Folgen des Gaza-Kriegs : Ein Leben in Trümmern

Israel hat sich hinter die Grenzen des Gaza-Streifens zurückgezogen und endlich internationalen Journalisten Zugang gewährt. Bilder vom Ausmaß der Schäden

Kommentare

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traurig

Kürzlich hatte ich in einem Kommentar Verständnis für Israel geäussert, dass es auf die Provokationen der Hamas reagiert. Aber diese Reaktion ist und kann nicht richtig sein. Man kann nicht auf kitzeln mit totschlagen reagieren.
Was haben kleine Kinder mit den dummen Hamas Provokateuren zu tun, dass Israel sie den Dreck ausfressen lässt, den die Hamas eingebrockt hat?
Ich widerrufe daher mein Verständnis für die Reaktion von Israel. Vielleicht sollten einige in Israel sich mal wieder auf die Werte besinnen, die die Bibel vermittelt, auch das alte Testament, wonach Gott jeden Unschuldigen schont. Das scheinen dort nämlich manche vergessen zu haben. Sonst hätten sie nicht zugelassen, dass wegen ein paar dummer Provokateure tausende unschuldiger, vor allem Kinder, in Tod und Elend versinken.

ohne worte...

Gut das Fotos Klartext reden (# 10 erklärt einen GBU Einschlag).

Sogar gab das normalerweise sonst so diskrete Internationale Komitee von dem Roten Kreuz (IKRK) im Verlauf des Konflikts eine in hohem Grade ungewöhnliche Aussage bekannt.

Das IKRK verurteilte das israelische Militär wegen Vertoss gegen die internationalen Menscherechte weil das Militär den Zugang zu einem zerbombten Haus verweigert hatte in später vier fast verhungerte Klein-Kindern unter zwölf Leichen, einschließlich der Mütter der Kinder, gefunden wurden.

Gemäss dem IKRK hatten die israelischen Verteidigung-Kräfte den Zugang vier Tage verzögert, bevor sie den Ärzteteams der Organisation in den Bereich liesen.

Diese Versammlung

der europäischen Staatschefs zu einem freundlichen Essen mit der israelischen Regierung ist angesichts dessen, was da getan wurde im Gazastreifen und angesichts der täglichen Schikanen gegen die anderen Palästinenser nur geschmacklos. Diplomatie in Ehren, aber hier sind endlich klare Worte und Taten angesagt und nicht die mit ein paar kritischen Sätzchen berüschte Unterstützung der israelischen "Politik". Forderungen nach Öffnung der Grenzen für Hilfe sind eine solche Selbstverständlichkeit, dass sie eigentlich gar nicht besonders betont oder die Tatsache, dass mal was durchgelassen wurde, so großartig gemeldet werden muss. Dieser Schein von Menschenfreundlichkeit über zynischer Machtpolitik ist degoutant.
http://www.faz.net/s/Rub1...
Hier muss man ansetzen um die Fortsetzung von Raketenangriffen zu verhindern, Gaza nicht mehr strangulieren und die Bewohner des Westjordanlandes nicht in dieser menschenverachtenden Weise schikanieren.
Ansonsten greifen sie wieder zu den Mitteln, die ihnen bleiben, Selbstmordattentate und Raketen.
Aber die israelische Arroganz wird durch diese traute Runde ja noch eher bestätigt und besonders durch Merkels Nibelungentreue.