StadtplanungDie Stadt der Zukunft

Forscher schätzen, dass im Jahr 2050 zwei Drittel der Menschen in Metropolen leben. Am Beispiel Berlins zeigt ZEIT Wissen, wie die ideale Stadt aussehen könnte von 

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Berlin gilt heute als Mustermetropole. Bei der Gestaltung der Hauptstadt geht es vor allem darum, vorhandene Bauten zu integrieren und Ost und West zu verbinden  |  © Golden Section Graphics

Noch ragen überall nackte Stahlskelette in den Himmel, noch führen die meisten Asphaltpisten ins Nirgendwo. Doch schon in sechs Jahren soll eine knappe Autostunde von Seoul entfernt das Leben pulsieren. Ein amerikanischer Immobilienkonzern will dort die perfekte "Stadt der Städte" bauen: New Songdo . Mit einem Opernhaus, so eindrucksvoll wie das in Sydney, mit Kanälen, so malerisch wie die in Venedig, und einem Central Park, so weitläufig wie der in New York.

Mehr als 25 Milliarden Dollar investiert der Konzern in das moderne Utopia. Das südkoreanische Mammutprojekt passt in unsere Zeit, in die Ära der Metropolen oder "das Jahrtausend der Städte", wie es der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan genannt hat. Die Menschheit hat sich entschieden: gegen das Leben auf dem Land und für das in der City.

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Inzwischen wohnt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in urbanen Räumen, 2050 werden es voraussichtlich mehr als zwei Drittel sein. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Sogwirkung der Städte nachlassen könnte. Weder in den armen Ländern des Südens, wo sie Heere von Glücklosen mit dem Versprechen einer besseren Zukunft locken. Noch in Europa, wo man sich auf die Lebensqualität der Metropolen zurückbesinnt und ihr hohes Tempo wieder schätzen lernt. Das Häuschen im Grünen kommt aus der Mode. Die Wiederentdeckung der Etagenwohnung sorgt für rasant fallende Mieten in den Speckgürteln – und lässt die anhaltende Debatte um die Pendlerpauschale in Deutschland überholt erscheinen.

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Unwahrscheinlich ist es allerdings, dass sich die Lust am Stadtleben mit Städten stillen lässt, die wie New Songdo komplett am Reißbrett entstanden sind. Natürlich ist es reizvoll, in perfekt geplanten Gebäuden zu wohnen, die kaum Energie verbrauchen und ihren Strom aus Solarzellen an der Fassade gewinnen. Auch die im Hochglanzprospekt versprochenen exzellenten Schulen,
das internationale Hospital, das riesige Aquarium sowie der vom Golf-Profi angelegte 18-Loch-Kurs klingen verheißungsvoll.

Doch was eine Metropole wirklich ausmacht, lässt sich weder planen, noch entsteht es über Nacht. Es ist ihr einmaliger, über Jahrzehnte, oft Jahrhunderte gereifter Charakter: die ins Stadtbild gegossene Geschichte, der man in Berlin und Wien an jeder Ecke begegnet, die ethnische Vielfalt, die im Londoner East End vibriert, oder die Spannung zwischen Tradition und Moderne, wie sie in
Pekings Altstadt zu spüren ist. "Neue Ideen brauchen alte Gebäude", schrieb die Urbanistin Jane Jacobs.

Nicht Perfektion macht einen Ort lebenswert, sondern Authentizität. Ziemlich unbeholfen wirkt daher der Versuch der Bauherren New Songdos, die besten Elemente von Großstädten auf der ganzen Welt abzukupfern. Immerhin liegt dem aber eine richtige Annahme zugrunde: Die ideale Stadt schaut über ihre Grenzen hinaus und lernt von anderen. Nur dann meistert sie die Herausforderungen der Zukunft.

Leserkommentare
    • rtff
    • 06. Februar 2009 17:51 Uhr

    Etwa in puncto Verkehr: Ein Deutscher pendelt im Schnitt eineinhalb Stunden täglich von und zur Arbeit, am Ende des Jahres hat er 14 Tage im Auto, im Bus oder im Zug verbracht. Neue Mobilitätskonzepte sind gefragt, die die Wege beschleunigen, indem sie verschiedene Angebote geschickt kombinieren:

    1) Die deutschen Großstädter verwenden etwa 70 - 90 Minuten täglich als Reisezeitbudget für alle Wege, und zwar relativ stabil über etliche Jahre hinweg. Etwa 40 - 50 % davon um sich von und zur Arbeit zu bewegen. Wie kommt der Autor dann auf 1,5 Stunden allein für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte?

    2) Was glaubt der Autor, wohin bei etwa gleichbleibenden Budget der Reisezeit die beschleunigten Wege führen? Der einfachen Formel s = v*t (v steigt, t nahezu konstant) nach zu längeren Distanzen, damit zu größer ausgedehnten Aktionsräumen. => Wie gierige Organismen fressen sie sich in die Region ...
    Kann man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?

