Barack Obama Konjunkturpaket soll schnell durch den Kongress

Der neue US-Präsident setzt sich für schnelle Finanzhilfen für die US-Wirtschaft ein. Auf amerikanischen Finanzmärkten sollen bald strengere Regeln gelten.

Der neue US-Präsident Barack Obama drückt zur der Wiederbelebung der kriselnden Wirtschaft aufs Tempo. "Wenn wir nicht mutig und schnell handeln, könnte sich die dramatische Lage noch verschlechtern", warnte Obama am Samstag in seiner ersten wöchentlichen Radioansprache nach Amtsantritt.

Obama will das 825 Milliarden Dollar schwere Konjunkturpaket bis Mitte Februar durch den Kongress bringen. Drei Viertel des Geldes sollen bis zum 30. September 2010 ausgegeben werden. Als Konsequenz aus der Bankenkrise plant Obama einem Medienbericht zufolge außerdem deutlich strengere Regeln für die Finanzbranche.

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Wegen der anhaltenden Immobilienkrise muss zudem die zweitgrößte US-Hypothekenbank Freddie Mac das Finanzministerium um weitere Milliardenhilfen bitten.

Am Freitag traf Obama mit führenden Kongressmitgliedern zusammen, um für sein Programm zur Ankurbelung der Konjunktur zu werben. Dabei präsentierten Mitglieder der oppositionellen Republikanischen Partei ihm zwar eigene Ideen - vor allem für Steuererleichterungen - zugleich sagten sie ihm aber auch die Einhaltung des gewünschten Zeitplans zu. Am Dienstag will sich Obama noch einmal mit führenden Republikanern treffen. Obama bekräftigte im Radio, mit dem Programm drei bis vier Millionen Arbeitsplätze zu schaffen oder zu erhalten. Schwerpunkte sollen Investitionen in erneuerbare Energien, die Bildung und das Gesundheitssystem sein.

Obama sagte weiter, er sei sich darüber im klaren, dass das Paket angesichts seines großen Umfangs auch Skepsis hervorrufe. Um die Zweifel auszuräumen, werde die Regierung Einzelheiten des Programms auf der Internetseite "www.recovery.org" veröffentlichen. So solle Rechenschaft abgelegt und Transparenz gewährleistet werden, versprach Obama.

Als Konsequenz aus der Bankenkrise will Obama einem Zeitungsbericht zufolge außerdem deutlich strengere Vorschriften für die Finanzbranche einführen. So soll der Handlungsspielraum von Hedgefonds, Ratingagenturen und Hypothekenmaklern eingeschränkt werden, wie die New York Times in ihrer Sonntagausgabe berichtete.

Die umfassenden Änderungen beinhalteten demnach eine stärkere Aufsicht jener komplexen Finanzinstrumente, die die gegenwärtige Wirtschaftskrise mitverursacht hätten. Die Zeitung berief sich unter anderem auf einen Bericht eines Ausschusses unter der Leitung des früheren Notenbankpräsidenten Paul Volcker, der zu Obamas Wirtschaftsberatern zählt.

Leser-Kommentare
  1. dass die Demokraten den Islamischen Terror aufgebaut haben!!

    http://rpc.senate.gov/rel...

    Tja, nettes Konjunkturpaket nenne ich das:)

    Wenn die OPEC erstmal ihre eigene Währung haben, dann könne sich die Amerikaner warm anziehen. Produzieren tun die da doch sowieso nichts ausser Waffen!

  2. sollte es jedem deutschen Klar sein wie gefährlich diese Menschen sind. Die USA haben unsere Renten gestohlen um mit dem Geld ihren Krieg für Terrorismus und gegen souveräne demokratischen Staaten zu führen.

  3. "Obama plant strengere Regulierung der Finanzmärkte", davon soll laut Titel in diesem Artikel berichtet werden.

    Tja, und dann - nix! Nichtmal die leiseste Andeutung, was das für Regeln sein könnten, was Experten denken oder was andere Staaten da so vorgeschlagen oder umgesetzt haben.

    Schwach, wirklich sehr schwach. Oder eben: Thema verfehlt! Ich schlage den Titel vor: "So teuer wirds - vorläufig". Ok, zugegeben, das ist Bild und nicht Zeit-Niveau. Andere Vorschläge?

    In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!

