Finanzkrise "Island ist ein Schuldenknast geworden"Seite 2/2



Der Crash kam ziemlich überraschend, obwohl es zuvor einige Warnsignale gegeben hatte. Sowohl die Politiker als auch die Manager der Zentralbank beteuerten, es sei alles in Ordnung.
Warum hat die Regierung einen ehemaligen Ministerpräsidenten als Leiter dieser Zentralbank engagiert? Hat er die entsprechenden Fähigkeiten oder ist dies nur wieder eine weitere Ausprägung der Macht, die die Politik in Island spielt?
Und was wird nun passieren? Werden wir Suppenküchen in Reykjavik sehen, werden wir Kartoffeln im Hinterhof anpflanzen müssen? Wie kann so etwas passieren im Jahr 2008?
Kann aus der Krise etwas Gutes entstehen? Vielleicht führt sie dazu, dass sich die Menschen wieder auf die wahren Werte zurückbesinnen, anstatt immer nur an den Wert des Geldes zu glauben.

Persönlich bin ich nicht von der Krise betroffen, abgesehen davon, dass sie die isländische Gemeinschaft betrifft. Es ist traurig, die ganze Wut und Frustration bei den Leuten zu sehen, aber sie ist absolut verständlich. Die Menschen fühlen sich verraten und getäuscht - und niemand aus der Regierung oder den verantwortlichen Stellen übernimmt Verantwortung.
Man kann nur hoffen, dass diese Krise zu einer Verfassungsänderung führt und den Weg bahnt für eine neue Republik, die auf dem Willen der Bürger basiert und nicht darauf, die Macht der Parteien zu erhalten.

Simon Birgisson, Student der Theaterwissenschaften an der Universität Gießen

Mein Leben hat sich durch die Wirtschaftskrise nicht drastisch verändert, aber ich studiere ja auch noch. Meine Mutter hat ihren Job verloren. Mein Bruder auch. Viele meiner Freunde ebenfalls, sie sehen keine Zukunft mehr in Island. Ich denke, Island hat auf gewisse Weise während der letzten drei Monate seine Unschuld verloren. Es fällt uns allen schwer, das zu akzeptieren. Ich werde versuchen, in den nächsten Jahren weiterhin im Ausland zu studieren. Denn es gibt keine Zukunft in Reykjavik, dieser Geisterstadt, in der einsame Kräne und leere Baustellen an den Goldrausch erinnern, der uns in dieses Desaster geführt hat.




Am 6. Oktober 2008 überraschte mich die Nachricht der Finanzkrise während meiner Aufnahmen im Tonstudio. Die Ereignisse auf Island nehmen breiten Raum in den Gesprächen mit meinen Freunden und meiner Familie in Island ein. Viele haben zum Beispiel Fremdwährungskredite für Immobilien in Anspruch genommen, die nun sehr teuer geworden sind. Viele Isländer sehen mit gemischten Gefühlen in die Zukunft, auf einmal sind sie von Arbeitslosigkeit bedroht, einem Problem, das bisher kaum existierte. Die einzige gute Nachricht für mich ist, dass die Menschen in dieser schweren Krise zusammenrücken.

Audunn Arnórsson, Leiter der Auslandredaktion der Tageszeitung Fréttabladid, Reykjavik

Am Montag, den 6. Oktober 2008, bin ich mit den Bildern aus den Fernseh-Spätnachrichten vom Sonntagabend im Kopf aufgewacht: Ministerpräsident Geir Haarde, wie er nach den Marathonberatungen des Wochenendes vor dem Empfangs- und Sitzungshaus der Regierung verkündet, dass vorläufig "kein Aktionspaket" notwendig sei. Er werde jetzt schlafen gehen. Im Büro hörte ich dann die Gerüchte: Die Landsbankinn sei pleite und es bestünde nur eine kleine Hoffnung auf Rettung der Bank Kaupthing. Am Nachmittag dann die Bestätigung in der Fernsehansprache von Geir Haarde: "Gott schütze Island." Was der Premier in seiner undeutlichen Ansprache gemeint hat, wurde erst im Notgesetz, das am Abend durchs isländische Parlament gepeitscht wurde, klar: Das ganze Finanzsystem des Landes war kollabiert.