    Ziel kann also eben nicht die Beschleunigung der Mobilität sein, sondern das Gegenteil, die Entschleunigung der urbanen Mobilität.
    Und ein vernünftigeres "Gefälle" der Wohnkosten Zentrum <> Peripherie. Wenn Wohnen außerhalb der Stadt zu billig ist, und der Aufwand für die Wege in die Stadt zu gering, dann wird das nichts mit der Stadt der Zukunft.

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    • TDU
    • 07. Februar 2009 13:29 Uhr

    Nimmt man so manche Mietspiegel von Großstädten, wohnen insbesondere langjährige Einwohner "zu billig" im Verhältnis zu Peripherie. Die Möglichkeiten der Infrastruktur, geringere Kosten des täglichen Bedarfs und der Versorgung lassen Unterschiede bei den Mieten schnell aufheben.

    Abschottungs- und Verhinderungsmaßnahmen durch die Zentralkommunen zur Verhinderung von kleineren Wirtschaftseinheiten und der damit verbundenen Entschleunigung bilden einen durchaus nicht zu vernachlässigenden Faktor der Benachteiligung der Peripherie, der man das dann nicht auch vorwerfen sollte. Will man alle in der Stadt haben, darf man sich über soziales Gedränge nicht wundern.

    Im übrigen was heisst zu billig oder zu teuer? Das Verhältnis von Preis-Leistung sowie die individuellen Möglichkeiten, also durchaus nicht allzu einfach verallgemeinerungsfähige Kriterien bestimmen entscheidend hier mit. Sollte also der, in Deutschland besonders geschätzte, ideologische Standpunkt Priorität genießen, wird das nichts mit der urbanen Stadt.

    • rtff
    • 06. Februar 2009 18:02 Uhr
    2. PS:

    Die Quellen der Zahlen: Untersuchungen von Mobilitätspanel (2007), SRV/Mobilität in Städten (1998, 2003) und Mobilität in Deutschland(2002)

    • TDU
    • 07. Februar 2009 13:29 Uhr

    Nimmt man so manche Mietspiegel von Großstädten, wohnen insbesondere langjährige Einwohner "zu billig" im Verhältnis zu Peripherie. Die Möglichkeiten der Infrastruktur, geringere Kosten des täglichen Bedarfs und der Versorgung lassen Unterschiede bei den Mieten schnell aufheben.

    Abschottungs- und Verhinderungsmaßnahmen durch die Zentralkommunen zur Verhinderung von kleineren Wirtschaftseinheiten und der damit verbundenen Entschleunigung bilden einen durchaus nicht zu vernachlässigenden Faktor der Benachteiligung der Peripherie, der man das dann nicht auch vorwerfen sollte. Will man alle in der Stadt haben, darf man sich über soziales Gedränge nicht wundern.

    Im übrigen was heisst zu billig oder zu teuer? Das Verhältnis von Preis-Leistung sowie die individuellen Möglichkeiten, also durchaus nicht allzu einfach verallgemeinerungsfähige Kriterien bestimmen entscheidend hier mit. Sollte also der, in Deutschland besonders geschätzte, ideologische Standpunkt Priorität genießen, wird das nichts mit der urbanen Stadt.

  1. Das mag für Berlin eher etwas eigenartig wirken, ist aber für die "grenzenlosen" Megacities in vielen Teilen der Welt hoch aktuell, weshalb sich schon seit Jahren die UN darum kümmern. Ich stelle einen Artikel ein, den schon vor Jahren der verstorbene Bundestagsabgeordnete der Grünen Egbert Nitsch durch sein Büro veranlaßte:

    Städtischer Gartenbau (cityfarming) als Wegbereiter neuer Öko-Mega-Städte und zur Sicherung der Welternährung?
    von Lars Hennings (1988); Dieser Text entstand im Rahmen des Bundestagsbüros von MDB Egbert Nitsch, Grüne (1934 - 2006)

