Barack Obama Welch ein furioser Auftakt!

Erst musste aufgeräumt werden, nun kann Barack Obama neu aufbauen. Seine erste Amtswoche widmete der 44. Präsident Amerikas Selbstreinigung

Pragmatismus statt Ideologie: Der amerikanische Präsident Barack Obama möchte vieles anders machen als sein Vorgänger George W. Bush

Pragmatismus statt Ideologie: Der amerikanische Präsident Barack Obama möchte vieles anders machen als sein Vorgänger George W. Bush

Mit einem Bündel von Maßnahmen richtete Barack Obama die Moral wieder auf und sendete Zeichen der Versöhnung nach innen wie nach außen. Er musste erst einmal unschädlich machen, was Amerikas innerer Verfassung, seinem Selbstwertgefühl und dem Ansehen in der Welt in den vergangenen Jahren so furchtbar geschadet hatte.

Denn ohne die Beseitigung der schweren Erblast aus der Ära Bush wäre sein Versprechen unglaubwürdig geblieben, Amerika zurück in die internationale Gemeinschaft und in eine bessere Zukunft zu führen. Der erneute Führungsanspruch in der Welt wäre schnell verhallt.

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In seiner zweiten Amtswoche kann und wird sich der 44. Präsident nun mit aller Kraft der wirtschaftlichen Wiederaufrüstung widmen. Die Zeit drängt und dafür hat ihn sein Volk zuvörderst gewählt. Es erwartet inmitten düsterer Prognosen entschiedene Schritte.

Die Arbeitslosenzahl zeigt, die Banken wanken gefährlich, selbst die Bank of America droht zusammenzubrechen. Schlimme Nachrichten schwappen auch aus Europa und Asien herüber.

Dabei: Welch ein furioser Auftakt! Jede Aktion der neuen Regierung ist eine schallende Ohrfeige für George W. Bush.

Sofort nach seinem Amtsantritt verkündete Barack Obama ein Ende der Geheimniskrämerei im Weißen Haus. Er belebt den Rechtsstaat wieder und verspricht, sein Regierungshandeln streng an der Verfassung auszurichten.

Statt Willkür und Präsidentenwille sollen wieder Recht und Gesetz herrschen. Kaum hatte Obama den Amtseid gesprochen, ließ er Bushs noch laufenden Gesetzesvorhaben einfrieren und einer Revision unterwerfen; das gilt erstmals sogar für jene Normen, die bereits sämtliche parlamentarischen Hürden genommen haben, aber noch nicht in Kraft getreten sind. Die neue Regierung will aufhalten, was sie noch aufhalten kann.

Leser-Kommentare
  1. fast zu schoen um wahr zu sein ..

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    Beitrag wie Ihrer mit so wenig Inhalt soviel positive Resonanz bekommt . Danke Deutschland

    Beitrag wie Ihrer mit so wenig Inhalt soviel positive Resonanz bekommt . Danke Deutschland

  2. Schön das zu lesen... mal sehen was daraus wird, primär für die Bevölkerung, sekundär für die Internationalen Beziehungen zu anderen Ländern und den meist von den USA gesponsorten/finanzierten Institutionen wie die UNO, WHO, WTO, IFW und wie sie noch alle heissen...

    Aber man schaue sich mal auf der Seite der Heritage Foundation etwas um und stellt fest das sich dort tatsächlich Aussagen finden lassen wie "diese Krise haben wir den linken zu verdanken". Erstaunlich weil ja das meiste in der Politik und Wirtschaft auf streng Konservativ/Neoliberalen Kurs gezwängt wurde. Gerne auch mit nicht immer Demokratischen Methoden.

    Dann möchte ich noch gerne wissen wann denn der "Change" der auch in Teilen Europas nötig währe hier auch so enthusiastisch bejubelt wird? Würde er es überhaupt? Immerhin hat sich an den starken Verfilzungen trotz der Finanz- dann der Wirtschaftskrise noch rein gar nicht's geändert. Im Gegenteil, es sieht so aus wie wenn alle Protagonisten in Politik und Wirtschaft primär mal zuerst für sich schauen aber einem Politik- -und Regel- ja sogar einem Wirtschaftssystemwechsel (Change) skeptisch bis feindlich gegenüberstehen.

