Buddy Holly Der Tag, an dem die Musik starb
Vor 50 Jahren stürzte der junge Held des Rock'n'Roll mit einem Flugzeug ab. Sein Schicksal hat viele berühmte Künstler beeindruckt. Eine klingende Erinnerung
"Bad news on the doorstep / I couldn’t take one more step / I can’t remember if I cried / When I read about his widowed bride / But something touched me deep inside, / The day the music died."
Don McLean war tief beeindruckt. Am Tag, als die Musik starb, war er 14 und trug in seinem Heimatstädtchen New Rochelle im Staat New York Zeitungen aus. "But February made me shiver / With every paper I'd deliver." In den Blättern stand, dass am 3. Februar 1959 im Mittleren Westen ein Flugzeug abgestürzt war. Der Pilot und drei Passagiere starben. Drei Helden von Teenagern, wie McLean einer war, drei Idole des jungen Rock'n'Roll – Ritchie Valens (La Bamba), Jiles Perry Richardson alias The Big Bopper (Chantilly Lace) und Buddy Holly (That’ll Be The Day, Peggy Sue). Die Musik war tot.
Winter Dance Party hieß die auf drei Wochen angelegte Tournee, die Holly, Valens, Big Bopper und Dion DiMucci (von Dion & The Belmonts, The Wanderer) Anfang 1959 durch 24 Städte des Mittleren Westens führte. Hollys Band begleitete auch die anderen Solisten. Die Tour durch die riesige Kornkammer der USA war schlecht koordiniert, die Fahrtstrecken waren zu lang. Die Heizung im Tourbus versagte. Hollys Schlagzeuger Carl Bunch musste mit Frostbeulen ins Krankenhaus. Valens und Holly wechselten sich am Schlagzeug ab.
Nach einem ungeplanten Zusatzauftritt im Surf Ballroom in Clear Lake, Iowa, beschloss Holly, ein Flugzeug zu chartern. Roger Peterson, 21 Jahre alt, Pilot beim Dwyer Flying Service, sollte ihn nach der Show rund 600 Kilometer zum Hector Airport in Fargo, North Dakota fliegen. Auf der anderen Seite des Red River, in Moorhead, sollte die Band am nächsten Tag spielen.
Drei Passagierplätze gab es in der einmotorigen Beechcraft Bonanza B35. Dion DiMucci wollte nicht mit: Die 36 Dollar pro Person für den Flug waren just die Monatsmiete für die elterliche Wohnung, über die er Mutter und Vater jahrelang hatte streiten hören. Zu teuer. Richardson war erkältet; Hollys Bassist Waylon Jennings überließ ihm seinen Platz. Als Holly davon hörte, sagte er: "Ich hoffe, der alte Bus friert euch ein." Jennings gab zurück: "Ich hoffe, euer alter Flieger stürzt ab." Der makabre Scherz verfolge ihn bis heute, erzählt er.
- Datum 04.02.2009 - 11:17 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich kann dem Kommentator nur zustimmen: Die Musik starb nie; ganz im Gegenteil: Sie lebt weiter in den Herzen der Fans weltweit und in unzähligen Künstlern, denen Buddy Holly sein musikalisches Vermächtnis weitergab.
Er war der Pionier der heutigen Musik, genügend Superstars haben sich als glühende Buddy-Fans geoutet.
Schön, dass die Welt 50 Jahre ( ! ) nach dem Tod Buddy Holly's noch immer seinen Namen und seine Songs kennt.
Ich bin ein Fan seit Anbeginn und habe mittlerweile die größte Seite über mein Idol im Internet (engl./deutsch).
Dort, so kann ich garantieren, gibt es genug über Buddy Holly and friends zu erforschen und Dinge zu erfahren, die dem Leser bisher unbekannt waren. 8500 Fotos sind auch ein Anreiz, mehr Informationen über Buddy Holly zu sammeln.
www.buddyhollylives.info
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