 
Leser-Kommentare
    • peto1
    • 28.01.2009 um 18:12 Uhr

    Wundert mich nicht das bisher kein Islander/in Island für 1 Euro in EBAY angeboten hat :-)
    Tja, wer mit den Wölfen Tanzt darf sich nicht wundern.

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    • Arocas
    • 28.01.2009 um 21:09 Uhr

    Wo ein Witz angebracht ist oder eben nicht, sollte man schon fühlen können... Glückwünsche an den Schlauen, der hinterher allles besser weisst und sich um das Elend der anderen lustig macht. Empathie gleich null.

    Ist nicht witzig, Ihr Kommentar, auch nicht mit Smiley.
    Theo Rem

    ich fands witzig.

    :D

    • Arocas
    • 28.01.2009 um 21:09 Uhr

    Wo ein Witz angebracht ist oder eben nicht, sollte man schon fühlen können... Glückwünsche an den Schlauen, der hinterher allles besser weisst und sich um das Elend der anderen lustig macht. Empathie gleich null.

    Ist nicht witzig, Ihr Kommentar, auch nicht mit Smiley.
    Theo Rem

    ich fands witzig.

    :D

  1. es die Menschen zu Wort kommen lässt die den Untergang schon erlebt haben, vor dem uns unsere Regierung warnt.
    Es ist nichts passiert, die Menschen sind nicht im Fegefeuer oder in der Hölle gelandet, sie sind auf der Erde angekommen. Die Besinnung auf sich Selbst und die neue Betrachtung der Umwelt, birgt schon den Neuanfang in sich. Ich finde es ermutigend, wie gelassen und einsichtig die Menschen sind, trotz dem Systemzusammenbruch.
    Das traue ich der hiesigen Bevölkerung auch zu, gelassener zu sein trotz der Heraufbeschwörung vom Untergang des Abedlandes durch alle möglichen Instanzen in diesem Lande.

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    Hallo,

    nur kurz eine paar Zahlen über den Daumen. Alleine die Kredite des IWF, rechnete man auf die deutsche Bevölkerung pro Kopf um, betrugen rund 500 Mrd€! Ansonsten hätte Island den Bankrott ausrufen müssen.
    Wäre D in die gleiche Notlage gekommen, niemand hätte D auslösen können. Dann hätten wir in D ganz schnell Suppenküchen einrichten müssen.

    Gruß...

    Island ist leider noch lange nicht unten angekommen. Die Notkredite des IWF und befreundeter Staaten halten Island aktuell am Leben. Ohne diese Kredite könnte Island höchst wahrscheinlich keine Waren mehr im Ausland kaufen und ich bezweifle mal stark, dass Island autark ist und sich selbst versorgen kann.
    Das erstaunliche an Island ist folgendes: Die isländische Regierung hat lediglich ca 20 Milliarden Euro Schulden (Stand 2006). Die Banken haben aber Schulden von ca 180 Milliarden angehäuft (aktueller Stand). Den Bankschulden stehen zwar Werte und Investitionen gegenüber, diese verlieren aber dramatisch an Wert. Wenn man diese Schulden ganz naiv auf die Bevölkerung Islands umrechnet kommt man da schnell auf eine Pro Kopf Verschuldung von über eine halbe Million Euro!

    Hallo,

    nur kurz eine paar Zahlen über den Daumen. Alleine die Kredite des IWF, rechnete man auf die deutsche Bevölkerung pro Kopf um, betrugen rund 500 Mrd€! Ansonsten hätte Island den Bankrott ausrufen müssen.
    Wäre D in die gleiche Notlage gekommen, niemand hätte D auslösen können. Dann hätten wir in D ganz schnell Suppenküchen einrichten müssen.

