Tarifstreit Lufthansa-Mitarbeiter im Streik
Das Kabinenpersonal der Fluggesellschaft hat in Frankfurt erneut die Arbeit niedergelegt. 82 Flüge mussten gestrichen werden
In Frankfurt mussten jeweils 35 An- und Abflüge gestrichen werden, in Berlin waren je sechs Starts und Landungen betroffen, wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte. Dabei handelte es sich jeweils um Kurz- und Mittelstrecken. Einige tausend Passagiere seien auf andere Maschinen oder auf die Bahn umgebucht worden.
Die ersten Mitarbeiter legten gegen 6 Uhr die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Morgen mitteilte. Der Ausstand soll bis 12 Uhr andauern.
Am vergangenen Freitag hatte es ebenfalls einen Warnstreik gegeben hatte. Aufgrund des Ausstands mussten 44 Flüge abgesagt werden. Ein Unternehmenssprecher kritisierte den Warnstreik als "nicht verhältnismäßig". Der Konzern versuche die Unannehmlichkeiten für Passagiere so gering wie möglich zu halten und lege dabei das Hauptaugenmerk auf Langstreckenflüge.
Die Gewerkschaft will mit den Warnstreiks im Tarifkonflikt den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen. Für die rund 16.000 Flugbegleiter der Lufthansa sollen Einkommenserhöhungen von 15 Prozent bei einem Jahr Laufzeit durchgesetzt werden. Die Lufthansa hatte ein Gesamtpaket von rund zehn Prozent einschließlich einer Ergebnisbeteiligung bei 14 Monaten Laufzeit vorgelegt.
Die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA haben für den morgigen Donnerstag ebenfalls Warnstreiks angekündigt. Diese werden sie auf einige Regionen in Deutschland konzentrieren. "Wir wollen punktuell Warnstreiks durchführen. Wir haben kein Interesse, die ganze Republik lahmzulegen", sagte Transnet-Chef Alexander Kirchner.
Wann und wo genau es zu Arbeitsniederlegungen komme, wollen die Gewerkschaften heute gegen 13 Uhr bekanntgeben.
Mit dem Ausstand wollen Transnet und GDBA die Bahn zu einem besseren Angebot zwingen. Sie fordern insbesondere bessere Arbeitsbedingungen und eine deutliche Gehaltserhöhung für 130.000 Beschäftigte.
- Datum 28.01.2009 - 15:46 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Es ist wirklich erschreckend wie die Zeit weiterhin den eigenen Pressekodex mit Füßen tritt und falsche Informationen verbreitet, die nicht hinterfragt werden! Die Deutsche Lufthansa hat niemals ein Angebot von 10% gemacht.
Kurz die LH 10 % Wahrheiten:
Die + 3,6% sind bei 14 Monaten nur noch weniger als 3,1%.
Die + 2,5% "Konzertierte Aktion" (befristete Sparmaßnahmen zw. Gewerkschaft und LH nach SARS und dem Irak-Krieg) sollte zu 2008 zurückgeführt werden, die Lufthansa weigert sich obwohl das Arbeitsgericht in der 1. Instanz der Gewerkschaft hierzu recht gegeben hat.
Die + 3 % Gewinnbeteiligung sind kein Gehalt, sondern Einmalzahlung. Die + 1 % für die MCR's (Mobile Crew Rest auf dem A340) sind bereits 2001 durch die Geschäftsleitung mit Rückendeckung durch den Vorstand fest zugesagt worden.
Summme: + 3,1% vorläufig real!?
Abzug - 2,6 tatsächliche(u. nicht 2009 geschätzte)Inflation.
Abzug ca. - 0,8 kalte Progression (Steuerabzug d. Gehaltserhöh.).
Summe:ca. - 0,3 Reallohnerhöhung=Reallohnsenkung!!!!!!
Die angeblichen 15% UFO Lohnforderung sind:
Pausenanspruch, Arbeitszeiten- statt Blockzeitenbezahlung, Vorschaltstufen-, Request- und Planstabilitätsverbesserung, MCR (Mobile Crew Rest) auf allen Langstrecken des A340, ungekürzte Lohnfortzahlung bei Krankheit, Zulagenerhöhung u. eine wahre tabellarische Gehaltserhöhung nach 3 Jahren Nullrunde!!!
MfG
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