    Pseudoverstaatlichungen von einigen Banken sind noch kein Wirtschaftssystemwechel sondern erstmal das Retten der eigenen Felle die davon schwimmen.

    Schändlich etwa auch zu sehen wie die einst begeisterten Anti Eurofraktion sich nun auch gerne in den weichen Schoss der Währung begeben möchten. Schändlich etwa auch zusehen zu müssen wie die Oekonomien in all den neuen EU Ländern + Italien, Spanien, Island, England, Island.... so ziemlich schnell dem Ruin entgegen schreiten obwohl doch gerade diese Länder in den vergangen Jahren so für Ihre Neoliberale Vorzeigekraft hervorgeholt wurden.

    Noch mehr was ebenso Kritik- und Verbesserunsgwürdig ist?

    Also, wie gehabt... aus Europa wird nur was wenn wir aufhören dauernd staunend über den Atlantik zu blicken und mal selber mit beispielhaften Beispielen vorangehen...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

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    Also für mich gibt es mehrere Gründe, warum ich dem "Change" Obamas positiv gegenüberstehe, und zwar:
    - wegen der Schließung von Guantanamo, wo ja bekanntlich Menschen jahrelang ohne Anklage festgehalten werden
    - wegen zwielichtigen Machenschaften des CIA (Folter, Menschenverschleppung, geheime Gefängnisse)
    - allgemein wegen der Kriegstreiberei der Bushregierung (man denke nur mal an die "Beweise" für Saddams Massenvernichtungswaffen)
    - und weil ich Obama für einen intelligenten Menschen halte, der nicht unbedingt große Verbindungen zur Waffen- bzw. Öllobby hat
    Ganz einfach weil er so ein großer Kontrast zu Bush ist. Und solche krassen Missstände haben wir bei uns in Deutschland nunmal nicht. Ich denke da geht es den meisten deutschen/europaischen Obama Sympathisanten ähnlich.
    Im Übrigen blicken wir glaube ich nicht staunend über den Atlantik, sondern eher anerkennend, dass sich eine so bedeutende Nation wie Amerika endlich wieder an modernen, westlichen Werten orientiert, die wir längst vertreten. Amerika ist also kein Vorbild, sie holen nur jetzt hoffentlich nach, was sie die letzten Jahre verbockt haben.

    Der Change von dem Sie sprechen, ist nicht das wofür Obama in Europa bejubelt wird. Obama ist in Europa nicht wegen seiner wirtschaftspolitischen Denkweise beliebt, sondern weil er im Gegensatz zu Bush Rechtsstaat und im allgemeinen die intelligentere Politik vertritt. Auch weil er als Schwarzer symbolisch für Toleranz steht, weil er vergleichsweise jung ist und mit seinem Auftreten charismatisch und intelligent wirkt. Ganz im Gegensatz zu Bush eben.
    Wo gibt's also bei uns solche Kontraste, dass wir euphorisch dem "Change" entgegensehen könnten? Lafontaine statt Merkel etwa?

    Mit dem "Neuanfang" haben wir Deutschen unsere Erfahrungen. Wie lange hat es gedauert, bis der Einfluss der NS-Unterstützer und -Gehilfen nachließ ? Tage, Monate, Jahre, Jahrzehnte ? Unendlich ?

    Je flotter Obama an die heiklen Themen herangeht,um so mehr muss er sich des bisherigen Apparates bedienen. Erst wenn an den Schaltstellen der Macht seine "Gesinnungsgenossen" sitzen, kann er seine Reformen durchsetzen. Hat er die überhaupt ?

    Stützt er seine Macht vielleicht zu sehr auf das Votum der Wähler ? Der "Wähler" hat im Alltagsgeschäft keine Macht. Macht haben die Leute,die Obama zuarbeiten. Die Bürokratie und die "grauen Eminenzen".

    Den "Neuanfang" Obams sehe ich als Naivität, die Hoffnung, dass die Millionen, die ihm vertrauen, ihm beistehen, ihm helfen. Einem kühlen "Macher " würde ich mehr zutrauen als einem "heißen" Idealisten.

