Weltwirtschaftsforum Klimaretter Al Gore
Der frühere US-Vize entwirft in Davos das Modell eines grünen Kapitalismus und fordert klare Schritte im Klimaschutz. Das ist wichtiger, als taumelnde Banken zu retten

Wirbt in Davos für seine Vision eines grünen Kapitalismus: Al Gore
Es war das World Economic Forum, und doch war man auf einmal in einer anderen Welt. Es ging nicht mehr um Banken, Finanzkrisen und Abschwünge. Es ging um die Rettung des Planeten, um die "planetare Aufgabe". So drückte es der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore in Davos aus, der Vorkämpfer aller Klimaschützer.
Auf einmal entstand da tatsächlich das Modell eines nachhaltigen Kapitalismus in den USA und über ihre Grenzen hinaus, angeführt von Barack Obama, den Gore als besonders grün beschrieb und damit auszeichnete. Der größte einzelne Teil des amerikanischen Konjunkturprogramms gelte dem Aufbau einer neuen Energieinfrastruktur, so Gore weiter. Er malte das Bild eines
intelligenten Energienetzes in den USA, das die Sonnenenergie aus dem Süden und die Windenergie aus den Rockies in die Hauptstädte schickt, mit elektrischen Autos als Zwischenspeichern und Nutzern zugleich. Wie das Internet werde ein solches Netz enorme Investitionen anlocken und Innovationen ermöglichen.
Gleichzeitig warnte Gore, die Zeit für die Rettung des Planeten werde knapp. Das hat man schon oft gehört, aber es wird immer wahrer. Dieses Jahr ist der Klimagipfel in Kopenhagen, da müsse die Welt sich auf Klimaschutzziele einigen. Einschließlich der Schwellenländer, ohne die, so Gore, jedes Abkommen nahezu wertlos sei. Alle müssten von Anfang an dabei sein, sonst gehe es zu wie in einem amerikanischen Business-Witz: "Wenn wir Schinken hätten, könnten wir Eier und Schinken machen - sofern wir Eier hätten."
Gore forderte, in Kopenhagen klare Schritte hin auf das Ziel zu definieren, bis 2050 die CO2-Emissionen um achtzig Prozent zu senken. Dann werde sich auch ein privater Markt bilden, der enormes Kapital zur Erreichung der Ziele binden werde. Der beste Weg für die Staaten sei es, eine hohe Steuer auf den schädlichen Ausstoß zu erheben und das Aufkommen den Bürgern zurückzugeben. Wenn das nicht ginge, wäre ein Handelssystem für Emissionsrechte die zweitbeste Lösung.
All das ist nicht neu, aber bei Gore kommt es glaubhaft zusammen. Und wahrscheinlich ist das wichtigste Ereignis des Jahres nicht die Finanzkrise, nicht die Rettung oder der Untergang von Banken. Es ist der Versuch, ein neues Klimaregime zu errichten. Insofern ist jeder staatliche Euro aus den Konjunkturpaketen, der in den Klimaschutz geht, wirklich ein profitabel eingesetzter Euro.
Uwe Jean Heuser, Wirtschaftsressortleiter der ZEIT, und Josef Joffe, Herausgeber, berichten täglich vom Weltwirtschaftsforum in Davos
- Datum 02.09.2009 - 14:34 Uhr
- Serie Green New Deal
- Quelle ZEIT ONLINE, 19.2.2009 - 13:11 Uhr
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Al Gore entflechtet den "gordischen Knoten" aus der Weltwirtschaftskrise und der drohenden Klimakatastrophe:
Die Lösung:
Eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft, deren weltinnenpolitischen Rahmenbedingungen durch einen noch einzurichtenden Wirtschafts-und-Ökosozial-Rat - gleichrangig dem Sicherheitsrat - bei den Vereinten Nationen
im internationalen Konsens - durch Kooperation - festgelegt werden müssen:
Globale Regeln für das Weltfinanzsystem und zur Bekämpfung des Klimaproblems!
Es wird allerhöchste Zeit für ein "CHANGE"
Pech gehabt ; unsere ANGIE hat den Posten schon !! Tja wer zu spät kommt ...
