USA und Muslime Obama wirbt für "neue Partnerschaft"

Der neue US-Präsident wandte sich in seinem ersten Interview nach der Amtsübernahme direkt an die muslimische Welt. Zudem kündigt er direkte Gespräche mit Iran an

US-Präsident Barack Obama: Er wirbt für eine neue Partnerschaft mit der muslimischen Welt

US-Präsident Barack Obama: Er wirbt für eine neue Partnerschaft mit der muslimischen Welt

Nach massiven Kursänderungen im Antiterrorkampf und im Umweltbereich bricht der neue US-Präsident Barack Obama auch mit der bisherigen Iran-Politik seines Vorgängers George W. Bush. Die neue amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice kündigte direkte Gespräche der USA mit Iran über dessen umstrittenes Atomprogramm an. Bush hatte dies stets abgelehnt.

"Wir wollen uns in einer lebhaften Diplomatie engagieren, die sowohl eine direkte Diplomatie mit Teheran einschließt wie auch die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit und Partnerschaft mit den P 5+1", sagte Rice vor Journalisten in New York. Bisher hatten die "P 5+1", also die fünf Vetomächte des Sicherheitsrats sowie Deutschland, die Federführung bei diesen schwierigen Gesprächen.

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Rice sagte, die fortgesetzte Weigerung Teherans, den Forderungen der internationalen Gemeinschaft nach Einstellung seiner atomaren Anreicherungsaktivitäten nachzukommen, werde den Druck auf Teheran nur vergrößern. Dialog und Diplomatie müssten Hand in Hand gehen mit einer "sehr klaren Botschaft", dass die USA und die internationale Gemeinschaft eine Einhaltung der Verpflichtungen erwarteten. Vor allem die westlichen Länder fürchten, dass Iran unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet.

Obama hatte bereits im Wahlkampf einen neuen Ansatz in der Iran-Politik angekündigt und erklärt, dass er als Präsident auch zu direkten Gesprächen mit Teheran ohne Vorbedingungen bereit wäre. Dies hatte bei seiner damaligen Rivalin und jetzigen Außenministerin Hillary Clinton heftige Kritik ausgelöst. Obama fügte später hinzu, dass direkte Gespräche natürlich sorgfältig vorbereitet werden müssten.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, sagte, dass Susan Rice mit ihren Äußerungen über eine "direkte Diplomatie" lediglich Obamas bereits bekannten Standpunkt wiedergegeben habe. Demnach werde die neue Regierung "alle Elemente unserer nationalen Macht" nutzen, um der Besorgnis über das iranische Atomprogramm Rechnung zu tragen, sagte Gibbs.

Leser-Kommentare
    • KMurx
    • 27.01.2009 um 8:21 Uhr

    Terrorismus wird oft aus Verzweiflung geboren, und Alternativlosigkeit ist die Quelle der Verzweiflung. Je mehr Angebote man macht, desto schwieriger wird die Rechtfertigung des Terrorismuses.
    Dies gilt auch für übersteigerten Nationalismus wie im Iran.

    Etwas, was sowohl die arabischen Potentaten als auch die Israelis sich zu Herzen nehmen könnten...

  1. Immer mehr bekommt man den Eindruck, Obama lässt sich bei seinem Handeln viel mehr davon leiten, dass er in seiner links-liberalen Peer-Group und in Europa gemocht wird, als dass er vernunftgemäß handeln will.

    "neue Partnerschaft in gegenseitigem Respekt" in Aussicht. Er wolle kommunizieren, "dass die Amerikaner nicht Ihre Feinde sind", sagte Obama dem arabischsprachigen Sender Al-Arabija.

    Respekt muss man sich verdienen. Der "Respekt" von Chamberlain gegenüber Hitler, wurde von den Nazis dankbar für einen Zeitgewinn bei Rüstung und Genozid benutzt.