    Zwei elementare Entwicklungen werden in den nächsten Jahrzehnten für ein menschenwürdiges Leben auf der Erde unsere besondere Aufmerksamkeit verlangen:
    Einmal kommen wir nicht darum herum, für die sogenannten Mega-Cities völlig neue Konzepte zu entwickeln, die auch mit der technologischen Basis der bisherigen „westlichen“ Cities bricht, um den nötigen Anspruch der „Ökologie“ zu erfüllen.
    Zum anderen steht das Mainstream-Konzept der Welternährung, das sich nun eher mühsam in seine „zweite grüne Revolution“ schleppt, zur Disposition, weil nach der gescheiterten Offensive, mit Chemie nachzuhelfen, auch der Versuch, nun mit der Gentechnik zum Garten Eden zu kommen, scheitern wird.
    Einer der Gründe für das Scheitern beider Prozesse, dem Städtebau und der Sicherung der Welternährung, liegt darin, daß Globalisierung nur auf Basis von Regionalisierung, der Berücksichtigung örtlich angepaßten Wissens und der regionalen Möglichkeiten, in der Lage ist, die Komplexität der Welt in humanere Bahnen zu lenken. Global denken reicht nicht.
    Und was haben Städtebau und Welternährung gemein? Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt schon heute in Städten. Gut 800 Millionen StädterInnen - sagen die UN1- ernähren sich dabei wesentlich von urbanem Landbau (oft das reine Gift). Das alte Konzept „Land ernährt Stadt“ wird in den kommenden Jahrzehnten völlig zusammenbrechen. Die Mega-Städte mit zwanzig und mehr Millionen BewohnerInnen sind in der traditionellen Vorstellung zentraler Ver- und Entsorgung mit Wasser und Müll nicht ökologisch zu integrieren. Das hat Gründe in der Naturbasis ebenso wie in der sozialen Lebens-Welt; der Einen Welt, wie es heute gern heißt.2
    Die UN halten den Prozeß der Verstädterung - angesichts der gescheiterten Versuche - für nicht aufhaltsam. Und langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dies wäre auch nicht wünschenswert.3
    Heute müssen wir sagen, daß die Entwicklung zu „ökologischen Sparstädten“ vernünftig ist, weil nur in ihnen die große Zahl der Menschen sinnvoll unterzubringen ist. Auch das flache Land hat nur dann eine neue Entwicklungschance, wenn dort die sozialen und ökologischen Verhältnisse auf zwar ländlichem Niveau stabilisiert werden, aber zugleich Bildung und sozialer Status wachsen. Damit auch die Kleinststadt, zu dem das Dorf werden wird, das in die neue Weltgesellschafts-Kommunikation integriert ist, selbstbewußten Menschen einen kulturellen Platz im Ganzen geben kann.
    Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes stehen wir deutlicher als zuvor vor den Scherben, die besonders die europäischen Völker in der Welt hinterlassen haben, und der Süd-Nord-Konflikt drängt sich elementar ins Bewußtsein. Für die Welternährung sind wir in den reichen Industrieländern in besonderer Weise verantwortlich. Die Städte der Welt werden den Prüfstein für beides darstellen.