Dies merkte Marc Aurel bereits vor über 1800 Jahren in seinen "Selbstbetrachtungen" an. Zur Welt gehört auch das Klima, und es gibt wohl nichts natürlicheres als der Wandel des Klimas im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende. Ja, es ist wahr, dass wir uns (kurzfristig betrachtet) in einer Phase der Erwärmung befinden und ja, es mag auch stimmen, dass der Mensch infolge der industriellen Entwicklung seit Ende des 18. Jahrhunderts einen (wenn auch geringen) zunehmenden Einfluss auf die klimatischen Veränderungen auszuüben vermag, aber zu behaupten, der Mensch könne eine hochkomplexe und bis heute nur in Ansätzen verstandene Materie steuern, ist wohl eine Selbstüberschätzung, die seinesgleichen sucht.
Ganz abgesehen davon stellt sich die Frage:
Warum das Ganze?
Wärmere Perioden haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte insgesamt immer als für das Leben auf Erden durchweg positiver erwiesen als kalte Phasen. Es ist mir ein Rätsel, dass diese einsichtige Tatsache in der öffentlichen Wahrnehmung überhaupt keine Rolle zu spielen scheint. Darüber hinaus ist durchaus kritisch anzumerken, dass Wissenschafter, welche die "Mainstream" - Theorie ablehnen, kaum zu Wort kommen: Es ist nicht lange her, als eine renommierte Wiener und Innsbrucker Forschungsgruppe anhand prähistorischer Lawinenabgänge und Jahresringe zu dem Ergebnis kam, dass innerhalb der letzten 10 000 Jahre das globale Klima zu zwei Drittel dieser Zeit wärmer war als heute. Insofern läge es nahe, in diesem Zusammenhang von einer "Normalisierung" des Klimas zu sprechen.
Kurz noch zu einem Begriff, der mir besonders aufstößt, heute aber unsäglich oft verwendet wird:
"Klimaschutz".
Was soll das? Will man etwa das Klima schützen? Vor was? Man tut ja gerade so, als ob es sich beim "Klima" um eine Person handle, die man vor Gefahren in Schutz nehmen müsse. Dem "Klima" aber ist es völlig gleichgültig, ob es nun hundert oder null Grad misst, weil es schlicht kein Bewusstsein (schon gar nicht ein menschliches) hat. Solche anthropomorphe, volksverdummende Ausdrücke verschleiern, dass es sich hinsichtlich der Klimadebatte in vielerlei Bezügen um Scheinprobleme handelt, die einem aktiven Vorgehen gegen akute Probleme (Krankheiten, Armut) abträglich sind.
In möglicherweise zwanzig, dreißig Jahren werden wir zurückblicken und mit erschreckender Miene feststellen müssen, dass Milliarden von Euros und Dollars in den Sand gesetzt wurden - auch dank solch entsetzlicher Selbstdarsteller wie Al Gore.
Sie wollen also ernsthaft behaupten die Senkung von CO2 zb bei Autos , die erwiesener maßen zu Smog in Großstädten und damit die gesundheitliche Gefährdung von Menschen mit sich bringt, wäre zwecklos!?
soviel ignoranz ist schon selten ^^
grüße
Der Mainstream in Sachen globale Erwärmung darf nicht mit dem Medienmainstream zu verwechselt werden. Wir sprechen hier von Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die größtenteils in einem Konsens sind, dass die globale Erwärmung aufgrund der langjähriger Analysen, eine logische Folge ist. Es ist genauso nur ein Modell, wie die Existens der schwarzen Löcher. Beweisen können das auch unsere besten Köpfe nicht, denn wir wissen auch trotz unseres enormen Fortschritts nur sehr wenig über unsere Erde.
Ebenso spricht keiner davon, auch Al Gore nicht, dass wir das Klima steuern wollen. Es wurde bei der Diskussion in Davos vom Moderator sogar gesagt, dass die Erde das tut, was sie will, egal ob wir eine Finanzkrise haben oder nicht. Es geht hier um Prävention und nicht um "Steuerung".
Es gibt auch keinen Anlass über das Medienwort "Klimaschutz" zu debattieren. Es ist wohl den meisten Menschen klar, dass nur eine Abkürzung ist. Außerdem sollen solche Meidenwörter auch dazu beitragen, dass wichtige Themen, die Menschen erreichen, die noch nicht mitbekommen haben, dass auch ihr Engagement zählt.
