Alles ausser Fussball "Mit Google sollten wir vorsichtig sein"

Beck, Lahm und Hitzlsperger: Wir geben regelmäßig drei Fußballern das Wort. Zum Start unserer Kolumne "Alles außer Fußball" erklärt Andi Beck die Generation Internet

ZEIT ONLINE: Herr Beck, in dieser Kolumne soll es ja nicht um Fußball gehen. Also: Finanzkrise, Merkel, Nietzsche oder Obama – was ist Ihr Thema heute?

Andreas Beck: Internet!

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ZEIT ONLINE: Internet?

Beck:Das ist doch wichtig. Das hat doch alles verändert. Unsere Kolumne erscheint auf ZEIT ONLINE, ich habe meine eigene Homepage. Dem Papst haben sie auch einen Channel auf YouTube eingerichtet. Ohne Internet geht heute fast gar nichts mehr.

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Alle Kolumnen von Andreas Beck, Philipp Lahm, Tobias Rau und Thomas Hitzlsperger auf unserer Serienseite

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ZEIT ONLINE: Wie oft sind Sie denn online?

Beck: Regelmäßig. Das Internet ist das Medium Nummer eins. Sein Vorteil liegt darin, dass ich die Inhalte selbst auswählen kann. Der Fernseher ist bei mir eigentlich nur an, wenn Fußball läuft.

ZEIT ONLINE: Sind Sie ein Nacht-Surfer?

Beck: Abends lese ich auch gern ein Buch. Aber tagsüber, oft zwischendurch, drei- bis fünfmal am Tag schaue ich auf meinem iPhone nach, was passiert. Mit dem RSS-Reader ist das praktisch und zeitsparend. Kicker Online, Sportbild Online, Spox, Transfermarkt und andere, die habe ich alle abonniert.

ZEIT ONLINE: Und ZEIT ONLINE?

Beck: Klar, hab’ ich auch. Gefällt mir gut. Ehrlich, besonders die Videos.

ZEIT ONLINE: Dann können wir das Kolumnen-Interview ja fortführen. Sie gehören also zur Generation Internet?

Beck: Ja, das sind wohl alle, die nach 1985 geboren wurden. Die Technik hat sich ja ständig entwickelt. Ich weiß noch, als ich jugendlich war ...

ZEIT ONLINE: Jugendlich war? Sie sind 1987 geboren.

Beck: Als ich ein Kind war, da ging das noch über Telefon, Kabel und Modem. Da bin ich oft zu einem Freund gefahren. Um eine Seite abzurufen, haben wir zehn Minuten gewartet. Aber dann waren wir happy. Heute ist in der Net-Generation schnelles Internet selbstverständlich.

ZEIT ONLINE: Wann haben Sie zuletzt eine Tageszeitung gekauft?

Beck: Die Rhein-Neckar-Zeitung liegt immer beim Bäcker und im Verein aus. Die lese ich da ab und zu beim Frühstücken, ohne sie zu kaufen. Wenn ich in einem anderen Blatt etwas interessant finde, kaufe ich mir die Zeitung.

Leser-Kommentare
  1. Generation erfunden wurde?
    Ich entdecke immer ein ein Lächeln in mir , wenn "Generation Internet" von sich selbst schwärmt .

    • GTEvo
    • 03.02.2009 um 15:55 Uhr

    Der Beck issn lustiges Kerlchen !

    Selten sone Antiamerikansiche Heuschrecken Propaganda eines Angestellten der Deutschen PremiumHeuschrecke SAP gelesen !

    Natürlich hat der Beck diese SAP Schleichwerbung nicht verfasst..das machen die BND Agenten des SoftwareGiganten aus Deutschland !
    Google sei gefährlich meint der Beck...Achso...
    Er hat ja auch schon Bücher gelesen.."Network" usw...

    Na dann empfehle ich Ihm mal nach "Screenpaparazzi" zu "sapplen"^^..
    Oder einfach hier unten auf die Signatur zu klicken.

    Lieber Sportskamerad Beck..dein Brötchengeber ist mit der Telekom, VW, Mercedes, Deutsche Bahn sowie der Deutschen Vermögensberatung, die Gefährlichste Firma europaweit, mit Blick übern Tellerrand, nach Petersburg !
    Dem Lieblingsreiseziel der Damen und Herren Merkel/Hoeness/Schröder/ Tönnies, Wiedeking..

    Hochgeschwindigkeits Querdenker
    Holger

    "Netter Versuch"..bloss etwas zu "Deutsch"

    http://gtevo.blogspot.com/
    Friedman + Wagner : Hoeness x Assauer - Rummenigge = GTEvo
    ACHTUNG ! Statements dieser Person könnten versteckte Botschaften enthalten !

    • Creo
    • 08.04.2009 um 12:50 Uhr
    4. Damals

    Das waren noch Zeiten als Fußballer vorallem - naja..Fußball spielten. Irgendwie ist es schon normal das jeder in dieser Gesellschaft etwas zu sagen hat und leider oft auch ein Forum ;-) dafür findet. Aber all diese Sportler deren Meinungen uns jetzt noch dargeboten werden, nerven. Es reicht wenn der Kaiser, Breitner und Netzer ihren Senf dazugeben. Für aktive Fußballer hingegen sollte gelten ausserhalb des Themas Fußball einfach ma nix sagen. Die drei grossen Lichter qualifizieren sich zur Aussage durch Lebenserfahrung. Aber, auch mit Respekt vor seinem fußballerischen Können, der Herr Beck sollte doch erstmal seine Karriere so oder auch nur ansatzweise so erfolgreich zu Ende bringen wie die drei oben erwähnten und dann kann er ja auch mal was zum Rest des Lebens sagen. Stichwort sich selbst nich so Ernst nehmen oder hart formuliert: Ausser Fußball kannste nix!
    Trotzdem: Viel Erfolg in der BuLi und beim DFB Herr Beck

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