    Welche Anzeichen hat den Obama, dass es bei Staaten wie dem Iran, Syrien oder Organisationen wie der Hamas, ein "Entgegenkommen" auf Grund eines "Friedenswunsches" gibt? Es ist bekannt, dass Waffenstillstände nur gefordert, werden wenn man Zeit für Waffennachschub braucht - es ist in der Kultur des Islam nicht vorgesehen, auf einen strategischen Vorteil zu verzichten, um einen friedlichen Kompromiss zu finden. Das würde als Verrat an der eigenen Sache gesehen.
    Die Gefahr mit einer Kultur in den "Dialog" zu treten, die keinen "Dialog" kennt - also keine Diskursgesellschaft ist, ist groß. Denn man wird sich in der Position finden, Kompromisse bezüglich den einfachsten Menschenrechten zu machen - man wird es als Erfolg verbuchen müssen, Hass, Morde und Terrorismus in einem "Dialog" (vorgeblich) abzumildern und dann im Gegenzug diese Systeme zu unterstützen und ihnen eine Daseinsberechtigung zu verschaffen.
    Man denke nur an den Friedensnobelpreis an Arafat - die meisten Selbstmordattentate gab es nach den "Friedensvertrag" von Oslo - von dem die Palästinenser nicht EINEN Punkt erfüllt haben.

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    Als ich elf Jahre alt war, empfahl mir mein damaliger Tennistrainer: "Wenn du merkst, dass eine Taktik nicht funktioniert, dann ändere sie." Dieser Mann hieß Peter Graf.

    George "Troubleyou" hatte acht Jahre Zeit, seinen politischen Ansatz in der Praxis zu testen. Auch wenn er sich am Ende selbst ein erstklassiges Zeugnis ausgestellt hat, können nicht einmal seine eigenen Parteigänger seine Präsidentschaft wirklich als erfolgreich bezeichnen. Alle weiteren Korollarien ergeben sich aus dem Gesagten.

    • sam84
    • 27.01.2009 um 17:06 Uhr

    Was denn sonst, ausser Dialog? Mehr Bomben? Abgesehen von ihren lächerlichen historischen Vergleichen, haben sie in den letzten Jahren nicht bemerkt, dass Krieg der beste Nährboden für den Terrorismus ist und Bildung und Wohlstand das Übel eines jeden Extremisten sind? Sind sie wirklich der Ansicht, dass der "westliche" Einmarsch in Afghanistan und der US-Einmarsch (mit seinem kleinen Puppy Blair) in den Irak, die Terroristen in Bedrängnis gebracht haben? Haben Sie nicht bemerkt, dass diese Kriege einen idealen Nährboden für neue Terroristen geschaffen haben? Saddam Hussein war im Übrigen einer der begnadetsten Feinde sämtlicher Islamisten im Irak und ging rigoros gegen diese vor und wer hat nun an Boden gewonnen im Irak durch diesen illegitimen Einmarsch der USA (keine Massenvernichtungswaffen wurden gefunden)? Die Demokraten? tstststst das ich nicht lache... Ihr schwarz-weiss denken passt in die NS-Zeit..., nur um ebenfalls einmal einen solch tiefgründigen Vergleich aufzustellen, wie ihre Vergleich der Araber und Iraner mit den Nazis.... Im Übrigen, die islamische Kultur und die islamische Welt sind alles andere als eine Einheit.... Und man kann nicht alles in einen Topf werfen, wann begreifen sie das endlich? Erkundigen sie sich doch einmal über das Verhältnis zwischen Arabern und Iranern, sie werden sich über den Hass unter diesen beiden "Völkern" wundern...
    Diesbezüglich möchte ich noch daraufhin weisen, dass der Dialog zwischen den USA und dem Iran zwar sicherlich eine neue Option wären, doch dies auf mögliches Unverständnis bei den saudischen Öl-Verbündeten stossen und zu neuen Problemen führen könnte (der politische Hauptfeind der Saudis ist nicht Israel, sondern der Iran...) Ein zu mächtiges Iran passt nicht in das Bild Saudiarabiens, dem führenden Staat unter den Arabischen Nationen.

    dass es Obama gelingen möge, das, was er immer wieder betont, nämlich die Dialoge mit den islamischen Ländern stets auf der Basis des Rechtsstaates und der Demokratie zu führen. Dann sind Ihre Bedenken (("Die Gefahr mit einer Kultur in den "Dialog" zu treten, die keinen "Dialog" kennt - also keine Diskursgesellschaft ist, ist groß. Denn man wird sich in der Position finden, Kompromisse bezüglich den einfachsten Menschenrechten zu machen - man wird es als Erfolg verbuchen müssen, Hass, Morde und Terrorismus in einem "Dialog" (vorgeblich) abzumildern")) obsolet.

