Soundslides-Galerie Bangladesch auf dem Weg zurück in die Demokratie
Nach zweijährigem Notstandsregime unter Militärführung hat die neue, demokratische Regierung ihre Arbeit aufgenommen - Beobachter der EU begleiteten die Wahl in Bangladesch. Als Mitglied der EU-Mission hat unsere Korrespondentin Silke Tittel ihre Arbeit und den Alltag im Lande fotografisch dokumentiert.
In Bangladesch ist Anfang der Woche nach zwei Jahren wieder ein Parlament zusammengetreten. Bei der Wahl Ende Dezember hatte die Awami-Liga, die Partei der ehemaligen Premierministerin Sheikh Hasina, mehr als drei Viertel der Sitze in der Volksvertretung in Dhaka errungen. Ihre politische Gegenspielerin Khaleda Zia von der Nationalistischen Partei (BNP) kam auf ein Zehntel der Mandate. Für Bangladesch war die Abstimmung ein wichtiger Schritt zurück zur Demokratie. 2007 hatte die Armee den Ausnahmezustand verhängt und eine Übergangsregierung eingesetzt. Erst im Dezember war der Ausnahmezustand wieder aufgehoben worden.
Internationale Beobachter bewerteten den Ablauf der Parlamentswahl als transparent und weitgehend demokratisch. Die Europäische Union, die 150 Wahlbeobachter aus 25 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen und der Schweiz geschickt hatte, teilte mit, der Sieg der früheren Regierungschefin Sheikh Hasina spiegele „den Willen der Bevölkerung" wider. Man habe rund 800 Wahllokale im ganzen Land besucht und keine Fälle von organisiertem Wahlbetrug festgestellt, sagte der Leiter der EU-Wahlbeobachter, der deutsche Europaparlamentarier Alexander Graf Lambsdorff.
Google Maps: Bangladesh
Als Mitglied des EU-Teams war ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Silke Tittel sieben Wochen lang nördlich von Dhaka im Einsatz und fotografierte während ihrer Rundreise durch das asiatische Land den Wahlkampf, die Organisation der Parlamentswahl und immer wieder den Alltag in einem der ärmsten Länder der Welt – ihre Bilder und Impressionen fasst die "Soundslides"-Galerie in diesem Artikel zusammen.
Weitergehende Informationen zu Bangladesch finden Sie im Netz u.a. in den
Länderinformationen des Auswärtigen Amts
, auf der Website der
EU-Beobachtermission (engl.)
sowie bei
Wikipedia (engl.)
und
amnesty international (engl.)
. In Foto/Videocommunitys und Social Networks werden Sie ebenfalls fündig:
Flickr
wie
YouTube
bieten reichlich Material zu Bangladesch, in
Facebook
gibt es eine eigene „Fanpage".
- Datum 27.03.2009 - 15:35 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren