Integrationsstudie

Türken ohne Schulabschluss

Türkische Einwanderer und ihrer Kinder haben schlechte Aussichten, sich in Deutschland zu integrieren. Was sind die Ursachen? Was muss in Zukunft geschehen?

Der Anteil der Hausfrauen unter türkischen Frauen ist besonders hoch. Türkische Einwanderer sind auch besonders oft arbeitslos und ohne Schulabschluss

Der Anteil der Hausfrauen unter türkischen Frauen ist besonders hoch. Türkische Einwanderer sind auch besonders oft arbeitslos und ohne Schulabschluss

Selbst in der zweiten Generation sind viele Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland noch nicht angekommen. Das ergibt eine Untersuchung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Erstmals werden die Integrationserfolge einzelner Migrantengruppen, auch die der Zuwanderer mit deutschem Pass verglichen. Am besten schneiden dabei die Einwanderer aus EU-Ländern, deutschstämmige Aussiedler sowie Migranten aus dem Fernen Osten ab.

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In der Studie "Ungenutzte Potenziale - Zur Lage der Integration in Deutschland" wurde die Lebenssituationen von Zuwanderern und
Einheimischen verglichen. «Wir sprechen von einer guten Integration, wenn Zuwanderer im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben mit den Einheimischen gleichgezogen sind», sagt Institutsdirektor Reiner Klingholz.  Die Autoren messen die Integration anhand von 20 Kriterien wie etwa dem Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft, Ehen mit Deutschen, Bildungsniveau, Hausfrauenquote oder dem Anteil der Beschäftigten mit ausländischen Wurzeln im öffentlichen Dienst. Auch der Anteil derjenigen, die sogenannte Vertrauensberufe wie Richter, Arzt, Anwalt, Polizist oder Manager eines größeren Unternehmens ausüben, wurde einbezogen. Basis der Studie ist der Mikrozensus des Jahres 2005 mit 800 000 Befragten.

Laut Studie haben 30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen keinen Schulabschluss und nur 14 Prozent das Abitur. Auch hätten Menschen mit türkischem Migrationshintergrund den geringsten Erfolg aller Migranten im Erwerbsleben: Sie seien häufig erwerbslos, die Hausfrauenquote sei hoch, und viele seien abhängig von Sozialleistungen.

Unterschiedlichen Chancen in den Bundesländern

Die Studie enthält auch ein Ranking der Bundesländer nach ihrem Integrationserfolg. Hessen und Hamburg sind die beiden Bundesländer, in denen Ausländer am besten integriert sind. Schlusslicht ist das Saarland, nach Niedersachsen und Bremen.

Die Spitzenreiter Hessen und Hamburg punkten vor allem mit dem hohen Bildungsstand ihrer Zuwanderer. In Hessen haben 28 Prozent von ihnen einen Hochschulabschluss - unter den Einheimischen sind es nur 24 Prozent. 28 Prozent der Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln besucht die gymnasiale Oberstufe - kaum weniger als bei den Einheimischen, die auf 31 Prozent kommen. In Hamburg haben sogar 40 Prozent der Migranten die Hochschulreife, 29 Prozent einen Uni-Abschluss. Doch auch in diesen Ländern gibt es eine große Gruppe gering Gebildeter und schlecht integrierter Einwanderer.

Die ostdeutschen Bundesländer haben mit rund fünf Prozent den geringsten Anteil von Zuwanderern. Zudem profitieren sie nach Ansicht der Autoren von positiven Nachwirkungen der Migrationspolitik der DDR-Zeit, als hochmotivierte Menschen nach Ostdeutschland kamen. Nur 6 Prozent der Zuwanderer hätten keinen Schul- oder Berufsabschluss. 43 Prozent besäßen die Hochschulreife - der höchste Wert aller Bundesländer. Eine hohe Hürde für den Integrationserfolg sei aber die mit 39 Prozent höchste Erwerbslosenquote unter den Zuwanderern.

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Leser-Kommentare

  1. wohl auch dazu sagen, fragt man sich hier freundlich vor sich hin lächelnd.

  2. daß die Vertreter der türkischen Lobby in Deutschland diese Wahrheit nicht gern hören. So läuft es doch schon seit Jahrzehnten: Immer dann, wenn sich jemand traut, die mangelnde Integration der türkischstämmigen Bevölkerung sowie deren unterdurchschnittliche Qualifikation und Sprachkenntnisse in Kombination mit der überdurchschnittlich hohen Kriminalität bei türkischen Jugendlichen anzusprechen, treten solche Leute wie Alboga und Arslan auf den Plan, um Nebelkerzen zu verbreiten und die deutsche Politik daran zu hindern, wirksame Maßnahmen zu treffen. Als ein Vertreter der DITIB, der türkischen Religionsbehörde, die sich in der Vergangenheit immer wieder als ein wesentlicher Hemmfaktor der Integration entpuppt hat, da er es sich zum Ziel gesetzt hat, die türkischen Interessen in Deutschland gegenüber denen der deutschen Bevölkerung durchzusetzen, ist Alboga in keiner Weise ein glaubhafter Protagonist.

    Die andere Variante der Realitätsverschleierung ist die Taktik Arslans. Gelingt es einmal nicht mehr, die Tatsachen zu leugnen, da offizielle Statistiken eine eindeutige Sprache sprechen, wird die Schuld auf mangelnde staatliche Förderung und die Diskriminierung der Türken in Schule und Beruf geschoben, um so die Verantwortung für die fehlende Integration wieder der deutschen Seite zuschieben zu können. Angesichts der Integrationserfolge anderer Migrantengruppen wie z.B. der vietnamesischstämmigen Bevölkerung, die hier Thema eines eigenen Forums sind, werden diese Aussagen allerdings für jeden erkennbar Lügen gestraft.

    Die Konsequenz daraus für die deutsche Politik sollte sein, sich nicht mehr durch diffamierende Dauervorwürfe durch Verbandsvertreter wie Alboga und Arslan moralisch erpressen zu lassen und solche Dinge wie Spachkenntnisse und Integration von den Migranten einzufordern, so wie das von je her die Pflicht jedes Menschen ist, der in ein fremdes Land einwandert.

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    in %? ... Ziehen Sie diese Zahl von 100 (%) ab und Sie gelangen zu welcher Zahl (in % natürlich)?

    Und nun vergleichen Sie die Zahl der Nichtintegrierten mit den Integrierten. Welche Zahl, sagten Sie noch mal, ist um Größen größer als die andere?

    Hinweis: Sie können auch gerne in absoluten Zahlen rechnen: das Ergebnis bleibt dann dasselbe.

  3. ist ein Widerspruch in sich. Wenn der "feine" Herr etwas mit Wissenschaft zu tun haben will, soll er doch Sandkörner in der Wüste zählen!
    (Anmerkung: Bitte tragen Sie zu einer sachbezogenen Debatte bei. Danke. Die Redaktion/jk)

  4. Erfreulich, dass in Deutschland endlich eine echte Bestandsaufnahme der Integrationsprobleme von Migranten gemacht werden kann, ohne dass gleich alles mit der pauschalen "Rechts" Keule erschlagen wird. Leider kommt das für viele Menschen fast 20 Jahre zu spät.
    Nachdem das Problem bekannt ist, sollten spezielle Angebote für Tükischstämmige entwickelt werden, um diese zu integrieren und bessere Chancen im Beruf zu eröffnen. Die zweite Folge sollte allerdings sein, Migration in Zukunft bewusst zu steuern und zu begleiten.