    Das Leitbild für die neuen Welten ist die ökologische Garten-Stadt.
    In der Perspektive der nächsten 50 Jahre - und darüber hinaus gedacht - brauchen wir Leitbilder für Stadt und Land, in denen die Mega-Städte in hohem Maße in jeder Beziehung aus weitgehend eigenständigen Stadtteilen bestehen. Das gilt nicht nur für das Soziale und Politische, sondern besonders auch für das Ökologische.4 Was uns kleine Ökosiedlungen ansatzweise schon vormachen, gilt es weitergehend zu entwickeln, um in kleineren regionalen städtischen Einheiten Ver- und Entsorgung in einem Ökologie-Konzept realisieren zu können. Das ist - zusammen mit solarer Energieversorgung - der eher technische Teil künftiger Stadtentwicklung.
    Eine Zwanzig-Millionen-Megapolis ist keine Stadt im bisherigen Verständnis. Sie ist städtische Landschaft ohne Anfang und Ende, nur ein paar Cities geben überregionale Orientierungspunkte. Allenfalls im Schuhmacherschen Sinn entlang ihrer Achsen reichen unbebaute Zipfel an die Zentren heran.5 Diese Cities werden die neue erste Welt, die globalisierte Weltmetropole, vernetzt, vereint als Erste-Welt-Kultur und unermeßlich reich. Die neue zweite Welt werden die angrenzenden Stadtteile und die Klein- und Kleinststädte sein, wiederum überall auf der Welt, mit der Mehrheit der Menschen, wenig reich, aber mit der Chance eines weltweit angenäherten akzeptablen Wohlstands und der sozialen Anbindung an die Cities. Und eine neue dritte Welt wird lange noch existieren, im sozialen, wie im ökonomischen abgehängt, sei es wegen der eigenen Traditionen, wegen der „europäischen“ Gestaltung der Welt, wegen regionaler Armseeligkeit; sie entsteht - wie zu sehen - auch in unseren eigenen Städten.
    Unabhängig von anderen Wünschen, die hinsichtlich politischer Ziele bestehen können, wird es wohl im Wesentlichen so kommen, weshalb dieses eurozentrierte Konzept die Aufmerksamkeit politischer Planung verlangt - offen für die regionale Insel... Das heißt: die entscheidende Ebene der Lösung fast aller elementarer Probleme hin zu einer friedvollen Welt ist die des neuen Städtebaus. Eigenständige Stadtteile sind nötig, die einem neuen ökologischen Leitbild künftiger Stadtentwicklung entsprechen.
    Dazu gehört die deutliche Entgiftung des Verkehrs durch andere Fahrzeug- und Treibstoffkonzepte. Zurückzugewinnen sind viele Flächen für soziale und ökologische Funktionen, die heute dem Verkehr zugeordnet sind. Konzepte regionaler Wirtschaft können dabei den Verkehr nennenswert reduzieren.
    Eine zukunftsfähige oder nachhaltige Stadtkonzeption braucht ein neues Verhältnis von Verdichtung und ökologischen Räumen, in denen nennenswerte Teile der Nahrung in Direktversorgungs- und vermarktungskonzepten produziert und verteilt werden, ohne etwa von Subsistenzwirtschaften auszugehen; aber teures Gemüse und Obst können auf kleinen städtischen Flächen als Zusatz zur Grundnahrung angebaut werden, die als Getreide - bei geringer Fleischproduktion - weiter eher vom Land kommen wird. Solche Konzepte ziehen gewerbliche und andere Arbeitsstätten nach sich. Sie gelten mehr in der heutigen dritten Welt als in unserer.
    Bebauungsverdichtung als nötiges Konzept der Flächeneinsparung fordert eine gewisse Gebäudehöhe, regional verschieden, am besten nicht über die Bäume hinauswachsend. Vor allem geht es aber um die Ökologisierung der Städte in der Weise, daß Kreisläufe der Naturstoffe neu ermöglicht werden und dabei eine Entgiftung von Boden, Luft und Wasser organisiert wird (eigentlich Vor-Bedingung für Nahrungsanbau, aber so ist die Welt nun mal nicht).
    Solche Entwicklungen verändern die sozialen und demokratischen Leitbilder für die Weltstädte: Emanzipation, dezentrale Stadtteildemokratie sowie eine kinderfreundliche Stadt. Eigenständige Regionalstrukturen sind nicht nur Versorgungssysteme, sondern es entstehen auch wieder Identifikationspunkte für das „Zuhause“, welches das Kind in sich entwickelt, wenn es schrittchenweise seine Welt zu entdecken beginnt, den Kirschbaum vor dem Haus, die Kastanienallee längs des Schulweges... So wächst das Eigeninteresse an Bürgerbeteiligung und für gesunde Umwelt.
    Die Ökologische Revolution von den Weltstädten her denken
    „Politische Ökologie“ war der Leitgedanke bei der Entstehung der „Ökologie-Bewegung“. Es ging um die weltweite Angleichung des Lebensstandards, die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs bei uns zugunsten der dritten Welt, um die Kritik der Wachstumsphilosophie in Wirtschaft und Politik. Angesichts des drohenden Klimakollaps‘ oder des wieder verstärkt drohenden Hungers in der Welt, sind wir erneut aufgerufen, das Projekt der politischen Ökologie auf neuem Niveau zum Thema zu machen, das mit „Zukunftsfähigkeit“ vernünftig beschrieben scheint.6
    Auch unsere Städte werden wir gründlich ökologisieren müssen. Ihr scheinbar unermeßlicher Reichtum ist der Wunschtraum für viele Regierungen und die meisten Menschen der Welt. Wir sind das Leitbild für sie, bei uns beginnt der Umbau der Einen Welt zu neuen Verkehrssystemen und Ökologiekonzepten.7 Und die Ökologisierung der Welt beginnt in der Fläche, bei der Landwirtschaft, die neue Wissenschaftskonzepte für intensivere, gärtnerisch orientierte Methoden braucht, wie es etwa asiatische Permanente-Gartenbaukulturen über Jahrhunderte vorgemacht haben.
    Nach-Moderne Lebensweisen in unseren Städten - mit neuer Eßkultur und Nahrungszubereitung als „kulturellem“ Akt in der Hightech-Küche - können den Kräutergarten auf dem Fensterbrett zu gärtnerischen Anlagen erweitern, können Teile von Frischgemüse und exotisches Obst in den Glashäusern der Energiesparhäuser erzeugen, den Zierrasen wieder zum Kulturgarten ausbauen und so auch Wissen über ökologische Zusammenhänge present halten.
    Durch Mietergärten in den heute meist sterilen Abstandsgrünflächen werden nicht nur ökologische Zeichen gesetzt, sondern auch belebte - und sichere - öffentliche Räume geschaffen, wie schon Jane Jacobs empfahl. Die belächelten Schrebergärten, die besonders in den neuen Bundesländern eine eigene Tradition haben, werden heute stark nachgefragt, mehr von den „poor“, der dritten Welt in uns, die wir zulassen.
    Solche städtischen Lebensräume sind neu zu entwickeln, die Eigenverantwortung für die Qualitäten von Wasser, Boden und Luft übernehmen und Kreisläufe einrichten, die auch wichtige Teile der Nahrungsversorgung eigenverantwortlich durch die Menschen selbst zulassen, wenn sie es wollen (oder aus Not müssen).
    Basis für die Ökologisierung auch der Städte ist in einem solchen Konzept der Ökolandbau, den die UN immerhin als sehr wichtige Landbauform in der Agenda 21 gekennzeichnet haben, den es weltweit auszubauen und zu vernetzen gelte.8 Die Intensivierung der Bodennutzung, die Symbiose von Felderwirtschaft und gärtnerischen Intensiv-Landnutzungen ohne Gift, kann gegenüber dem heutigen Trend im Ökolandbau, der hin zu immer größeren Flächen geht, einen anderen Weg weisen, einen, der auch in den Städten gegangen werden kann und schon gegangen wird. Die Ökologie der neuen Stadtstruktur mit der Fähigkeit zur Nahrungserzeugung verlangt einerseits nach Weiterentwicklung des Ökolandbaus zum ökologischen Gartenbau auf kleinen Räumen, der andererseits wiederum die zu entgiftende Stadtlandschaft zur ökologischen und sozialen Umwelt machen hilft.9