    Lesen Sie mal das Interview, das O. dem Sender Al Arabiya gab (leider habe ich nur eine unautorisierte Übersetzung eines linken Mediums gefunden, aber vlt. finden Sie auch ein Original):
    http://www.radio-utopie.d...

    Ich denke, das klingt klar: wer seine Faust nicht öffnet, der bekommt auch die offene Hand nicht gereicht und muss mit Sanktionen (Waffengang?) rechnen.

    Ich meine: solange man es nicht wenigstens versucht, auf diplomatischem Weg zu akzeptablen Lösungen zu kommen, ohne den Rechtsstaat zu verraten (wie das die Bushreg. ja getan hat mit Guant., Abu Guraib und den Geheimdienstgefängnissen etc.pp.), solange muss man nun schlicht mal abwarten, was die nächsten Monate an Dialogergebnissen bringen werden.

    Immer nur mit den alten Vorurteilen und den alten Logismen und Ideologismen (die Moslime sind nicht dialogfähig) durch die Gegend zu trampeln und zu handeln, bringt - wie man sieht - auch keine Lösungen.

    Als ich elf Jahre alt war, empfahl mir mein damaliger Tennistrainer: "Wenn du merkst, dass eine Taktik nicht funktioniert, dann ändere sie." Dieser Mann hieß Peter Graf.

    George "Troubleyou" hatte acht Jahre Zeit, seinen politischen Ansatz in der Praxis zu testen. Auch wenn er sich am Ende selbst ein erstklassiges Zeugnis ausgestellt hat, können nicht einmal seine eigenen Parteigänger seine Präsidentschaft wirklich als erfolgreich bezeichnen. Alle weiteren Korollarien ergeben sich aus dem Gesagten.

    • sam84
    • 27.01.2009 um 17:06 Uhr

    Was denn sonst, ausser Dialog? Mehr Bomben? Abgesehen von ihren lächerlichen historischen Vergleichen, haben sie in den letzten Jahren nicht bemerkt, dass Krieg der beste Nährboden für den Terrorismus ist und Bildung und Wohlstand das Übel eines jeden Extremisten sind? Sind sie wirklich der Ansicht, dass der "westliche" Einmarsch in Afghanistan und der US-Einmarsch (mit seinem kleinen Puppy Blair) in den Irak, die Terroristen in Bedrängnis gebracht haben? Haben Sie nicht bemerkt, dass diese Kriege einen idealen Nährboden für neue Terroristen geschaffen haben? Saddam Hussein war im Übrigen einer der begnadetsten Feinde sämtlicher Islamisten im Irak und ging rigoros gegen diese vor und wer hat nun an Boden gewonnen im Irak durch diesen illegitimen Einmarsch der USA (keine Massenvernichtungswaffen wurden gefunden)? Die Demokraten? tstststst das ich nicht lache... Ihr schwarz-weiss denken passt in die NS-Zeit..., nur um ebenfalls einmal einen solch tiefgründigen Vergleich aufzustellen, wie ihre Vergleich der Araber und Iraner mit den Nazis.... Im Übrigen, die islamische Kultur und die islamische Welt sind alles andere als eine Einheit.... Und man kann nicht alles in einen Topf werfen, wann begreifen sie das endlich? Erkundigen sie sich doch einmal über das Verhältnis zwischen Arabern und Iranern, sie werden sich über den Hass unter diesen beiden "Völkern" wundern...
    Diesbezüglich möchte ich noch daraufhin weisen, dass der Dialog zwischen den USA und dem Iran zwar sicherlich eine neue Option wären, doch dies auf mögliches Unverständnis bei den saudischen Öl-Verbündeten stossen und zu neuen Problemen führen könnte (der politische Hauptfeind der Saudis ist nicht Israel, sondern der Iran...) Ein zu mächtiges Iran passt nicht in das Bild Saudiarabiens, dem führenden Staat unter den Arabischen Nationen.

    dass es Obama gelingen möge, das, was er immer wieder betont, nämlich die Dialoge mit den islamischen Ländern stets auf der Basis des Rechtsstaates und der Demokratie zu führen. Dann sind Ihre Bedenken (("Die Gefahr mit einer Kultur in den "Dialog" zu treten, die keinen "Dialog" kennt - also keine Diskursgesellschaft ist, ist groß. Denn man wird sich in der Position finden, Kompromisse bezüglich den einfachsten Menschenrechten zu machen - man wird es als Erfolg verbuchen müssen, Hass, Morde und Terrorismus in einem "Dialog" (vorgeblich) abzumildern")) obsolet.

