml und seiner (wie man dort meint) Einflußsphäre in den Staaten der früheren Sowjetunion. Ist ja nicht bloß die Ukraine.
Die Medien, auf der steten Suche nach etwas worüber sie berichten können, sind scheinbar sehr denkbar für dieses Thema. Heute liest man sogar dass die deutschen Gasreserven nur noch zur Hälfte (eigentlich 59 %, also fast 2/3 aber dies klingt nicht ganz so dramatisch) gefüllt seien, und zu Winterbeginn vor der Krise weniger gefüllt gewesen sein als anderswo in Europa (in Deutschland: zu 82%, anderswo zu 90% - wahnsinniger Unterschied!). Gemäß diesem abstrusen Erklärungskonstrukt sind wir also sogar selber daran Schuld dass wir damit gerechnet haben dass wir es mit einigermaßen verlässlichen Staaten zu tun haben und nicht zu jedem Zeitpunkt volle Gaslager vorhalten, in Erwartung eines Lieferstopp. Nach der Logik bin ich auch selber schuld wenn die Wasserwerke die Lieferung einstellen und ich außer dem "Vorrat" im Spülkasten vom Klo bzw. in selbiger Schüssel nix im Haus hab.
Aber soweit es nix anderes zu berichten gibt zu dem Thema strickt man sich eben seine eigenen Nachrichten. Worum geht's hier eigentlich? Im Großen Ganzen?? Um Energie als Mittel der Machtpolitik. Will man den Despoten in aller Welt die sich auffallend oft auf ihre Energiereserven (Öl und/oder Gas) stützen ihren Schrecken nehmen so muss man weg von der Abhängigkeit von fossiler Energie. Umweltschutz, Klimaschutz, alles schön und gut - aber das schlagenste Argument dem sich keiner entziehen kann ist die Energiesicherheit und die massiven Mittel die aus unserer Volkswirtschaft abgezapft werden und in diese Länder fließen die aus eigener Kraft z.T. kaum mehr als Ackerbau betreiben könnten (und auch nichts anderes getan haben bevor dort Öl gefunden wurde) und heute in Saus und Braus leben in derartigem Kitsch dass man vom schieren Anblick schon fast kotzen muss ob all der Geschmacklosigkeit - de facto mit in der industrialisierten Welt erwirtschaftetem Reichtum, den die hiesigen "Facharbeiter" und "Krankenschwestern" (als beliebte Beispiele von Sozialpolitikern) in Form ihrer Energierechnung dorthin überweisen. DAS ist doch die wahre Umverteilung von Unten nach Oben unserer Zeit. Und zu allem Überfluss unterstützen nicht wenige dieser Staaten den islamischen Terrorismus, der das Ziel hat "uns" zu zerstören. Dass wir dies alles mit uns machen lassen, wie auch dieses unwürdige Spiel mit dem Lieferstopp dieser Tage, ist nur ein weiterer Beleg für unsere Abhängigkeit von fossiler Energie die wir selbst natürlich (ähnlich einem Junky) gar nicht in dieser Schärfe wahrnehmen.
WEG VOM ÖL; WEG VOM GAS! Dann wird der Kreml wieder auf Normalmaß zurechtgestutzt, und ob er dann noch wie in den 90ern Kredite aus dem bösen "Westen" erhält um die öffentliche Ordnung nicht vollends zusammenkrachen zu lassen ist die Frage. Aber man hat doch offensichtlich genug Geld für Truppenparaden am Roten Platz, allerlei Fernsehauftritte mit grimmiger Miene beim durchschreiten von zaristischen Sälen im Kreml, und jede Menge kleiner russischer Fähnchen für die lieben Kleinen.
was sollte russland nach ihrer meinung machen,wenn kiev gas entwendet und anschließend einseitig einen bilateralen vertrag zwischen russland und der ukraine kündigt ,der den transit von gas durch die ukraine sicherstellt .gasprom hat gemerkt das nur geringe menge oder praktisch gar kein gas bei den eurpäischen verbrauchern ankommt ,deshalb hat es jeden weitere gaslieferung beendet. man muss wissen,dass die ukraine drei verschiedene pipelines durchqueren ,die auch in verschiedene richtungen führen ,1 nach bayern 2.südosteuropa 3 ukrainische gasnetz ,deshalb ist es möglich europa zu beliefern ohne das man der ukraine gas liefert.
wer in diesen streit europa mithineinziehen wollte ,erkennt man allein durch die gasreserven ,die der ukraine zur verfügung stehen,die laut timoshenko bis zu einem jahr reichen würden,da hat sich die ukraine auf einen langen gasstreit eingerichtet oder man betrachte sich die foderungen der ukraine ,die handschriftlich bei einem vertrag hinzugefügt wurden.