    Die Ankündigung, das Nahost-Problrem endlich lösen zu können, erscheint nach den diesbezüglichen Diskussioen in der Commuinity naiv - oder überheblich - Yes Ich kann alles !

    Also für mich gibt es mehrere Gründe, warum ich dem "Change" Obamas positiv gegenüberstehe, und zwar:
    - wegen der Schließung von Guantanamo, wo ja bekanntlich Menschen jahrelang ohne Anklage festgehalten werden
    - wegen zwielichtigen Machenschaften des CIA (Folter, Menschenverschleppung, geheime Gefängnisse)
    - allgemein wegen der Kriegstreiberei der Bushregierung (man denke nur mal an die "Beweise" für Saddams Massenvernichtungswaffen)
    - und weil ich Obama für einen intelligenten Menschen halte, der nicht unbedingt große Verbindungen zur Waffen- bzw. Öllobby hat
    Ganz einfach weil er so ein großer Kontrast zu Bush ist. Und solche krassen Missstände haben wir bei uns in Deutschland nunmal nicht. Ich denke da geht es den meisten deutschen/europaischen Obama Sympathisanten ähnlich.
    Im Übrigen blicken wir glaube ich nicht staunend über den Atlantik, sondern eher anerkennend, dass sich eine so bedeutende Nation wie Amerika endlich wieder an modernen, westlichen Werten orientiert, die wir längst vertreten. Amerika ist also kein Vorbild, sie holen nur jetzt hoffentlich nach, was sie die letzten Jahre verbockt haben.

    Der Change von dem Sie sprechen, ist nicht das wofür Obama in Europa bejubelt wird. Obama ist in Europa nicht wegen seiner wirtschaftspolitischen Denkweise beliebt, sondern weil er im Gegensatz zu Bush Rechtsstaat und im allgemeinen die intelligentere Politik vertritt. Auch weil er als Schwarzer symbolisch für Toleranz steht, weil er vergleichsweise jung ist und mit seinem Auftreten charismatisch und intelligent wirkt. Ganz im Gegensatz zu Bush eben.
    Wo gibt's also bei uns solche Kontraste, dass wir euphorisch dem "Change" entgegensehen könnten? Lafontaine statt Merkel etwa?

    Mit dem "Neuanfang" haben wir Deutschen unsere Erfahrungen. Wie lange hat es gedauert, bis der Einfluss der NS-Unterstützer und -Gehilfen nachließ ? Tage, Monate, Jahre, Jahrzehnte ? Unendlich ?

    Je flotter Obama an die heiklen Themen herangeht,um so mehr muss er sich des bisherigen Apparates bedienen. Erst wenn an den Schaltstellen der Macht seine "Gesinnungsgenossen" sitzen, kann er seine Reformen durchsetzen. Hat er die überhaupt ?

    Stützt er seine Macht vielleicht zu sehr auf das Votum der Wähler ? Der "Wähler" hat im Alltagsgeschäft keine Macht. Macht haben die Leute,die Obama zuarbeiten. Die Bürokratie und die "grauen Eminenzen".

    Den "Neuanfang" Obams sehe ich als Naivität, die Hoffnung, dass die Millionen, die ihm vertrauen, ihm beistehen, ihm helfen. Einem kühlen "Macher " würde ich mehr zutrauen als einem "heißen" Idealisten.

    Die Ankündigung, das Nahost-Problrem endlich lösen zu können, erscheint nach den diesbezüglichen Diskussioen in der Commuinity naiv - oder überheblich - Yes Ich kann alles !