    Lesen Sie mal das Interview, das O. dem Sender Al Arabiya gab (leider habe ich nur eine unautorisierte Übersetzung eines linken Mediums gefunden, aber vlt. finden Sie auch ein Original):
    http://www.radio-utopie.d...

    Ich denke, das klingt klar: wer seine Faust nicht öffnet, der bekommt auch die offene Hand nicht gereicht und muss mit Sanktionen (Waffengang?) rechnen.

    Ich meine: solange man es nicht wenigstens versucht, auf diplomatischem Weg zu akzeptablen Lösungen zu kommen, ohne den Rechtsstaat zu verraten (wie das die Bushreg. ja getan hat mit Guant., Abu Guraib und den Geheimdienstgefängnissen etc.pp.), solange muss man nun schlicht mal abwarten, was die nächsten Monate an Dialogergebnissen bringen werden.

    Immer nur mit den alten Vorurteilen und den alten Logismen und Ideologismen (die Moslime sind nicht dialogfähig) durch die Gegend zu trampeln und zu handeln, bringt - wie man sieht - auch keine Lösungen.

    • pvst
    • 27.01.2009 um 8:51 Uhr

    Mir scheint sie waren noch nicht ganz wach beim schreiben. Ihnen ist wohl nicht klar das sie mit ihrer argumentation letztlich jede gewaltanwendung legitimieren. Schliesslich ist das empfinden von verzweiflung recht subjektiv. Wollen sie jedem verzweifeltem das recht auf terror zubilligen? Oder wollen sie vielleicht selber ganz grossherzig die entscheidung darueber treffen? Da sage ich: nein danke, auf solche art der bevormundung kann ich verzichten. Terror ist in meinen augen IMMER illegitim. Gebohren wird er meist aus fanatismus, ideologie, neid und einem grossen jungmaennerueberschuss (youthbuldge, tipp: gunnar heinsohn lesen). Dinge, die zur zeit in der islamischen welt im ueberfluss vorhanden sind.

  2. Hoffnungsvolle Aussichten , wenn die US-Regierung , unter Obama weise handelt.
    Die Ruestungs b.z.w. Israel Lobby ( AIPAC ) werden es denen , die wirklich eine Aenderung erreichen wollen ( CHANGE WE NEED ) nicht einfach machen , eine " Versoehnung " mit der islamischen Welt herbeizufuehren.
    Der Iran ist eine Regionalmacht , der man nur mit ernst und ehrlich gemeinten Absichten , zum Einlenken bewegen kann.
    Vor allem fragt der Iran nach verbindlichen Sicherheitsgarantien , da er geographisch von allen Seiten von Feinden, umzingelt ist , die wie Israel ernsthaft mit der atomaren Vernichtung Irans drohen.
    Iran hat seit ueber 250 Jahren keinen Krieg gegen andere Laender gefuehrt , die legitimen Sicherheitsforderungen des Irans muessen daher ernst genommen werden.
    Die Medien haben es leider geschafft , den Iran ins schwaerzeste Licht zu stellen , ich bin sicher , dass Obama und sei Team dies genau wissen.
    Der Iran wird die neuen Ankuendigungen der USA geauestens pruefen , und entsprechend seiner Sicherheitslage und nationalen Interessen Stellung beziehen. Im Grunde hat der Iran immer das direkte Gespreach mit den USA gewollt , die europaeischen Maechte , dienten dem Iran nur als Mittel zum Zweck. Im Sinne des Weltfriedens und speziell des Frieden im nahen und mittleren Osten , waere es von historischer Wichtigkeit , wenn Obama und Co. das fast Unmoegliche schaffen.
    Die islamische Welt fragt sich , warum der Westen , den Sicherheitsinteressen Israels mit allen nur erdenklichen Mitteln Rechnung traegt , waehrend es jedoch Paleastina , Syrien , Iran und andere islamischen Laender , stets als Unsicherheitsfaktoren diffamiert . Diesen tiefen historischen Konflikt muss sich Obama stellen.