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    Also welcher Art die Regulierung der Finanzmärkte sein soll, braucht man nicht extra zu erwähnen. Das versteht sich für jeden Menschen mit gesundem Verstand doch von selbst. Man überlge nur, wie die Finanzkrise enstehen konnte, analysiere also die Ursachen und kommt zu dem Ergebnis, welches unser lieber Altbundeskanzler Schmidt neulich veröffentlicht hat. Es ähnelt verblüffelnd dem, was Obama jetzt vorhat. Und es wird helfen!

    Also welcher Art die Regulierung der Finanzmärkte sein soll, braucht man nicht extra zu erwähnen. Das versteht sich für jeden Menschen mit gesundem Verstand doch von selbst. Man überlge nur, wie die Finanzkrise enstehen konnte, analysiere also die Ursachen und kommt zu dem Ergebnis, welches unser lieber Altbundeskanzler Schmidt neulich veröffentlicht hat. Es ähnelt verblüffelnd dem, was Obama jetzt vorhat. Und es wird helfen!

  4. Also welcher Art die Regulierung der Finanzmärkte sein soll, braucht man nicht extra zu erwähnen. Das versteht sich für jeden Menschen mit gesundem Verstand doch von selbst. Man überlge nur, wie die Finanzkrise enstehen konnte, analysiere also die Ursachen und kommt zu dem Ergebnis, welches unser lieber Altbundeskanzler Schmidt neulich veröffentlicht hat. Es ähnelt verblüffelnd dem, was Obama jetzt vorhat. Und es wird helfen!

    Antwort auf "Schwach"
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    "Es ähnelt verblüffelnd dem, was Obama jetzt vorhat."

    Meine Kritik war aber gerade, dass keine Silbe darüber verloren wurde WAS er vorhat - außer viele Schulden machen. Klingt für sich genommen jetzt mal nicht überzeugend logisch, insbesondere wenn ich mich an die Analyse der Ursachen mache... aber falls Sie mir wenigstens ein Stichwort liefern können sag ich bereits im voraus lieb und brav dankeschön.

    In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!

    "Es ähnelt verblüffelnd dem, was Obama jetzt vorhat."

    Meine Kritik war aber gerade, dass keine Silbe darüber verloren wurde WAS er vorhat - außer viele Schulden machen. Klingt für sich genommen jetzt mal nicht überzeugend logisch, insbesondere wenn ich mich an die Analyse der Ursachen mache... aber falls Sie mir wenigstens ein Stichwort liefern können sag ich bereits im voraus lieb und brav dankeschön.

    In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!

  5. "Es ähnelt verblüffelnd dem, was Obama jetzt vorhat."

    Meine Kritik war aber gerade, dass keine Silbe darüber verloren wurde WAS er vorhat - außer viele Schulden machen. Klingt für sich genommen jetzt mal nicht überzeugend logisch, insbesondere wenn ich mich an die Analyse der Ursachen mache... aber falls Sie mir wenigstens ein Stichwort liefern können sag ich bereits im voraus lieb und brav dankeschön.

    In der Theorie sind Theorie und Praxis immer dasselbe, in der Praxis sind sie es nie!

  6. Bush hat den Finanzmarkt dereguliert. Die Wiedereinführung aller von Bush abgeschafften Regeln dürfte also zunächst den Anfang machen. Strengere neue Regeln werden folgen, die sich spezifisch mit Hypothekenvergabe, Derivatives und Swaps befassen. Man darf es Herrn Geithner wohl zutrauen, dass er sich als bisheriger Präsident der New Yorker Fed darauf versteht, der korrupten Finanzwelt Daumenschrauben genau an den Stellen anzulegen, wo sie weh tun.

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    "Bush hat den Finanzmarkt dereguliert."

    Wann? Wo? Nachweis?

    "Bush hat den Finanzmarkt dereguliert."

    Wann? Wo? Nachweis?

  7. 7. So?

    "Bush hat den Finanzmarkt dereguliert."

    Wann? Wo? Nachweis?

    Antwort auf "Re-Regulierung"
  8. Der Markt schafft es doch auch so, ohne Regulierung:
    Die Vereinten Nationen gehen Hinweisen nach, dass Banken im Zuge der Finanzkrise mit Geld aus illegalem Drogenhandel gerettet wurden.
    Das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) habe Hinweise darauf, dass Interbank-Kredite mit Geld finanziert wurden, das aus dem Drogenhandel und anderen illegalen Aktivitäten stamme, sagte UNODC-Generaldirektor Antonio Maria Costa in einem vorab veröffentlichten Interview mit dem österreichischen Nachrichtenmagazin Profil.

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