Falls wir tatsächlich in 40 Jahren merken, dass unser Erdklima stabil genug ist, die Umwelt nicht dramatisch zu verändern, dann haben wir trotzdem nicht falsch gemacht, denn Ihre Annahme, dass wir dieses Geld verschwenden ist genauso falsch. Würden Sie sich besser und breiter informieren, dann werden Sie erfahren, dass die grüne Wirtschaft nicht nur, die steigende Erderwärmung mildern soll, sondern auch unsere Produktivität auf der ganzen Erde steigern soll. Ist es denn langzeitlich nicht kosteneffektiver ein gut gedämmtes Haus zu bauen, als ein übliches, das aber über 50% der Heizernergie nach außen entweichen lässt.
Haben Sie sich außerdem schon mal darüber informiert, was mit der Natur passiert, wenn der Mensch, Öl,Kohle,Gas,Methan,Metalle, etc. abbaut? Die dadurch entstehende Probleme sind nicht nur lokaler Natur, sondern beeinflußen die Umwelt auf lange Sicht gesehen global. Methan habe ich erwähnt, weil durch die Ressourcenknappheit, die uns übrigens sowieso zu regenerativen Energien zwingt, Staaten im nördlichen Bereich darauf aus sind Methan oder Öl in der Arktis zu holen.
Nicht zu vergessen sind zudem die ganzen verstärkten Umweltkatastrophen, die sich jährlich mehren.
Die Tatsache, dass es vor 10000 Jahren wärmer war, ist auch den Wissenschaftlern bekannt, die sich für die Klimaerwärmung aussprechen. Es ist sogar Fakt, dass es vor ein paar Millionen Jahren noch wärmer war und, dass wir uns in einer abkühlenden Zeit, die sich auf laut Theorie auf eine Eiszeit hinbewegt, befinden, wenn der Zyklus eingehalten werden soll. Bevor jemand sagt, dass eine Klimaerwärmung, dann doch etwas positives ist, möchte ich auf den Erdkundeunterricht der 9-11 Klasse hinweisen, wo schon früh gelehrt wird, dass unser Planet leider nicht so einfach funktioniert.
Die meisten Kritiker der Erderwärmungtheorie argumentieren also zwar mit Fakten, interpretieren diese aber leider nach ihrem Ermessen, bzw. untergraben die Fakten, die ihre Interpretation widerlegen würden.
Ich bin kein leichtgläubiger Mensch und sehe auch die ganzen Klimadiskussion immer kritisch an, doch wer ein alternatives Modell vorstellt, der sollte doch nicht mit verdrehten Tatsachen argumentieren.
Zum Artikel: Es ist richtig, dass der Optimismus von Al Gore nicht überschätzt werden sollte, wie der Unterton des Artikel anscheinend andeuten soll, die Kritik, die hier geübt wird ist mir aber unverständlich, wenn hier noch nicht einmal über die ganze Diskussion berichtet wird, an der nicht nur Al Gore beteiligt war. Die Objektivität fehlt wieder einmal.
Außerdem wurde über alle Themen schon zigfach gesprochen. Das Thema Erdwärmung ist nicht nur ein paar Jahre alt. Das Kyoto-Protokoll wurde nicht letztes Jahr unterzeichnet. Das Problem, mit dem sich solche Leute wie Al Gore auseinandersetzen, ist leider die Tatsache, dass Politiker dazu neigen notwendige, aber kurzfristig wirtschaftsfeindliche Aufgaben, die noch dazu mit Veränderung gekoppelt sind, die sicher die Stammwähler vertreiben, aufzuschieben.
Natürlich handelt es sich bei dem Begriff "Klimaschutz" in der Umsetzung nur um den Schutz der Menschen. Und das Klima nach unserem Willen anpassen zu wollen, ist definitiv kein selbstvergessener Altruismus. Aber vielleicht kann man doch ein wenig den Lebenswillen von 6 Milliarden Menschen nachvollziehen? (Jetzt von der natürlichen Selektion der Angepasstesten zu sprechen, wäre grausam)
Dass man dieses Geld für den "Klimaschutz" dann natürlich gleich (z.B.) den 1 Milliarde Hungernden Geld zukommen lassen sollte, klingt nur logisch. Das "aktive Vorgehen" gegen diese Probleme - statt dem Behandeln von "Scheinproblemen" - würde aber dann nicht einmal mehr die Möglichkeit auf eine Senkung der "klimaschädlichen" Gase lassen. Und ohne Senkung hätten wir in ein, zwei Jahrzehnten erst recht Probleme.
Das einzig "durchweg Positive" an einer "normalen" wärmeren Periode sehe ich in der graduellen Auslöschung der Menschheit, die die Folge wäre. Denn fairerweise muss man sagen: dieser Planet hat uns schon lange genug überlebt. Aber wer will diesen Preis schon zahlen?
Al Gore mag ein Selbstdarsteller sein - und, wen kümmert das schon? Solange er wenigstens das Prestige der "grünen Welle" aufrecht erhält. Denn im Grunde genommen kann die nicht so sehr schaden.
Bildung und Wirtschaft sind essentiell für unsere Gesellschaft, ohne Zweifel.
Aber darf ich daran erinnern wie eng diese gekoppelt sind mit dem "Klimaschutz"? Das Projekt DESERTEC zum Beispiel ist ein rein aus der Nachfrage nach sauberer Energie entstandenes Projekt, das Afrika Milliarden einbringen wird. Die "grüne Welle" kurbelt doch jetzt schon die Wirtschaft an - ihre Krise dagegen ist auf rücksichtslose Kredithaie zurückzuführen.
"Milliarden Dollars" werden gerade jetzt sowieso schon in den Sand gesetzt. Für Banken, die Autoindustrie - meist auf Wunsch der Politik. Während sich die Beamten, die diese Investitionen überprüfen, die Haare raufen.
Selbst wenn diese Welt uns immer ein Rätsel bleiben wird - wir stehen vor einer - aus unserer Sicht - Klimakatastrophe. Und da ist es nur menschlich, nach Lösungen zu suchen. Und anstatt diese Versuche gleich zu verurteilen, sollte man vielleicht auch ihre positiven Aspekte sehen...
Sie wollen also ernsthaft behaupten die Senkung von CO2 zb bei Autos , die erwiesener maßen zu Smog in Großstädten und damit die gesundheitliche Gefährdung von Menschen mit sich bringt, wäre zwecklos!?
soviel ignoranz ist schon selten ^^
grüße
Der Mainstream in Sachen globale Erwärmung darf nicht mit dem Medienmainstream zu verwechselt werden. Wir sprechen hier von Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die größtenteils in einem Konsens sind, dass die globale Erwärmung aufgrund der langjähriger Analysen, eine logische Folge ist. Es ist genauso nur ein Modell, wie die Existens der schwarzen Löcher. Beweisen können das auch unsere besten Köpfe nicht, denn wir wissen auch trotz unseres enormen Fortschritts nur sehr wenig über unsere Erde.
Ebenso spricht keiner davon, auch Al Gore nicht, dass wir das Klima steuern wollen. Es wurde bei der Diskussion in Davos vom Moderator sogar gesagt, dass die Erde das tut, was sie will, egal ob wir eine Finanzkrise haben oder nicht. Es geht hier um Prävention und nicht um "Steuerung".
Es gibt auch keinen Anlass über das Medienwort "Klimaschutz" zu debattieren. Es ist wohl den meisten Menschen klar, dass nur eine Abkürzung ist. Außerdem sollen solche Meidenwörter auch dazu beitragen, dass wichtige Themen, die Menschen erreichen, die noch nicht mitbekommen haben, dass auch ihr Engagement zählt.
Falls wir tatsächlich in 40 Jahren merken, dass unser Erdklima stabil genug ist, die Umwelt nicht dramatisch zu verändern, dann haben wir trotzdem nicht falsch gemacht, denn Ihre Annahme, dass wir dieses Geld verschwenden ist genauso falsch. Würden Sie sich besser und breiter informieren, dann werden Sie erfahren, dass die grüne Wirtschaft nicht nur, die steigende Erderwärmung mildern soll, sondern auch unsere Produktivität auf der ganzen Erde steigern soll. Ist es denn langzeitlich nicht kosteneffektiver ein gut gedämmtes Haus zu bauen, als ein übliches, das aber über 50% der Heizernergie nach außen entweichen lässt.
Haben Sie sich außerdem schon mal darüber informiert, was mit der Natur passiert, wenn der Mensch, Öl,Kohle,Gas,Methan,Metalle, etc. abbaut? Die dadurch entstehende Probleme sind nicht nur lokaler Natur, sondern beeinflußen die Umwelt auf lange Sicht gesehen global. Methan habe ich erwähnt, weil durch die Ressourcenknappheit, die uns übrigens sowieso zu regenerativen Energien zwingt, Staaten im nördlichen Bereich darauf aus sind Methan oder Öl in der Arktis zu holen.