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    Iran hat seit ueber 250 Jahren keinen Krieg gegen andere Laender gefuehrt

    Das stimmt so nicht. 1980-1988 Krieg gegen den Irak.

    Iran hat seit ueber 250 Jahren keinen Krieg gegen andere Laender gefuehrt

    Das stimmt so nicht. 1980-1988 Krieg gegen den Irak.

  3. Als ich elf Jahre alt war, empfahl mir mein damaliger Tennistrainer: "Wenn du merkst, dass eine Taktik nicht funktioniert, dann ändere sie." Dieser Mann hieß Peter Graf.

    George "Troubleyou" hatte acht Jahre Zeit, seinen politischen Ansatz in der Praxis zu testen. Auch wenn er sich am Ende selbst ein erstklassiges Zeugnis ausgestellt hat, können nicht einmal seine eigenen Parteigänger seine Präsidentschaft wirklich als erfolgreich bezeichnen. Alle weiteren Korollarien ergeben sich aus dem Gesagten.

  4. In den letzten Jahren hat sich die These eines Kampfes der Kulturen als wahr erwiesen, denn eine Gruppe, aus deren Mitte heraus, dieses Schlagwort geprägt wurde, hat mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, zur self fullfilling prophecy werden lassen. Mit dem Erfolg, dass diese nun nachgepredigt wird. Schön, dass die Welt so einfach geworden ist!
    Grundsätzlich jedoch denke ich, dass wir uns bewusst werden sollten, dass der Islam durchaus den Dialog und den Konsens kennt. Allerdings ist es schwer, sich im Angesicht von militärische Bedrohung oder wie im Gazastreifen von Hunger und Armut, sich zu verständigen. Es ist doch sehr auffallend, dass Israel just in dem Moment mit dem Feldzug begann, als die EU und andere damit begann, als einige Regierungen mit Hamas, Syrien und Iran zu sprechen anfingen. Meine Frage wäre, ob nicht vielleicht Israel oder die USA unter einem Präsidenten Bush, Angst vor dem Dialog haben könnte bzw hatte.
    Es wäre zu wünschen, wenn Obama den Mut und die Zeit hat, einen Diaolog zu beginnen und alle daran zu beteiligen.
    Die letzten acht Jahre haben sicher keinen Erfolg gezeitigt. Und es ist traurig, dass sich der aufklärte Westen offensichtlich die Ideologie der neokonservativen Kreuzritter zu eigen gemacht hat.

    • luniko
    • 27.01.2009 um 12:11 Uhr

    ist ja nur Augenwischerei, all die Gespräche über "friedliches Leben" mit Muslimen. Und in der gleichen Phrase spricht man von Unterstützung Israels. Die Israelis bekämpften die Bauern mit Panzern. Oder stelle sich Jemand auf die Seite der Russen im Jahre 1956. Nun er muss sich entscheiden, ob er sich mit Teheran, Ägypten und Palästina gut stellt oder in Israels Hin...n kriecht.

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    - ich meine die, welche immer mit schwarzen Masken, grünen Stirnbändern und Kalaschnikow herumrennen, und aus Bauernhöfen und Kindergärten ihre Quassam-Raketen abfeuern.
    Diese Bauern haben noch nie etwas anderes als Hass gesät, was sollen sie jetzt für eine Ernte erwarten?

    - ich meine die, welche immer mit schwarzen Masken, grünen Stirnbändern und Kalaschnikow herumrennen, und aus Bauernhöfen und Kindergärten ihre Quassam-Raketen abfeuern.
    Diese Bauern haben noch nie etwas anderes als Hass gesät, was sollen sie jetzt für eine Ernte erwarten?

  5. - ich meine die, welche immer mit schwarzen Masken, grünen Stirnbändern und Kalaschnikow herumrennen, und aus Bauernhöfen und Kindergärten ihre Quassam-Raketen abfeuern.
    Diese Bauern haben noch nie etwas anderes als Hass gesät, was sollen sie jetzt für eine Ernte erwarten?

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