Finanzpolitik Wall Street ruft nach dem Staat

Der neue Präsident im Weißen Haus könnte bald zu einer Amtshandlung mit kaum absehbaren Folgen gezwungen sein: die Verstaatlichung der größten Banken.

Bankenaktien stehen an der Wall Street unter Druck

Bankenaktien stehen an der Wall Street unter Druck

"Jetzt ist Obama schon seit zwei Stunden im Amt und die Lage hier ist noch immer nicht besser!", klagt ein Händler auf dem Parkett der New Yorker Börse. Der Scherz soll die Stimmung aufhellen. Während in Washington der neue Präsident und Hoffnungsträger gefeiert wird, schaut die Wall Street mit Schrecken auf die heranrollende jüngste Welle der Finanzkrise.

Die droht gefährlicher zu werden als ihre Vorläufer. Die unablässige Flut der Verluste höhlt ausgerechnet die Kapitalfundamente der großen Finanzkonzerne aus. Sie galten bisher als die Stützen eines bröckelnden Systems.

Anzeige

Citigroup, bis vor wenigen Monaten ein riesiges Unternehmen mit über 300.000 Mitarbeitern und Geschäft in über 100 Ländern, ertrinkt in roten Zahlen. Im abgelaufenen Quartal musste die Bank erneut 8,3 Milliarden Dollar Verluste hinnehmen. Schuld waren Hypotheken und Hypothekenpapiere.

Citis Marktwert ist im vergangenen Jahr um 85 Prozent eingebrochen. Schon zweimal hat der Staat versucht, den schwankenden Riesen mit einer Kapitalspritze zu stabilisieren. Insgesamt waren es 45 Milliarden Dollar, dazu kommen noch 306 Milliarden Dollar an staatlichen Garantien für angeschlagene Wertpapiere.

Damit nicht genug: Jetzt ist auch Bank of America, die Nummer zwei der amerikanischen Banken, in Nöten. Vorstandschef Ken Lewis hat sich bei der Übernahme der kriselnden Investmentbank Merrill Lynch offenbar übernommen. Deren Chef John Thain, einst Chef der New Yorker Börse und ein gefeierter Banker, trat soeben mit sofortiger Wirkung zurück. Merrill Lynch fuhr im vierten Quartal erneut 15 Milliarden Dollar Verlust ein – insgesamt hat die Bank über die vergangenen sechs Quartale knapp 40 Milliarden verloren. Die Regierung sah sich gezwungen, Nothilfe zu leisten. Auch Bank of America hat bereits 45 Milliarden Dollar erhalten sowie Garantien in Höhe von 118 Milliarden Dollar.

Das Problem geht jedoch tiefer: Während die Verluste aus der geplatzten Hypotheken- und Immobilienblase weiter steigen, spüren die Finanzinstitute jetzt zusätzlich die Folgen der dramatischen Wirtschaftsabkühlung. Im vergangenen Jahr vernichtete die amerikanische Wirtschaft 2,6 Millionen Jobs – allein 1,9 Millionen seit September. Das sind so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.

Immer mehr Bürger bedienen ihre Autokredite und Kreditkarten spät oder gar nicht. Unternehmen melden reihenweise Insolvenz an. Von einem "ökonomischen Pearl Harbor" sprach Großinvestor Warren Buffett jüngst. Das macht sich in den Bilanzen der Banken bemerkbar. Nur der Staat zeigt sich bereit, ihnen weiter dringend benötigtes Geld zu geben. Private Investoren haben sich komplett zurückgezogen.

Leser-Kommentare
    • Rellem
    • 23.01.2009 um 8:50 Uhr

    Hi @ll
    Zitat aus dem Artikel
    * "Statt die Institute mit immer neuen Infusionen durchzuschleppen sollten sie in eine staatliche Auffanggesellschaft eingebracht werden und nach einer Bereinigung wieder privatisiert werden", hat Bill Seidman, der Ex-Chef des US-Einlagensicherungsfonds FDIC vorgeschlagen.*
    Zitat Ende
    Im Klartext.
    Die Banken möchten die Verluste sozialisieren und die später zu erwartenden Gewinne, natürlich ohne vom Staat mit Steuern und Abgaben belästigt zu werden, privatisieren.
    IMHO
    Die amerikanische Regierung sollte eine Bank auf die Beine stellen die sich ausschließlich mit dem Einkommen der "kleinen Leute" befasst.
    Pro Person nur ein Konto mit einer Höchstgrenze von Bsp. 250000 TDollar.
    Diese Bank müsste einem bedingungslosen Aktien/Derivaten usw. Handelsverbot unterliegen.
    Eine zweite Bank dieser Art müsste her die ausschließlich mit der Real-Wirtschaft mit Krediten versorgt.
    Wenn die beiden auf dem Dampfer wären, kann man die so genannte "Finanzindustrie " seelenruhig den Bach runtergehen lassen, dort wurde in der Hauptsache heisse Luft erzeugt wie sich jetzt deutlich zeigt.
    Gruss
    Rene