-die ukraine hat kein gas gestohlen
-die ukraine schulde russland nichts
-die ukraine ist ein verlässliches transitland
-täglich soll gasprom der ukraine 20 millionen kupikmeter gas wegen technischen gründen umsonst zur verfügung stellen (bei 250$ pro 1000 wird es täglich 500.000$ kosten)
-die beobachtermission soll sich auf einen monat beschränke
damit soll russland einverstanden sein ?
[entfernt. Bitte vermeiden Sie persönliche Beleidigungen. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
was sollte russland nach ihrer meinung machen,wenn kiev gas entwendet und anschließend einseitig einen bilateralen vertrag zwischen russland und der ukraine kündigt ,der den transit von gas durch die ukraine sicherstellt .gasprom hat gemerkt das nur geringe menge oder praktisch gar kein gas bei den eurpäischen verbrauchern ankommt ,deshalb hat es jeden weitere gaslieferung beendet. man muss wissen,dass die ukraine drei verschiedene pipelines durchqueren ,die auch in verschiedene richtungen führen ,1 nach bayern 2.südosteuropa 3 ukrainische gasnetz ,deshalb ist es möglich europa zu beliefern ohne das man der ukraine gas liefert.
wer in diesen streit europa mithineinziehen wollte ,erkennt man allein durch die gasreserven ,die der ukraine zur verfügung stehen,die laut timoshenko bis zu einem jahr reichen würden,da hat sich die ukraine auf einen langen gasstreit eingerichtet oder man betrachte sich die foderungen der ukraine ,die handschriftlich bei einem vertrag hinzugefügt wurden.
-die ukraine hat kein gas gestohlen
-die ukraine schulde russland nichts
-die ukraine ist ein verlässliches transitland
-täglich soll gasprom der ukraine 20 millionen kupikmeter gas wegen technischen gründen umsonst zur verfügung stellen (bei 250$ pro 1000 wird es täglich 500.000$ kosten)
-die beobachtermission soll sich auf einen monat beschränke
damit soll russland einverstanden sein ?
[entfernt. Bitte vermeiden Sie persönliche Beleidigungen. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Der Autor konstatiert zwar, dass der Hauptgrund des aktuellen Gasstreits rein wirtschaftlicher Natur sei, aber versucht troztdem das Problem zu politisieren.
1. Das vollständige Interview mit Nico Lange kann man lesen unter:
2. Einige Fakten zu dem Zwischenhändler "RosUkrEnergo" kann man hier lesen: http://www.faz.net/s/RubD...
3. Außerdem hat das ukrainische Parlament das Amtsenthebungsverfahren bereits vereinfacht: http://de.rian.ru/postsow..., oder unter: http://portal.rada.gov.ua...
Es ist immer schön, wenn man keinen "kalten Kaffee" serviert bekommt.
sehr guter Bericht. Trotz noch lange laufender Lieferverträge mit Russland wird es auch in Deutschland zwingend werden, sich nach Alternativen umzusehen, d.h. zu diverifizieren! Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
a.) Pipeline-Anbindung an Italien, um damit u.a. auch an den Gasproduzenten Algerien angeschlossen werden zu können.
b.) Flüssiggas-Terminal auch in Deutschland vorsehen (braucht vermutlich bis Inbetriebnahme mindestens 5 Jahre): damit könnte Deutschland dann auch via Flüssigas-Tanker Flüssiggas aus Katar (2. größte Gasreserven der Welt) oder aus anderen Ländern (z.B. Nigeria) beziehen. Alternativ zu eigenem Terminal (z.B. im deutschen offshore-Gebiet) blieben natürlich auch neue Pipeline-Netze zu bereits bestehenden Flüssiggas-Terminals in Westeuropa wie Niederlande, Belgien, Frankreich.
c.) Nabucco-Pipeline: über dieses Projekt zum Anschluss an die zentralasiatischen Gasfelder (u.a. Kasachstan, Turkmenistan Aserbaidschan, etc.) wurde auch in den letzten Wochen viel diskutiert. Dies ist eines der interessantesten Alternativen! Den Georgien Konflikt -der Westen, v.a. USA, inkl. Georgien gemeinsam gegen Russland und die autonomen Regionen Südossetien bzw. Abchasien- darf man sicher auch unter dem Blickwinkel "Kontrolle der Gas-Reserven" sehen.