  3. Abtreibungsfinanzierung ist modern?

    Der Rest wirklich überfällig für ein Land, das wieder führen will, auch die sonst nicht Wahlbeteiligten

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    • cs
    • 25.01.2009 um 11:25 Uhr

    ... dass jetzt, anders als auch unter der Bush-Administration, Institutionen schon deshalb kein Geld mehr erhalten, weil sie den Gebrauch von z. B. Kondomen befürworten!

    beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot. Oder? Jedenfallls ist in den ersten 10-12 Wochen nach der Empfängnis von menschlichem Leben weit und breit nix zu sehen. Wenn irgend etwas ganz sicher nicht modern ist, dann der faschistoide, stumpf biologistische Gebärzwang, der ausschliesslich aus religiöser Umnachtung heraus gefordert wird.
    Natürlich wären Aufklärung und Empfängnisverhütung moderner, aber die Rückzugslinie "Abtreibung" muss bleiben, besonders auch finanzierbar: Wenn du arm bist, musst du gebären kann's ja wohl nicht sein.
    _________________________________________________
    In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
    aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
    werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
    ideologische Heimat hat: die FDP.…
    ______

    • cs
    • 25.01.2009 um 11:25 Uhr

    ... dass jetzt, anders als auch unter der Bush-Administration, Institutionen schon deshalb kein Geld mehr erhalten, weil sie den Gebrauch von z. B. Kondomen befürworten!

    beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot. Oder? Jedenfallls ist in den ersten 10-12 Wochen nach der Empfängnis von menschlichem Leben weit und breit nix zu sehen. Wenn irgend etwas ganz sicher nicht modern ist, dann der faschistoide, stumpf biologistische Gebärzwang, der ausschliesslich aus religiöser Umnachtung heraus gefordert wird.
    Natürlich wären Aufklärung und Empfängnisverhütung moderner, aber die Rückzugslinie "Abtreibung" muss bleiben, besonders auch finanzierbar: Wenn du arm bist, musst du gebären kann's ja wohl nicht sein.
    _________________________________________________
    In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
    aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
    werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
    ideologische Heimat hat: die FDP.…
    ______

    • Jimi
    • 24.01.2009 um 21:15 Uhr

    waren diese wegweisenden ersten Schritte Obamas. Sein Handeln basiert offensichtlich auf guten und vernünftigen Prinzipien. Das bedeutet nicht, dass Obama und seine Administration in Zukunft nicht auch Fehler begehen oder Rückschläge erleiden werden. Aber es besteht die berechtigte Hoffnung - und für mich fast die Gewissheit -, dass wir es mit einer zukunftsweisenden Art des Politik-machen zu tun haben. Es wäre äusserst erfreulich, wenn mal wieder ein durch einen Amerikaner geprägter Stil (keineswegs ein amerikanischer - nur ein guter Stil) in der Welt Schule macht.

  4. daß ein Politiker nach gewonnener Wahl das macht, was er vor der Wahl angekündigt hat. Nach deutscher Tradition wäre es doch eher normal, mit Verweis auf den Scherbenhaufen, den der Vorgänger hinterlassen hat, erst mal die Weichen und das Tempo umzustellen. Noch verbessert werden die Umdeutungsmöglichkeiten durch die Koalitionsregierungen, die es ermöglichen jeden Misserfolg oder Fehler anderen anzulasten. Von diesen wird auch Obama nicht verschont werden. Mal sehen, in welchem Ton und Stil diese dann in D kommentiert werden .....

  5. Also für mich gibt es mehrere Gründe, warum ich dem "Change" Obamas positiv gegenüberstehe, und zwar:
    - wegen der Schließung von Guantanamo, wo ja bekanntlich Menschen jahrelang ohne Anklage festgehalten werden
    - wegen zwielichtigen Machenschaften des CIA (Folter, Menschenverschleppung, geheime Gefängnisse)
    - allgemein wegen der Kriegstreiberei der Bushregierung (man denke nur mal an die "Beweise" für Saddams Massenvernichtungswaffen)
    - und weil ich Obama für einen intelligenten Menschen halte, der nicht unbedingt große Verbindungen zur Waffen- bzw. Öllobby hat
    Ganz einfach weil er so ein großer Kontrast zu Bush ist. Und solche krassen Missstände haben wir bei uns in Deutschland nunmal nicht. Ich denke da geht es den meisten deutschen/europaischen Obama Sympathisanten ähnlich.
    Im Übrigen blicken wir glaube ich nicht staunend über den Atlantik, sondern eher anerkennend, dass sich eine so bedeutende Nation wie Amerika endlich wieder an modernen, westlichen Werten orientiert, die wir längst vertreten. Amerika ist also kein Vorbild, sie holen nur jetzt hoffentlich nach, was sie die letzten Jahre verbockt haben.

