Datenschutz Unerwünschte WerbungSeite 2/2
Die Wirtschaft sei selbst schuld an dem Gesetz, findet Ulrike Höfken, die für die Grünen den Verbraucherschutzausschuss des Bundestages leitet. "Ja, Sie sind Opfer krimineller Auswüchse", sagte sie gerade bei einer Tagung dazu im Haus der Wirtschaft in Berlin. "Aber wir haben die Diskussion doch nicht erst seit gestern." Einige Dinge, die nun das Gesetz regele, hätten von der Wirtschaft längst "als vertrauensbildende Maßnahme" eingeführt werden können. Das habe man versäumt und das Vertrauen der Verbraucher verspielt. Erst dieses "Marktversagen" rufe nun den Gesetzgeber auf den Plan.
Solche Argumente mag die Branche nicht hören. Was in der Natur der Sache liegt. Lobbyismus ist kein Verbrechen. Er ist Teil demokratischer Entscheidungsprozesse. Politik soll Interessen ausgleichen, somit haben alle Betroffenen das Recht, Politikern ihre Sicht der Dinge nahezubringen. Wenn Lobbyismus allerdings bedeutet, dass eine Interessengruppe ihr Geld und ihren Einfluss einsetzt, Falschinformationen zu verbreiten und andere zu schmähen, kommt das System aus dem Gleichgewicht.
Thilo Weichert, der Leiter des Unabhängigen Datenschutzbüros Schleswig-Holstein (ULD), sah sich als "Wirtschaftsfeind Nummer eins" diffamiert, wie er sagt. "Ich habe die volle Breitseite abbekommen." So wurde er vom Dialogmarketingverband als "Datenschutzfunktionär" bezeichnet, der "massive Meinungsmache" betreibe, um "Politiker zu nötigen, möglichst alle überzogenen Forderungen bei der Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes durchzusetzen".
Dabei könnte die Novelle eine Hilfe für Adresshändler sein – findet zumindest der ULD. Bekämen sie doch besonders wertvolle Adressen. Die Menschen, die zustimmten, wollten schließlich Werbung, wären also auch offen für ihren Inhalt.
Beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft nennt man das Illusionen und spricht allein davon, dass der Mittelstand "kaputtgemacht" werde, dass man Firmen etwas wegnähme und "Arbeitsplätze vernichtet". Als Chance auf mehr Effizienz möchte man das auf keinen Fall verstanden wissen.
Und die Wirkung? Sie ist in der Gesetzesnovelle sichtbar. Seit dem ersten Entwurf wurden mehrere Ausnahmeregelungen eingeführt, die das ursprüngliche Verbot des Adresshandels wieder einschränken.
- Datum 10.03.2009 - 16:46 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"Beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft nennt man das Illusionen und spricht allein davon, dass der Mittelstand "kaputt gemacht" werde, dass man Firmen etwas wegnähme und "Arbeitsplätze vernichtet".... "
Ja hoffentlich fallen diese Arbeitsplätze weg, bei denen Leute beschäftigt werden zu organisieren, dass mein Briefkasten mit Müll vollgestopft wird und jeden Tag eine andere Nervensäge bei mir anruft um mir irgend etwas anzudrehen, was ich nicht will! Und sich manchmal nur mit klaren Worten abwürgen lässt! Wenn der "Mittelstand" solche "Produkte" hervorbringt, die nichts tun, als anderen die Zeit zu stehlen dann ist es wirklich besser, wenn er kaputt gemacht wird!
Ja hoffentlich fallen diese Arbeitsplätze weg
Das sind keine richtigen Arbeitsplätze...dann würden diese Leute endlich aus ihrem prekären Elend befreit...
Ja hoffentlich fallen diese Arbeitsplätze weg
Das sind keine richtigen Arbeitsplätze...dann würden diese Leute endlich aus ihrem prekären Elend befreit...
Ja hoffentlich fallen diese Arbeitsplätze weg
Das sind keine richtigen Arbeitsplätze...dann würden diese Leute endlich aus ihrem prekären Elend befreit...
"Und die Wirkung? Sie ist in der Gesetznovelle sichtbar. Seit dem ersten Entwurf wurden mehrere Ausnahmeregelungen eingeführt, die das ursprüngliche Verbot des Adresshandels wieder einschränken."
Macht und Geld ist alles was zählt. Keine Prinzipien, keine Leitlinien, keine Ideen.
Das ist Deutschland...
So ist nicht Deutschland, so ist die Welt...
So ist nicht Deutschland, so ist die Welt...