    1 Zur Habitat II 1996 in Istanbul erschien dazu als umfassende Untersuchung weltweiter Gartenbauprojekte der Band: Urban Agriculture - Food, Jobs and Sustainable Cities, United Nations Development Programme (UNDP), Publication Series for Habitat II, Volume One, New York 1996. Umfassend zum gegenwärtigen Stand urbanen Gartenbaus: Aue, Christina, Bedeutung städtischer Land- und Gartenwirtschaft in Einer_Welt, Gärten als Beitrag zur Welternährung und zur Ökologisierung der Städte, hg. vom Büro MdB Egbert Nitsch (Grüne) Bonn 1998; auf jener von mir betreuten Arbeit basiert wiederum dieser Text.
    Die Beispiele reichen von solchen in Entwicklungsländern, wie Kuba, dessen ruinierte Ökonomie keine andere Wahl mehr läßt, bis zu solchen in Kanada oder London. Doch vor allem wird der asiatische Raum mit riesigen Megastädten konfrontiert werden, vgl. Holmer, Rob. J./ Heinrich/ Schnitzler, Urban and Periurban Small and Medium-Sized Enterprise Development for Sustainable Vegetable Production and Marketing Systems, MS 1998. Holmer ist Mitarbeiter der TU München (Lehrstuhl für Gemüsebau) und Leiter eines Projektes zu Urban Horticulture auf den Philippinen, in Vietnam und Laos. Im Internet gibt es eine große Datenbankstruktur unter: http://www.cityfarmer.org

    2 Stiege beispielsweise China mit einem erheblichen Anteil seiner Bevölkerung auf unseren Fleischkonsum um und kaufte - wozu es bald in der Lage sein wird - das nötige Futtergetreide auf dem Weltmarkt, wäre der Getreidepreis dort für viele Länder nicht mehr bezahlbar (noch hübscher ist das Beispiel mit dem gedachten chinesischen Bierkonsum wie in Bayern; oder jüngst mit dem Verbrauch von Klo-Papier, wozu die Wälder der Erde kaum reichten).

    3 So eine Diskussion in: Deutsches Architekten Blatt (DAB), Bundesarchitektenkammer/ Bundesgemeinschaft der Architektenkammern, DAB Nr. 12, 1995, Stuttgart (Forum Verlag). Einsele/ Peterek sagen sogar: "Die Favelas sind nicht das Problem sondern die Lösung" und verweisen auf vielfältige Prozesse der Selbstverwaltung und Sanierung in als Slum beginnenden Stadtteilen. Ribbek spricht von "ökologischen Sparstädten", die - auf noch sehr geringem materiellem Niveau - relativ wenig Platz pro Person fordern.

    4 Was mit Kleinsiedlungen einerseits, der Gartenstadt Le Corbusiers, Niemeyers Brasilia und weiterer Versuche andererseits in Folge der Athener Charta als Antwort auf die proletarischen Hinterhöfe begann, bedarf heute der konzeptionellen Erweiterung, um aus den Zier- und Kulturgärten wieder Versorgungsgärten zu machen, was sich gar nicht wiedersprechen muß. Auch die - unzutreffend, weil dessen Ziel die Körperertüchtigung war - nach Schreber benannten Gärten bleiben von Bedeutung, wenn sie nicht nur Lückenbüßer, sondern als Mietergärten Gestaltungselement mit Priorität vor Parkplätzen werden.

    5 Schuhmacher versuchte um 1930 als Baudirektor Hamburgs die Entwicklung ins Umland entlang seesternartiger Verkehrs-Achsen zu gestalten, um ökologischen Fragen zu entsprechen, aber auch der Grundstücksspekulation entgegenzuwirken, an der diese Konzeption aber scheiterte.