Das Nordstream-Projekt (von Altkanzler Schröder) = Ostsee-Pipeline, dessen Kosten inzwischen mehrfach hoch gesetzt wurden und mittlerweile wohl bei ca. 10 Milliarden Euro liegen dürften, könnte ein Desaster à la Transrapid werden, da die Anrainer-Staaten aus Umwelt-Gründen, inkl. Polen (politisch motiviert), massiv gegen dieses Projekt zu Felde ziehen; d.h. das Projekt hat den Genehmigungs- Prozess noch in keiner Weise erfolgreich bestanden. Damit wird die geplante Inbetrienahme 2011 bzw. auch 2012 wohl nicht zu halten sein.
was sollte russland nach ihrer meinung machen,wenn kiev gas entwendet und anschließend einseitig einen bilateralen vertrag zwischen russland und der ukraine kündigt ,der den transit von gas durch die ukraine sicherstellt .gasprom hat gemerkt das nur geringe menge oder praktisch gar kein gas bei den eurpäischen verbrauchern ankommt ,deshalb hat es jeden weitere gaslieferung beendet. man muss wissen,dass die ukraine drei verschiedene pipelines durchqueren ,die auch in verschiedene richtungen führen ,1 nach bayern 2.südosteuropa 3 ukrainische gasnetz ,deshalb ist es möglich europa zu beliefern ohne das man der ukraine gas liefert.
wer in diesen streit europa mithineinziehen wollte ,erkennt man allein durch die gasreserven ,die der ukraine zur verfügung stehen,die laut timoshenko bis zu einem jahr reichen würden,da hat sich die ukraine auf einen langen gasstreit eingerichtet oder man betrachte sich die foderungen der ukraine ,die handschriftlich bei einem vertrag hinzugefügt wurden.
-die ukraine hat kein gas gestohlen
-die ukraine schulde russland nichts
-die ukraine ist ein verlässliches transitland
-täglich soll gasprom der ukraine 20 millionen kupikmeter gas wegen technischen gründen umsonst zur verfügung stellen (bei 250$ pro 1000 wird es täglich 500.000$ kosten)
-die beobachtermission soll sich auf einen monat beschränke
damit soll russland einverstanden sein ?
dann hat Russland es längst unterbinden müssen. Was aber ab dem 1. Januar passierte und von Russland als Diebstahl bezeichnet wurde, war anders gelagert. Auch wenn es hier wahr wäre, was ich aber nicht annehmen, hat Russland überreagiert. Ukraine hat sich zwar darauf vorbereitet, dass Russland wie schon einmal für die Ukraine den Hahn zudreht, nicht aber für Europa. Als kein Gas Richtung Europa fließ, wurde die interne Fließrichtung teilweise geändert, um die eigene Bevölkerung im Osten zu versorgen. Russland verlangte dann einen Probelauf, der nicht mehr technische ginge, ohne die Bevölkerung om Osten im Kalten zu lassen. Eine ukrainische Alternativroute lehnte Gasprom ab. Vier Tage nacheinander verlangte Russland das Gleiche. Es nährt den Verdacht, dass Putin nicht an den transit in den Westen interessiert war, sondern daran, soziale Unruhe im "russischen" Osten den Landes zu provozieren.
Ansonsten sind die Verwerflichkeiten unten den ukr. Politikern recht gut in diesem Zeitartikel beschrieben (ähnlich wie in den ukr. Quellen).
Meines Erachtens sollte man genau zwischen schlauen Geschäft und Diebstahl unterscheiden. Mit schlauen Geschäft meine ich das Ausnutzen von Preisunterschiede, die aus der Sowjetzeit vererbt wurden und erst jetzt reif für die Abschaffung sind. Aber nur wenn Europa mitspielt. Denn in all diesen schlauen Geschäften hat sowohl Putin persönlich, wie auch Mittelsmänner (und Frauen) in den Ukraine Reichtümer gesammelt. Aber es muß auch Leute im Westen geben, die auch mitverdient haben. Ohne Endabnehmer in einem "teueren" Land ginge das nicht. Ich hoffe Sie verstehen, was ich meine.