  5. wie immer liest sich der text so, als ob der bund und die länder versagt haben, aber es ist immer noch das selbe problem, das die meisten türkischen migranten unter sich leben und scheinbar nicht integriert werden wollen. deutsch lernen? wozu? der bäcker, der friseur, usw. alle in diesen vierteln sprechen türkisch. ich habe viele bekannte die aus der türkei sind. diese können sehr gut deutsch, haben gute jobs und sind eher kosmopolitisch eingestellt. es sind einige darunter die mit der aussage "dort leben zu viele ausländer." umgezogen sind, als ihre kinder zur schule mussten.
    viele der zugereisten türken sind aus ländlichen gegenden. das wäre so als wenn aus bayrischen dörfern die leute irgendwo ins ausland gingen, das würde dann genauso ablaufen: ablehnung der dortigen sprache und ausgrenzung aus der gesellschaft. wenn man sich als beispiel mal namibia anschaut dann sieht man dort auch noch einige gegenden, in denen die leute in alten trachten rumlaufen und in denen nur deutsch gesprochen wird. diese leute sind dort auch schon seit jahrzehnten angesiedelt. das mangelnde bildungsniveau der ersten aussiedler bestimmt das leben der nachfolgenden generationen: "mein sohn arbeitet bei mir, oder meinem bruder und mädchen brauchen sowieso keine ausbildung."
    die ghettoisierung hätte von anfang an verhindert werden müssen. ein realer einbürgerungstest, vor allem sprache ist notwendig. wer illegal einreist, oder sich schwerwiegende delikte (z.b. drogenhandel) muss abgeschoben werden, ohne wenn und aber.
    vertreter von türkischen verbänden sollten einmal die frage beantworten: "warum wollen diese menschen hier leben, wenn sie unsere sprache und unseren lebensstil doch eigentlich verachten(deutsche frauen werden z. b. oftmals als huren bezeichnet) und nicht einmal die chancen unseres bildungssystems wahrnehmen um sich positiv zu entwickeln?" an unserem wetter und der schönben landschaft kann es ja wohl nicht liegen.

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    So ein Glück   Schneewitzchen

    Zitat: "das wäre so als wenn aus bayrischen dörfern die leute irgendwo ins ausland gingen, das würde dann genauso ablaufen: ablehnung der dortigen sprache und ausgrenzung aus der gesellschaft."

    Na, so ein Glück, dass bis dato noch kein einziger bayrischer Dörfler jemals ins Ausland ging.

  6. Jetzt ist es unsere Schuld und die Schuld der "Wissenschaft", dass türkische Einwanderer sich asozial verhalten, deutsche Gesetzte und Sitten misachten, sich nicht darum kümmern Deutsch zu lernen und als Folge keine ausreichende Bildung bekommen? Seit wann sind Gymnasien Ausländern gegenüber geschlossen? Sollten alle Lehrer etwa ausländerfeindlich sein?

    Integration ist ein zweiseitiger Prozess und wer NACH Deutschland kommt sollte bereit sein, den ersten Schritt zu machen. Wer dies nicht ist und nur profitieren will gehört abgeschoben. In Deutschland zu wohnen ist immerhin kein Recht sondern ein Privileg.

    Außerdem zeugt die Tatsache, dass es erfolgreiche und integrierte Ausländische nur davon, dass es geht und dass unser System offensichtlich es ermöglicht, dass Ausländer auch hier etwas lernen. Es gibt schließlich auch genügend Deutschstammige Menschen, die ungebildet und aussichtslos sind.

    Wieviele Sprachkurse gibt es? Jede Universitätsstadt bietet solche Kurse an. Jede Volkshochschule bietet Deutschkurse an. Was sollen wir noch machen? Türkisch zur Landessprache zu machen und Ehrenmorde erlauben?

  7. Bekir Alboga studierte Arabistik, Publizistik und Kommunikationswissenschaften (Quelle: Wikipedia) d.h. in Sachen statistische Erhebungen kann er nur als Laie sprechen (beziehungsweise als Lobbyist). Dies zeigt sich daran, dass er die Studie unter anderem mit den Worten bezweifelt, dass es "kaum einen Berufszweig" gäbe, "in dem Sie nicht sehr vorbildliche türkischstämmige Menschen" fänden. Wer in seinem Leben schon einmal etwas von einer Gauss-Verteilung gehört hat weiss, dass diese Aussage für die Besprechung einer Statistik ohne Belang ist. Man mag es nun für notwendig halten, diese Studie wissenschaftlich zu überprüfen, daran kann ich als Wissenschaftler nichts aussetzen, aber Herr Alboga ist dafür nicht der richtige.