    Gruß...

    Island ist leider noch lange nicht unten angekommen. Die Notkredite des IWF und befreundeter Staaten halten Island aktuell am Leben. Ohne diese Kredite könnte Island höchst wahrscheinlich keine Waren mehr im Ausland kaufen und ich bezweifle mal stark, dass Island autark ist und sich selbst versorgen kann.
    Das erstaunliche an Island ist folgendes: Die isländische Regierung hat lediglich ca 20 Milliarden Euro Schulden (Stand 2006). Die Banken haben aber Schulden von ca 180 Milliarden angehäuft (aktueller Stand). Den Bankschulden stehen zwar Werte und Investitionen gegenüber, diese verlieren aber dramatisch an Wert. Wenn man diese Schulden ganz naiv auf die Bevölkerung Islands umrechnet kommt man da schnell auf eine Pro Kopf Verschuldung von über eine halbe Million Euro!

    • WolfBu
    • 28.01.2009 um 18:50 Uhr

    Viele isländische Banken- und Wirtschaftsvertreter waren stolz ob ihrer Schlag- und Entschlußkraft. In diesem Zusammenhang las man öfters vom Wikingerblut, das in den Adern der Isländer fließe. Um den Vergleich zu bemühen: Wer sich die historischen Fakten unverstellt zu Gemüte führt, könnte geeignetere Ansatzpunkte für das heutige Handeln finden. Die Wikinger waren nämlich keineswegs eroberungswütige, runentätowierte und todesverachtende Haudraufs und Schlagetots. Ihre Feldzüge, die „Vikings“, wurden sehr lange und gründlich vorbereitet. Ihnen gingen ausführliche Aufklärungsmissionen durch Händler und Reisende voraus. Die Kampfkraft eines Gegners wurde genau versucht abzuschätzen und der Entschluß zum Angriff, zum Feldzug erfolgte erst nach sorgfältiger Risikoanalyse. Mit Gegnern, die militärisch stärker waren, hat man sich im Grundsatz nicht angelegt. Der Rückzug war immer eine Option, nie Schande, und ihre Schiffe waren eingeplant und wichtig, um nach einer fehlgeschlagenen Operation zur Not schnell das Weite suchen zu können. Wichtig war immer: Sicherheit und wo möglich geringste Verluste.
    Ich schätze, dass die isländischen Banken sich und der Volkswirtschaft ihres Landes eine Menge Ärger hätten ersparen können, wenn sie so vorgegegangen wären wie ihre historischen Vorbilder.
    Jetzt müssen die armen Isländer wohl eine Menge Fische fangen. Vielleicht setzt man dazu auf den Trawlern die großspurigen und erfolgsgewissen Banker ein. In der morgendlichen Frühe gegen 04:00 Uhr auf dem Nordatlantik, bei Nieselregen, Windstärke 9 und einer Außentemperatur von 2° Celsius kommt vielleicht noch einmal der Traum vom Viking auf und man erfährt am eigenen Leibe, was es heißt, wirklich hart zu arbeiten. Ich wünsche den Isländern von ganzem Herzen die Kraft und den Mut, aus dieser Krise zu finden.

  2. Die Tasche hat sich zum empfindlichsten Organ des Menschen entwickelt!?!

    Hidy

  3. Das angesprochene frühere höchste Wohlstandsniveau war auf Pump gekauft. Wie übrigens auch in kleinerem Rahmen in den USA. Jetzt muss man sich der Realität stellen und das mit dem heutigen Einkommen ausgleichen, was man früher über Gebühr ausgegeben hatte.

    Eigentlich nämlich ist Island kein besonders wohlhabendes Land: es gibt weder Rohstoffe noch Industrie. Und der Dienstleistungssektor allen voran die Banken war eine Illusion, die nun eingestampft worden ist und nur mehr Alpträume in Form von Schulden hinterlassen hat.