Nicht zu vergessen sind zudem die ganzen verstärkten Umweltkatastrophen, die sich jährlich mehren.
Die Tatsache, dass es vor 10000 Jahren wärmer war, ist auch den Wissenschaftlern bekannt, die sich für die Klimaerwärmung aussprechen. Es ist sogar Fakt, dass es vor ein paar Millionen Jahren noch wärmer war und, dass wir uns in einer abkühlenden Zeit, die sich auf laut Theorie auf eine Eiszeit hinbewegt, befinden, wenn der Zyklus eingehalten werden soll. Bevor jemand sagt, dass eine Klimaerwärmung, dann doch etwas positives ist, möchte ich auf den Erdkundeunterricht der 9-11 Klasse hinweisen, wo schon früh gelehrt wird, dass unser Planet leider nicht so einfach funktioniert.
Die meisten Kritiker der Erderwärmungtheorie argumentieren also zwar mit Fakten, interpretieren diese aber leider nach ihrem Ermessen, bzw. untergraben die Fakten, die ihre Interpretation widerlegen würden.
Ich bin kein leichtgläubiger Mensch und sehe auch die ganzen Klimadiskussion immer kritisch an, doch wer ein alternatives Modell vorstellt, der sollte doch nicht mit verdrehten Tatsachen argumentieren.
Zum Artikel: Es ist richtig, dass der Optimismus von Al Gore nicht überschätzt werden sollte, wie der Unterton des Artikel anscheinend andeuten soll, die Kritik, die hier geübt wird ist mir aber unverständlich, wenn hier noch nicht einmal über die ganze Diskussion berichtet wird, an der nicht nur Al Gore beteiligt war. Die Objektivität fehlt wieder einmal.
Außerdem wurde über alle Themen schon zigfach gesprochen. Das Thema Erdwärmung ist nicht nur ein paar Jahre alt. Das Kyoto-Protokoll wurde nicht letztes Jahr unterzeichnet. Das Problem, mit dem sich solche Leute wie Al Gore auseinandersetzen, ist leider die Tatsache, dass Politiker dazu neigen notwendige, aber kurzfristig wirtschaftsfeindliche Aufgaben, die noch dazu mit Veränderung gekoppelt sind, die sicher die Stammwähler vertreiben, aufzuschieben.
Natürlich handelt es sich bei dem Begriff "Klimaschutz" in der Umsetzung nur um den Schutz der Menschen. Und das Klima nach unserem Willen anpassen zu wollen, ist definitiv kein selbstvergessener Altruismus. Aber vielleicht kann man doch ein wenig den Lebenswillen von 6 Milliarden Menschen nachvollziehen? (Jetzt von der natürlichen Selektion der Angepasstesten zu sprechen, wäre grausam)
Dass man dieses Geld für den "Klimaschutz" dann natürlich gleich (z.B.) den 1 Milliarde Hungernden Geld zukommen lassen sollte, klingt nur logisch. Das "aktive Vorgehen" gegen diese Probleme - statt dem Behandeln von "Scheinproblemen" - würde aber dann nicht einmal mehr die Möglichkeit auf eine Senkung der "klimaschädlichen" Gase lassen. Und ohne Senkung hätten wir in ein, zwei Jahrzehnten erst recht Probleme.
Das einzig "durchweg Positive" an einer "normalen" wärmeren Periode sehe ich in der graduellen Auslöschung der Menschheit, die die Folge wäre. Denn fairerweise muss man sagen: dieser Planet hat uns schon lange genug überlebt. Aber wer will diesen Preis schon zahlen?
Al Gore mag ein Selbstdarsteller sein - und, wen kümmert das schon? Solange er wenigstens das Prestige der "grünen Welle" aufrecht erhält. Denn im Grunde genommen kann die nicht so sehr schaden.
Bildung und Wirtschaft sind essentiell für unsere Gesellschaft, ohne Zweifel.
Aber darf ich daran erinnern wie eng diese gekoppelt sind mit dem "Klimaschutz"? Das Projekt DESERTEC zum Beispiel ist ein rein aus der Nachfrage nach sauberer Energie entstandenes Projekt, das Afrika Milliarden einbringen wird. Die "grüne Welle" kurbelt doch jetzt schon die Wirtschaft an - ihre Krise dagegen ist auf rücksichtslose Kredithaie zurückzuführen.