    Nun kann man "Integrationserfolg" sicher nur schwer messen, aber die Studie bringt einige harte Fakten: 30 % der türkischstämmigen Einwohner sind ohne Schulabschluss, trauriges Schlusslicht hierbei das Saarland mit 45%. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und sollten statistisch problemlos zu erhalten sein; es ist nicht ganz klar, ob Herr Alboga auch diese Zahlen anzweifelt. Sie können zumindest nicht dadurch erklärt werden, dass türkischstämmige Schüler angeblich häufiger eine Empfehlung für die Hauptschule bekommen, denn auch diese Schulform bietet einen Schulabschluss an; und zumindest die 30% welche keinen Schulabschluss vorweisen können wären sicher an einer Realschule oder einem Gymnasium nicht besser aufgehoben gewesen. Und natürlich, hier spricht Herr Albog ganz als Lobbyist, ist in erster Linie das deutsche Schulsystem schuld welches Türken offenbar ganz besonders benachteilige; einen Beweis für diese These bleibt Herr Albog freilich schuldig, sowie eine schlüssige Antwort auf die Frage, warum nur andere Ausländergruppen die z.T. ähnlich "Bildungsfern" sind viel erfolgreicher sind (siehe auch den Zeit-Artikel zum Erfolg vietnamesischer Einwanderer in Deutschland, welche eigentlich über keine besseren Voraussetzungen verfügten).

    Herr Alboga sagt, man würde sich "kritisch mit dieser Studie auseinandersetzen müssen". Nach diesem Artikel bin ich der Ansicht, dass es dabei darum gehen wird, die Fakten zu relativieren. Das wird nun niemandem helfen. Die türkische Gemeinschaft in Deutschland muss sich zuallererst selbst die Frage stellen was sie denn tun kann (z.B. in den Familien etc.), um den schulischen Erfolg ihres Nachwuchs zu verbessern, als immer nur erneut Forderungen an den Staat zu richten. Stattdessen scheint es sie aber nur zu interessieren, den schönen Schein zu wahren, die eigenen Interessen durchzusetzen und den schwarzen Peter möglichst schnell weiter zu geben. Das kann man auch ganz klar an den Verlautbarungen von Bekir Alboga sehen.

    Wenn man bedenkt, dass z.B. nur 20% der Türken in Deutschland im Alltag überwiegend deutsch sprechen (2001, Quelle: http://www.diw.de/deutsch...) dann ist klar, wo eines der Probleme liegt, mithin einem Problem, auf welches die deutsche Mehrheitsgesellschaft so gut wie keinen Einfluss nehmen kann und welches nicht dadurch gelöst wird, immer und immer wieder nach dem Staat zu rufen bzw. der Gesellschaft die Schuld zu geben.

    Ich sehe die Schuld bei den türkischen Milieus in Deutschland, denen der türkische Ministerpräsident offensichtlich aus dem Herzen gesprochen hat als er sagte, Assimilation zu fordern sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dabei ist "erfolgreichen" (etwa akademisch gebildeten) Türken die Problematik zumindest insgeheim bewusst, da gibt es einige, die bewusst aus türkisch dominierten Wohnvierteln wegen ihrer Kinder fortziehen und mit ihnen deutsch sprechen, weil sie wissen, welchen Einfluss das "türkische Milieu" auf ihre Kinder hat. Eine Abstimmung mit den Füssen, aber wenn dann "die Türken" in Deutschland kritisiert werden, kommt es doch immer wieder zu diesem fatalen Schulterschluss zwischen Bildungsverweigerern und türkischen Akademikern, welcher schon so lange die herrschenden Zustände entschuldigt und damit perpetuiert -- das beste Beispiel ist Herr Alboga. Aber solange die türkischen Interessenvertreter diese Situation immer und immer wieder entschuldigen bzw. die Schuld der deutschen Gesellschaft in die Schuhe schieben, die türkische Gemeinschaft aber an der eigenen Einstellung zu Bildung und Deutschland nichts ändert, und solange die deutsche Gesellschaft nicht in der Lage ist, ihr Eigeninteresse zu formulieren und Forderungen an diese Zuwanderungsgruppe zu stellen und durchzusetzen (z.B. Sprachkenntnisse), wird sich nichts ändern.