    6 Diese Übersetzung von Sustainability scheint gegenüber des heute schon inflationär gebrauchten Begriffs "Nachhaltigkeit" verständlicher. [Er wurde übrigens bereits von Friedrich Engels benutzt]

    7 Das wird auch deutlich daran, daß hiesige Architekten große Aufträge für die Entwicklung ferner Städte bekommen, wie etwa Speer für Shanghai, in: Deutsches Architekten Blatt (DAB) Bundesarchitektenkammer/ Bundesgemeinschaft der Architektenkammern, DAB Nr. 9, 1997, Stuttgart (Forum Verlag). Dabei werden eindrucksvolle Konzepte der Ökologisierung verfolgt, Flächen zur Nahrungsvorsorge sind nicht vorgesehen, wie ein Brief von Prof. Alb. Speer an unser Büro (Egbert Nitsch MdB) bestätigt (9/ 97). Das gilt ebenso für die jüngste Debatte in dieser Zeitschrift (DAB Nr. 5, 1998) mit dem Schwerpunkt "Ökologisches Bauen".

    8 Die Agenda 21 setzt primär noch auf den sogenannten integrierten Pflanzenschutz (= weniger Chemie), fordert aber die Unterstützung der "Einrichtung eines internationalen Netzwerks zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft... um die Entwicklung und Einführung alternativer Landbaumethoden zu beschleunigen" (Kapitel 14). Dazu im Allgemeinen und zu städtischen Landbaumethoden im Besonderen bedarf es noch vielfältiger wissenschaftlicher Unterstützung - nicht zuletzt auch im Bereich des Bauwesens. In Kapitel 3 der Agenda 21 von Rio wird ausdrücklich zur Armutsbekämpfung auch die Förderung der Selbstversorgung thematisiert (ähnl. Kap. 7: nachhaltige Siedlungspolitik).

    9 Nicht zufällig werden von den Städten heute, wenn sie dazu in der Lage sind, Eigenflächen im Bereich von Wassereinzugsgebieten oft nur noch unter der Bedingung der ökologischen Bewirtschaftung verpachtet. Die Städte haben allen Grund, sich dem Thema einer Weiterentwicklung ökologischen Gartenbaus mit allen ihren Möglichkeiten zu widmen, speziell auch denen des Wissenstransfers.

    www.LarsHennings.de

  2. ...sieht wahrscheinlich eher so aus wie der Titel einer CIA-Studie zu diesem Thema:
    "A Planet of Slums".

    • Mocaer
    • 11. Februar 2009 12:10 Uhr

    Berlin lebt von der Substanz, die weitsichtige Menschen vom Schlage eines Hobrechts oder der Ingenieure der 20-er Jahre des letzen Jahrhunderts geschaffen haben. Ihre Konzepte und Visionen, die sie tatkräftig und entschlossen gegen erbitterte Widerstände der bestehenden Strukturen um- und durchgesetzt haben, mögen 100 und mehr Jahre alt sein, allein: sie haben nach wie vor Bestand.

    Es ist eine Sache mit den natürlichen Ressourcen negativ verschwenderich umzugehen, eine andere ist es die Kreativität, Intelligenz und Begeisterung die es in Berlin/Deutschland gibt, nicht zu nutzen sondern sie offen zu verschmähen. Man schaue sich nur den ehemaligen Senatsbaudirektor und seine ihm unterstehende Behörde an, bei dem/denen Ökologie keine Chance hatte (und noch immer nicht hat) oder den akteull regierenden Bürgermeister, der Willy Brandt als Vorbild bezeichnet aber sich selbst für dieses Zukunftsthema nicht wirklich interessiert. Oder nur, wenn es wahltaktisch zu Punkten führt. Nachhaltigkeit ist auch eine Sache von Glaubwürdigkeit und an der mangelt es an allen Ecken und Enden.

    Die eigenen Provinzialität - viele der Akteure haben Berlin noch nie in ihrem Leben verlassen - wird dadurch kaschiert, dass man Experten aus dem Ausland hinzuzieht oder die "großen" Stararchitekten, die täglich unter Beweis stellen, dass sie das Thema Nachhaltigkeit weder wirklich berührt noch dass sie es begriffen haben ausser zu Marketingzwecken. So demotiviert man all die, die wirklich mit viel Herzblut am Thema arbeiten und Ahnung von der Materie haben. Es steckt soviel Sinn und Identifikations-möglichkeit im Thema, dass auch eine Gesellschaft insgesamt gesunden würde, wenn sie sich denn endlich auf den Weg dazu machen würde.