    Mich persönlich würde mal interessieren wie viele Mrd. diese 100.000 Isländer nun haben und wie hoch die Pro-Kopf-Verschuldung nun ist. Gibt es eine Möglichkeit, dass diese jemals abgetragen werden kann?

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    http://www.cash.ch/news/story-600088-450

    Zitat:
    "Nach Angaben der Nationalbank von Anfang der Woche sind die Auslandsschulden auf 9.500 Milliarden Kronen (75 Milliarden Euro) geklettert."

    Macht bei 300k Einwohnern etwa 250'000 Euro/Kopf. Bei einem 3-Personen Haushalt also 750k Euro Schulden. Deshalb bedient Island seine Schulden auch nicht mehr und die Inflation schiesst nach oben (auch ein Weg seine Schulden zu entsorgen).

    Zitat:"Eigentlich nämlich ist Island kein besonders wohlhabendes Land: es gibt weder Rohstoffe noch Industrie. "

    Das stimmt nicht. Als Rohstoffe gibt es dort Fisch, der im Rahmen der 200-Seemeilen-Zone exklusiv vermarktet werden kann. Die Isländer müssen allerdings höllisch aufpassen, dass ihnen der Internationale Währungsfonds keine Knebelverträge als Bedingung für Finanzhilfen aufzwingt, mit denen die Fischgründe für ausländische Trawler geöffnet werden müssten, wie dies heute schon bei einer ganzen Reihe von Entwicklungsländern geschieht.

    Ein wichtigerer Rohstoff ist Energie zur Stromerzeugung. Es gibt dort Wasserkraftwerke und die Möglichkeit, massiv Strom aus Erdwärme zu gewinnen. Dies könnte für energieintensive Industrien interessant sein, z.B. für Aluminiumhütten. Auch hier müssen die Isländer, bzw. deren Politiker aufpassen, dass sie nicht über den Tisch gezogen werden.
    Wenn der Handel mit CO2-Zertifikaten tatsächlich einmal eintreten sollte, könnte es eine Chance für Island sein, aber auch ein Risiko, da mit diesen Zertifikaten auch Fehlspekulationen möglich sind.

    Schließlich könnte Island ein Testlabor für CO2-freies Wirtschaften sein, z.B. im Bereich der Mobilität, was Versuche mit Elektroautos betrifft. In einem solch kleinen Land könnte eher als in Deutschland versuchsweise ein Netz mit Ladestationen aufgebaut werden, die besonderen klimatischen Bedingungen nahe des Polarkreises bieten gerade für neue Batterieantriebe ein gutes Testfeld.

    Dies bedeutet, dass es für Island durchaus Möglichkeiten gibt, sich wieder aus der Krise zu befreien, sie dürfen sich nicht unter Wert verkaufen.

    http://www.cash.ch/news/story-600088-450

    Zitat:
    "Nach Angaben der Nationalbank von Anfang der Woche sind die Auslandsschulden auf 9.500 Milliarden Kronen (75 Milliarden Euro) geklettert."

    Macht bei 300k Einwohnern etwa 250'000 Euro/Kopf. Bei einem 3-Personen Haushalt also 750k Euro Schulden. Deshalb bedient Island seine Schulden auch nicht mehr und die Inflation schiesst nach oben (auch ein Weg seine Schulden zu entsorgen).

    Zitat:"Eigentlich nämlich ist Island kein besonders wohlhabendes Land: es gibt weder Rohstoffe noch Industrie. "

    Das stimmt nicht. Als Rohstoffe gibt es dort Fisch, der im Rahmen der 200-Seemeilen-Zone exklusiv vermarktet werden kann. Die Isländer müssen allerdings höllisch aufpassen, dass ihnen der Internationale Währungsfonds keine Knebelverträge als Bedingung für Finanzhilfen aufzwingt, mit denen die Fischgründe für ausländische Trawler geöffnet werden müssten, wie dies heute schon bei einer ganzen Reihe von Entwicklungsländern geschieht.