"Milliarden Dollars" werden gerade jetzt sowieso schon in den Sand gesetzt. Für Banken, die Autoindustrie - meist auf Wunsch der Politik. Während sich die Beamten, die diese Investitionen überprüfen, die Haare raufen.
Selbst wenn diese Welt uns immer ein Rätsel bleiben wird - wir stehen vor einer - aus unserer Sicht - Klimakatastrophe. Und da ist es nur menschlich, nach Lösungen zu suchen. Und anstatt diese Versuche gleich zu verurteilen, sollte man vielleicht auch ihre positiven Aspekte sehen...
Sie wollen also ernsthaft behaupten die Senkung von CO2 zb bei Autos , die erwiesener maßen zu Smog in Großstädten und damit die gesundheitliche Gefährdung von Menschen mit sich bringt, wäre zwecklos!?
soviel ignoranz ist schon selten ^^
grüße
Konstruktive Kritik heiße ich stets willkommen, weil sie auf evtl. Schwachpunkte meiner Argumentation verweist. Zu meinem Bedauern beweist jedoch Ihre Stellungnahme, dass so manche Kritik allein um der Kritik willen existiert und ein Dialog, d.h. ein Austausch von Argumenten mit dem Ziel des Erkenntnisgewinns, offenbar nicht gewünscht ist.
Wie anders kann ich es mir sonst erklären, dass Sie in Ihrer Reaktion Äpfel und Birnen verwechseln und Sie schließlich auch noch Ihre eigene Ignoranz anderen zum Vorwurf machen?
Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farb- und geruchloses Gas, das einen natürlichen Bestandteil der Luft darstellt. Ohne CO2 könnte keine Pflanze Photosynthese betreiben (und damit Sauerstoff abgeben). Smog hat mit CO2 genauso viel zu tun wie ein Regenwurm mit einem Elefanten. Vielmehr sind Aerosole, Rußpartikel und andere winzige Teilchen (die natürlich Resultat von Autoabgasen, Fabriksschloten usw. sein können) Gründe für die Bildung von Smog.
Dass Sie Ihre wenig brauchbare Bemerkung auch noch mit dem apodiktischen Adjektiv "erwiesenermaßen" unterlegen, entbehrt nicht einer gewissen Peinlichkeit.
Konstruktive Kritik heiße ich stets willkommen, weil sie auf evtl. Schwachpunkte meiner Argumentation verweist. Zu meinem Bedauern beweist jedoch Ihre Stellungnahme, dass so manche Kritik allein um der Kritik willen existiert und ein Dialog, d.h. ein Austausch von Argumenten mit dem Ziel des Erkenntnisgewinns, offenbar nicht gewünscht ist.
Wie anders kann ich es mir sonst erklären, dass Sie in Ihrer Reaktion Äpfel und Birnen verwechseln und Sie schließlich auch noch Ihre eigene Ignoranz anderen zum Vorwurf machen?
Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farb- und geruchloses Gas, das einen natürlichen Bestandteil der Luft darstellt. Ohne CO2 könnte keine Pflanze Photosynthese betreiben (und damit Sauerstoff abgeben). Smog hat mit CO2 genauso viel zu tun wie ein Regenwurm mit einem Elefanten. Vielmehr sind Aerosole, Rußpartikel und andere winzige Teilchen (die natürlich Resultat von Autoabgasen, Fabriksschloten usw. sein können) Gründe für die Bildung von Smog.
Dass Sie Ihre wenig brauchbare Bemerkung auch noch mit dem apodiktischen Adjektiv "erwiesenermaßen" unterlegen, entbehrt nicht einer gewissen Peinlichkeit.
Der Mainstream in Sachen globale Erwärmung darf nicht mit dem Medienmainstream zu verwechselt werden. Wir sprechen hier von Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die größtenteils in einem Konsens sind, dass die globale Erwärmung aufgrund der langjähriger Analysen, eine logische Folge ist. Es ist genauso nur ein Modell, wie die Existens der schwarzen Löcher. Beweisen können das auch unsere besten Köpfe nicht, denn wir wissen auch trotz unseres enormen Fortschritts nur sehr wenig über unsere Erde.