Wenn Deutschland weniger für russisches Gas zählt als Polen, das näher an Russland liegt, könnte ein schlaue bursche in Deutschland versuchen, zu deutschen Preisen für Polen einzukaufen. Wäre das Diebstahl ?
dann hat Russland es längst unterbinden müssen. Was aber ab dem 1. Januar passierte und von Russland als Diebstahl bezeichnet wurde, war anders gelagert. Auch wenn es hier wahr wäre, was ich aber nicht annehmen, hat Russland überreagiert. Ukraine hat sich zwar darauf vorbereitet, dass Russland wie schon einmal für die Ukraine den Hahn zudreht, nicht aber für Europa. Als kein Gas Richtung Europa fließ, wurde die interne Fließrichtung teilweise geändert, um die eigene Bevölkerung im Osten zu versorgen. Russland verlangte dann einen Probelauf, der nicht mehr technische ginge, ohne die Bevölkerung om Osten im Kalten zu lassen. Eine ukrainische Alternativroute lehnte Gasprom ab. Vier Tage nacheinander verlangte Russland das Gleiche. Es nährt den Verdacht, dass Putin nicht an den transit in den Westen interessiert war, sondern daran, soziale Unruhe im "russischen" Osten den Landes zu provozieren.
Ansonsten sind die Verwerflichkeiten unten den ukr. Politikern recht gut in diesem Zeitartikel beschrieben (ähnlich wie in den ukr. Quellen).
Meines Erachtens sollte man genau zwischen schlauen Geschäft und Diebstahl unterscheiden. Mit schlauen Geschäft meine ich das Ausnutzen von Preisunterschiede, die aus der Sowjetzeit vererbt wurden und erst jetzt reif für die Abschaffung sind. Aber nur wenn Europa mitspielt. Denn in all diesen schlauen Geschäften hat sowohl Putin persönlich, wie auch Mittelsmänner (und Frauen) in den Ukraine Reichtümer gesammelt. Aber es muß auch Leute im Westen geben, die auch mitverdient haben. Ohne Endabnehmer in einem "teueren" Land ginge das nicht. Ich hoffe Sie verstehen, was ich meine.
Wenn Deutschland weniger für russisches Gas zählt als Polen, das näher an Russland liegt, könnte ein schlaue bursche in Deutschland versuchen, zu deutschen Preisen für Polen einzukaufen. Wäre das Diebstahl ?
dann hat Russland es längst unterbinden müssen. Was aber ab dem 1. Januar passierte und von Russland als Diebstahl bezeichnet wurde, war anders gelagert. Auch wenn es hier wahr wäre, was ich aber nicht annehmen, hat Russland überreagiert. Ukraine hat sich zwar darauf vorbereitet, dass Russland wie schon einmal für die Ukraine den Hahn zudreht, nicht aber für Europa. Als kein Gas Richtung Europa fließ, wurde die interne Fließrichtung teilweise geändert, um die eigene Bevölkerung im Osten zu versorgen. Russland verlangte dann einen Probelauf, der nicht mehr technische ginge, ohne die Bevölkerung om Osten im Kalten zu lassen. Eine ukrainische Alternativroute lehnte Gasprom ab. Vier Tage nacheinander verlangte Russland das Gleiche. Es nährt den Verdacht, dass Putin nicht an den transit in den Westen interessiert war, sondern daran, soziale Unruhe im "russischen" Osten den Landes zu provozieren.
Ansonsten sind die Verwerflichkeiten unten den ukr. Politikern recht gut in diesem Zeitartikel beschrieben (ähnlich wie in den ukr. Quellen).
Meines Erachtens sollte man genau zwischen schlauen Geschäft und Diebstahl unterscheiden. Mit schlauen Geschäft meine ich das Ausnutzen von Preisunterschiede, die aus der Sowjetzeit vererbt wurden und erst jetzt reif für die Abschaffung sind. Aber nur wenn Europa mitspielt. Denn in all diesen schlauen Geschäften hat sowohl Putin persönlich, wie auch Mittelsmänner (und Frauen) in den Ukraine Reichtümer gesammelt. Aber es muß auch Leute im Westen geben, die auch mitverdient haben. Ohne Endabnehmer in einem "teueren" Land ginge das nicht. Ich hoffe Sie verstehen, was ich meine.
Wenn Deutschland weniger für russisches Gas zählt als Polen, das näher an Russland liegt, könnte ein schlaue bursche in Deutschland versuchen, zu deutschen Preisen für Polen einzukaufen. Wäre das Diebstahl ?
Trotzdem danke für die sehr plausible Information zur Verwendung bzw. Umwitmung der Transitleitung durch die Ukraine.
Trotzdem danke für die sehr plausible Information zur Verwendung bzw. Umwitmung der Transitleitung durch die Ukraine.
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