  1. Für eine Handvoll lumpiger Dollars hat die Regierung des George W. Bush alles verspielt. Ein Zurück in die private Zocker-Industrie an den Börsen kann und darf es nicht geben. Ich persönlich bin der Meinung, Präsident Obama kam zwei, drei Jahre zu früh. Man hätte den Thatcherismus und Reaganismus ganz einfach gnadenlos an die Wand fahren lassen müssen - einem finalen kompletten Trümmerfeld inklusive. Die neokonservative sichtweise scheiterte genau an den selben Fehlern und Lügen, an denen auch die Staatswirtschaft sowjetischer Lehre scheiterte. Die selbsternannten Eliten, die ihre Legitimation an Hand irgendwelcher Kassenbons ableiteten und deren Verdienst einzig und allein darin bestand, irgendwelche Glaubenssätze nachzubeten, schotteten sich immer weiter von der Realität vor Ort ab. Eine Fabrik ist keine Investmentbank, in ihr werden Realien hergestellt und Luftbuchungen sind keine Geschäfte - das weiss man nicht erst schon seit Karl Marx. Ebenso die Tatsache, dass derjenige, der nichts verkaufen kann, weil niemand das dafür notwendige Geld hat, auch nichts verdient und somit keine Rendite macht.

    Ich frage mich in der Anschau der Entwicklung, ob man aus der Geschichte absolut nichts gelernt hat. Müssen erst wieder Revolutionstribunale und mit Leichen Aufgehängter garnierte Laternenmasten her halten, um zu signalisieren, wo die Grenzen des gesamtgesellschaftlichen Konsenses ist? Das Greinen und Jammern geht mir inzwischen gewaltig auf den Keks. Es muss reiner Tisch gemacht werden - bevor die Barabarei erst um sich greift, bevor es zu spät ist. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, zumindest für eine längere Zeit den Börsenhandel und die dort statt findenden Wetten auf irgendwas zu unterbinden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ein guter Artikel mit viel inhaltlichem Zündstoff und einer diskutablen Meinung. Grundsätzlich ist Ihnen recht zu geben: die amerikanischen Banken schotteten sich von der realen Welt des Kreditnehmers ab und vergaben Kredite an Interessierte die aufgrund ihres Einkommens und ihres sozialen Standes nicht einmal einen Dollar hätten bekommen dürfen. Sie verlangten Zinsen, die in der Bundesrepublik bereits unter Wucher fallen würden, nur um den Ausfall der Kunden, die durch zu hohe Zinsen in den Ruin getrieben wurden und Privatinsolvenz anmeldeten, an den brav zahlenden Rest der Schuldner zu übertragen. Das Schlimme war sicherlich auch der Umstand, dass die Banken die ‚bad credits’ einfach an Drittunternehmen weiterverkauften und sich aus jeder Verantwortung stahlen. Das Phänomen Kreditkarte, das Kaufen auf ‚pump’, die heute-kaufen-morgen-zahlen-Mentalität und die rechtlichen Möglichkeiten mancher US Bundesstaaten für deren Einwohner, ohne persönliche Konsequenzen und Verantwortlichkeiten Privatinsolvenz anzumelden, taten ihr übriges. Die absolut freie Marktwirtschaft der USA: als Lassalles „Nachtwächterstaat“ definiert oder als Nozicks „Minimalstaat“ deklariert sei dahingestellt, wichtig ist, dass so ein aus den Fugen gerissenes Bankensystem in einer politisch laissez-fairen Atmosphäre leider wunderbar gedeihen und funktionieren kann; solange sich die Banken gegenseitig das Geld leihen und sich dadurch über Wasser halten. Ich kenne hier Menschen in den USA, die mit einem Mindestlohn von 6,50 Dollar pro Stunde ein 200.000 Dollar Haus finanziert bekommen haben, die immer noch mehr Kreditkarten trotz offensichtlicher Zahlungsschwierigkeiten zugestanden bekamen und ich habe Menschen kennen gelernt, die eine Kreditkartenschuld mit dem Erstellen einer neuen Kreditkarte abgleichen und somit immer mehr in den Strudel der Verschuldung gelangen. Der von Ihnen angeführte Blick zurück in die Geschichte ist jedem vor dem geistigen Auge bewusst – aber im Strudel der Finanzwelt in einem Lassalle-Staat kann man nicht gegen den Strom schwimmen – man fragt sich nur wann dieses künstliche Konstrukt platzt. Da erleben wir bekanntlich gerade - wir in den USA und Sie in der BRD. Und genau hier muss ich ansetzen und Ihnen widersprechen, denn Sie haben in Ihrer zu recht artikulierten Wut über das außer Kontrolle geratene Bankensystem den Menschen vergessen, der nicht an der Wall-Street sitzt, der als Arbeiter, als Mittelständler und Angestellter