    Der Change von dem Sie sprechen, ist nicht das wofür Obama in Europa bejubelt wird. Obama ist in Europa nicht wegen seiner wirtschaftspolitischen Denkweise beliebt, sondern weil er im Gegensatz zu Bush Rechtsstaat und im allgemeinen die intelligentere Politik vertritt. Auch weil er als Schwarzer symbolisch für Toleranz steht, weil er vergleichsweise jung ist und mit seinem Auftreten charismatisch und intelligent wirkt. Ganz im Gegensatz zu Bush eben.
    Wo gibt's also bei uns solche Kontraste, dass wir euphorisch dem "Change" entgegensehen könnten? Lafontaine statt Merkel etwa?

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    die usa haben im jahre 1999 also unter den demokraten al qaida kaempfer aus afghanistan nach mazedonien und den kosovo eingeflogen um den mazedonschen staat zu destabilisieren. al qaida ist eine erfindung des cia.

    die demokraten und die republikaner sind ein und dieselbe partei. die einen machen es halt hinter dem vorhang die anderen davor. im grunde sind die nicht besser als die kp in china. die demokratie und der wahlprozess ist nur schein! die politik bleibt dieselbe.

    • hanau
    • 25.01.2009 um 7:07 Uhr

    endlich Lafontaine! Endlich jemand der Deutschland gut vertritt.

    die usa haben im jahre 1999 also unter den demokraten al qaida kaempfer aus afghanistan nach mazedonien und den kosovo eingeflogen um den mazedonschen staat zu destabilisieren. al qaida ist eine erfindung des cia.

    die demokraten und die republikaner sind ein und dieselbe partei. die einen machen es halt hinter dem vorhang die anderen davor. im grunde sind die nicht besser als die kp in china. die demokratie und der wahlprozess ist nur schein! die politik bleibt dieselbe.

    • hanau
    • 25.01.2009 um 7:07 Uhr

    endlich Lafontaine! Endlich jemand der Deutschland gut vertritt.

  6. Mit "we are not afraid" beginnt eine Strophe des Liedes We Shall Overcome, welches auch Pete Seeger damals, im Live-Konzert in der Carnegie Hall, im Jahre 1963, vortrug. Dieses Album, welches ich mir bei meinem Bruder immer wieder anhörte, und das einen Ehrenplatz in meiner Sammlung hat, ergab zusammen mit der Mondlandung mein Bild vom grossen Amerika. Die Mondlandung ist noch in blasser Erinnerung, doch Pete Seeger ist präsent. Er stand anlässlich der Amtseinführung von Obama auf der Bühne.
    Es ist wirklich wahr geworden: We are not afraid. We can do! We have overcome!

  7. Mit unglaublichem Charisma hat Barack Obama die Amerikaner hinter sich gebracht und zugleich auf die Herkulesarbeit eingeschworen, die übrigens nicht nur den Amerikanern, sondern auch den Europäern bevorsteht, um die globalen Herausforderungen der nächsten Jahre anzugehen. In seiner Antrittsrede hat er sich selbst, dem amerikanischen Volk und selbstverständlich auch dem Rest der Welt nochmals deutlich gemacht, dass die Herausforderungen nur durch gemeinsame harte Arbeit und durch teilweise dramatischen Änderungen des Althergebrachten möglich ist. Dazu gehört natürlich auch, dass Opfer gebracht werden müssen.

    Mit den Entscheidungen der ersten Tage seiner Präsidentschaft hat Barack Obama ohne Zögern und Taktieren einen wesentlichen Teil dessen eingelöst, was er den Menschen versprochen hat. Wenn es Barack Obama gelingt, diese Geradlinigkeit von Reden und Handeln während seiner Präsidentschaft - auch gegen die im Zeitablauf vermutlich wachsenden Widerstände von Lobbyisten bzw. politischen Pragmatiker - beizubehalten, dann wird er tatsächlich weltweit Maßstäbe setzen können.

    Die Geradlinigkeit des Präsidenten Obama ist aber eigentlich ein Selbstverständlichkeit, denn letztlich sollte jeder gewählte Politiker sich so verhalten.

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