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    [...] [...]Aber solange die türkischen Interessenvertreter diese Situation immer und immer wieder entschuldigen bzw. die Schuld der deutschen Gesellschaft in die Schuhe schieben, die türkische Gemeinschaft aber an der eigenen Einstellung zu Bildung und Deutschland nichts ändert[...]
    Dafür aber Verschwörungstheorien und Paranoia. Die Bösen sind immer die anderen.
    Und obwohl sich die Türken erst 500 Jahre nach den Kreuzzügen das Kalifat unter den Nagel gerissen haben, werden auch sie nicht müde, alle Missstände des Orients den schröcklichen Kreuzrittern zuzuschieben. Die beweisbare Tatsache, dass es die Türken waren, die das bis dahin vorbildliche universitäre System Arabiens zerschlagen haben und einen Vorsprung im Wissen von 500 Jahren während der Kreuzzüge in einen gleich grossen Rückstand heute verwandelten, spielt dabei naturgemäss keine Rolle. [...]

    _______
    In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
    aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
    werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
    ideologische Heimat hat: die FDP.…
    ______

    [Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Pauschalisierungen. Danke. /Die Redaktion pt.]

    Den Kommentar nr. 7 von shulgin ist nichts hinzuzufügen.

  8. Sehr interessant ist es auch, wenn man paralell dazu den Spiegel-Artikel gelesen hat.
    Zuerst einmal sprechen wir hier nicht gleichermaßen von Mirganten, sondern von verschiedenen, teilweise extrem unterschiedlichen Grupppen von Migranten.#

    Diese Gruppen waren teilweise unter den selben Bedingungen, teilweise aber auch nicht.
    Punkte der Abweichung sind:
    - Deutschkenntnisse
    - Kultur (Bildungskultur hier vor allem)
    - Größe der Gruppen
    - Staatsangehörigkeit (vor allem Aussiedler - EU-Mitglieder - völlige Ausländer)
    - Einwanderziel (zeitweilig beschränkter Arbeitsaufenthalt versus Ziel in Deutschland zu leben bis ans lebensende und bemühen um die deutsche Staatsbürgerschaft).

    Das bei diesen Abweichungen leicht verschiedene Ergebnisse herauskommen können, dürfte einsichtig sein.

    Das problem bei der bewertung nun ist, dass auch die Menschen, die nach deutschland gekommen sind und vor allem auch ihre Kinder und Kindeskinder sich integrieren sollten, sofern sie denn auch teilhaben wollen an der mehrheitsgesellschaft.
    Ein teil hat es vorbildlich ja geschafft - z. b. die Vietnamesen, die als 'Arbeiter' in die DDR geholt wurden und nach der Wende in der BRD geblieben sind und auch bei uns bleiben woll(t)en.
    Ein anderer Teil scheint dies nicht zu wollen. dabei ist es erh leicht einseitig die verantwortung dem 'Staat', der 'mehrheitsgesellschaft' zuzuschieben, wie es wohl z. b. Herr Algoba primär zu tun scheint.
    Die Frage nach der Eigenverantwortung und auch der Verantwortung gegenüber den eigenen Kindern vor allem (was Bildung und somit Berufschancen anbelangt) wird von diesen herrn anscheinend weiträumig ausgeklammert - er gefällt sich in meinen Augen mehr als der Mahner. Dabei wäre gerade beim katastrophalen Abschneiden der türkischstämmigen Einwanderer zu Fragen, inwieweit die Verbände und die DIBIT dabei maßgeblich mit Schuld sind, indem sie versuchen die Rückbindung an die Türkei und dem, was sie als 'türkisch' ansehen, zu erhalten und zu fördern und somit vielen auch erschweren, loszulassen und sich um eine anpssung und eingliederung in die Gesellschaft, in der diese menschen leben, zu erleichtern.
    Verlierer, Leidtragende, sidn die türkischen Kinder, die hier scheitern - und gewinner sind die türkischen Verbände und türkische Politiker, die dieses Scheitern ummünzen können in eben einer anbindung der Gescheiterten an jeweils ihre Interessen.

    Wir müssen gerade die diversen Migrantenmilieus differenziert betrachten und jeweils nach Ursachen und auch Verantwortungen (nicht als Vorwurf und aburteilung, aber als anbindungsstellen für veränderungen/verbesserungen) dabei fragen. Wir sollten usn dabei aber nicht von jeweils den interessen Einzelner oder gruppen Sand in die Augen streuen lassen, indem wir auf deren einseitigen Schuldzuweisungen und verallgemeinerungen (... die Mirganten) rücksicht nehmen.

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