    Allein es reicht offensichtlich aus, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen und begrifflich die Hoheit über das Thema zu erlangen. Alle (man lese Interviews von Kolhas, Liebeskind, Gerkan, usw.) haben anscheinend nie etwas anderes gemacht, als Nachhaltigkeit zu realisieren. Komisch nur, dass man kaum was davon sieht. Berlin+Deutschland müssten ökologisch - pardon: nachhaltige Paradiese sein. Alles scheint erfüllt: mit viel Pomp und Getöse werden wie in einem Zertifizierungssystem die Dinge abgehakt, die Themen sind erfasst, auf schicken Webseiten der öffentlichen Hand aufgelistet - aber mit Leben sind sie nicht gefüllt. Glaubwürdig sind sie schon gar nicht. Man zähle doch mal zusammen, wieviel in der Verwaltung oder der Wirtschaft sich mit diesem Thema beschäftigen dürfen und was tatsächlich davon umgesetzt wird. Auf der anderen Seite erhalten Altkonzerne wie Vattenfall vom Senat mal schnell 500.000,00€ für eine Werbekampagne zur KWK, die man fürs Image zielgerichtet nutzten kann. Wer wirklich was macht geht leer aus! Das haste eben Pech jehabt, wa?

    Es bräuchte einen Visionär wie Willy Brandt, der das Thema offensiv angeht und mutig neue Wege geht. Der die vorhandene Kreativität nutzt und fördert und dem und den Neuen eine Chance gibt.

    Wir haben von der Politik und den herrschenden Strukturen nichts zu erwarten, schon keinen Obama - obwohl: keiner wäre dafür geeigneter als Klaus Töpfer! Aber seine Geschichte zeigt ja aufs deutlichste, dass einer wie er, der es kann, der es will und weiß, wie es geht, der weltweit vernetzt, geschätzt und anerkannt ist, der also der Geignetste von allen ist in diesem unserem Lande und in dieser Stadt einfach nichts wird! Proporz geht über Schwerkraft - das ist politische Wissenschaft!

    Die Lösung wird von wo anders kommen.

    • Colon
    • 11. Februar 2009 12:59 Uhr

    Ja, Krisenzeiten sind ein guter Zeitpunkt, sich wieder einmal um Stadtplanung und Stadtentwicklung zu kümmern. Also, dem Alltagsgeschäft der Bauleitplaner, der Riesenbüros, der sich ein wenig wie Gesamtkunstwerksplaner aufführenden Speer- und Co., über die Schultern zu schauen. - Doch halt, die Zukunft soll, glaubt man der Ankündigung, genau so aussehen wie die Gegenwart! Die Fassaden
    der vielen Solitäre auf dem Stadtplan, man schaue nur einmal auf die Projektion Berlins um das Brandenburger Tor hier oben, die ändert sich nicht, wird höchstens noch besser illuminiert. So gehört ein "Twisted skyscraper" mittlerweile schon zur obsessiven Fantasie jedes Baubürgermeisters. Daher können wir davon ausgehen, die Stadt der Zukunft wird so aussehen, wie dessen Fantasie und die der Planer, die ihm mit Silicon Graphics- Workstations seine Fantasien animieren.

    Selbstverständlich können Gerkan, Marg und Partner oder Speer und Partner Riesenstädte auf dem Draw-board generieren. Sie können sie in alle Dimensionen bemaßen und mit den heute verfügbaren digitalen Mitteln, in einer Art "Stadtsimulator" dynamisieren. -Vorreiter waren experimentell arbeitende niederländische Teams. - Ja, sie können diese Art Planung sogar als Exportschlager verkaufen. Eine neue Sicht der Stadt planen sie nicht, nicht einmal der Rückgriff auf
    gute Beispiele lebendiger Stadtquartiere oder Viertel gelingt.

    Sehr auffällig, dass die Aufhebung der fatalen Zonierung in den "zukunftssicheren" idealen Städten und Stadtplanungen nicht zumindest im Wunsch aufgehoben wurde. Es bleibt beim neuen Alten, da mögen noch so viele Solarzellen an der Fassade, noch so viele Gründächer auf Höhe x, noch so viele Gartenlandschaften im 30.Stockwerk den Schein eines Umdenkens vorgaukeln.

    Weiterhin werden Fassaden und Gebäudekonstruktionen eingesetzt, die viel Energie bei der Herstellung, noch mehr Energie bei der Bewirtschaftung und Beleuchtung, möglichst rund um die Uhr, und eine noch komplexere, teilweise auf drei bis sechs Etagen unter den Glas,Alu, Stahl-Komplexen liegenden Andienungs- und Funktionskeller-Welt nötig machen.