brav seine 40 Stunden Woche arbeitet oder diese bis zum Renteneintritt jahrzehntelang erarbeitete. Diese Menschen, übrigens der wesentliche Teil eines jeden als ‚Erste Welt’ bezeichneten Staatsgebildes, zahlen oder zahlten seit dem Eintritt in das Berufsleben oder auf freiwilliger Basis in die so genannten „Social Security Fonds“ der USA ein, zahlten weiterhin ihren Beitrag in die „Medicare Fonds“ und ihre Beiträge in die „401K“ Rentensysteme oder die „Retirement Fonds“ der jeweiligen Bundesstaaten der USA ein. Von diesen Einzahlungen leben die Menschen in der Rente, davon sollen die jetzt arbeitenden Menschen einmal leben und davon soll ab dem 65igsten Lebensjahr die Sozialversicherung, die staatliche Krankenkassenleistungen und die Privatrente bezahlt werden. Sie haben aber in Ihren Ausführungen über das (Zitat) […] gnadenlos an die Wand fahren lassen müssen […] vergessen, dass damit jedem normalen Arbeitnehmer, der in das Finanz- und Versicherungssystem der USA durch unschuldige Geburt hineinkatapultiert wurde und zeitlebens daran teilnehmen musste, (wie Sie es ja in dem bundesdeutschen System müssen und nicht einfach aussteigen oder Abgaben verweigern können), die Lebensgrundlage vernichtet wird. Sie vergessen einfach, dass die Versicherungen und Renten in den USA nicht auf den Staat, sondern auf privatem Wege über Anlagen der Banken und Versicherungen finanziert werden Was machen die Menschen, die auf einmal durch die zerstörten Fonds ihre Ersparnisse, ihre Rente und ihre Krankenkassenleistungen verlieren, die auf einmal im hohen Alter kein Geld mehr haben und die im arbeitsfähigen Alter mühsam Geld in das Fond gestützte System einzahlten? Vergessen Sie nicht, dass der Staat in den USA keine Rentenbeiträge zahlt wie in der Bundesrepublik, sondern nur eine Grundrente garantiert, die mit privaten Renten ergänzt werden muss, um einen angemessenen Lebensstandart zu erhalten. Sagen Sie jetzt bloß nicht, dass diese Menschen selber schuld sind, denn sie hätten ja revolutionieren können: ja, so einfach ist das nicht oder gibt es so einen richtigen Widerstand gegen die Sozialgesetze der BRD, die auch nur auf staatlichen Pump laufen? Ein bisschen reparieren, ein bisschen verändern – natürlich in den USA wie in der BRD geschehen - aber ein grundsätzlicher Systemwechsel ist in der BRD auch nicht erfolgt, seit ein kleiner deutscher Minister einmal weise von sich gab, dass die Renten sicher seien. Also, kurzum: ihre Ausführungen sind richtig, aber decken nur ab, was die Verursacher eben verursacht haben und lassen außen vor, was die Menschen tun sollen, wenn ihnen die Social Security, die Medicare und Medicaid, die Retirement Fonds und somit die Lebensgrundlage entzogen wird. Natürlich kann man jetzt ausführen, dass eben ein gerechteres, sicheres und staatliches System das jetzige ersetzen müsse, aber woher soll dieses neue System denn das Geld der Fonds nehmen, das es gar nicht gibt? Soll der Staat alle fehlenden Renten und Versicherungen finanzieren, der bereits jetzt mit Billionen in der Kreide steht? Das bekommen Sie bei den Amerikanern nie durch und es ist auch nicht ganz unrichtig, wenn man die Kostenexplosion in diesem Bereich betrachtet, dem der deutsche Staat machtlos gegenüber steht. Es hört sich ein bisschen ironisch an, dass man in der Bundesrepublik ein effektiveres Konstrukt in den USA fordert und das jetzige tadelt und doch selber weiß, dass das eigene System eine Seifenblase ist, die seit langem nicht mehr finanzierbar ist und nur durch Staatsausgleiche künstlich am Leben gehalten wird. Und soviel mir bekannt ist, sind keine der von Ihnen angeführten Neokonservativen an der bundesdeutschen Regierung beteiligt, wie es hier leider in den USA bis vor kurzem der Fall war. Sie sehen, dass Obama vielleicht doch zur rechten Zeit am rechten Ort war und nicht zu früh ins Amt kam, wie von Ihnen angedacht. Es ist an der Zeit, das System zu ändern, ohne es an die Wand fahren zu lassen. Wie man das genau macht wird in den nächsten Wochen sicher durch Obama entschieden werden und wir werden sehen, was daraus wird. Aber ich warne vor der Tabula-rasa-Methode, die den abhängigen und arbeitenden Menschen nicht beachtet. Das wird in der Bundesrepublik permanent gefordert und soll auch hier gelten.

