Trotz Waffenruhe Erneut Feuergefecht an Gaza-Grenze

Erstmals seit dem Waffenstillstand vor einer Woche gibt es neue Gewalt im Gaza-Streifen: Ein israelischer Soldat wurde bei dem Angriff militanter Palästinenser getötet

Zerstörung im Gaza-Streifen: Der 22-tägige Krieg Israels gegen Hamas forderte viele Opfer

Zerstörung im Gaza-Streifen: Der 22-tägige Krieg Israels gegen Hamas forderte viele Opfer

Neue Gewalt im Gaza-Streifen: Militante Palästinenser haben eine israelische Armeepatrouille an der Grenzlinie angegriffen. Über weitere Einzelheiten des Angriffs wurde in Israel eine Nachrichtensperre verhängt, was oft ein Hinweis auf mögliche israelische Opfer ist.

Ein israelischer Armeesprecher bestätigte lediglich, ein Sprengsatz sei nördlich von Kissufim auf der israelischen Seite der Grenze neben der Patrouille detoniert. Israelische Panzer feuerten daraufhin Granaten auf Häuser in dem Palästinensergebiet ab. Dabei wurde nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Palästinenser getötet.

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Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, dass bei der Explosion tatsächlich ein israelischer Soldat getötet worden sei. Drei weitere Soldaten wurden verletzt, wie wiederum der Sender Al-Arabija berichtete.

Zu dieser Explosion bekannte sich weder die im Gazastreifen herrschende Hamas noch eine mit ihr verbündete Gruppe. Es ist der schwerwiegendste Angriff in Israel seit Ausrufung einer Waffenruhe im Gaza-Streifen vor neun Tagen.

Israel hatte seit Ende Dezember einen 22 Tage währenden Krieg gegen die radikal-islamische Hamas geführt und vor gut einer Woche einseitig einen Waffenstillstand verkündet. Die israelische Weigerung, die Blockade des dicht besiedelten Küstenstreifens vollständig aufzuheben, ließ allerdings Zweifel an der Haltbarkeit des Waffenstillstandes aufkommen.

US-Präsident Barack Obama hatte Israelis und Palästinenser zuvor aufgefordert, wieder Friedensverhandlungen aufzunehmen . Beide Seiten befänden sich zurzeit auf einem Weg, der ihnen weder Wohlstand noch Sicherheit bringe, sagte Obama dem arabischen TV-Sender Al-Arabija. Die Entsendung des neuen US-Nahostbeauftragten George Mitchell sei ein Zeichen dafür, dass er nicht erst bis zum Ende seiner Amtszeit warten wolle, um sich mit dem Nahost-Friedensprozess zu befassen.

 
Leser-Kommentare
  1. Gute Zusammenfassung des Nah-Ost-Konflikts
    http://video.google.com/v...

  2. bis in alle Ewigkeit....da koennen EU und andere Politiker verhandeln bis sie fusseln an den Lippen haben, es wird keinen Frieden geben im Nahen Osten da die Muslime es sich als Ziel gesetzt haben den Staat Israel zu vernichten. (Anmerkung: Bitte gehen Sie vorsichtig mit Pauschalisierungen um. Die Redaktion/jk)

  3. Man stelle sich nur vor, alle Kalaschnikow schwingende Vermumte haben plötzlich nichts mehr zu tun. Keine Bomben legen, Raketen auf Zivilisten abschießen, Selbstmordattentate verüben usw. Statt dessen droht Arbeit. Zur Abwechslung mal was auf- oder anbauen. Was für eine Tristess! Da machen die stolzen arabischen Kämpfer doch lieber so weiter wie bisher. Bis keiner mehr den Finger am Abzug krumm machen kann. Erst dann wird wohl Friede sein.

  4. dass fuer viele Muslime,besonders im Gaza Streifen die kriegerische Betaetigung der Job ist oder mindestens eine Art Job-Program.Denn haetten sie nicht ihre Feindbilde in den Juden wuerden sie vielleicht mal nachdenken dass sie von ihren eignen Anfuehrern nicht viel erwarten koennen.Denn sie finanzieren eher neue Waffen anstatt den Menschen eine bessere Perspektive .Denn im Frieden waeren auch die Anfuehrer der Hamas arbeitslos.

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