Ebenso spricht keiner davon, auch Al Gore nicht, dass wir das Klima steuern wollen. Es wurde bei der Diskussion in Davos vom Moderator sogar gesagt, dass die Erde das tut, was sie will, egal ob wir eine Finanzkrise haben oder nicht. Es geht hier um Prävention und nicht um "Steuerung".
Es gibt auch keinen Anlass über das Medienwort "Klimaschutz" zu debattieren. Es ist wohl den meisten Menschen klar, dass nur eine Abkürzung ist. Außerdem sollen solche Meidenwörter auch dazu beitragen, dass wichtige Themen, die Menschen erreichen, die noch nicht mitbekommen haben, dass auch ihr Engagement zählt.
Falls wir tatsächlich in 40 Jahren merken, dass unser Erdklima stabil genug ist, die Umwelt nicht dramatisch zu verändern, dann haben wir trotzdem nicht falsch gemacht, denn Ihre Annahme, dass wir dieses Geld verschwenden ist genauso falsch. Würden Sie sich besser und breiter informieren, dann werden Sie erfahren, dass die grüne Wirtschaft nicht nur, die steigende Erderwärmung mildern soll, sondern auch unsere Produktivität auf der ganzen Erde steigern soll. Ist es denn langzeitlich nicht kosteneffektiver ein gut gedämmtes Haus zu bauen, als ein übliches, das aber über 50% der Heizernergie nach außen entweichen lässt.
Haben Sie sich außerdem schon mal darüber informiert, was mit der Natur passiert, wenn der Mensch, Öl,Kohle,Gas,Methan,Metalle, etc. abbaut? Die dadurch entstehende Probleme sind nicht nur lokaler Natur, sondern beeinflußen die Umwelt auf lange Sicht gesehen global. Methan habe ich erwähnt, weil durch die Ressourcenknappheit, die uns übrigens sowieso zu regenerativen Energien zwingt, Staaten im nördlichen Bereich darauf aus sind Methan oder Öl in der Arktis zu holen.
Nicht zu vergessen sind zudem die ganzen verstärkten Umweltkatastrophen, die sich jährlich mehren.
Die Tatsache, dass es vor 10000 Jahren wärmer war, ist auch den Wissenschaftlern bekannt, die sich für die Klimaerwärmung aussprechen. Es ist sogar Fakt, dass es vor ein paar Millionen Jahren noch wärmer war und, dass wir uns in einer abkühlenden Zeit, die sich auf laut Theorie auf eine Eiszeit hinbewegt, befinden, wenn der Zyklus eingehalten werden soll. Bevor jemand sagt, dass eine Klimaerwärmung, dann doch etwas positives ist, möchte ich auf den Erdkundeunterricht der 9-11 Klasse hinweisen, wo schon früh gelehrt wird, dass unser Planet leider nicht so einfach funktioniert.
Die meisten Kritiker der Erderwärmungtheorie argumentieren also zwar mit Fakten, interpretieren diese aber leider nach ihrem Ermessen, bzw. untergraben die Fakten, die ihre Interpretation widerlegen würden.
Ich bin kein leichtgläubiger Mensch und sehe auch die ganzen Klimadiskussion immer kritisch an, doch wer ein alternatives Modell vorstellt, der sollte doch nicht mit verdrehten Tatsachen argumentieren.
Zum Artikel: Es ist richtig, dass der Optimismus von Al Gore nicht überschätzt werden sollte, wie der Unterton des Artikel anscheinend andeuten soll, die Kritik, die hier geübt wird ist mir aber unverständlich, wenn hier noch nicht einmal über die ganze Diskussion berichtet wird, an der nicht nur Al Gore beteiligt war. Die Objektivität fehlt wieder einmal.
Außerdem wurde über alle Themen schon zigfach gesprochen. Das Thema Erdwärmung ist nicht nur ein paar Jahre alt. Das Kyoto-Protokoll wurde nicht letztes Jahr unterzeichnet. Das Problem, mit dem sich solche Leute wie Al Gore auseinandersetzen, ist leider die Tatsache, dass Politiker dazu neigen notwendige, aber kurzfristig wirtschaftsfeindliche Aufgaben, die noch dazu mit Veränderung gekoppelt sind, die sicher die Stammwähler vertreiben, aufzuschieben.