    Ein guter Artikel mit viel inhaltlichem Zündstoff und einer diskutablen Meinung. Grundsätzlich ist Ihnen recht zu geben: die amerikanischen Banken schotteten sich von der realen Welt des Kreditnehmers ab und vergaben Kredite an Interessierte die aufgrund ihres Einkommens und ihres sozialen Standes nicht einmal einen Dollar hätten bekommen dürfen. Sie verlangten Zinsen, die in der Bundesrepublik bereits unter Wucher fallen würden, nur um den Ausfall der Kunden, die durch zu hohe Zinsen in den Ruin getrieben wurden und Privatinsolvenz anmeldeten, an den brav zahlenden Rest der Schuldner zu übertragen. Das Schlimme war sicherlich auch der Umstand, dass die Banken die ‚bad credits’ einfach an Drittunternehmen weiterverkauften und sich aus jeder Verantwortung stahlen. Das Phänomen Kreditkarte, das Kaufen auf ‚pump’, die heute-kaufen-morgen-zahlen-Mentalität und die rechtlichen Möglichkeiten mancher US Bundesstaaten für deren Einwohner, ohne persönliche Konsequenzen und Verantwortlichkeiten Privatinsolvenz anzumelden, taten ihr übriges. Die absolut freie Marktwirtschaft der USA: als Lassalles „Nachtwächterstaat“ definiert oder als Nozicks „Minimalstaat“ deklariert sei dahingestellt, wichtig ist, dass so ein aus den Fugen gerissenes Bankensystem in einer politisch laissez-fairen Atmosphäre leider wunderbar gedeihen und funktionieren kann; solange sich die Banken gegenseitig das Geld leihen und sich dadurch über Wasser halten. Ich kenne hier Menschen in den USA, die mit einem Mindestlohn von 6,50 Dollar pro Stunde ein 200.000 Dollar Haus finanziert bekommen haben, die immer noch mehr Kreditkarten trotz offensichtlicher Zahlungsschwierigkeiten zugestanden bekamen und ich habe Menschen kennen gelernt, die eine Kreditkartenschuld mit dem Erstellen einer neuen Kreditkarte abgleichen und somit immer mehr in den Strudel der Verschuldung gelangen. Der von Ihnen angeführte Blick zurück in die Geschichte ist jedem vor dem geistigen Auge bewusst – aber im Strudel der Finanzwelt in einem Lassalle-Staat kann man nicht gegen den Strom schwimmen – man fragt sich nur wann dieses künstliche Konstrukt platzt. Da erleben wir bekanntlich gerade - wir in den USA und Sie in der BRD. Und genau hier muss ich ansetzen und Ihnen widersprechen, denn Sie haben in Ihrer zu recht artikulierten Wut über das außer Kontrolle geratene Bankensystem den Menschen vergessen, der nicht an der Wall-Street sitzt, der als Arbeiter, als Mittelständler und Angestellter brav seine 40 Stunden Woche arbeitet oder diese bis zum Renteneintritt jahrzehntelang erarbeitete. Diese Menschen, übrigens der wesentliche Teil eines jeden als ‚Erste Welt’ bezeichneten Staatsgebildes, zahlen oder zahlten seit dem Eintritt in das Berufsleben oder auf freiwilliger Basis in die so genannten „Social Security Fonds“ der USA ein, zahlten weiterhin ihren Beitrag in die „Medicare Fonds“ und ihre Beiträge in die „401K“ Rentensysteme oder die „Retirement Fonds“ der jeweiligen Bundesstaaten der USA ein. Von diesen Einzahlungen leben die Menschen in der Rente, davon sollen die jetzt arbeitenden Menschen einmal leben und davon soll ab dem 65igsten Lebensjahr die Sozialversicherung, die staatliche Krankenkassenleistungen und die Privatrente bezahlt werden. Sie haben aber in Ihren Ausführungen über das (Zitat) […] gnadenlos an die Wand fahren lassen müssen […] vergessen, dass damit jedem normalen Arbeitnehmer, der in das Finanz- und Versicherungssystem der USA durch unschuldige Geburt hineinkatapultiert wurde und zeitlebens daran teilnehmen musste, (wie Sie es ja in dem bundesdeutschen System müssen und nicht einfach aussteigen oder Abgaben verweigern können), die Lebensgrundlage vernichtet wird. Sie vergessen einfach, dass die Versicherungen und Renten in den USA nicht auf den Staat, sondern auf privatem Wege über Anlagen der Banken und Versicherungen finanziert werden Was machen die Menschen, die auf einmal durch die zerstörten Fonds ihre Ersparnisse, ihre Rente und ihre Krankenkassenleistungen verlieren, die auf einmal im hohen Alter kein Geld mehr haben und die im arbeitsfähigen Alter mühsam Geld in das Fond gestützte System einzahlten? Vergessen Sie nicht, dass der Staat in den USA keine Rentenbeiträge zahlt wie in der Bundesrepublik, sondern nur eine Grundrente garantiert, die mit privaten Renten ergänzt werden muss, um einen angemessenen Lebensstandart zu erhalten. Sagen Sie jetzt bloß nicht, dass diese Menschen selber schuld sind, denn sie hätten ja revolutionieren können: ja, so einfach ist das nicht oder gibt es so einen richtigen Widerstand gegen die Sozialgesetze der BRD, die auch nur auf staatlichen Pump laufen? Ein bisschen reparieren, ein bisschen verändern – natürlich in den USA wie in der BRD geschehen - aber ein grundsätzlicher Systemwechsel ist in der BRD auch nicht erfolgt, seit ein kleiner deutscher Minister einmal weise von sich gab, dass die Renten sicher seien. Also, kurzum: ihre Ausführungen sind richtig, aber decken nur ab, was die Verursacher eben verursacht haben und lassen außen vor, was die Menschen tun sollen, wenn ihnen die Social Security, die Medicare und Medicaid, die Retirement Fonds und somit die Lebensgrundlage entzogen wird. Natürlich kann man jetzt ausführen, dass eben ein gerechteres, sicheres und staatliches System das jetzige ersetzen müsse, aber woher soll dieses neue System denn das Geld der Fonds nehmen, das es gar nicht gibt? Soll der Staat alle fehlenden Renten und Versicherungen finanzieren, der bereits jetzt mit Billionen in der Kreide steht? Das bekommen Sie bei den Amerikanern nie durch und es ist auch nicht ganz unrichtig, wenn man die Kostenexplosion in diesem Bereich betrachtet, dem der deutsche Staat machtlos gegenüber steht. Es hört sich ein bisschen ironisch an, dass man in der Bundesrepublik ein effektiveres Konstrukt in den USA fordert und das jetzige tadelt und doch selber weiß, dass das eigene System eine Seifenblase ist, die seit langem nicht mehr finanzierbar ist und nur durch Staatsausgleiche künstlich am Leben gehalten wird. Und soviel mir bekannt ist, sind keine der von Ihnen angeführten Neokonservativen an der bundesdeutschen Regierung beteiligt, wie es hier leider in den USA bis vor kurzem der Fall war. Sie sehen, dass Obama vielleicht doch zur rechten Zeit am rechten Ort war und nicht zu früh ins Amt kam, wie von Ihnen angedacht. Es ist an der Zeit, das System zu ändern, ohne es an die Wand fahren zu lassen. Wie man das genau macht wird in den nächsten Wochen sicher durch Obama entschieden werden und wir werden sehen, was daraus wird. Aber ich warne vor der Tabula-rasa-Methode, die den abhängigen und arbeitenden Menschen nicht beachtet. Das wird in der Bundesrepublik permanent gefordert und soll auch hier gelten.