Man darf eines nicht vergessen: Call-Center waren und sind immer noch die Traumunternehmen der Kommunalpolitik. Sie siedelten sich auch in sehr strukturschwachen Regionen an, oftmals waren nur sie bereit, Langzeitarbeitslose einzustellen und oftmals waren und sind sie einer der ganz wenigen Gewerbesteuerzahler. Würden sie wegbrechen, wäre das ein Schlag ins Gesicht der Kommunalpolitik. Bei anstehenden Wahlen kämen sowohl Kommunalpolitiker, als auch die direkt gewählten Landtags- und Bundestagsabgeordneten angesichts der sich anbahnenden Katastrophen am lokalen Arbeitsmarkt in erhebliche Erklärungsnot. Dass man jahrelang aufs falsche Pferd gesetzt hat - in der Hoffnung, da käme auf einem Mal der ganz große Zampano, der als Investor über Nacht alle Probleme löst, dafür aber oft mit unsauberen Methoden arbeitet, ist unbelassen. Jede Sache hat eben ihre zwei Seiten - wobei die gute Seite gerne hervorgehoben, die schlechte Seite dagegen gerne völlig übersehen wird.
Ich schließe mich der Meinung von *sünnerklaas*.
Wenn ich einen diesbezüglichen Anruf erhalte, dann höre ich mir das *auswendig gelernte* manchmal gern an und sage dann: "Nein danke, mir fehlt das nötige Kleingeld!" Wenn ich keine Zeit habe, dann drücke ich auch schon mal nach dem ersten Wort weg.
Heute Morgen habe ich eine Spam erhalten und der Absender
bezog sich auf einen Beitrag von mir
- hier im Forum.
Anschließend merkte ich, dass er für Heimelektronik wirbt.
Alles in allem stören mich die Call-Center nicht. Lassen wir ihnen doch den Arbeitsplatz.
Es gibt so schon viel zu wenige davon.
Ich möchte den Betrag mit einem Witz beenden:
Ein Versicherungsvertreter will einen Mann eine Lebensversicherung verkaufen.
Dieser: "Nein Danke. Ich möchte, dass alle auf meiner Beerdigung schön traurig sind!"
Ich schließe mich der Meinung von *sünnerklaas*.
Wenn ich einen diesbezüglichen Anruf erhalte, dann höre ich mir das *auswendig gelernte* manchmal gern an und sage dann: "Nein danke, mir fehlt das nötige Kleingeld!" Wenn ich keine Zeit habe, dann drücke ich auch schon mal nach dem ersten Wort weg.
Heute Morgen habe ich eine Spam erhalten und der Absender
bezog sich auf einen Beitrag von mir
- hier im Forum.
Anschließend merkte ich, dass er für Heimelektronik wirbt.
Alles in allem stören mich die Call-Center nicht. Lassen wir ihnen doch den Arbeitsplatz.
Es gibt so schon viel zu wenige davon.
Ich möchte den Betrag mit einem Witz beenden:
Ein Versicherungsvertreter will einen Mann eine Lebensversicherung verkaufen.
Dieser: "Nein Danke. Ich möchte, dass alle auf meiner Beerdigung schön traurig sind!"
wer früher stirbt, ist länger tot ...
hallo leute,
es ist die pest des 21. jahrhunderts - unverlangte werbung per email (SPAM genannt), telefon, fax und snail-mail (post) - es ist wirklich schwer, dieser sturzflut einigermassen herr zu werden! durch hightech-filterung und robinsonliste sind die ersten beiden zu knacken, mein fax bleibt aus und mein papierkorb ist gross genug! wer noch andere gute ideen hat, bitte melden ...
Ich schließe mich der Meinung von *sünnerklaas*.
Wenn ich einen diesbezüglichen Anruf erhalte, dann höre ich mir das *auswendig gelernte* manchmal gern an und sage dann: "Nein danke, mir fehlt das nötige Kleingeld!" Wenn ich keine Zeit habe, dann drücke ich auch schon mal nach dem ersten Wort weg.
Heute Morgen habe ich eine Spam erhalten und der Absender
bezog sich auf einen Beitrag von mir
- hier im Forum.
Anschließend merkte ich, dass er für Heimelektronik wirbt.
Alles in allem stören mich die Call-Center nicht. Lassen wir ihnen doch den Arbeitsplatz.
Es gibt so schon viel zu wenige davon.
Ich möchte den Betrag mit einem Witz beenden:
Ein Versicherungsvertreter will einen Mann eine Lebensversicherung verkaufen.
Dieser: "Nein Danke. Ich möchte, dass alle auf meiner Beerdigung schön traurig sind!"
Diese PR-Terroristen gehören in ihre Schranken verwiesen. Solche AUFDRINGLICHEN, NERVTÖTENDEN Belästigungen, hält auf Dauer kein(!) Mensch aus.
So ist nicht Deutschland, so ist die Welt...
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