Konstruktive Kritik heiße ich stets willkommen, weil sie auf evtl. Schwachpunkte meiner Argumentation verweist. Zu meinem Bedauern beweist jedoch Ihre Stellungnahme, dass so manche Kritik allein um der Kritik willen existiert und ein Dialog, d.h. ein Austausch von Argumenten mit dem Ziel des Erkenntnisgewinns, offenbar nicht gewünscht ist.
Wie anders kann ich es mir sonst erklären, dass Sie in Ihrer Reaktion Äpfel und Birnen verwechseln und Sie schließlich auch noch Ihre eigene Ignoranz anderen zum Vorwurf machen?
Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farb- und geruchloses Gas, das einen natürlichen Bestandteil der Luft darstellt. Ohne CO2 könnte keine Pflanze Photosynthese betreiben (und damit Sauerstoff abgeben). Smog hat mit CO2 genauso viel zu tun wie ein Regenwurm mit einem Elefanten. Vielmehr sind Aerosole, Rußpartikel und andere winzige Teilchen (die natürlich Resultat von Autoabgasen, Fabriksschloten usw. sein können) Gründe für die Bildung von Smog.
Dass Sie Ihre wenig brauchbare Bemerkung auch noch mit dem apodiktischen Adjektiv "erwiesenermaßen" unterlegen, entbehrt nicht einer gewissen Peinlichkeit.
Ich Stimme ihn absolut zu. Wir duerfen uns einfach nicht einbilden, dass auf Grund der Wirtschaftskrise die globale Erwaermung eine Pause machen wuerde bis die Wirtschaft wieder gut laeuft. Die "Deadline" um die Erwaermung zu verhindern haben wir bereits erfolgreich geschafft. Was wir nun unbedingt verhindern muessen ist eine Erwaermung um +4 Grad Celsius, die Ernteausfaelle und die damit kommenden Hungersnoete und hohen Preise; Klimakatastrophen und die damit einherkommenden gewaltigen Kosten fuer Schaeden eindaemmen koennen. Das sind nur 2 fatale Beispiele. Sich jetzt heraus zu nehmen und zu behaupten, dass die Wirtschaft vorrang hat wird die letztendlich die Wirtschaft zerstoeren, die wie die ganze menschliche Umwelt von einem stabilen menschenfreundlichen Klima abhaengt.
Demnach kann ich mich Al Gore nur anschliessen. Praesident Obamas Stimuluspaket fuehrt genau dies aus. Es soll die Wirtschaft wiederherstellen und gleichzeitig umweltfreundliche Innovationen antreiben, ja sogar Firmen dau zwingen umweltfreundlich zu denken.
Wie damals die Fussball WM 2006 die HDTV-Fernseherbranche angekurbelt hat, kann die Weltwirtschaftskrise die Umweltinnovationen und den Verkauf von umweltfreundlichen Produkten ankurbeln.
Ich darf es mir herausnehmen, Ihnen die Lektüre von Kommentar 3 zu empfehlen. Dort habe ich versucht, einige schwerwiegende Lücken in der Argumentation selbsternannter "Klimaexperten" aufzuzeigen.
Mit freundlichen Grüßen!
Standpunkt
Ich darf es mir herausnehmen, Ihnen die Lektüre von Kommentar 3 zu empfehlen. Dort habe ich versucht, einige schwerwiegende Lücken in der Argumentation selbsternannter "Klimaexperten" aufzuzeigen.
Mit freundlichen Grüßen!
Standpunkt
Ich darf es mir herausnehmen, Ihnen die Lektüre von Kommentar 3 zu empfehlen. Dort habe ich versucht, einige schwerwiegende Lücken in der Argumentation selbsternannter "Klimaexperten" aufzuzeigen.
Mit freundlichen Grüßen!
Standpunkt
@ Standpunkt: Wuze (Kommentar 5) hat ihre "schwerwiegenden Lücken" ganz gut gekontert.
Da bekommen Sie mal ihre "konstruktive Kritik", und scheinen Sie dann - bezüglich dem, was man sich aus ihren Kommentaren erschließen kann - schlichtweg zu ignorieren...
Ebenfalls freundliche Grüße.
@ Standpunkt: Wuze (Kommentar 5) hat ihre "schwerwiegenden Lücken" ganz gut gekontert.
Da bekommen Sie mal ihre "konstruktive Kritik", und scheinen Sie dann - bezüglich dem, was man sich aus ihren Kommentaren erschließen kann - schlichtweg zu ignorieren...
Ebenfalls freundliche Grüße.
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