  2. die er schon erhalten hat. Die künstliche Konsumblase (finanziert durch Hypotheken) hat in den letzten Jahren hohe Steuermehreinnahmen für die USA gebracht. Künstlich erzeugt durch die eigene Notenbank; gefördert durch die lasche Kreditvergabe zweier Staatsbanken.

    Der amerikanische Staat zahlt nun für diese Politik (die fängt bei Clinton an).

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • keox
    • 09.02.2009 um 15:06 Uhr

    dann ist der Staat also so eine Art Sparkasse für Spekulanten. Interessante Hypothese.

    • keox
    • 09.02.2009 um 15:06 Uhr

    dann ist der Staat also so eine Art Sparkasse für Spekulanten. Interessante Hypothese.

  3. ganz zu Beginn der Ära Halliburton (vormals: Ära Bush) doch gleich einen ganz anderen flavour.
    _________________________________________________
    In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
    aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
    werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
    ideologische Heimat hat: die FDP.…
    ______

  4. Ein guter Artikel mit viel inhaltlichem Zündstoff und einer diskutablen Meinung. Grundsätzlich ist Ihnen recht zu geben: die amerikanischen Banken schotteten sich von der realen Welt des Kreditnehmers ab und vergaben Kredite an Interessierte die aufgrund ihres Einkommens und ihres sozialen Standes nicht einmal einen Dollar hätten bekommen dürfen. Sie verlangten Zinsen, die in der Bundesrepublik bereits unter Wucher fallen würden, nur um den Ausfall der Kunden, die durch zu hohe Zinsen in den Ruin getrieben wurden und Privatinsolvenz anmeldeten, an den brav zahlenden Rest der Schuldner zu übertragen. Das Schlimme war sicherlich auch der Umstand, dass die Banken die ‚bad credits’ einfach an Drittunternehmen weiterverkauften und sich aus jeder Verantwortung stahlen. Das Phänomen Kreditkarte, das Kaufen auf ‚pump’, die heute-kaufen-morgen-zahlen-Mentalität und die rechtlichen Möglichkeiten mancher US Bundesstaaten für deren Einwohner, ohne persönliche Konsequenzen und Verantwortlichkeiten Privatinsolvenz anzumelden, taten ihr übriges. Die absolut freie Marktwirtschaft der USA: als Lassalles „Nachtwächterstaat“ definiert oder als Nozicks „Minimalstaat“ deklariert sei dahingestellt, wichtig ist, dass so ein aus den Fugen gerissenes Bankensystem in einer politisch laissez-fairen Atmosphäre leider wunderbar gedeihen und funktionieren kann; solange sich die Banken gegenseitig das Geld leihen und sich dadurch über Wasser halten. Ich kenne hier Menschen in den USA, die mit einem Mindestlohn von 6,50 Dollar pro Stunde ein 200.000 Dollar Haus finanziert bekommen haben, die immer noch mehr Kreditkarten trotz offensichtlicher Zahlungsschwierigkeiten zugestanden bekamen und ich habe Menschen kennen gelernt, die eine Kreditkartenschuld mit dem Erstellen einer neuen Kreditkarte abgleichen und somit immer mehr in den Strudel der Verschuldung gelangen. Der von Ihnen angeführte Blick zurück in die Geschichte ist jedem vor dem geistigen Auge bewusst – aber im Strudel der Finanzwelt in einem Lassalle-Staat kann man nicht gegen den Strom schwimmen – man fragt sich nur wann dieses künstliche Konstrukt platzt. Da erleben wir bekanntlich gerade - wir in den USA und Sie in der BRD. Und genau hier muss ich ansetzen und Ihnen widersprechen, denn Sie haben in Ihrer zu recht artikulierten Wut über das außer Kontrolle geratene Bankensystem den Menschen vergessen, der nicht an der Wall-Street sitzt, der als Arbeiter, als Mittelständler und Angestellter brav seine 40 Stunden Woche arbeitet oder diese bis zum Renteneintritt jahrzehntelang erarbeitete. Diese Menschen, übrigens der wesentliche Teil eines jeden als ‚Erste Welt’ bezeichneten Staatsgebildes, zahlen oder zahlten seit dem Eintritt in das Berufsleben oder auf freiwilliger Basis in die so genannten „Social Security Fonds“ der USA ein, zahlten weiterhin ihren Beitrag in die „Medicare Fonds“ und ihre Beiträge in die „401K“ Rentensysteme oder die „Retirement Fonds“ der jeweiligen Bundesstaaten der USA ein. Von diesen Einzahlungen leben die Menschen in der Rente, davon sollen die jetzt arbeitenden Menschen einmal leben und davon soll ab dem 65igsten Lebensjahr die Sozialversicherung, die staatliche Krankenkassenleistungen und die Privatrente bezahlt werden. Sie haben aber in Ihren Ausführungen über das (Zitat) […] gnadenlos an die Wand fahren lassen müssen […] vergessen, dass damit jedem normalen Arbeitnehmer, der in das Finanz- und Versicherungssystem der USA durch unschuldige Geburt hineinkatapultiert wurde und zeitlebens daran teilnehmen musste, (wie Sie es ja in dem bundesdeutschen System müssen und nicht einfach aussteigen oder Abgaben verweigern können), die Lebensgrundlage vernichtet wird. Sie vergessen einfach, dass die Versicherungen und Renten in den USA nicht auf den Staat, sondern auf privatem Wege über Anlagen der Banken und Versicherungen finanziert werden Was machen die Menschen, die auf einmal durch die zerstörten Fonds ihre Ersparnisse, ihre Rente und ihre Krankenkassenleistungen verlieren, die auf einmal im hohen Alter kein Geld mehr haben und die im arbeitsfähigen Alter mühsam Geld in das Fond gestützte System einzahlten? Vergessen Sie nicht, dass der Staat in den USA keine Rentenbeiträge zahlt wie in der Bundesrepublik, sondern nur eine Grundrente garantiert, die mit privaten Renten ergänzt werden muss, um einen angemessenen Lebensstandart zu erhalten. Sagen Sie jetzt bloß nicht, dass diese Menschen selber schuld sind, denn sie hätten ja revolutionieren können: ja, so einfach ist das nicht oder gibt es so einen richtigen Widerstand gegen die Sozialgesetze der BRD, die auch nur auf staatlichen Pump laufen? Ein bisschen reparieren, ein bisschen verändern – natürlich in den USA wie in der BRD geschehen - aber ein grundsätzlicher Systemwechsel ist in der BRD auch nicht erfolgt, seit ein kleiner deutscher Minister einmal weise von sich gab, dass die Renten sicher seien. Also, kurzum: ihre Ausführungen sind richtig, aber decken nur ab, was die Verursacher eben verursacht haben und lassen außen vor, was die Menschen tun sollen, wenn ihnen die Social Security, die Medicare und Medicaid, die Retirement Fonds und somit die Lebensgrundlage entzogen wird. Natürlich kann man jetzt ausführen, dass eben ein gerechteres, sicheres und staatliches System das jetzige ersetzen müsse, aber woher soll dieses neue System denn das Geld der Fonds nehmen, das es gar nicht gibt? Soll der Staat alle fehlenden Renten und Versicherungen finanzieren, der bereits jetzt mit Billionen in der Kreide steht? Das bekommen Sie bei den Amerikanern nie durch und es ist auch nicht ganz unrichtig, wenn man die Kostenexplosion in diesem Bereich betrachtet, dem der deutsche Staat machtlos gegenüber steht. Es hört sich ein bisschen ironisch an, dass man in der Bundesrepublik ein effektiveres Konstrukt in den USA fordert und das jetzige tadelt und doch selber weiß, dass das eigene System eine Seifenblase ist, die seit langem nicht mehr finanzierbar ist und nur durch Staatsausgleiche künstlich am Leben gehalten wird. Und soviel mir bekannt ist, sind keine der von Ihnen angeführten Neokonservativen an der bundesdeutschen Regierung beteiligt, wie es hier leider in den USA bis vor kurzem der Fall war. Sie sehen, dass Obama vielleicht doch zur rechten Zeit am rechten Ort war und nicht zu früh ins Amt kam, wie von Ihnen angedacht. Es ist an der Zeit, das System zu ändern, ohne es an die Wand fahren zu lassen. Wie man das genau macht wird in den nächsten Wochen sicher durch Obama entschieden werden und wir werden sehen, was daraus wird. Aber ich warne vor der Tabula-rasa-Methode, die den abhängigen und arbeitenden Menschen nicht beachtet. Das wird in der Bundesrepublik permanent gefordert und soll auch hier gelten.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die Tabula-Rasa-Methode ist durchaus sinnvoll. Die Schließung der Börsen für einen längeren Zeitraum muss dazu genutzt werden, genau zu ermitteln, wo denn das ganze Geld geblieben ist. Und genau an diese Geldhorte muss man heran gehen. Niemand auf der Welt - selbst die Fondmanager - wissen wirklich, wem das Geld gehört - im Grunde ist es herrenlos und marodiert in nicht zu kontrollierender Form selbständig um die Welt. Diese herrenlosen und nicht mehr zu kontrollierenden Kapitalströme müssen nicht nur eingedämmt, sondern abgedämmt werden. Die Fonds müssen geächtet und verboten, die in ihnen gehorteten Gelder eingezogen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Steueroasen, wie die Cayman Islands müssen geächtet und vom internationalen Finanzsystem ausgeschlossen werden, da sie eine Gefahr für die Weltsicherheit darstellen.