    Ein wichtigerer Rohstoff ist Energie zur Stromerzeugung. Es gibt dort Wasserkraftwerke und die Möglichkeit, massiv Strom aus Erdwärme zu gewinnen. Dies könnte für energieintensive Industrien interessant sein, z.B. für Aluminiumhütten. Auch hier müssen die Isländer, bzw. deren Politiker aufpassen, dass sie nicht über den Tisch gezogen werden.
    Wenn der Handel mit CO2-Zertifikaten tatsächlich einmal eintreten sollte, könnte es eine Chance für Island sein, aber auch ein Risiko, da mit diesen Zertifikaten auch Fehlspekulationen möglich sind.

    Schließlich könnte Island ein Testlabor für CO2-freies Wirtschaften sein, z.B. im Bereich der Mobilität, was Versuche mit Elektroautos betrifft. In einem solch kleinen Land könnte eher als in Deutschland versuchsweise ein Netz mit Ladestationen aufgebaut werden, die besonderen klimatischen Bedingungen nahe des Polarkreises bieten gerade für neue Batterieantriebe ein gutes Testfeld.

    Dies bedeutet, dass es für Island durchaus Möglichkeiten gibt, sich wieder aus der Krise zu befreien, sie dürfen sich nicht unter Wert verkaufen.

    • Arocas
    • 28.01.2009 um 21:09 Uhr

    Wo ein Witz angebracht ist oder eben nicht, sollte man schon fühlen können... Glückwünsche an den Schlauen, der hinterher allles besser weisst und sich um das Elend der anderen lustig macht. Empathie gleich null.

    Antwort auf "Island Versteigern :-)"
  4. Wir haben wohl alle Angst, dass uns etwas Ähnliches passieren könnte, und zwar nicht hypothetisch irgendwann, sondern möglicherweise sehr bald konkret.

    Dennoch wird die Welt davon nicht untergehen.
    Viel schlimmer und eigentlich weit besorgniserregender sind die Verschmutzung und fortdauernde Zerstörung unseres Lebensraumes und das sich verändernde Klima. Alle Menschen im gleichen Boot, und im Unterschied zu einem "bloßen" Zusammenbruch eines Wirtschaftssystems, wird es ohne einen intakten Lebensraum keine Zukunft für uns geben.

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    • hawat
    • 29.01.2009 um 10:38 Uhr

    und ergänzend:
    ist der Stellenwert (keine Abschaffung!) von "Eigentum" nicht mal dem gegenüber grundsätzlich abzuwägen?

    Evtl. ergibt sich etwas aus dieser gegenw. fatalen Situation heraus.
    In der (etablierten) Politik ist diesbezüglich ja nichts erkennbar.

    Ideen - Vorschläge?!

    • hawat
    • 29.01.2009 um 10:38 Uhr

    und ergänzend:
    ist der Stellenwert (keine Abschaffung!) von "Eigentum" nicht mal dem gegenüber grundsätzlich abzuwägen?

    Evtl. ergibt sich etwas aus dieser gegenw. fatalen Situation heraus.
    In der (etablierten) Politik ist diesbezüglich ja nichts erkennbar.

    Ideen - Vorschläge?!

  5. Ich kann auch nur hoffen, dass die Isländer aus ihrer Finanzkrise herrauskommen. Soweit mir bekannt ist, haben sie bereits wirtschaftliche Unterstützer in den Amerikanern für ihren großen Staudamm gefunden, so dass Energie und Geld fließen kann, jedoch doch nicht mehr das Wasser und das Leben im natürlichen Fluss agiert. Allem Anschein nach lassen sie sich erst die Wirtschaft bzw. Industrie und dann auch noch ihre einzigartige Natur nehmen. Solange da noch alles reparabel ist, drücke ich mal die Daumen.

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