    Interessant ist auch, wie wenig über die Bezüge und Verknüpfungen zwischen den heute ja weitgehend funktionsgetrennten Stadtteilen nachgedacht wird. Nicht ganz ohne Hintersinn sind auch heute noch Planungswettbewerbe und Leitplanungen der großen Städte von der Vision beseelt, die individuelle Mobilität noch weiter zu erhöhen! Was wirklich, und das ist doch eigentlich ein eher ingenieursmäßiger Gedanke, zum Fließen unter allen Umständen gebracht werden muss, ist der Verkehr.

    So sind die Filme, die Werbung, die Aufhänger des Meisten, was uns, den Betroffenen, die Stadtplaner versprechen oder aber für die vorwiegend am bestehenden City-Konzept festhaltenden Politiker entwickeln dürfen, eine hinreichend exakte Extrapolation aus der Gegenwart, die aber möglichst überall, also rund um die Erde, annähernd gleich aussieht.

    Es fehlt in der thematischen Übersicht eine ganz wesentliche Komponente:

    Fünftens: Die Stadt des Geldes und der Profite. Denn die entscheidet schließlich immer noch und derzeit in der Krise, wo das nächste solitäre Center, der nächste Kaufbahnhof, die nächsten Drive in, drive "thru" und drive out- Meilen gebaut werden und welche Plätze in der Stadt aus Gründen des Geschäftsprestiges für Firmen vorzuhalten und für diese zu okkupieren sind. Ob es die ECE-Center oder Daimler-Cities sind, mit Stadt haben diese Teile wenig zu tun, schon weil es bei "Sonys" niemals ein wenig schmuddelig sein darf, Alles in der Skalierung groß sein muss und diese Plätze auch privat bewacht, beherrscht und kontrolliert werden.

    Das Büro für die hier mitgelieferte kleine Visualisierung ums Brandenburger Tor heißt "Golden Section Graphics". Das klingt doch nach Chinarestaurant, goldenem Schnitt, goldener Kreditkarte und Glückspille in einem. Hoffen wir einmal, die ZEIT-Wissen Redaktion bleibt in der Publikation nicht selbstgefällig und so schrecklich affirmativ, weil niemand sich traut, an den Leuten mit den Plänen unter den PC-Deckeln sachliche Kritik zu üben.

    Es fehlt auch, es sei vermerkt, wenn es schon im Berlin geht, ein Kapitel zu der ganz anderen Stadt, die weniger internationalisiert gleichförmig, mit einigen Disney-Inseln aus alten Stadtresten, daher kommt, sondern den Quartiers- und Viertelgedanken wieder belebt. Das wäre die europäische Stadt, die auf Funktionsmischung und langsame Fluktuation aus ist und konsequent für den Fußgänger aller Alterklassen und so (fast) in einer Ebene gedacht wird, die Traditionen wachsen lässt und in der Baumasse auf Strassenzüge und nicht auf Solitäre nebeneinander setzt.

    Das wäre auch eine Stadt, die ganz bewusst nicht den öffentlichen Raum als lästiges
    kostenpflichtiges Anhängsel, am liebsten an einen Investor abtritt und von diesem letztlich nur verlangt, dass die Öffentlichkeit zu Kauf- und Freizeiten durch das Gebäude gelangen kann.

    Ich bin also gespannt und hoffe, nach der Lektüre doch etwas klüger zu sein.

    Grüße und Mahlzeit

    Christoph Leusch

    PS:
    -Kleine Anregung: "Soziale Stadt" ist ein langlebiges Projekt des Bundesbauministers, der Städte mit besonderem Bedarf und des deutschen Instituts für Urbanistik. Es lohnt, die Webseiten zu besuchen, denn viele hundert Projekte sind dort gut dokumentiert.

    -Die dichte Stadt, heute, aufgrund besserer Dämmung und besserer Zwischendecken in Gebäuden nicht mehr zwangsläufig die stressende und sozial überfordernde Stadt, ist auch in den alten Strukturen (Blockrand,Strassenzüge) eine, bezogen auf den Bewohner, höchst energiesparsame und ressourcenschonende Stadt. Viel sparsamer als die "Zwischenstadt" oder die völlig funktionstrennende Stadt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung werden zu wenig genutzt, diesem Modell den entscheidenden Vorsprung zu sichern, weil damit, zumindest ideal, Wohnen, Arbeiten wieder verknüpft werden kann. Es entstünden dann schlichtere Masterpläne, aber es steckte in ihnen mehr Realitätsbewusstsein und Anerkenntnis der Notwendigkeiten, als in den
    Puzzle-Fantasien so mancher Planer mit direktem Zugriff auf Oberbürgermeister, Minister und Kanzlerin.

  3. gemacht wird. Städtebaulich ist diese Gemeinde völlig rückwärtsgewandt - fixiert auf das Konstrukt der 'goldenen 20er'. Mit Sicherheit der überschätzteste Ort Europas. Die Innovationen finden woanders statt. (Bin froh, dass ich da weg bin.)

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