    Wohlfahrtsstaaten sind nicht aus purer Nächstenliebe und Gutmenschentum entstanden. Die Errichtung von Wohlfahrtsstaaten haben dafür gesorgt, nach 1945 den Weltfrieden zu sichern. Die Bedrohung des Weltfriedens in dieser Zeit kam sinniger Weise immer aus Regionen, in denen man meinte, auf einen Sozialstaat verzichten zu können. Wer der Meinung war, ein Wohlfahrtsstaat würde nur der Sozialschmarotzerei dienen, muss berücksichtigen, dass abgekapselte Eliten, die nur damit beschäftigt waren, ihren materiellen und machtpolitischen Vorsprung gegenüber der Allgemeinheit zu verteidigen, revolutionären Bewegungen - und damit illustren Herren, von Lenin über Hitler, und Mao Tse-Tung, bis hin zu Osama bin Laden - Vorschub geleistet haben.

    Die Tabula-Rasa-Methode ist durchaus sinnvoll. Die Schließung der Börsen für einen längeren Zeitraum muss dazu genutzt werden, genau zu ermitteln, wo denn das ganze Geld geblieben ist. Und genau an diese Geldhorte muss man heran gehen. Niemand auf der Welt - selbst die Fondmanager - wissen wirklich, wem das Geld gehört - im Grunde ist es herrenlos und marodiert in nicht zu kontrollierender Form selbständig um die Welt. Diese herrenlosen und nicht mehr zu kontrollierenden Kapitalströme müssen nicht nur eingedämmt, sondern abgedämmt werden. Die Fonds müssen geächtet und verboten, die in ihnen gehorteten Gelder eingezogen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Steueroasen, wie die Cayman Islands müssen geächtet und vom internationalen Finanzsystem ausgeschlossen werden, da sie eine Gefahr für die Weltsicherheit darstellen.

    Wohlfahrtsstaaten sind nicht aus purer Nächstenliebe und Gutmenschentum entstanden. Die Errichtung von Wohlfahrtsstaaten haben dafür gesorgt, nach 1945 den Weltfrieden zu sichern. Die Bedrohung des Weltfriedens in dieser Zeit kam sinniger Weise immer aus Regionen, in denen man meinte, auf einen Sozialstaat verzichten zu können. Wer der Meinung war, ein Wohlfahrtsstaat würde nur der Sozialschmarotzerei dienen, muss berücksichtigen, dass abgekapselte Eliten, die nur damit beschäftigt waren, ihren materiellen und machtpolitischen Vorsprung gegenüber der Allgemeinheit zu verteidigen, revolutionären Bewegungen - und damit illustren Herren, von Lenin über Hitler, und Mao Tse-Tung, bis hin zu Osama bin Laden - Vorschub geleistet haben.

  5. Dieses System hat innerhalb weniger Jahrhunderte die gesamten Ressourcen des Planeten aufgezehrt. Fuer den Profit einiger weniger.

    Dieses System schickt sich weiter an, das Klima des Planeten zu ruinieren. Fuer den Profit einiger weniger.

    Also ich kann nicht einsehen, dass man Banker und andere Ganoven so weiter machen lassen sollte.

    Und noch etwas. Wie kann man Milliarden besitzen? Warum wird der Bsitz der zahllosen Milliardaere nicht zur Bekaempfung der Krise mit herangezogen.

    Ich bin es leid, dass Verluste sozialisiert werden sollen, Gewinne aber in den Taschen einiger weniger verschwinden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • keox
    • 09.02.2009 um 15:49 Uhr

    manager-magazin
    Réne Zeyer, Bank, Banker, Bankrott

    • keox
    • 09.02.2009 um 15:49 Uhr

    manager-magazin
    Réne Zeyer, Bank, Banker, Bankrott

  6. Die Tabula-Rasa-Methode ist durchaus sinnvoll. Die Schließung der Börsen für einen längeren Zeitraum muss dazu genutzt werden, genau zu ermitteln, wo denn das ganze Geld geblieben ist. Und genau an diese Geldhorte muss man heran gehen. Niemand auf der Welt - selbst die Fondmanager - wissen wirklich, wem das Geld gehört - im Grunde ist es herrenlos und marodiert in nicht zu kontrollierender Form selbständig um die Welt. Diese herrenlosen und nicht mehr zu kontrollierenden Kapitalströme müssen nicht nur eingedämmt, sondern abgedämmt werden. Die Fonds müssen geächtet und verboten, die in ihnen gehorteten Gelder eingezogen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Steueroasen, wie die Cayman Islands müssen geächtet und vom internationalen Finanzsystem ausgeschlossen werden, da sie eine Gefahr für die Weltsicherheit darstellen.

    Wohlfahrtsstaaten sind nicht aus purer Nächstenliebe und Gutmenschentum entstanden. Die Errichtung von Wohlfahrtsstaaten haben dafür gesorgt, nach 1945 den Weltfrieden zu sichern. Die Bedrohung des Weltfriedens in dieser Zeit kam sinniger Weise immer aus Regionen, in denen man meinte, auf einen Sozialstaat verzichten zu können. Wer der Meinung war, ein Wohlfahrtsstaat würde nur der Sozialschmarotzerei dienen, muss berücksichtigen, dass abgekapselte Eliten, die nur damit beschäftigt waren, ihren materiellen und machtpolitischen Vorsprung gegenüber der Allgemeinheit zu verteidigen, revolutionären Bewegungen - und damit illustren Herren, von Lenin über Hitler, und Mao Tse-Tung, bis hin zu Osama bin Laden - Vorschub geleistet haben.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Jeder, der mehr hat als Sie, ist kriminell und gehört schon deshalb auf den Stromstuhl, weil das ja gar nicht anders sein kann.

    Treffe ich damit näherungsweise Ihren Punkt?

    Jeder, der mehr hat als Sie, ist kriminell und gehört schon deshalb auf den Stromstuhl, weil das ja gar nicht anders sein kann.

    Treffe ich damit näherungsweise Ihren Punkt?

  7. Jeder, der mehr hat als Sie, ist kriminell und gehört schon deshalb auf den Stromstuhl, weil das ja gar nicht anders sein kann.

    Treffe ich damit näherungsweise Ihren Punkt?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn irgendwas unterwegs ist, von dem niemand weder sagen, geschweige denn nachweisen kann, wem es gehört, dann gehört es der Allgemeinheit und kann von dieser eingezogen und verwertet werden. So einfach ist das.

    Wenn irgendwas unterwegs ist, von dem niemand weder sagen, geschweige denn nachweisen kann, wem es gehört, dann gehört es der Allgemeinheit und kann von dieser eingezogen und verwertet werden. So einfach ist das.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service